Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
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Dana
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Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
Moin Moin Mädels
Mir ist da etwas aufgefallen.
Seit gut 2 1/2 Jahren lebe ich jetzt in weiblicher Verpackung und fühle mich bestens dabei. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld gab und gibt es absolut keine Probleme. Ich bin da angekommen, wo ich gefühlt auch hingehöre. Irgendwo zwischen Mann und Frau. Ich habe einfach das Gefühl ein ganz normaler Mensch zu sein und werde auch so behandelt.
Doch jetzt kommts.
Während ich am Anfang meiner Laufbahn ständig Kontakt zu "Gleichgesinnten" gesucht habe und mich auch in deren Gesellschaft am wohlsten gefühlt habe, stelle ich jetzt immer öfter fest, daß ich kein Verlangen mehr danach habe mich mit Menschen zu umgeben, die so wie ich gestrickt sind. Natürlich sind im Laufe der Zeit gute Freundschaften entstanden, an denen mir auch sehr viel liegt. Allerdings ist der Drang danach neue Leute unserer Art kennenzulernen mitlerweile nicht mehr da.
Ich Frage mich einfach woran das liegt und ob es bei euch auch so ist. Braucht man den Halt in der Gruppe irgendwann nichtmehr.
Das "Anders sein" ist bei uns schon lange kein Thema mehr. Ich verschwende kaum noch Gedanken daran. Ich fühle mich einfach ganz normal und das scheine ich auch nach Außen auszustrahlen.
Ich lerne ständig neue Menschen kennen die mich vorbehaltlos aktzeptieren. Vielleicht liegt es ja daran.
Keine Angst, ich bleibe euch erhalten. Waren nur ein paar Gedanken.
Mir ist da etwas aufgefallen.
Seit gut 2 1/2 Jahren lebe ich jetzt in weiblicher Verpackung und fühle mich bestens dabei. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld gab und gibt es absolut keine Probleme. Ich bin da angekommen, wo ich gefühlt auch hingehöre. Irgendwo zwischen Mann und Frau. Ich habe einfach das Gefühl ein ganz normaler Mensch zu sein und werde auch so behandelt.
Doch jetzt kommts.
Während ich am Anfang meiner Laufbahn ständig Kontakt zu "Gleichgesinnten" gesucht habe und mich auch in deren Gesellschaft am wohlsten gefühlt habe, stelle ich jetzt immer öfter fest, daß ich kein Verlangen mehr danach habe mich mit Menschen zu umgeben, die so wie ich gestrickt sind. Natürlich sind im Laufe der Zeit gute Freundschaften entstanden, an denen mir auch sehr viel liegt. Allerdings ist der Drang danach neue Leute unserer Art kennenzulernen mitlerweile nicht mehr da.
Ich Frage mich einfach woran das liegt und ob es bei euch auch so ist. Braucht man den Halt in der Gruppe irgendwann nichtmehr.
Das "Anders sein" ist bei uns schon lange kein Thema mehr. Ich verschwende kaum noch Gedanken daran. Ich fühle mich einfach ganz normal und das scheine ich auch nach Außen auszustrahlen.
Ich lerne ständig neue Menschen kennen die mich vorbehaltlos aktzeptieren. Vielleicht liegt es ja daran.
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--- Ich bin nur verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das was Andere verstehen! ---
Liebe Grüße
Dana
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conny
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
hallo dana,
ich kann deine gedanken sehr gut nachvollziehen.
die gruppe gibt einem, wenn man unsicher ist, halt, unterstützung und hilfe, die irgendwann nach einem enticklungsprozess so nicht mehr unbedingt gebraucht wird.
trotzdem, so meine ich, bleiben die kontakte zu gleichgesinnten als gemeinsame interssenvertretung interessant.
lg
conny
ich kann deine gedanken sehr gut nachvollziehen.
die gruppe gibt einem, wenn man unsicher ist, halt, unterstützung und hilfe, die irgendwann nach einem enticklungsprozess so nicht mehr unbedingt gebraucht wird.
trotzdem, so meine ich, bleiben die kontakte zu gleichgesinnten als gemeinsame interssenvertretung interessant.
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Bianca D.
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
Moin,Das "Anders sein" ist bei uns schon lange kein Thema mehr. Ich verschwende kaum noch Gedanken daran. Ich fühle mich einfach ganz normal ...
Und genau das ist der Punkt: Du empfindest dich als "normal", deine Umwelt nimmt dich als "normal" wahr, wobei Normalität ....was ist eigentlich normal? Im Grunde doch alles Leben, was es auf der Erde gibt. Alles andere sind ja nur von der Mehrheit der Gesellschaft geschaffene Grenzen.Aber zurück zur Eingangsfrage: Ja und nein. Ja, weil wir den Kontakt zu unseren Mitmenschen als soziales Element brauchen und da gilt eben der alte Grundsatz, Gleich und Gleich gesellt sich gern, in diesem Fall eben zum Erfahrungsaustausch. Nein, weil der Rückhalt in der Gruppe gleichgesinnter nach ein paar Jahren nicht mehr so von Nöten ist. Man hat mehr Selbstbewußtsein erlangt im Umgang mit der Frauernrolle und so, wie man selbstbewußter durchs Leben geht, so nimmt einen die Umwelt auch nicht mehr "als aus der Reihe tanzend" wahr.Es entwickeln sich eben ganz normale Kontakte zu ganz normalen Menschen.So habe ich es erlebt,anfangs noch mit mangelhaftem Passing und so wie es damit u.a. besser wurde, gestaltete sich auch mein Alltag "normaler".
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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ChristinaF
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
Hallo Dana,
lächel, lächel. Genauso geht's mir auch. Lebe in der weiblichen Rolle nun auch schon sehr lange Zeit. Ohne Probleme oder Schwierigkeiten. Also beinahe schon Idealzustand.
Trotz allem bin ich aber sehr sehr gerne hier im Forum. Wobei meist mehr gelesen wird, als geschrieben.
Aber viele von unseren Userinnen sind halt nur temporär Frau und genießen dann diesen Zustand, wie es uns früher bestimmt auch ergangen ist. Bei uns hat sich der Zustand des Wohlseins, der Freude und des Genießens halt schon einige Zeit gelegt, dass wir unser neues Leben als normal empfinden können.
Lg
Chrissie
lächel, lächel. Genauso geht's mir auch. Lebe in der weiblichen Rolle nun auch schon sehr lange Zeit. Ohne Probleme oder Schwierigkeiten. Also beinahe schon Idealzustand.
Trotz allem bin ich aber sehr sehr gerne hier im Forum. Wobei meist mehr gelesen wird, als geschrieben.
Aber viele von unseren Userinnen sind halt nur temporär Frau und genießen dann diesen Zustand, wie es uns früher bestimmt auch ergangen ist. Bei uns hat sich der Zustand des Wohlseins, der Freude und des Genießens halt schon einige Zeit gelegt, dass wir unser neues Leben als normal empfinden können.
Lg
Chrissie
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Kerstin
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
An Monas GGedanken ist viel richtig, Danas "Problem" dürfte einfach nur darin liegen, das sie im Alltag angekommen ist.Mona Schwindt hat geschrieben:Hallo Dana,
......
Am Anfang haben wir aus dem Forum "mehr entnommen" und nun geben viele von uns halt "mehr hinein".
Ich finde irgendwie brauchen wir uns.
....
Herzlichen Glückwunsch Dana
Liebe Grüße
Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Lina
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
Die Sache mit "gleichgesinnt" fand ich sowieso immer suspekt. Die bloße Tatsache, dass ich eine Auffassung meiner Geschlechtsidentität habe, die nicht mit dem Durchschnitt der Gesellschaft übereinstimmt, macht mich doch mit niemandem gleichgesinnt. Es sagt doch nichts über meine Gesinnung in irgendwelchen Zusammenhängen aus - es garantiert nicht mal, dass ich annähernd dieselbe Auffassung von den Problematiken, die man als T* konfrontiert, haben muss.
Und trotzdem kommen immer wieder Leute hier und suchen "Gleichgesinnte" - ob die welche finden? Keine Ahnung. Nicht-T-Personen können doch genausogute Freunde oder Verbündete sein wie andere T-Frauen. Oder auch genau das Gegenteil.
Und trotzdem kommen immer wieder Leute hier und suchen "Gleichgesinnte" - ob die welche finden? Keine Ahnung. Nicht-T-Personen können doch genausogute Freunde oder Verbündete sein wie andere T-Frauen. Oder auch genau das Gegenteil.
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ExuserIn-2015-02-14
Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
Hallo, Lina,
böswillige Menschen könnten dir jetzt eine egoistische Denk- und Handlungsweise unterstellen, was ich nicht möchte.
Du erfährst momentan eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz, was dir das Gefühl von subjektiver Sicherheit vermittelt, daher deine natürliche Distanzierung zu den sogenannten Gleichgesinnten. Für mich ist es ein "normales" Verhaltensmuster, sollte jedoch dein momentanes Weltbild durch externe Einflüsse aus den Fugen geraten, könnten die Gleichgesinnten wieder sehr hilfreich sein.
Die Affinität zu einer Gruppe hängt immer sehr stark von unserem Schutzbedürfniss ab, da du meinst diesen scheinbaren Schutz nicht mehr benötigen zu müssen, werden wir als Forum zwangsläufig weniger Gewicht bekommen.
Ich vermute mal, anderen geht es hier im Forum mit ihrer CD-Identität ähnlich. Wir haben Mitglieder mit unterschiedlichen Bindungsfähigkeiten, dementsprechend intensiv oder weniger nehmen sie am Forumsleben teil. Alles zusammen ergibt ein ganz normales m(ä)enschliches Verhaltens- u. Reaktionsmuster.
Anmerkung: Freundschaften wollen gepflegt sein, sonst sind es keine wirklichen Freundschaften!
böswillige Menschen könnten dir jetzt eine egoistische Denk- und Handlungsweise unterstellen, was ich nicht möchte.
Du erfährst momentan eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz, was dir das Gefühl von subjektiver Sicherheit vermittelt, daher deine natürliche Distanzierung zu den sogenannten Gleichgesinnten. Für mich ist es ein "normales" Verhaltensmuster, sollte jedoch dein momentanes Weltbild durch externe Einflüsse aus den Fugen geraten, könnten die Gleichgesinnten wieder sehr hilfreich sein.
Die Affinität zu einer Gruppe hängt immer sehr stark von unserem Schutzbedürfniss ab, da du meinst diesen scheinbaren Schutz nicht mehr benötigen zu müssen, werden wir als Forum zwangsläufig weniger Gewicht bekommen.
Ich vermute mal, anderen geht es hier im Forum mit ihrer CD-Identität ähnlich. Wir haben Mitglieder mit unterschiedlichen Bindungsfähigkeiten, dementsprechend intensiv oder weniger nehmen sie am Forumsleben teil. Alles zusammen ergibt ein ganz normales m(ä)enschliches Verhaltens- u. Reaktionsmuster.
Anmerkung: Freundschaften wollen gepflegt sein, sonst sind es keine wirklichen Freundschaften!
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triona
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
Lina hat geschrieben:Die Sache mit "gleichgesinnt" fand ich sowieso immer suspekt. Die bloße Tatsache, dass ich eine Auffassung meiner Geschlechtsidentität habe, die nicht mit dem Durchschnitt der Gesellschaft übereinstimmt, macht mich doch mit niemandem gleichgesinnt. Es sagt doch nichts über meine Gesinnung in irgendwelchen Zusammenhängen aus - es garantiert nicht mal, dass ich annähernd dieselbe Auffassung von den Problematiken, die man als T* konfrontiert, haben muss.
Und trotzdem kommen immer wieder Leute hier und suchen "Gleichgesinnte" - ob die welche finden? Keine Ahnung. Nicht-T-Personen können doch genausogute Freunde oder Verbündete sein wie andere T-Frauen. Oder auch genau das Gegenteil.
Genau das ist mir auch schon vor Jahren aufgefallen, als ich mich zum ersten mal in T*-Foren usw bewegt habe.
Volle Zustimmung.
liebe grüße
triona
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Dana
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
Moin Moin
Bevor sich diese Diskussion jetzt nur noch um das Wort "gleichgesinnt" dreht, möchte ich doch nochmal auf den Eingangsthread verweisen.
Vielleicht kann man das Wort ja gegen andere austauschen. Z.B. Menschen mit ähnlichen Neigungen, Lebensproblemmatiken oder Identitätsstörungen. Aber sicher kann man sich auch an diesen Formulierungen hochziehen.
Freundschaften sind für mich ein wertvolles Gut und die hier geschlossenen sind mir besonders wichtig. Ich bin auch weiterhin fast täglich im Chat und tausche mich dort mit anderen (ich benutze das Wort mit G. jetzt nicht
) aus. Das zeigt, ich gebe nach wie vor das, was ich auch hier bekommen habe. Hilfe und Unterstützung, soweit es mir möglich ist. Es geht eigentlich nur darum, daß das Verlangen nach dem "Schutz in der Gruppe" nicht mehr da ist. Da frage ich mich, ob es bei Anderen hier genauso ist.
Mal ganz nebenbei, und bitte nicht kommentieren!!!
Genau das was hier grade passiert ist, ist der Grund warum ich im Forum kaum noch schreibe, sondern mich nur im Chat aufhalte. Eine "falsche Formulierung" reicht und niemand kommentiert mehr das eigentliche Thema.
Bevor sich diese Diskussion jetzt nur noch um das Wort "gleichgesinnt" dreht, möchte ich doch nochmal auf den Eingangsthread verweisen.
Vielleicht kann man das Wort ja gegen andere austauschen. Z.B. Menschen mit ähnlichen Neigungen, Lebensproblemmatiken oder Identitätsstörungen. Aber sicher kann man sich auch an diesen Formulierungen hochziehen.
Freundschaften sind für mich ein wertvolles Gut und die hier geschlossenen sind mir besonders wichtig. Ich bin auch weiterhin fast täglich im Chat und tausche mich dort mit anderen (ich benutze das Wort mit G. jetzt nicht
Mal ganz nebenbei, und bitte nicht kommentieren!!!
Genau das was hier grade passiert ist, ist der Grund warum ich im Forum kaum noch schreibe, sondern mich nur im Chat aufhalte. Eine "falsche Formulierung" reicht und niemand kommentiert mehr das eigentliche Thema.
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Liebe Grüße
Dana
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Dana
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Inga
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
Hallo, Dana,
irgendwo in der Bibel gibt es den schönen Satz: "Es hat alles seine Zeit. " Ich laube, der trifft es besonders gut. Da ist die Zeit, wo die entdeckung der weiblichen Seiten und Entwicklung zur Frau Neuland ist. Da sind andere Menschen, die ähnliche Neigungen haben und von daher schon wohl wollend sind, einfach eine Hilfe. Eine hilfe, die man so später nicht mehr benötigt. Ja, nach einer Zeit ist man mit all der Erfahrung die man gesammelt hat, selber ein Teil der Hilfe für manche Neulinge.
DFaneben finde ich es gut, dass einige unter uns über Jahre hinweg Foren wie dieses, Stammtische und Selbsthilfegruppen in Gang halten und so uns die anlaufstellen schaffen, auf verständnisvolle Leute zu stoßen, die uns weiter helfen.
Liebe Grüße
Inga
irgendwo in der Bibel gibt es den schönen Satz: "Es hat alles seine Zeit. " Ich laube, der trifft es besonders gut. Da ist die Zeit, wo die entdeckung der weiblichen Seiten und Entwicklung zur Frau Neuland ist. Da sind andere Menschen, die ähnliche Neigungen haben und von daher schon wohl wollend sind, einfach eine Hilfe. Eine hilfe, die man so später nicht mehr benötigt. Ja, nach einer Zeit ist man mit all der Erfahrung die man gesammelt hat, selber ein Teil der Hilfe für manche Neulinge.
DFaneben finde ich es gut, dass einige unter uns über Jahre hinweg Foren wie dieses, Stammtische und Selbsthilfegruppen in Gang halten und so uns die anlaufstellen schaffen, auf verständnisvolle Leute zu stoßen, die uns weiter helfen.
Liebe Grüße
Inga
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Marielle
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
Hallo Dana, Guten Abend zusammen,
es ist sicherlich so wie du schreibst; jedenfalls sehe ich das auch so. Viele sind eines schönen Tages mit sich selbst im Reinen. Man weiss, wer man ist, wo man steht und was man kann. Das ging mir auch mal so, wenn auch schon bevor ich hier her kam. Insofern kann ich deine Frage mit 'Ja' beantworten: Eigentlich käme ich auch ohne CD-Forum zurecht, ich brauche es nicht als Stütze, ich kann, einigermassen, alleine stehen.
Andererseits hat die Sache zwei weitere Aspekte. Der eine wurde schon angesprochen: Es gab Menschen die einem selbst gut getan, geholfen haben, also gibt es auch eine moralische Pflicht anderen auch eine Hand zu reichen. Der zweite Aspekt ist das "Verstehen" innerhalb eines solchen Forums. So wichtig es mir ist, nach Möglichkeit und trotz geringer Einschränkungen, in der "ganz normalen" Gesellschaft zu leben, so wichtig sind mir auch ein paar Freunde/Freundinnen, die mich verstehen ohne das ich ihnen etwas erklären muss. Sie verstehen mich einfach deswegen, weil sie ähnliche Erfahrungen haben. Für diese Menschen, um sie kennenzulernen und um den Kontakt zu ihnen zu halten, brauche ich das Forum dann doch.
Vieleicht hat diese Art von Verständnis auch zur Folge, dass das passiert was Mona beschrieb. Ich glaube im Grunde nicht, dass der Chat "intensiver" ist als das Forum. Eigentlich ist "Chat-Kommunikation" sehr begrenzt, weil kaum Raum für längere, komplexe Debatten ist. Es ist aber manchmal wie ein Gespräch in einer Bar, Kneipe oder einem Kaffee. Menschen, die das beschriebene Verständnis haben, brauchen oft nur wenige Worte, um etwas anzuschieben, eine Idee zu entwickeln, aus der etwas wird.
Kurz gesagt: Mir würde etwas fehlen, ohne Forum.
liebe Grüsse zur guten Nacht
Marielle
es ist sicherlich so wie du schreibst; jedenfalls sehe ich das auch so. Viele sind eines schönen Tages mit sich selbst im Reinen. Man weiss, wer man ist, wo man steht und was man kann. Das ging mir auch mal so, wenn auch schon bevor ich hier her kam. Insofern kann ich deine Frage mit 'Ja' beantworten: Eigentlich käme ich auch ohne CD-Forum zurecht, ich brauche es nicht als Stütze, ich kann, einigermassen, alleine stehen.
Andererseits hat die Sache zwei weitere Aspekte. Der eine wurde schon angesprochen: Es gab Menschen die einem selbst gut getan, geholfen haben, also gibt es auch eine moralische Pflicht anderen auch eine Hand zu reichen. Der zweite Aspekt ist das "Verstehen" innerhalb eines solchen Forums. So wichtig es mir ist, nach Möglichkeit und trotz geringer Einschränkungen, in der "ganz normalen" Gesellschaft zu leben, so wichtig sind mir auch ein paar Freunde/Freundinnen, die mich verstehen ohne das ich ihnen etwas erklären muss. Sie verstehen mich einfach deswegen, weil sie ähnliche Erfahrungen haben. Für diese Menschen, um sie kennenzulernen und um den Kontakt zu ihnen zu halten, brauche ich das Forum dann doch.
Vieleicht hat diese Art von Verständnis auch zur Folge, dass das passiert was Mona beschrieb. Ich glaube im Grunde nicht, dass der Chat "intensiver" ist als das Forum. Eigentlich ist "Chat-Kommunikation" sehr begrenzt, weil kaum Raum für längere, komplexe Debatten ist. Es ist aber manchmal wie ein Gespräch in einer Bar, Kneipe oder einem Kaffee. Menschen, die das beschriebene Verständnis haben, brauchen oft nur wenige Worte, um etwas anzuschieben, eine Idee zu entwickeln, aus der etwas wird.
Kurz gesagt: Mir würde etwas fehlen, ohne Forum.
liebe Grüsse zur guten Nacht
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Lina
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
Was soll darin egoistisch sein? Ich bin doch nicht gleich die Busenfreundin von jemandem nur weil sie auch T ist. Wie sollte das den überhaupt funktionieren? T-Frauen sind doch geanuso unterschiedlich wie alle andere Menschen. Mit einigen kann man was anfangen, mit anderen nicht. Die Affinität zu einer Gruppe aus Schutzbedürfnis - ja, aber das hat immer noch nur ganz wenig mit "gleichgesinnt" zu tun. Und in diesem scheinbaren Schutz der Gruppe sind doch genausoviele die nur auf ihrer Weise dominieren oder ausbeuten wollen, wie man es überall auf der Welt erlebt. Nicht mehr nicht weniger.Ladylike hat geschrieben:Hallo, Lina,
böswillige Menschen könnten dir jetzt eine egoistische Denk- und Handlungsweise unterstellen, was ich nicht möchte.
Du erfährst momentan eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz, was dir das Gefühl von subjektiver Sicherheit vermittelt, daher deine natürliche Distanzierung zu den sogenannten Gleichgesinnten. Für mich ist es ein "normales" Verhaltensmuster, sollte jedoch dein momentanes Weltbild durch externe Einflüsse aus den Fugen geraten, könnten die Gleichgesinnten wieder sehr hilfreich sein.
Die Affinität zu einer Gruppe hängt immer sehr stark von unserem Schutzbedürfniss ab, da du meinst diesen scheinbaren Schutz nicht mehr benötigen zu müssen, werden wir als Forum zwangsläufig weniger Gewicht bekommen.
Ich vermute mal, anderen geht es hier im Forum mit ihrer CD-Identität ähnlich. Wir haben Mitglieder mit unterschiedlichen Bindungsfähigkeiten, dementsprechend intensiv oder weniger nehmen sie am Forumsleben teil. Alles zusammen ergibt ein ganz normales m(ä)enschliches Verhaltens- u. Reaktionsmuster.
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Was daran egoistisch sein soll verstehe ich nun gar nicht. Und habe ich etwa irgendjemanden abgelehnt, die irgendwie Hilfe brauchte? Im Gegenteil, gibt es ein paar hier, die es total witzig finden, nicht nur mich - auch andere - anzugreifen, wenn wir unsere Hilfe angebieten. Vielleicht sind das, die möglichen Böswilligen, die du meinst. Da gebe ich dir Recht. Die können mir übrigens auch ruhig aus dem Weg gehen ... ihre Maßstäbe sind für mich keine Vorgaben.
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Ulrike-Marisa
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
... bisher brauche ich das Forum und das wird erst mal so weiter sein...
Sonst täte ich es auch wie Mona sehen und dem zustimmen.
LG, Ulrike-Marisa
...wir sind die, vor denen uns unsere eEltern schon immer gewarnt haben...
Sonst täte ich es auch wie Mona sehen und dem zustimmen.
LG, Ulrike-Marisa
...wir sind die, vor denen uns unsere eEltern schon immer gewarnt haben...
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Regina
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
Hallo zusammen,Dana hat geschrieben:Ich Frage mich einfach woran das liegt und ob es bei euch auch so ist. Braucht man den Halt in der Gruppe irgendwann nicht mehr.
Ich habe mir diese Frage so ähnlich auch bereits gestellt.
- Fast alle Unsicherheiten und Ängste aus den Anfangstagen sind verschwunden.
- Ich bin in meinem Umfeld geoutet bzw. gebe nicht mehr soviel darauf evtl. von jemanden erkannt zu werden.
- Viele Fragen werden hier, in wechselnden Formulierungen, immer wieder gestellt und bevor ich etwas dazu schreiben könnte wurden sie bereits von jemand anderen beantwortet.
- Häufig halte ich es auch, frei nach Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten."
Dennoch bin ich aber immer noch hier. Ich schaue auch häufig und gern ins Forum und freue mich immer besonders, wenn ich etwas von Personen lesen kann, die ich auch persönlich kenne. Ich schätze den gepflegten Umgangston und das fürsorgliche Miteinander mit dem wir uns hier begegnen.
Ich war früher auch gern im Chat. Die Informationen, die man dort evtl. erhält, sind mir aber zu flüchtig, so dass ich dort nur noch anzutreffen bin wenn jemand Bekanntes bereits drin ist. Ich sehe den Chat genau wie Marielle.
Aber eines weiß ich ganz genau: Ohne das Forum wäre ich heute nicht dort wo ich jetzt bin.Marielle hat geschrieben:Es ist aber manchmal wie ein Gespräch in einer Bar, Kneipe oder einem Kaffee.
Liebe Grüße,
Regina
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)
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conny
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Re: Brauchen wir uns irgendwann nichtmehr???
hallo regina,
ich kann deinen ausführungen nur zustimmen und die aussage:
lg
conny
ich kann deinen ausführungen nur zustimmen und die aussage:
trifft es auch für mich exakt!Regina hat geschrieben: Aber eines weiß ich ganz genau: Ohne das Forum wäre ich heute nicht dort wo ich jetzt bin.
Regina
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conny