Fremd im eigenen Körper
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Bianca D.
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Fremd im eigenen Körper
Moin,
Endlich mal ein sachlicher Artikel zu TS,zu möglichen Ursachen,Rechten und Pflichten Betroffener.
http://www.stern.de/gesundheit/sexualit ... 21741.html
LG Bianca
Endlich mal ein sachlicher Artikel zu TS,zu möglichen Ursachen,Rechten und Pflichten Betroffener.
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LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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Anne-Mette
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Re: Fremd im eigenen Körper
Moin,
danke für den Link.
Ich habe damit immer meine Mühe:
"Ursache" beinhaltet für mich auch immer "da ist etwas schief gelaufen". (Man sagt (fast) nie: "was ist die Ursache dafür, dass xxyyxx so gelungen ist?")
... und wie ich den Basteltrieb von vielen Forschern kenne, so werden sicherlich recht bald Möglichkeiten ausgedacht, wie man diesen "Fehler" beheben kann - notfalls - oder in manchen Fällen bestenfalls durch pränatale Diagnostik (und Folgebehandlungen). Dann muss man später nicht teure Therapien bezahlen.
Hier gibt es ein Beispiel aus Dänemark, das wir schonmal diskutiert haben:
Es handelt sich um eine Praxis, die in Dänemark "Abort-Tourismus" genannt wird. Dänische Frauen reisen ins Ausland, wenn sie "unzufrieden mit dem Geschlecht des Kindes" sind. Das bekräftigten mehrere Quellen gegenüber Danmarks Radio (DR).
In Dänemark ist es möglich, ab der 14. Woche das Geschlecht eines Kindes durch ein Scanning festzustellen. Ist man "unzufrieden" mit dem Geschlecht, kann man in Schweden ohne weitere Erklärungen bis zur 18. Schwangerschaftswoche einen Abort durchführen lassen.
Dieses Phänomen veranlasste den Inhaber der privaten Schwangerschaftsklinik "Lille Københavner", Robert Kinnerfelt, mit dem Scanning des Geschlechtes ab der 14. Schwangerschaftswoche aufzuhören, um die von den Frauen geübte Praxis nicht zu unterstützen.
In Dänemark ist es verpflichtend, dass Frauen, die nach der "Abortgrenze" (12. Schwangerschaftswoche) einen Abbruch vornehmen lassen wollen, sich beraten lassen.
"Diese Praxis läuft schon seit Jahren" war von Birgit Petersson zu hören, die Mitglied im Beratungsgremium ist.
"(Gerade)Der gut ausgebildete Teil der Bevölkerung wählt die Möglichkeit des Abortes im Ausland, weil es in Schweden sehr einfach ist - und ich glaube kaum, dass man das unterbinden kann", sagte sie.
Persönlich nimmt sie großen Abstand von diesem "Abort-Tourismus". Diese Haltung teilt Robert Kinnerfelt.
Auch Schweden hat Probleme mit der Praxis, einen Abort wegen eines "falschen Geschlechtes" durchzuführen. Da ein Abbruch allerdings ohne Angabe von Gründen gesetzlich erlaubt ist (bis zur 18. Schwangerschaftswoche), hat man keine Handhabe, diesen zu untersagen.
Birgit Petersson erwartet sogar noch Steigerungen der Fälle. Auch diese Meinung wird von Robert Kinnerfelt geteilt und er ist der Meinung, dass die Praxis "til debat" kommt, also in Gesellschaft und Politik diskutiert werden muss." (Übersetzt und zusammengesetzt aus einem dän. Text)
Ja, "was lernt uns das?"
Ich will damit sagen, dass ich Trans* und Inter* als völlig "normal" ansehe und aus diesem Grund auch KEINE URSACHE dafür sehe, "normal" zu sein.
Gruß
Anne-Mette
danke für den Link.
Ich habe damit immer meine Mühe:
Für mich gibt es da keine "Ursachen", ich frage auch nicht nach den Ursachen von Homosexualität, Hautfarbe und was auch immer.Die Ursachen für Transsexualität liegen noch immer im Dunkeln.
"Ursache" beinhaltet für mich auch immer "da ist etwas schief gelaufen". (Man sagt (fast) nie: "was ist die Ursache dafür, dass xxyyxx so gelungen ist?")
... und wie ich den Basteltrieb von vielen Forschern kenne, so werden sicherlich recht bald Möglichkeiten ausgedacht, wie man diesen "Fehler" beheben kann - notfalls - oder in manchen Fällen bestenfalls durch pränatale Diagnostik (und Folgebehandlungen). Dann muss man später nicht teure Therapien bezahlen.
Hier gibt es ein Beispiel aus Dänemark, das wir schonmal diskutiert haben:
Es handelt sich um eine Praxis, die in Dänemark "Abort-Tourismus" genannt wird. Dänische Frauen reisen ins Ausland, wenn sie "unzufrieden mit dem Geschlecht des Kindes" sind. Das bekräftigten mehrere Quellen gegenüber Danmarks Radio (DR).
In Dänemark ist es möglich, ab der 14. Woche das Geschlecht eines Kindes durch ein Scanning festzustellen. Ist man "unzufrieden" mit dem Geschlecht, kann man in Schweden ohne weitere Erklärungen bis zur 18. Schwangerschaftswoche einen Abort durchführen lassen.
Dieses Phänomen veranlasste den Inhaber der privaten Schwangerschaftsklinik "Lille Københavner", Robert Kinnerfelt, mit dem Scanning des Geschlechtes ab der 14. Schwangerschaftswoche aufzuhören, um die von den Frauen geübte Praxis nicht zu unterstützen.
In Dänemark ist es verpflichtend, dass Frauen, die nach der "Abortgrenze" (12. Schwangerschaftswoche) einen Abbruch vornehmen lassen wollen, sich beraten lassen.
"Diese Praxis läuft schon seit Jahren" war von Birgit Petersson zu hören, die Mitglied im Beratungsgremium ist.
"(Gerade)Der gut ausgebildete Teil der Bevölkerung wählt die Möglichkeit des Abortes im Ausland, weil es in Schweden sehr einfach ist - und ich glaube kaum, dass man das unterbinden kann", sagte sie.
Persönlich nimmt sie großen Abstand von diesem "Abort-Tourismus". Diese Haltung teilt Robert Kinnerfelt.
Auch Schweden hat Probleme mit der Praxis, einen Abort wegen eines "falschen Geschlechtes" durchzuführen. Da ein Abbruch allerdings ohne Angabe von Gründen gesetzlich erlaubt ist (bis zur 18. Schwangerschaftswoche), hat man keine Handhabe, diesen zu untersagen.
Birgit Petersson erwartet sogar noch Steigerungen der Fälle. Auch diese Meinung wird von Robert Kinnerfelt geteilt und er ist der Meinung, dass die Praxis "til debat" kommt, also in Gesellschaft und Politik diskutiert werden muss." (Übersetzt und zusammengesetzt aus einem dän. Text)
Ja, "was lernt uns das?"
Ich will damit sagen, dass ich Trans* und Inter* als völlig "normal" ansehe und aus diesem Grund auch KEINE URSACHE dafür sehe, "normal" zu sein.
Gruß
Anne-Mette
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Bianca D.
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Re: Fremd im eigenen Körper
Moin Anne-Mette,
wie ist "normal" zu definieren? Klar sind Inter, Trans- und Homosexuelle normale Spielarten der Evolution,aber da der Anteil von unsereins an der gesamten Menschheit eben nicht die Mehrheit ist,wonach sich die Norm (menschliches Konstrukt) richtet,sind wir also doch nicht normal?
Ich weiß schon,was du mit deinem letzten Satz sagen willst und ich sehe das genauso.Aber interessant fände ich es trotzdem,wenn ein Schlaukopf aufdeckt,welche Umstände dazu führen,daß ein Mensch eine Geschlechtsidentitätsstörung entwickelt. Ob das Wissen um diese Vorgänge dann zu dem von dir befürchteten Szenario führt? Glaube ich nicht...
LG Bianca
wie ist "normal" zu definieren? Klar sind Inter, Trans- und Homosexuelle normale Spielarten der Evolution,aber da der Anteil von unsereins an der gesamten Menschheit eben nicht die Mehrheit ist,wonach sich die Norm (menschliches Konstrukt) richtet,sind wir also doch nicht normal?
Ich weiß schon,was du mit deinem letzten Satz sagen willst und ich sehe das genauso.Aber interessant fände ich es trotzdem,wenn ein Schlaukopf aufdeckt,welche Umstände dazu führen,daß ein Mensch eine Geschlechtsidentitätsstörung entwickelt. Ob das Wissen um diese Vorgänge dann zu dem von dir befürchteten Szenario führt? Glaube ich nicht...
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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@ Julia
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Re: Fremd im eigenen Körper
Guten Abend zusammen,
ich finde es gut, daß das das Thema Trans... in einer renommierten Wochenillustrierte erscheint. Ich kann mir vorstellen, das der unberührte Leser denkt: Aha, das gibt`s, auch
ach, die Armen wissen nicht wie und wo sie sich einordnen sollen, und schon gar nicht wo es herkommt, man muß ja schon glatt Mitleid mit ihnen haben, naja, wenn ich mal so Eine? Einen? oder wie auch immer treffe, werde ich ihm verständnisvoll auf die Schulter klopfen und Ihn? Sie? Es? trösten, daß es bestimmt bald eine Lösung für das Problem gibt, und Er Sie Es dann wieder ruhig schlafen kann.
Der Bericht zieht zumindest unser SoSein aus einer Schmuddel Ecke.
Mir persönlich ist die Ursache Schnurz. Was ich mir wünsche ist einfach die Achtung des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Zur Zeit gilt die Regel, auch in vielen anderen Bereichen: Deine Würde ist solange unantastbar, solange Du dich der "Würde" der Gesellschaft unterordnest.
Ich hoffe, daß ich weiterhin unerforscht bleibe, in keine Schublade hineinpasse, und die Neugierde auf mein So Sein erhalte. Akzeptanz ist alles was ich will.
Wie geschrieben, meine Meinung
Alles Liebe
Julia
ich finde es gut, daß das das Thema Trans... in einer renommierten Wochenillustrierte erscheint. Ich kann mir vorstellen, das der unberührte Leser denkt: Aha, das gibt`s, auch
Der Bericht zieht zumindest unser SoSein aus einer Schmuddel Ecke.
Mir persönlich ist die Ursache Schnurz. Was ich mir wünsche ist einfach die Achtung des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Zur Zeit gilt die Regel, auch in vielen anderen Bereichen: Deine Würde ist solange unantastbar, solange Du dich der "Würde" der Gesellschaft unterordnest.
Ich hoffe, daß ich weiterhin unerforscht bleibe, in keine Schublade hineinpasse, und die Neugierde auf mein So Sein erhalte. Akzeptanz ist alles was ich will.
Wie geschrieben, meine Meinung
Alles Liebe
Julia
Wir werden weiblich oder männlich geboren, zu Mann und Frau erst gemacht. Julia