...nur mal so
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Julia65

Re: ...nur mal so

Post 1 im Thema

Beitrag von Julia65 »

Hallo buddy,
Hm, auf mich wirkt das ziemlich abstrus. Als wenn du es zusätulich komplizierst.
Warum alles so kompliziert auseinanderfruseln, wenn es doch eigentlich gar nicht kompliziert ist.
Aus der Neugier heraus, wie sich weibliche Kleidung zu Tragen anfühlt das Entwickeln einer Transidentität zu sehen, scheint mir zu sehr konstruiert. Aber nun, wer weiss.

Die schlüssigste Erklärung dafür , mit dem Tragen weiblicher Kleidung zu beginnen ist doch, sie zu tragen, weil man sie für sein eigenes Geschlecht passender findet.
Ein Junge, der mit der Seele; dem Empfinden; also der Identität eines Mädchens geboren wird, der wird das irgendwann spüren und versuchen, irgendwie auch Mädchen zu SEIN. Und was ist da in unserer Gesellschaft, insbesondere unter Kindern, naheliegender als über die Kleidung.

LG
Julia
marabella68
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Re: ...nur mal so

Post 2 im Thema

Beitrag von marabella68 »

Hallo buddy,

da hat natürlich jeder andere Ansätze. Bei mir ist es eindeutig die Kleidung. Ich will und wollte nie ein Mädchen sein, aber ich will und wollte immer die schönen Kleider tragen. Dennoch gehen bei mir die schönen Kleider und das Aussehen eines Mannes irgendwie nicht zusammen und daher verwandele ich mich für den Zeitraum des "Kleidertragens" eben auch möglichst "komplett" in ein Mädchen.

Ich habe da so ein Gedankenexperiment: Stell Dir (z.B. wenn Du unter der Dusche stehst) vor, Du wärst ein Mädchen, hättest Brüste und eine Vagina, ausladende Hüften und eine schmale Tallie. Reizt Dich diese Vorstellung ? Mich reizt sie nicht ! So will ich nicht sein ! Was mich aber reizt ist die Vorstellung z.B. im Abendkleid in eine Oper zu gehen. Da das aber selbst in meiner eigenen Vorstellung als Mann ziemlich bescheuert aussieht, strebe ich für den Moment dieses Opernbesuchs eine möglichst komplette, echt aussehende Verwandlung in eine Frau an. Vor und nach diesem Opernbesuch möchte ich aber nichts anderes als der Man sein, der ich schon immer war.

Ich glaube man muss hier trennen, zwischen denen, die wirklich Frau sein möchten und denen, die nur ab und zu mal weibliche Kleidung tragen möchten.

Liebe Grüße

Marabella
Frau sein nur zum Spaß. Outing kommt gar nicht in Frage.
Vivian Cologne
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Re: ...nur mal so

Post 3 im Thema

Beitrag von Vivian Cologne »

Genau, Vorsicht mit dem Opernbesuch!

Ihr könnt gerne mitkommen, aber wenn ihr sosehr Mann seid hinterher, möchte ich dann auch zum Essen ausgeführt werden und aus dem Mantel geholfen bekommen (smili)

Vivian, die andere Opernliebhaberin
Cybill
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Re: ...nur mal so

Post 4 im Thema

Beitrag von Cybill »

Eine universelle Antwort wird es wohl nicht geben. Bei mir ist es so, dass ich mich als Frau gekleidet einfach wohl fühle, obwohl ich sicherlich weit davon entfernt bin, Frau sein zu wollen.
Ich denke, ich möchte mich als Mensch wahrgenommen wissen, nicht als zugehöriger des einen oder anderen Geschlchts.

Im Übrigen: bei einem Opernbesuch "en femme" bin ich dabei. Wir haben schließlich genug Opern hier rumstehen.

-Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
marabella68
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Re: ...nur mal so

Post 5 im Thema

Beitrag von marabella68 »

Hallo darialena, Vivian cologne und Cybill,


der Opernbesuch war von mir natürlich nur Beispielhaft. Ich denke das habt Ihr erkannt. Genauso gut könnte man hier auch die "Shoppingtour" in Rock und Bluse als Beispiel anführen.

Der Opernbesuch ist so eine Fantasie von mir, wahrscheinlich, weil es so gut zu dem von mir bevorzugten Kleidungsstil passt. Allerdings fehlt mir (Stubentranse) dazu derzeit noch der Mut und die Gelegenheit. Ich hatte mittlerweile auch schon mit Andrea aus Sachsen Kontakt zu diesem Thema.

Liebe Grüße

Marabella
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Re: ...nur mal so

Post 6 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo Buddy!

Jede von uns verbinder mit dem tragen weiblicher Kleidung verschiedene Absichten. Sosind es zum einen die weicheren Stoffe und das luftige Gefühl beim tragen eines Rockes, was einigen schon genügt. Andere, und ich zähle mich zur Zeit dazu, möchten auch die Rolle einer Frau übernehmen. Dazu gehört für mich auch Make up, Perücke usw. Gegen einen Opernbesuch oder Shoppen gehen als Frau, ich bin gern dabei. Aber ich sterbe keine dauerhafte OP an. Anderen streben den Weg an endgültig als Frau zu leben. Was ich damit sagen will, jede(r) von und ist unterschiedlich in Ihren Empfindungen und einzigartig. Eine allgemeine Antwort kann es nicht geben. Was ich für mich bestätigen kann, das ich in vielen Fragen ehrer eine weibliche Sichtweise an den Tag lege. Ich Lese auch gern Frauenzeitschriften zum Thema Mode. das spricht mich eher an als Autozeitschriften. So möchte ich bei Streitereien eher vermitteln als Härte zu zeigen und die soziale Ader in mir kommt zum tragen. In meiner Kindheit hatte ich mehr mit Mädchen gespielt als mit Jungs. Inwieweit letzeres prägend war kann ich nicht beurteilen. Ich fühle mich einfach gut in Frauenkleidern, mehr kann ich nicht sagen.

Mit herzlichen Grüßen

Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: ...nur mal so

Post 7 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Nachdem mein Name hier mehrmals gefallen ist, muss ich wohl auch etwas dazu schreiben. Das Thema Oper würde ich aber woanders weiter diskutieren, weil es nicht hierher passt. Wer also z.B. während des Forumstreffens in Berlin gern einmal diesen kulturellen Hochgenuss erleben möchte, sollte das hier kundtun: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 114&t=7830
Zur Sache selbst wusste ich anfangs nicht, worauf buddy mit seinem Startbeitrag hinauswollte. Inzwischen glaube ich erkannt zu haben, dass es um die Frage geht, welcher Wunsch anfangs stärker war: Ein Mädchen zu sein oder nur deren Kleidung zu tragen.
Für mich könnte ich diese Frage nachträglich nicht mehr beantworten und ich denke, vielen wird es ähnlich ergehen. Die Kleidung wird sicher eine gewisse Schlüsselrolle spielen, da sie am markantesten den Unterschied zwischen den Geschlechtern prägt (heute vielleicht nicht mehr ganz so deutlich wie in meiner Kindheit). Selbst diejenigen, die sich zum anderen Geschlecht zugehörig fühlen, werden das nicht wollen, ohne die entsprechende Kleidung zu tragen.
Selbst im reiferen Alter fällt vielen eine klare Antwort schwer, obwohl es doch theoretisch ganz einfach ist: DWT und Fetischisten kommt es auf die Kleidung an, Transidente wollen zum anderen Geschlecht gehören. Nur bei Teilzeitfrauen ist beides möglich. In der Praxis aber haben viele Schwierigkeiten, sich eindeutig einer Kategorie zuzuordnen, eben weil sie die Frage nach ihrer primären Motivation nicht klar beantworten können.
So kann ich auch heute keine Antwort darauf geben, ob das Tragen weiblicher Kleidung oder das "sich als Frau fühlen" einen höheren Stellenwert für mich hat. Das eine geht bei mir nicht ohne das andere.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Angelique
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Re: ...nur mal so

Post 8 im Thema

Beitrag von Angelique »

Hallo Buddy,
ich bin nicht sicher ob man/ich durch das Tragen von Frauenkleidung zum Transvestiten oder Crossdresser wird. Ich für mich glaube, das eine gewisse Veranlagung schon vorhanden war bzw. ist. Frauenkleidung ist für mich das äußere Zeichen, das ich jetzt Frau bin oder nicht. Ich finde übrigends, das Frauenkleidung nicht unbedingt zum Wohlfühlen geeignet ist, ich denke da z.B. an die Schuhe (nicht wirklich bequem), rutschende Strumpfhosen, kneifende BHs (wenn sich so ein sch%$&-§ Drahtbügel löst) einengende Korsetts oder Shapewear usw. Aber es gehört für mich dazu und ich genieße durchaus auch die angenehmen Seiten von Damenkleidung.
Aber nur tragen, weil es mir gefällt? Nein, zumindest bei mir scheint da etwas mehr zu sein.

LG
Angelique
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Re: ...nur mal so

Post 9 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

buddy hat geschrieben:Hallo Julia,

Du schreibst: "Die schlüssigste Erklärung dafür, mit dem Tragen der weibliche Kleidung zu beginnen, ist doch sie zu tragen, weil man sie für das eigene Geschlecht passender findet."
Eben genau dieser allgemeinen These widerspreche ich. Da galt es für mich, mal genauer darüber nachzudenken.

Die Geschlechtsidentität spielte dabei keine Rolle.

Mir wurde eher bewußt, daß ich "ein Mädchen sein m ü s s e" - und genau da liegt die Ursache aller lebenslangen Konflikte!

Marabella hat das mit dem schönen Beispiel der "Dusche" exakt getroffen....

Gruß
buddy
Hallo!
Ich möchte nur zu Bedenken geben, dass Transidente andere Beweggründen haben, als Crossdresser.
Bei vielen Transidenten geht es wie Julia schrieb um die passende Kleidung.
Bei Crossdressern ist es eher das Gegenteil.
Sie tragen eben die Kleidung des Gegengeschlechtes oder sie lehnen sogar den Geschlechtsdualismus ab.
Grundsätzlich sei auch erwähnt, dass das Geschlecht zwischen den Ohren und nicht zwischen den Beinen sitzt.
Liebe Grüße
Verena
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Re: ...nur mal so

Post 10 im Thema

Beitrag von Kaye »

Ich finde das Thema sehr interessant und steuere deshalb mal ein paar meiner Gedanken hinzu.

Ich glaube nicht, dass man eine weibliche (oder männliche) Seele hat oder haben kann. Aus meiner Sicht ist die Seele ungeschlechtlich - so sehr unterscheiden Männer und Frauen sich nicht. Ein Mensch ist zuerst (also als Embryo, Baby, Kleinkind) Mensch und wird erst später männlich oder weiblich. Rein körperlich relativ früh, was die Rolle in der Gesellschaft und das Selbstbild angeht recht viel später, nämlich erst im Kindergartenalter.

Was "weiblich" ist und was nicht, ist reine Konvention. Also eine (stille) Übereinkunft aller Menschen der Gesellschaft und kaum an nachvollziehbaren Gründen orientiert ("kaum", weil manche Kleidungsstücke bestimmte Attribute betonen, zB lässt ein Petticoat die Hüften im Vergleich zur Taille breiter erscheinen).
Trotzdem: ändert sich die Konvention, ändern sich auch die Vorlieben der Crossdresser und TV. Wäre es besonders weiblich, eine Glatze zu tragen - naja, dann hätten die CD halt fast alle eine (wer das völlig unvorstellbar findet, darf sich an Babylon 5 erinnern). Ihr dürft mir gern widersprechen :p

Letzter Punkt: die Motivation für CD/TV ist nicht homogen, nicht für alle gleich. Von daher ist es schwierig, sich von anderen Ratschläge zu holen wenn man selbst nicht genau weiss oder sich nicht eingesteht, wo die Wurzeln für das eigene Verhalten liegen. Wikipedia kann man benutzen wenn man möchte, da wird einiges von der medizinischen Seite her beleuchtet. Als Einstieg kann man hier beginnen: http://de.wikipedia.org/wiki/Transvestitismus
Anni
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Re: ...nur mal so

Post 11 im Thema

Beitrag von Anni »

Kaye hat geschrieben: Von daher ist es schwierig, sich von anderen Ratschläge zu holen wenn man selbst nicht genau weiss oder sich nicht eingesteht, wo die Wurzeln für das eigene Verhalten liegen.
... und genau deshalb befürworte ich die große Vielfalt hier im Forum , wo mit jedem sinnvollen Beitrag die Chance wächst , einen brauchbaren Hinweis
zum eigenen Sein zu finden . :!:

LG von frecher Anni
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch. George Bernard Shaw
biene38
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Re: ...nur mal so

Post 12 im Thema

Beitrag von biene38 »

Hi zusammen,

ich fühle weiblich, deswegen trage ich Röcke und schminke mich....so einfach möchte ich es mir nicht machen.
Denn so einfach ist es nicht.

Was ist schon weiblich? Kann Kleidung weiblich sein? Kann eine Verhaltensweise weiblich sein? Ist ein sensibler Mann ein weiblicher Mann? Natürlicht nicht!
Das einzige was Frauen von Männern unterscheidet, sind die Unterschiede bezüglich primärer und sekundärer Geschlechtsmerkmale, wobei hier die Grenzen oft auch fließend sind, und ganz wichtig, dass Frauen Kinder gebären können.

Für mich ist die Frage viel wichtiger, warum ich als Mann mich nicht mit meinen männlichen Geschlechtsgenossen identifzieren möchte, und mich z.B. bezügl. Kleidung mehr an der Frauenwelt orientiere.
Der Mensch ist ein Gesellschaftstier, das scheinbar ein Bedüftnis hat, sich anzupasse und sich in die Gesellschaft einzufügen. Sehe ich mir meine Geschlechtsgenossen an, oder auch die Damenwelt, wie sie teils uniformiert durch die Gegend läuft, stelle ich dann fest, dass ich auch so bin, allerdings ich mich eher an dem anderen Geschlecht orientiere.
Heißt dies nun aber, dass ich weiblich bin, dass ich weiblich fühle, dass ich weiblich denke, dass ich eine Frau sein will? Ich denke nicht!

Es hat eben viel mit Prägung zu tun.
Ich z.B. bin mit 2 älteren Schwestern aufgewachsen, und natürlich sieht man in dem Alter seine älteren Geschwistern als Vorbild und orientiert sich an ihnen.
Als ich damals auch Rock und Strumpfhose tragen wollte, wurde ich das erste mal mit den scheinbar unüberwindbaren Stereotypen dieser Gesellschaft konfrontiert.

Dies begleitet mich bis jetzt.
Und ich bin mir sicher, wäre das gesellschaftlich vorgegebene männliche Rollenverhalten nicht so extrem einengend und limitierend, die meisten wären gar nicht hier, sondern würden einfach ihren Modefaible als Mann ausleben.
Tarnung wäre dann nicht nötig.

Grüße von der Biene
Joe95
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Re: ...nur mal so

Post 13 im Thema

Beitrag von Joe95 »

buddy hat geschrieben:@darialena

....ach, und Du kannst das beurteilen, ja?

buddy
Sie tut es...
Es ist ihre Meinung und ob sie Recht hat wird die Zukunft zeigen.

Ich wollte schon sagen es sind harte Worte, aber wohl zutreffend.
Ausserdem sehe ich das keinesfalls irgendwie böse gemeint sondern eben als Meinung, als Anregung für weitere Fragen oder Gedanken...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Vivian Cologne
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Re: ...nur mal so

Post 14 im Thema

Beitrag von Vivian Cologne »

Hm, nur mal so:

Ich kenne keinen schwulen Mann, der gerne Kleider und High Heels trägt, außer auf der Bühne. Das ist aber Travestie, das ist ein anderes Feld. Und was bitte soll an Schwulsein unmännlich sein? Ich als streng agnostischer Mensch denke sowieso, dass "Glaubenssätze" über Bord geworfen gehören, aber es soll ruhig jeder nach seiner Fasson selig werden!

Mir scheint, hier gehen die Begrifflichkeiten etwas durcheinander ...

Davon abgesehen verstehe ich nicht (mehr), warum ihr euch so viele Gedanken darum macht. Wenn ihr Lust dazu habt, lebt es aus und beobachtet, wie die Umwelt darauf reagiert.

Vivian
Zuletzt geändert von Vivian Cologne am Mo 28. Apr 2014, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
*~Laura~*
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Re: ...nur mal so

Post 15 im Thema

Beitrag von *~Laura~* »

@Vivian: Hehe, genau so ist es - allerdings nicht in den Augen, die eigentlich keine Ahnung haben. Der Mensch -insbesondere, wenn er gerade im Herdenverband steckt- neigt dazu, alles in Schubladen einordnen zu müssen. Und dann kommt es halt zu solchen, eigentlich falschen Einsortierungen. Klar, jeder/jede/jedes kann heutzutage (eigentlich) anziehen, was, und rumlaufen, wie er/sie/es will. Eigentlich deshalb, weil man dann ggf. "Opfer" dieses Schubladendenkens wird. Ich für mich persönlich kann bspw. prima mit dezentem Makeup, Rock und Absätzen, sowie Handtasche (die Dinger sind einfach zu praktisch :-D) auch prima als Mann durch die Stadt laufen - die Kommentare dazu sind dann oftmals entsprechend vielfältig, insbesondere von den gerade dem Halbaffenstadium entwachsenen Personen :-P :-D. Da muß man(n)/frau dann eben durch - manchmal find' ich's lustig, manchmal nervt's einfach nur. Tatsache ist halt, egal, wie man sich aus der "Norm" heraushebt, man repräsentiert etwas Ungewohntes und fällt auf. Und wenn es nur die Laufgeräusche der Absätze auf dem Flur der Firma sind :-D...
Und um zum Eingangsthema zurück zu kommen: Und wenn noch so oft versucht wird zu ergründen, warum "dieses" oder "jenes" irgendwohin führt, wird es doch für jedes Individuum immer ein bißchen anders als bei den anderen sein... DEN Auslöser für etwas wird es schlichtweg nicht geben.

VG,
*~Laura~*
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