Ich als Frau , an der seite eines transgenders?
Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Intergeschlechtliche Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
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clara27

Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 1 im Thema

Beitrag von clara27 »

Guten morgen,

Ich muss ehrlich sein, ich habe mich noch nicht wirklich mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Ich erzähl euch meine Geschichte.

Ich bin 27 Jahre , mein Freund 28. Wir sind seit ca 1 1/2 Jahren in einer beziehung. Schon früh bemerkte ich, dass da etwas nicht " stimmt". Er hatte hohe Schuhe zuhause, sowie bh's und andere FrauenKlamotten. Damals War es nur so um " geil" zu werden ( tut mir leid weiß nicht, wie ich das besser umschreiben soll) ich dachte mir nichts dabei und hab mich irgendiwie damit abgefunden, denn jeder hat seine vorlieben. In unserer Beziehung lief einiges falsch aber ich liebe diesen kerl einfach. Doch dann fing es an, dass er Sachen heimliche machte , schminke kaufen, perücken usw. Obwohl ich dies nicht nachvollziehen kann da ich ein sehr offener Mensch bin. Doch dann kam der " schock" er sagte mir das er das öffentlich machen muss und er ab und zu eben eine Frau sein möchte. Mir fällt es einfach unheimlich schwer. Weil ich ihn als mann liebe. Seine Haare auf der brust usw. Die hat er sich abrasiert , seine Beine auch. Ich weiß einfach nicht, wie ich mich verhalten soll. Klar wenn man jemand liebt , ist es egal wie er aussieht. Aber ich kann mich mit dem Gedanken einfach nicht anfreunden. Ich will ihm da definitiv nicht im Wege stehen im Gegenteil ich bin stolz, dass er das öffentlich machen will und den.Mut dazu hat. Aber ich kann mir einfach keine Zukunft mehr vorstellen. Bei uns in der Beziehung ist so viel schief gelaufen, dass es mir momentan einfach wichtiger wäre, unsere Beziehung wieder auf die Beine zu bringen und dann könnte man ja immer noch über alles sprechen.

Naja das War meine Geschichte und vielleicht, kann mir jemand von euch einen Rat oder Tipp geben ....

Liebe grüße

Clara 27
Exuserin-2015-08-11

Re: Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 2 im Thema

Beitrag von Exuserin-2015-08-11 »

Hallo Clara,erst einmal ist es sehr gut das Du den Mut hast hier her zu finden.Das ist der erste und beste Weg um vieles zu verstehen.Lese Dich bitte etwas durch ,und Du wirst feststellen ,dass Du nicht alleine bist.Die Sorge haben viele Frauen.Mit mehr Wissen kannst Du vieles besser ertragen.Es grüßt eine verständnisvolle Ilektra.
Simone
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Re: Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 3 im Thema

Beitrag von Simone »

Liebe Clara,

ich finde, du bist sehr offen und tolerant mit der Neigung deines Freundes umgegangen. Aber nach meiner Erfahrung wird sein Wusch, eine Frau zu sein, nicht weniger werden oder gar verschwinden. Mir scheint da eher das Gegenteil wahrscheinlich. Ich denke, dein Freund muss sich seiner inneren Beweggründe klar werden. Welche Folgen das dann hat kannst du wahrscheinlich hier im Forum lesen. Und du musst dir klar werden, mit was du leben kannst. Würdest du mit 'deiner Frau' zur Betriebsweihnachtsfeier gehen? Aber du bist nicht die einzige die Kompromisse machen muss oder kann. Vielleicht ist er ja auch dazu bereit. Wenn ihr dann zu einer für beide tragbaren Lösung kommt, ist doch alles gut.
Nach meiner Erfahrung können professionelle Berater (Paartherapeuten, Psychologen) sehr hilfreich sein. Sie sind meistens sehr wertschätzend und stellen Fragen, deren Beantwortung einem den Weg zur Lösung weisen kann. Diese Lösung muss einem nicht gefallen, aber sie kommt normalerweise nicht vom Berater, sondern von einem selbst. Man ist ja nicht gleich verrückt, wenn man sich diesen Rat holt.

LG Simone
Feldmaus
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Re: Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 4 im Thema

Beitrag von Feldmaus »

hallo Clara

Am Anfang war es für mich auch ziemlich schwierig.Ich bin mit Saskia 18 Jahre verheiratet und wir haben 2 Kinder zusammen. Vor ca. 1 Jahr gestand sie mir das sie sich weiblich fühlte und sie als Frau leben möchte.Ich wußte nicht wie ich mit der Situation umgehen sollte 3 Monate an Stück hatte ich nur geweint und mir war klar so geht es nicht weiter. In dieser Zeit hat Sie mir viel über sich erklärt und ich habe verschiedene Bücher darüber gelesen z.b.Ich bin (k)ein Mann von Jula Böge. So konnte ich mir ein anderes Bild darüber machen und Sie besser verstehen .Auch das Buch von Linda Engel : Der Crossdresser an meiner Seite hat mir sehr geholfen .Linda schreibt sehr gefühlvoll über ihre Partnerschaft mit Gina.

Mein Tip : Lese einige Bücher oder schaue Dir einige Filme über Transgender an ,um ihre Situation besser zu verstehen . Spreche mit deinem Freund darüber und entscheide dann neu wie es weiter gehen soll.


Viele liebe Grüße Daniela
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.(Antoine de saint-exupery)
exuser-2014-11-07

Re: Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 5 im Thema

Beitrag von exuser-2014-11-07 »

Hallo clara27 ,

beginnen wir einmal so:
Vor einiger Zeit schrieb ich mal einen Text. ("Ex-User", das bin ich) Vielleicht kannst du damit etwas anfangen, Dein Partner wird es können.
Text: "Wer ist das"?
http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... f=6&t=6085
____

Soviel zum Einstieg.

Der "Homo Normalicus" - so nenne ich jetzt einfach einmal den Durchschnittsmenschen - denkt generell in den Kategorien Mann-Frau. Etwas anderes gibt es nicht.
Zudem ist das Wissen, ob es noch etwas geben kann, eher eingeschränkt. Man hat zwar mal "irgendwo irgendwas" gehört, zumeist reißerisch in den Medien, Voyeurismus bedienend, reduziert auf schrille Gestalten oder Großevents wie den Christopher-Street-Day, aber das ist es nicht. Das ist irgendwas.
Es hat nichts mit dem Menschen zu tun.

Der Mensch besteht nicht nur aus der äußere Hülle, sondern auch aus dem, was man früher gemeinhin als "Seele" beschrieb.
Ich meine nicht die Seele im religiösen Sinne, sondern die Seele als Sinnbild des wirklichen Ich.
Dieses Ich entwickelt sich unterschiedlich, kann extreme Richtungen einschlagen oder auch nur ein wenig den Normalweg verlassen. Das ist ebenso individuell wie wir es alle sind.
Die Situation irritiert Dich, weil sie anders ist als das was man gemeinhin gewohnt ist. Ich will nicht von "Angst" schreiben, denn das wäre eher das Gefühl, welches Dein Partner wohl empfindet.
Er hat Befürchtungen Dir gegenüber, aber zugleich auch die Befürchtung (vielleicht nicht verbal ausgedrückt) gesellschaftlich ins Abseits zu geraten.
Hier wäre es an Dir, ihm zur Seite zu stehen, denn das Seil auf dem er wandelt ist wesentlich dünner als das dicke Tau auf dem Du stehst.
Er braucht den Halt, Du benötigst Informationen.

Der Wunsch sich letztendlich dem zu öffnen was er wirklich ist und zugleich auch sein möchte und die bisher getragene Maske fallen zu lassen, äußert sich optisch durch eine Verwandlung seiner Erscheinungsform. Er trägt Kleidung, die Du so nicht gewohnt bist, aber der Mensch kann nicht einfach nur sein Gewand abstreifen und damit zu einem anderen ich werden.
Überlege, welche innere Qualen er jahrelang aushalten musste, sich immer verbergend, immer in Rollen schlüpfend, die eben nicht er war, sondern ausfüllend das, was man von ihm erwartete.
Stelle Dir vor, sofort zum Mann zu mutieren und Deine Weiblichkeit dauerhaft zu verbergen. Immer und überall.
Dann bekommst Du vielleicht ein Gefühl für den Sturm der in ihm tobt.
Sei nicht betroffen, reiche ihm die Hand und stelle dich neben ihn.
Du hast einen Partner und zugleich eine Freundin. Das hat nicht jeder Mensch, denn mit dem Wunsch zu sein wie man ist, geht auch emotionaler Wandel in ihm vor. Die Gefühlsebenen weiten sich.

Zudem muss man generell unterscheiden:
Es gibt Menschen, die tragen gerne die Kleidung des anderen Geschlechts. (Du besitzt Hosen? Höchst wahrscheinlich) und jahrtausendelang glich sich die Kleidung des Mannes und der Frau, unterschieden sich nur durch Farben, Muster und Accessoires. Niemand hätte einen Fürsten verlacht, weil er ein Gewand trug.
Allein die Mode veränderte das Äußere des Menschen, zugleich einher gehend mit praktischen Überlegungen in der Kleidung.
(Und die Mode war zum Teil sehr extrem, entsprach selten den Darstellungen in den Filmen aus Hollywood).

Das Äußere änderte sich, aber der Mensch an sich blieb.
So ist es auch hier.
Er, Dein Partner ist da, er ändert vielleicht seine optische Erscheinung, aber zugleich ist er ehrlich zu Dir und sich selbst. Und diese Ehrlichkeit erfahren nicht alle Menschen.
Darauf solltest Du stolz sein.

Und all das sagt Dir jemand, der kein CD/TG/TV/TS ist, sondern nur ein Mann, der zu dem einzigen Geschlecht gehört welches es gibt: Mensch.
Alles andere ist nur gesellschaftlich genormt.
Doch wer ist die Gesellschaft?
DU. ICH. WIR.
Wir machen die Regeln.
Mach mit, ändere ein weinig das Geregelte und drücke Deinen Partner an Dich.
Er braucht es.

LG Faun
Joe95
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Re: Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 6 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Das es dir schwer fällt kann ich mir gut vorstellen, das wird wohl bei (fast?) allen Frauen so sein.
Die erste Frage:
Könntest du ihn so überhaupt akzeptieren?
Ich glaube ein "Vielleicht" könnte für den Anfang schon helfen.
Dann die Frage wie offen ihr über alles reden könnt...

Dann wäre es eine Möglichkeit das Thema "CD" hintenan zu stellen und sich um andere Probleme zu kümmern.

Ich könnte mir vorstellen das es da einen Zusammenhang gibt.
Eigentlich alles was mit TG zu tun hat steuert sich mit Leidensdruck.
Du kannst davon ausgehen das er unter extremen Druck gestanden hat bevor es aus ihm herausplatzte und er sich outete.
Das wirkt sich bestimmt auch in andere Bereiche des täglichen lebens aus.
Ist er vllt. leicht reizbar, oft unkonzentriert oder sowas?
Dieser Druck wird sich wohl nur langsam abbauen, beeinflusst von der Akzeptanz derer, bei denen er sich outet.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Theresa
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Re: Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 7 im Thema

Beitrag von Theresa »

Hallo Clara

Ich kann mir vorstellen wie es für dich sein muss. Es war sicher ein Schock, plötzlich nicht mehr mit einem richtigen Mann zusammen zu sein. Ich hätte, was ich gerne zugebe, erhebliche Probleme wenn, umgehehrt, sich meine Freundin plötzlich einen Bart ankleben und, vielleicht sprichwörtliche, männliche Verhaltensweisen annehmen würde. Doch so ist es ja nicht.
Du schreibst, dass ihr in letzter Zeit viele Probleme hattet. Vielleicht liegt ja gerade darin die Ursache.
Wenn ich von mir aus gehe - und nur das kann ich weil ich noch nicht lange Transe (oder so was ) bin, muss ich sagen, dass ich, sei ich versuche die Frau in mir ans Licht zu lassen, mich noch nie so zufrieden und ausgeglichen gefühlt und, zumindest innerlich, gegrinst habe.
Obwohl meine Freundin und ich wesentlich älter sind (ich 53) als ihr stellen sich ähnliche Probleme: Wie damit umgehen?
Meine Vorstellung wäre, ihr nicht nur der Freund sondern auch die Freundin zu sein. Ob das klappt kann ich noch nicht sagen zumal wir sehr wenig gemeinsame Zeit miteinander haben. Das meine Freundin neulich mit mir für mich einkaufen ging hat mir extrem gut gefallen und ich empfand eine kaum für möglich gehaltene Nähe. Das sie das auch noch "süß" fand ist vielleicht ein Lichtblick. Sie meinte sogar, vielleicht würde sich doch noch lesbisch ;-)

Ich glaube, ich hätte mir und meinen Partnerinnen sehr viele Probleme im Leben, inklusive 2 Scheidungen, ersparen können, hätte ich schon damals von meinem weiblichen Anteil in mir gewusst und dazu gestanden. Aber das ist natürlich Spekulation.

Was ich damit sagen wollte: Seit froh dass ihr vielleicht die Ursachen eurer Probleme gefunden habe.
Schaut, wo er hin will, wenn er das schon weiß und ob die dann innerhalb deines Toleranzbereiches liegen könnte. Wie ihr damit umgehen sollt müsst ihr selber heraus finden und abwägen. Nur, Verdrängen oder auf die lange Bank schieben bringt nichts.

Ich wünsche euch gutes Gelingen

Theresa
Beachten sie folgenden Hinweis:
-Hä?-
Vielen dank für ihre Aufmerksamkeit
clara27

Re: Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 8 im Thema

Beitrag von clara27 »

Vielen dank, für die antworten, ja wir hatten einige Probleme, er War mirgendwie gegenüber sehr aggresiv. Hat mich viel belogen nicht nur in der Hinsicht auf sein neues " ich". Ich weiß das dass schon lange in ihm sslummert und es ihn befreit hat es jetzt auch öffentlich, ehrlich und offen zusagen. Aber er hat mich damit völlig überrumpelt. Er hat mir aber immer und immer wieder gesagt, dass er es liebt ein mann zu sein und das auch immer bleiben wird, er es aber trotzdem probieren möchte un eben ab und zu mal eine Frau sein möchte. Da habe ich natürlich die leichte Hoffnung, daß dass vielleicht nur eine Phase ist . Ic selbst muss ehrlich sein , kann mir glaube ich nicht vorstellen damit leben zu können . Das fällt mir wirklich sehr schwer , weil ich diesen Menschen sehr liebe. Aber klingt es egoistisch wenn ich sage , dass ich auch an mich denken muss? Ich weiß das es ihm sehr wichtig wäre wenn ich ihn unterstützen würde, aber ich kann es einfach nicht, soEid es mir tut und schwer fällt. Aber auf der anderen Seite will ich ihn nicht verlieren, ich habe mir tatsächlich eine Zukunft mit ihm vorgestellt und dies ist jetzt einfach geplatzt. Ich fühle mich innerlich so hin und her gerissen. Aber ich glaube meine Entscheidung kann mir niemand abnehmen, leider.

Liebe grüße
Sunny
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Re: Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 9 im Thema

Beitrag von Sunny »

Hallo Clara,

aller Anfang ist in der Hinsicht wirklich schwer, da kann ich dich sehr gut verstehen. Ich bin selbst hier gelandet als es auf die erste Begegnung mit der weiblichen Seite meines Freundes zuging. Mittlerweile bin ich die Frau eines Transgenders und kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass vieles möglich ist, was auf den ersten Blick unmöglich erscheint, wenn man sich die Zeit dafür lässt und miteinander im Gespräch bleibt.

Um eure anderen Probleme, die dir wichtiger sind, zuerst anzugehen, wäre wohl ein Abkommen zwischen euch ganz sinnvoll, denke ich. Meinst du, ihr könnt vereinbaren, dass er den Freiraum bekommt um sich ohne dich auszuleben, während ihr euch in eurer gemeinsamen Zeit darum bemüht euer restliches Leben gemeinsam in den Griff zu bekommen?
So würde sich beim ihm nicht wieder Leidensdruck aufbauen, der eure Beziehung zusätzlich belastet, aber du müsstest dich zumindest erstmal nicht so direkt damit auseinandersetzen.

In dieser Phase könntest du dich für dich alleine ein wenig mit dem Thema auseinandersetzen, mit Hilfe von diesem Forum und dabei bestimmt auch mit Hilfe der Biofrauen, die sich hier als Partnerin angemeldet haben. Wenn du mehr über das Thema weißt, Zeit hast darüber nachzudenken und einiges zu verdauen ohne dass der direkte Zusammenhang mit deinem Freund dir Druck macht.

Wenn ihr dann den Punkt erreicht, an dem alles bis auf seine weibliche Seite geklärt ist, habt ihr eine viel bessere Basis um auch hier einen Kompromiss finden zu können, mit dem beide Seiten leben können. Das muss nicht einmal zwingend direkt bedeuten, dass er sich ins Kleid wirft und ihr zusammen loszieht. Du kannst und musst für dich Grenzen setzen, was du aushalten kannst. das kann ganz klein anfangen und sich dann im Laufe der Zeit entwickeln.

Du sagst selbst, dass du ihn so sehr liebst, dann vertrau auf deine Liebe und darauf, dass er dich genauso liebt. Dann lässt sich bestimmt ein Weg finden. Ich drücke euch jedenfalls die Daumen und warte gespannt darauf, dass du dich wieder meldest (wenn du magst auch per PN).

Das war dann mal mein gutgemeinter Rat ;-)

Liebe Grüße
Sunny
Frankas glückliche und stolze Bio-Ehefrau
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Re: Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 10 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Clara,

zuerst einmal schön dass du hier gefunden hast und gleich so offen schreibst, wo dir der Schuh drückt.
Da ist es wirklich schwer überhaupt etwas mit umzugehen.

Alles, was ich von Partnerinnen in ähnlicher Situation mitbekoimmen habe, es tut gut mit einer anderen Frau ("Bio-Frau") uber sich und den Partner ab und an reden zu können.

Hier im Forum sind auch einige Partnerinnen unterwegs und vielleicht meldet sich die eine oder andere wenigst per PM bei dir oder du hast mal die Möglichkeit, bei einem Stammisch oder Gruppe, zu der auch Paare kommen, dich mit einer Partnerin zu treffen.

Liebe Grüße
Inga
Lampenschirm
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Re: Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 11 im Thema

Beitrag von Lampenschirm »

Erst mal Hallo von einer Angehörigen.
Was soll man raten, wenn jemand schreibt, dass er sich eine solche Zukunft nicht vorstellen kann? Ich hatte keine Ahnung, was da genau auf mich zu kommt, als ich herausgefunden hatte, was noch so in meinem Mann drin steckt. Aber wir hatten schon eine lange gemeinsame Vergangenheit. Und die wirft man nicht einfach weg, nur weil man nicht auf Anhieb sehen kann, wo der Weg hin führt.
Das sind sicher ganz andere Voraussetzungen, als wenn man jung zusammen kommt, von Familie und Kindern träumt und dann da steht und nicht weiß, wie es weiter geht.
Die einzigen Fragen sind:
Was will ich haben?
Was passiert, wenn dieses Lebensmodell nicht stattfinden wird?
Wie viel von einem anderen Lebensentwurf will ich mit leben?
oder
schaue ich vielleicht erst Mal jeden Tag auf's Neue, was heute so kommt.
Ich wünsche euch gute Gespräche, Geduld und Furchtlosigkeit.
LG Lampe
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Re: Ich als Frau , an der seite eines transgenders?

Post 12 im Thema

Beitrag von SteffiCD »

Hallo Clara,

Herzlich willkommen aus der Heimat.
Habe soeben auf deine PN geantwortet und weiß jedoch nicht ob das geklappt hat. war für mich das erste Mal.
Gerne würde ich dir helfen.
Ist dein Freund auch hier im Forum?
Hier habt ihr beide eine wunderbare Möglichkeit zur Information.

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