Warum ich bin wie ich bin
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ChristaK
Re: Warum ich bin wie ich bin
Dankeschön an Dich Maxi, dass wir mitlesen durften, was Dir auf der Seele liegt.
Bestimmt ging es einigen heir im Forum auch die ersten Jahre wie Dir. Du kannst es selbst nicht verstehen, wie kannst Du dann anderen davon erzählen. Der Glaube, krank, abartig und pervers zu sein, bedrückt das Gemüt. Mir ging es jedenfalls lange Jahre so. Meine ersten beiden Frauen wollten es auch nicht dulden. Neben meiner jetzigen Frau sitze ich abends im Kleid vor dem Fernseher oder wir machen so den Hausputz. Zum Schlafen trage ich ein Nachthemd.
Lieber Maxi.
Ich bedauere Deine ersten Jahre und beglückwünsche Dich zu den letzten Jahren mit Deinem Schatz.
Liebe Grüße
Christa
Bestimmt ging es einigen heir im Forum auch die ersten Jahre wie Dir. Du kannst es selbst nicht verstehen, wie kannst Du dann anderen davon erzählen. Der Glaube, krank, abartig und pervers zu sein, bedrückt das Gemüt. Mir ging es jedenfalls lange Jahre so. Meine ersten beiden Frauen wollten es auch nicht dulden. Neben meiner jetzigen Frau sitze ich abends im Kleid vor dem Fernseher oder wir machen so den Hausputz. Zum Schlafen trage ich ein Nachthemd.
Lieber Maxi.
Ich bedauere Deine ersten Jahre und beglückwünsche Dich zu den letzten Jahren mit Deinem Schatz.
Liebe Grüße
Christa
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exuserIn-2014-10-05
Re: Warum ich bin wie ich bin
Hallo Maxi,
auch ich finde mich sehr in Deiner Erzählung wieder. Meine Mutter hatte mir immer wieder mal, wenn grad keine Unterwäsche sauber war, die Höschen und Strumpfhosen meiner Schwester gegeben, was mich damals irritiert hatte, denn zum einen hatte ich schon geschluckt, dass ich ein Junge sein musste, und zum anderen musste ich dann Mädchenkleidung anziehen...
Dass ich das eigentlich heimlich schon machte traute ich mich natürlich nicht zu sagen. Ein paar Jahre später entdeckte sie dann diverse Kleidungsstücke von Heels angefangen, über Strumpfhosen bis hin zu Latexkleidung, die ich auch gerne mochte und mag.
Die Reaktion war, Zitat:"Ich habe einen abartigen Sohn!". Der Spruch hat gesessen und sitzt leider bis heute noch. Aber auch dank meiner lieben Frau arbeite ich grad daran zu mir zu stehen und zu entdecken was und wer ich wirklich bin und das finde ich klasse. Es freut mich, dass Du nun auch so einen Weg gehen kannst und ich freu mich auf den Austausch hier, denn gerade solche Geschichten bestätigen einen immer wieder.
Liebe Grüße
Tine
auch ich finde mich sehr in Deiner Erzählung wieder. Meine Mutter hatte mir immer wieder mal, wenn grad keine Unterwäsche sauber war, die Höschen und Strumpfhosen meiner Schwester gegeben, was mich damals irritiert hatte, denn zum einen hatte ich schon geschluckt, dass ich ein Junge sein musste, und zum anderen musste ich dann Mädchenkleidung anziehen...
Dass ich das eigentlich heimlich schon machte traute ich mich natürlich nicht zu sagen. Ein paar Jahre später entdeckte sie dann diverse Kleidungsstücke von Heels angefangen, über Strumpfhosen bis hin zu Latexkleidung, die ich auch gerne mochte und mag.
Die Reaktion war, Zitat:"Ich habe einen abartigen Sohn!". Der Spruch hat gesessen und sitzt leider bis heute noch. Aber auch dank meiner lieben Frau arbeite ich grad daran zu mir zu stehen und zu entdecken was und wer ich wirklich bin und das finde ich klasse. Es freut mich, dass Du nun auch so einen Weg gehen kannst und ich freu mich auf den Austausch hier, denn gerade solche Geschichten bestätigen einen immer wieder.
Liebe Grüße
Tine
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Exuser-2014-02-18
Re: Warum ich bin wie ich bin
.
Hallo Maxi
ich habs auch durchgehalten und bin nicht eingeschlafen^^
Was soll man da sagen ??.....Schön
Obwohl die ersten negativen Erfahrungen sicher nicht angenehm waren.
Und Glückwunsch zu Deiner jetzigen Frau.
Gerade durch Deine Geschichte habe ich mal wieder den Gedanken, daß viel mehr Männer "ES" heimlich tun oder tun wöllten, und in der Öffentlichkeit vorsorglich das Gegenteil behaupten.
Nur nicht auffallen und mit der Masse mitschwimmen.
elgetina
Hallo Maxi
ich habs auch durchgehalten und bin nicht eingeschlafen^^
Was soll man da sagen ??.....Schön
Obwohl die ersten negativen Erfahrungen sicher nicht angenehm waren.
Und Glückwunsch zu Deiner jetzigen Frau.
Gerade durch Deine Geschichte habe ich mal wieder den Gedanken, daß viel mehr Männer "ES" heimlich tun oder tun wöllten, und in der Öffentlichkeit vorsorglich das Gegenteil behaupten.
Nur nicht auffallen und mit der Masse mitschwimmen.
elgetina
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Exuser-2014-02-18
Re: Warum ich bin wie ich bin
.
Hallo Tinka und alle
ich mache jetzt mal offtopic in einem fremden Thread, aber eigentlich passt es doch auch zum Thema. Ich habs eben erst so richtig gelesen.
Eigentlich klingt das unlogisch, aber man spürt, was da für ein Gefühl, oder welche Verletzung dahintersteckt.
Denn daß Du tatsächlich Schaden angerichtet hast, lässt sich sicher rein rational verneinen.
Vielleicht ist tatsächlich ein Schaden entstanden......aber......wenn die ganzen Voraussetzungen dermaßen ungünstig sind.....kann man nicht von "Schuld" sprechen.
( Ich vermute das jetzt mal, obwohl ich Deine Geschichte nicht kenne )
Das kann man sich selbst eingestehen unter dem Eindruck einer depressiven/minderwertigen Stimmung....
Oder ein aussen stehender "Klugsch****r" könnte soetwas behaupten.
Aber ich kann mir vorstellen, was da abgelaufen ist und wie Du Dich gefühlt hast und wahrscheinlich auch heute noch fühlst.
Denn eigentlich soll man ja als Kind/junger Mensch alles richtig machen, so wie die Eltern oder Großeltern das von einem erwarten/wünschen.
So etwas ähnliches kenn ich selbst, und viele andere wahrscheinlich auch.
Man wird in diese soziale Rolle hinein gesetzt und es wird anerzogen, und man/frau kann es nur schwer abschüttel.
Es ist schwierig, da die Ballance zu finden zwischen gesundem Egoismus und übertriebenem Verantwortung-Gefühl.
Ich hoffe und wünsche Dir, daß Du Dich von diesen ( wahrscheinlich unsinnigen ) Schuld-Gefühlen befreien kannst.
Denn mit Sicherheit hast Du dazu keinen Grund.....aber das sagt sich so leicht.
elgetina
Hallo Tinka und alle
ich mache jetzt mal offtopic in einem fremden Thread, aber eigentlich passt es doch auch zum Thema. Ich habs eben erst so richtig gelesen.
Ich hoffe da heraus zu lesen, das Du da doch ein zwiespältiges Gefühl hast.Tinka hat geschrieben: ... hörst Du, versprich mir das !
Ich habe es ihm versprochen und über die Jahre dadurch mehr Schaden angerichtet als alles andere ! Ich habe versucht der Mann zu sein, leider ist es mir nicht gelungen, ich habe einfach versagt. Vielleicht weiß ich aber auch nicht, wie ein Mann denn nun ein Mann sein soll ???
Eigentlich klingt das unlogisch, aber man spürt, was da für ein Gefühl, oder welche Verletzung dahintersteckt.
Denn daß Du tatsächlich Schaden angerichtet hast, lässt sich sicher rein rational verneinen.
Vielleicht ist tatsächlich ein Schaden entstanden......aber......wenn die ganzen Voraussetzungen dermaßen ungünstig sind.....kann man nicht von "Schuld" sprechen.
( Ich vermute das jetzt mal, obwohl ich Deine Geschichte nicht kenne )
Das kann man sich selbst eingestehen unter dem Eindruck einer depressiven/minderwertigen Stimmung....
Oder ein aussen stehender "Klugsch****r" könnte soetwas behaupten.
Aber ich kann mir vorstellen, was da abgelaufen ist und wie Du Dich gefühlt hast und wahrscheinlich auch heute noch fühlst.
Denn eigentlich soll man ja als Kind/junger Mensch alles richtig machen, so wie die Eltern oder Großeltern das von einem erwarten/wünschen.
So etwas ähnliches kenn ich selbst, und viele andere wahrscheinlich auch.
Man wird in diese soziale Rolle hinein gesetzt und es wird anerzogen, und man/frau kann es nur schwer abschüttel.
Es ist schwierig, da die Ballance zu finden zwischen gesundem Egoismus und übertriebenem Verantwortung-Gefühl.
Ich hoffe und wünsche Dir, daß Du Dich von diesen ( wahrscheinlich unsinnigen ) Schuld-Gefühlen befreien kannst.
Denn mit Sicherheit hast Du dazu keinen Grund.....aber das sagt sich so leicht.
elgetina