Wieviele sind wir eigentlich?
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Angelique
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Wieviele sind wir eigentlich?
Mir ist gerade etwas langweilig und da habe ich mal geschaut wieviele wir sind.
Also nicht nur hier sondern auch in anderen Foren in denen ich auch gemeldet bin (Projekt en femme / Transtreff).
Hier: 1829
PEF: 1360
TT: ca 1000
alles zusammen etwa 4500 Mitglieder
Wenn man nun noch berücksichtigt, das es Mehfachanmeldungen gibt (wie mich), dann sind wir eigentlich nicht viele (zumindest im Internet). Das macht mich schon nachdenklich. Sind wir tatsächlich so selten und besonders?
Nachdenklich...
Angelique
Also nicht nur hier sondern auch in anderen Foren in denen ich auch gemeldet bin (Projekt en femme / Transtreff).
Hier: 1829
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TT: ca 1000
alles zusammen etwa 4500 Mitglieder
Wenn man nun noch berücksichtigt, das es Mehfachanmeldungen gibt (wie mich), dann sind wir eigentlich nicht viele (zumindest im Internet). Das macht mich schon nachdenklich. Sind wir tatsächlich so selten und besonders?
Nachdenklich...
Angelique
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Stefanie Busel
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Re: Wieviele sind wir eigentlich?
Hallo
Wir sind bestimmt nicht so selten.
Ich denke eher, dass die meisten nicht so offen sind und sich in einem Forum outen, geschweige dann in aller Öffentlichkeit.
Aber seit ich mich angemeldet habe , lese ich hier jeden Tag immer wieder Neuvorstellungen von neuen Forumsmitgliedern.
Da wird die Zahl doch hoffentlich noch steigen und viele die bisher noch versteckt im Kämmerlein ihr dasein fristen, vielleicht auch zu uns kommen.
Ich bin da Zuversichtlich. Auch ich hatte lange gezweifelt, ob ich den richtigen Schritt/Weg gewählt habe.
lg
Stefanie

Wir sind bestimmt nicht so selten.
Ich denke eher, dass die meisten nicht so offen sind und sich in einem Forum outen, geschweige dann in aller Öffentlichkeit.
Aber seit ich mich angemeldet habe , lese ich hier jeden Tag immer wieder Neuvorstellungen von neuen Forumsmitgliedern.
Da wird die Zahl doch hoffentlich noch steigen und viele die bisher noch versteckt im Kämmerlein ihr dasein fristen, vielleicht auch zu uns kommen.
Ich bin da Zuversichtlich. Auch ich hatte lange gezweifelt, ob ich den richtigen Schritt/Weg gewählt habe.
lg
Stefanie
Ich bin froh, so zu sein, wie ich bin. Und das ist gut so.
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nicole.f
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Re: Wieviele sind wir eigentlich?
Hallo!
Wir waren gerade gestern in Dortmund im Lili Marlen bei einem TS Gruppen Vernetzungstreffen und da hat die Gruppe TX-Aachen ihren Flyer verteilt, der ein paar Zahlen nennt. Die stammen im Prinzip aus WikiPedia und basieren auf einer nicht repräsentativen Schätzung aus den USA von 2001 und werden allgemein als eher konservativ eingeschätzt. Die angegebenen Verhältnisse sind der Anteil an der Gesamtbevölkerung, Zitat aus dem Flyer:
"
Intensives Ausleben von Transvestitismus: 1:50
...mit startken Transgender-Gefühlen: 1:200
...mit starken Transsexualitäts-Gefühlen: 1:500
Dauerhaft im Gegengeschlecht lebend: 1:1000
...mit angleichender Operation: 1:2000
"
Die ganze Tabelle, mit Links auf die Herkunft der Zahlen, findet sich in dem ansonsten auch ganz ordentlichen WikiPedia Artikel zu Transgender:
https://de.wikipedia.org/wiki/Transgend ... A4ufigkeit
Wie Darialena auch schon schrieb, sind eigentlich alle diese Zahlen nicht sehr aussagekräftig, da die Dunkelziffer unbekannt ist - sonst wäre es ja keine Dunkelziffer
Wir können nur aus Erfahrung vermuten, dass sie sehr hoch ist, denn wir wissen, wie schwer es ist, sich dies selbst einzugestehen und statt dessen einfach weiter im Verborgenen, aus welchen Gründen auch immer, zu leben.
Gerade was CrossDresser und Transvestiten betrifft ist meine, leider nicht belegte, These, dass die Zahl der allgemeinen Cross-Dresser und Transvestiten deutlich höher ist. Die Tabelle bei WikiPedia spricht nur von "Intensive CDs in Teilzeit" und gibt diese mit ca. 2-5% an. Für die "nicht Intensiven" würde ich persönlich von eher bis zu 10% ausgehen. Aber wie gesagt, nicht belegt, reines Gefühl.
Liebe Grüße
nicole
Wir waren gerade gestern in Dortmund im Lili Marlen bei einem TS Gruppen Vernetzungstreffen und da hat die Gruppe TX-Aachen ihren Flyer verteilt, der ein paar Zahlen nennt. Die stammen im Prinzip aus WikiPedia und basieren auf einer nicht repräsentativen Schätzung aus den USA von 2001 und werden allgemein als eher konservativ eingeschätzt. Die angegebenen Verhältnisse sind der Anteil an der Gesamtbevölkerung, Zitat aus dem Flyer:
"
Intensives Ausleben von Transvestitismus: 1:50
...mit startken Transgender-Gefühlen: 1:200
...mit starken Transsexualitäts-Gefühlen: 1:500
Dauerhaft im Gegengeschlecht lebend: 1:1000
...mit angleichender Operation: 1:2000
"
Die ganze Tabelle, mit Links auf die Herkunft der Zahlen, findet sich in dem ansonsten auch ganz ordentlichen WikiPedia Artikel zu Transgender:
https://de.wikipedia.org/wiki/Transgend ... A4ufigkeit
Wie Darialena auch schon schrieb, sind eigentlich alle diese Zahlen nicht sehr aussagekräftig, da die Dunkelziffer unbekannt ist - sonst wäre es ja keine Dunkelziffer
Gerade was CrossDresser und Transvestiten betrifft ist meine, leider nicht belegte, These, dass die Zahl der allgemeinen Cross-Dresser und Transvestiten deutlich höher ist. Die Tabelle bei WikiPedia spricht nur von "Intensive CDs in Teilzeit" und gibt diese mit ca. 2-5% an. Für die "nicht Intensiven" würde ich persönlich von eher bis zu 10% ausgehen. Aber wie gesagt, nicht belegt, reines Gefühl.
Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
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Olivia
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Re: Wieviele sind wir eigentlich?
Hallo Angelique,
diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt - aber man muss einräumen, dass es belastbare Zahlen nicht wirklich gibt. Alles was wir an Zahlen haben, sind mehr oder weniger Schätzungen.
Ich fürchte, die Frage muss offen bleiben - leider!
Liebe Grüße von Olivia
diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt - aber man muss einräumen, dass es belastbare Zahlen nicht wirklich gibt. Alles was wir an Zahlen haben, sind mehr oder weniger Schätzungen.
Ich fürchte, die Frage muss offen bleiben - leider!
Liebe Grüße von Olivia
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exuserIn-2014-04-20
Re: Wieviele sind wir eigentlich?
An die 10% kann ich ehrlichgesagt nicht glauben. Ich meine, das ist, gemessen an der Eonwohnerzahl eine gewaltige Zahl. Schon 5% sind sehr viel. Allerdings, wie begrenzt man das? Bei Homosexuellen ist es einfach, da die Antwort "ja", "nein" bzw. "sowohl als auch" ist.
Bei unserer Problematik gibt es dagegen unheimlich viele Abstufungen.
Aber selbst wenn man die oben genannten Zahlen als Ausgangspunkt nimmt, sind die Ergebnisse beträchtlich. Vor Jahren, ich war damals noch auf dem Gymnasium und hatte im Mathe LK Stochastik gelernt, hatte ich mal berechnet, wie groß die Wahrscheinlichkeit sei, nicht die einzige Transe zu sein.
Die wahrscheinlichkeit, in meiner Kollegstufe (etwa 90 Personen) einen CD zu finden lag bei über 90
Bei unserer Problematik gibt es dagegen unheimlich viele Abstufungen.
Aber selbst wenn man die oben genannten Zahlen als Ausgangspunkt nimmt, sind die Ergebnisse beträchtlich. Vor Jahren, ich war damals noch auf dem Gymnasium und hatte im Mathe LK Stochastik gelernt, hatte ich mal berechnet, wie groß die Wahrscheinlichkeit sei, nicht die einzige Transe zu sein.
Die wahrscheinlichkeit, in meiner Kollegstufe (etwa 90 Personen) einen CD zu finden lag bei über 90
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exuserIn-2014-04-20
Re: Wieviele sind wir eigentlich?
mist, jetzt hab ich versehentlich auf " Absenden" gedrückt.
Weiter im letzten Satz:
...lag bei über 90%, mindestens zwei immerhin bei etwa 50%.
In der ganze Schule hätte es mindestens ein halbes Dutzend von uns gegeben!
LG, Sophie
Weiter im letzten Satz:
...lag bei über 90%, mindestens zwei immerhin bei etwa 50%.
In der ganze Schule hätte es mindestens ein halbes Dutzend von uns gegeben!
LG, Sophie
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Anni
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Re: Wieviele sind wir eigentlich?
... hättest Dich nur mal trauen sollen , zu fragen !Sophie Amundsen hat geschrieben:...lag bei über 90%, mindestens zwei immerhin bei etwa 50%.
In der ganze Schule hätte es mindestens ein halbes Dutzend von uns gegeben!
LG von frecher Anni
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch. George Bernard Shaw
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exuserIn-2014-04-20
Re: Wieviele sind wir eigentlich?
Stimmt, aber damals war ich noch lang nicht so weit wie heute. Außerdem war das in der oberfränkischen Provinz.
Würde mich aber schon interessieren, wer dort so wie wir gestrickt war!
Würde mich aber schon interessieren, wer dort so wie wir gestrickt war!
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Katrin70
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Re: Wieviele sind wir eigentlich?
Ich komme mal mit einer ganz anderen Annäherung auf die Frage.
Als ich in der Schule war, 9. Klasse (konservative Schule in BaWü), waren wir im Landschulheim, eine Woche.
Zwei Lehrer m/w dabei. SIE war sicher geprägt aus der Emanzipationszeit der 68er.
Folgendes hat sich abgespielt:
Gegen Ende des Aufenthalts sollte es noch einen "bunten Abend" geben. Und ein Programmpunkt sollte sein - jetzt haltet Euch fest - dass sich Jungs als Mädels verkleiden. Ihr könnt Euch vorstelle, wie sehr ich mich gefreut habe. Klar war ich dabei ! Wenn ich mich jetzt versuche zu erinnern, wieviele Jungs wir waren und wieviele mit gemacht haben: wir waren vielleicht eine Klasse von 28, davon 13 Jungs. Und von denen haben sicher 7-9 mitgemacht. Und zwar komplett querbeet: die coolen Fussballjungs genauso wie die etwas ruhigeren wie ich. Das waren also über 50%, die damit in dem Setting kein Problem hatten. Erstaunlicherweise gab es aber auch zumindest ein Schulfreund, wo ich es erwartete, der aber nicht mitmachte. Wenn man also noch rechnet, dass sich einige vielleicht auch in so einem positiven Umfeld einfach nicht getraut hatten.
Ihr könnt Euch vorstellen, wie uns die Mädels mit Sachen ausgestattet hatten...das ging den ganzen nächsten Tag über bis zum Abend. Es war dann aufregender Abend: Wir Jungs-Mädels wurden nacheinander in den Gruppenraum angekündigt, Musik und Applaus, Tanz und weiter. Es war eine klasse Stimmung. Erstaunlicherweise war der Abend danach nie mehr ein Thema. Weder bei den Mädels noch bei den Jungs.
Was sagt mir das für die Rechnung ?
Zum Einen haben sicher ein paar Jungs mitgemacht, weil sie es als puren Spass angesehen haben. Aber selbst wenn dem so war, war es ja ok für sie sich zumindest kurzzeitig als Frauen/Mädels zu kleiden. Hinzugerechnet, die die sich nicht trauten...komme ich auf eine Quote von um die 60 - 70 %, die grundsätzlich kein Berührungsproblem mit Transvestismus haben dürften.
Das war jetzt natürlich in keinem Fall repräsentativ, da es sich um einen Schultyp handelt und ich keine Quervergleiche habe. Aber erstaunlich hoch finde ich die Zahl schon.
Wie sich allerdings innerhalb dieser Zahl die einzelnen Facetten kann ich auch nicht abschätzen. Aber da ist ja der Wiki-Eintrag ganz solide.
Gruß
Katrin
Als ich in der Schule war, 9. Klasse (konservative Schule in BaWü), waren wir im Landschulheim, eine Woche.
Zwei Lehrer m/w dabei. SIE war sicher geprägt aus der Emanzipationszeit der 68er.
Folgendes hat sich abgespielt:
Gegen Ende des Aufenthalts sollte es noch einen "bunten Abend" geben. Und ein Programmpunkt sollte sein - jetzt haltet Euch fest - dass sich Jungs als Mädels verkleiden. Ihr könnt Euch vorstelle, wie sehr ich mich gefreut habe. Klar war ich dabei ! Wenn ich mich jetzt versuche zu erinnern, wieviele Jungs wir waren und wieviele mit gemacht haben: wir waren vielleicht eine Klasse von 28, davon 13 Jungs. Und von denen haben sicher 7-9 mitgemacht. Und zwar komplett querbeet: die coolen Fussballjungs genauso wie die etwas ruhigeren wie ich. Das waren also über 50%, die damit in dem Setting kein Problem hatten. Erstaunlicherweise gab es aber auch zumindest ein Schulfreund, wo ich es erwartete, der aber nicht mitmachte. Wenn man also noch rechnet, dass sich einige vielleicht auch in so einem positiven Umfeld einfach nicht getraut hatten.
Ihr könnt Euch vorstellen, wie uns die Mädels mit Sachen ausgestattet hatten...das ging den ganzen nächsten Tag über bis zum Abend. Es war dann aufregender Abend: Wir Jungs-Mädels wurden nacheinander in den Gruppenraum angekündigt, Musik und Applaus, Tanz und weiter. Es war eine klasse Stimmung. Erstaunlicherweise war der Abend danach nie mehr ein Thema. Weder bei den Mädels noch bei den Jungs.
Was sagt mir das für die Rechnung ?
Zum Einen haben sicher ein paar Jungs mitgemacht, weil sie es als puren Spass angesehen haben. Aber selbst wenn dem so war, war es ja ok für sie sich zumindest kurzzeitig als Frauen/Mädels zu kleiden. Hinzugerechnet, die die sich nicht trauten...komme ich auf eine Quote von um die 60 - 70 %, die grundsätzlich kein Berührungsproblem mit Transvestismus haben dürften.
Das war jetzt natürlich in keinem Fall repräsentativ, da es sich um einen Schultyp handelt und ich keine Quervergleiche habe. Aber erstaunlich hoch finde ich die Zahl schon.
Wie sich allerdings innerhalb dieser Zahl die einzelnen Facetten kann ich auch nicht abschätzen. Aber da ist ja der Wiki-Eintrag ganz solide.
Gruß
Katrin
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Andrea aus Sachsen
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Re: Wieviele sind wir eigentlich?
.
Dass es überhaupt keine belastbaren Zahlen gibt, wie viele wir sind, hat sich ja schon in anderen Diskussionen hier herausgestellt. Alle vagen Schätzungen dazu basieren nur auf äußerst unzuverlässigen Indizien (Forumsmitgliedschaften, Online-Bestellungen, bei Rettungseinsätzen Erwischte u.a.).
Ich denke darüber hinaus, dass das Gros der Crossdresser, unabhängig davon, wen oder was wir alles dazurechnen, sich hinter der berühmten Dunkelziffer verbirgt, also denjenigen, die bisher in keiner Weise in die "Öffentlichkeit" getreten sind und (noch) vergeblich versuchen, ihre Neigung zu unterdrücken. Ich selbst gehörte 40 Jahre lang zu dieser Gruppe, bevor ich vor 2 Jahren hier ins Forum kam.
Ein Beispiel kann ich anführen, das zeigt, wie wenig aussagekräftig die Mitgliederzahlen von Foren sind:
Seit ich mehr oder weniger regelmäßig die CROSSundQUEER-Gruppe in Chemnitz besuche, habe ich dort schätzungsweise 50 von "uns" kennengelernt. Davon sind aber meines Wissens nur 3 bei uns im Forum. Die meisten dort sind bei Travesta angemeldet. Wenn man dessen Mitgliederzahl als Maßstab nähme, käme man zu einem ganz anderen Ergebnis.
Dass es überhaupt keine belastbaren Zahlen gibt, wie viele wir sind, hat sich ja schon in anderen Diskussionen hier herausgestellt. Alle vagen Schätzungen dazu basieren nur auf äußerst unzuverlässigen Indizien (Forumsmitgliedschaften, Online-Bestellungen, bei Rettungseinsätzen Erwischte u.a.).
Ich denke darüber hinaus, dass das Gros der Crossdresser, unabhängig davon, wen oder was wir alles dazurechnen, sich hinter der berühmten Dunkelziffer verbirgt, also denjenigen, die bisher in keiner Weise in die "Öffentlichkeit" getreten sind und (noch) vergeblich versuchen, ihre Neigung zu unterdrücken. Ich selbst gehörte 40 Jahre lang zu dieser Gruppe, bevor ich vor 2 Jahren hier ins Forum kam.
Ein Beispiel kann ich anführen, das zeigt, wie wenig aussagekräftig die Mitgliederzahlen von Foren sind:
Seit ich mehr oder weniger regelmäßig die CROSSundQUEER-Gruppe in Chemnitz besuche, habe ich dort schätzungsweise 50 von "uns" kennengelernt. Davon sind aber meines Wissens nur 3 bei uns im Forum. Die meisten dort sind bei Travesta angemeldet. Wenn man dessen Mitgliederzahl als Maßstab nähme, käme man zu einem ganz anderen Ergebnis.
Viola, du kannst dir gern mal die Mühe machen und die Mitgliederliste durcharbeiten. So kämest du nicht nur auf das Durchschnittsalter, sondern auch auf die Verteilung der Mitglieder auf bestimmte Altersgruppen (Altersstruktur). Danach wurde vor kurzem in einem anderen Zusammenhang schon einmal gefragt und ich hatte meine Meinung zur Aussagekraft dieser Zahlen dort kundgetan: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 765#p88269Viola hat geschrieben:Interessant wäre es noch, irgendwie das Durchschnittsalter von den Mitgliedern des crossdresser forums herauszufinden.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
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Exuser-2014-02-18
Re: Wieviele sind wir eigentlich?
.
Hallo
ich wage jetzt mal eine ganz gewaagte Hypothese:
Die meisten Männer interessieren sich dafür, oder haben den geheimen Wunsch.
Nur fast alle von denen haben schlicht und ergreifend Angst, sich dazu zu äussern.
Noch nicht einmal, das in den eigenen Gedanken zuzulassen.
Zu groß ist die Angst und die anerzogene Denkweise, in den Augen der Anderen als nicht normal oder unmännlich zu gelten.
Welcher Mann will das schon.....
Viel einfacher und leichter ist es doch, im Strom mit zu schwimmen und sich mit solchen Ersatz-Tätigkeiten zu beschäftigen wie:
Fussball, Saufen, Auto-Tuning, Aggressivität, Machtkampf..... usw.
Eine Art "sich selbst haltende Pseudo-Logik" oder Massenhypnose.
Wenn diese Massenhypnose wegfallen würde, wären die "Normalen" vielleicht in der Minderheit.^^ ( sicherlich etwas übertrieben )
Aber wie gesagt.... nur eine Hypothese.
LG Tina
PS.: gemeint sind hier natürlich nur MzF-CD/TS usw.
Hallo
ich wage jetzt mal eine ganz gewaagte Hypothese:
Die meisten Männer interessieren sich dafür, oder haben den geheimen Wunsch.
Nur fast alle von denen haben schlicht und ergreifend Angst, sich dazu zu äussern.
Noch nicht einmal, das in den eigenen Gedanken zuzulassen.
Zu groß ist die Angst und die anerzogene Denkweise, in den Augen der Anderen als nicht normal oder unmännlich zu gelten.
Welcher Mann will das schon.....
Viel einfacher und leichter ist es doch, im Strom mit zu schwimmen und sich mit solchen Ersatz-Tätigkeiten zu beschäftigen wie:
Fussball, Saufen, Auto-Tuning, Aggressivität, Machtkampf..... usw.
Eine Art "sich selbst haltende Pseudo-Logik" oder Massenhypnose.
Wenn diese Massenhypnose wegfallen würde, wären die "Normalen" vielleicht in der Minderheit.^^ ( sicherlich etwas übertrieben )
Aber wie gesagt.... nur eine Hypothese.
LG Tina
PS.: gemeint sind hier natürlich nur MzF-CD/TS usw.
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exuserIn-2014-04-20
Re: Wieviele sind wir eigentlich?
Da muss ich jetzt doch widersprechen. Denn das ist leider eine Wunschvorstellung unter CDs.
Auch wenn es vielleicht unglaubwürdig klingt, die aller meisten Männer wollen wirklich nicht in Frauenklamotten rumlaufen! Und diese "Massenhypnose" ist eben nicht eine Diktatur, unter der alle leiden, die wollen das wirklich! Männer kleiden sich nicht deshalb so langweilig, weil sie voreinander Angst haben etwas anderes zu probieren, sondern weil sie es so wollen. TGs sind nunmal nicht die Regel, sondern die Ausnahme.
Katrin hat es doch geschrieben, zur Gaudi war es kein Problem. Aber dann war es kein Thema mehr.
Das musste ich doch mal loswerden.
LG, Sophie
Auch wenn es vielleicht unglaubwürdig klingt, die aller meisten Männer wollen wirklich nicht in Frauenklamotten rumlaufen! Und diese "Massenhypnose" ist eben nicht eine Diktatur, unter der alle leiden, die wollen das wirklich! Männer kleiden sich nicht deshalb so langweilig, weil sie voreinander Angst haben etwas anderes zu probieren, sondern weil sie es so wollen. TGs sind nunmal nicht die Regel, sondern die Ausnahme.
Katrin hat es doch geschrieben, zur Gaudi war es kein Problem. Aber dann war es kein Thema mehr.
Das musste ich doch mal loswerden.
LG, Sophie
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Inga
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Re: Wieviele sind wir eigentlich?
Hallo, miteinander,
wenn wir es genau betrachten, mit statiustischen Methoden kommt man doch nicht weiter.
Weil die dunkelziffer halt recht hoch ist, kann man keine konkreteren angaben machen. Weil es in weiten Teilen ein Tabuthema ist, werden sich wenige dazu bekennen.
Da stellt sich für mich die Frage, wozu jetzt die Mühen für eine genauere Statistik?
Ich meinerseits kann mit der 10%-Schätzung gut leben. D. h. 10% der Männer bzw. 5 % der Bevölkerung haben Neigungen zum CrossDressing und MzF-Formen.
Diese gewagte Schätzung sagt mir, es ist zwar nicht soooo selten, aber es ist eine klare Minderheit, zu der ich mich zählen kann. Es ist für mich keine Massenbewegung.
Die übrigen, Mehrheit, haben hoffentlich bestenfalls Verständnis für dies Fremdartige, oder es ist ihnen egal. Übel wird es dann, wenn aus der Mehrheit heraus unsere Minderheit mit Anfeindungen und Ausgrenzungen zu tun hat.
Liebe Grüße
Inga
wenn wir es genau betrachten, mit statiustischen Methoden kommt man doch nicht weiter.
Weil die dunkelziffer halt recht hoch ist, kann man keine konkreteren angaben machen. Weil es in weiten Teilen ein Tabuthema ist, werden sich wenige dazu bekennen.
Da stellt sich für mich die Frage, wozu jetzt die Mühen für eine genauere Statistik?
Ich meinerseits kann mit der 10%-Schätzung gut leben. D. h. 10% der Männer bzw. 5 % der Bevölkerung haben Neigungen zum CrossDressing und MzF-Formen.
Diese gewagte Schätzung sagt mir, es ist zwar nicht soooo selten, aber es ist eine klare Minderheit, zu der ich mich zählen kann. Es ist für mich keine Massenbewegung.
Die übrigen, Mehrheit, haben hoffentlich bestenfalls Verständnis für dies Fremdartige, oder es ist ihnen egal. Übel wird es dann, wenn aus der Mehrheit heraus unsere Minderheit mit Anfeindungen und Ausgrenzungen zu tun hat.
Liebe Grüße
Inga
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conny
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Re: Wieviele sind wir eigentlich?
ich ziehe nach 14 antworten auf die interesssante frage mal ein fazit:
die antwort wissen wir nicht und wir werden sie leider auch in zukunft nicht wissen.
die antwort wissen wir nicht und wir werden sie leider auch in zukunft nicht wissen.
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Karoline
Re: Wieviele sind wir eigentlich?
Hallo,
es hört sich erstmal schön an, dass wir soviele sind, aber so recht kann ich den Zahlen nicht glauben. Die einzig verlässlichen Zahlen, die es gibt, scheinen die von Hormonbehandlungen und geschlechtsangleichenden Operationen zu sein.
Die anderen Zahlen sind oftmals davon abgeleitet oder grob geschätzt. Es werden Verhältnisse gebildet, wieviele Crossdresser auf Menschen mit Transgender Gefühlen kommen, dann wievele davon tatsächlich den Weg der Transistion gehen. Der Unsicherheitsfaktor ist enorm.
Ganz praktisch gesehen, spricht aus meiner Sicht gegen einen Anteil von 2-5% intensiven Crossdresser der männlichen Bevölkerung in Deutschland, das Fehlen von Geschäften für uns. In den meisten Großstädten müssten sich dann Läden finden. Bei 250.000 Einwohnern gibt es eine männliche Bevölkerung von 95.000 zwischen 20 und 80 Jahren, das sind 1900 - 4750 Kunden, zuzüglich des Umlandes. Irgendwie finde ich die ganzen Läden mit Silikonbrüsten, Damenperücken für große Köpfe, Schuhe in Übergrößen usw. nicht. Stattdessen fahre ich 400km durch Deutschland um neue Brüste zu kaufen.
Oder ist es schon intensives Crossdressing, wenn man sich den Slip der Frau/Freundin mopst oder sich selbst einen beim Discounter kauft?
Allerdings könnten die Zahlen für andere Länder vollkommen anders aussehen. In Großbritannien, so mein Eindruck, scheint das Crossdressing wesentlich stärker ausgeprägt zu sein.
Mein Fazit: Wieviele wir sind, weiß ich noch immer nicht.
Liebe Grüße,
Karoline
es hört sich erstmal schön an, dass wir soviele sind, aber so recht kann ich den Zahlen nicht glauben. Die einzig verlässlichen Zahlen, die es gibt, scheinen die von Hormonbehandlungen und geschlechtsangleichenden Operationen zu sein.
Die anderen Zahlen sind oftmals davon abgeleitet oder grob geschätzt. Es werden Verhältnisse gebildet, wieviele Crossdresser auf Menschen mit Transgender Gefühlen kommen, dann wievele davon tatsächlich den Weg der Transistion gehen. Der Unsicherheitsfaktor ist enorm.
Ganz praktisch gesehen, spricht aus meiner Sicht gegen einen Anteil von 2-5% intensiven Crossdresser der männlichen Bevölkerung in Deutschland, das Fehlen von Geschäften für uns. In den meisten Großstädten müssten sich dann Läden finden. Bei 250.000 Einwohnern gibt es eine männliche Bevölkerung von 95.000 zwischen 20 und 80 Jahren, das sind 1900 - 4750 Kunden, zuzüglich des Umlandes. Irgendwie finde ich die ganzen Läden mit Silikonbrüsten, Damenperücken für große Köpfe, Schuhe in Übergrößen usw. nicht. Stattdessen fahre ich 400km durch Deutschland um neue Brüste zu kaufen.
Oder ist es schon intensives Crossdressing, wenn man sich den Slip der Frau/Freundin mopst oder sich selbst einen beim Discounter kauft?
Allerdings könnten die Zahlen für andere Länder vollkommen anders aussehen. In Großbritannien, so mein Eindruck, scheint das Crossdressing wesentlich stärker ausgeprägt zu sein.
Mein Fazit: Wieviele wir sind, weiß ich noch immer nicht.
Liebe Grüße,
Karoline