Zwei Schritte zurück und einer vor, oder wie könnte.....
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gaby37
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Zwei Schritte zurück und einer vor, oder wie könnte.....
...........ein Psychologe/Psychiater helfen
Hallo zusammen,
ihr seht schon aus dem Titel - ich bin ein wenig(?) "durch den Wind" und könnte etwas Hilfe gebrauchen.
In den letzten Jahren habe ich, nicht zuletzt mit Hilfe des Forum,
meinen Weg von der "Zimmertranse" zur "auch-mal draußen-Transe" gefunden.
Ich habe Zeit meines Lebens (seit dem 11. oder 12. Lebensjahr) immer wieder Phasen gehabt, in den "das Verlangen" nicht so stark war, oder sogar fast ganz weg war. Trotzdem kam es immer wieder, aber es war eigentlich immer "kontrollierbar" soll heißen: Ich kann bis zur nächsten Gelegenheit warten ohne das ich "Nervös" werde.
Nun war der Sommer mit viel Arbeit, viel Stress und nicht zuletzt hohen Temperaturen "gesegnet", so dass ich kaum noch "Lust" hatte. Aber ich wusste: spätestens im Herbst, wenn es wieder kühler wird, kommt "es" wieder - und so war es auch. Ich habe mich auch noch mal mit einer TS-Freundin getroffen und viel Spaß gehabt.
Trotzdem ich mich draußen eigentlich wohl gefühlt habe und es auch wirklich süchtig gemacht hat und immer einfacher wurde, habe ich seit 3-4 Wochen nicht mehr wirklich Lust, trotz Gelegenheit, mich fertig zu machen und raus zu gehen - es kommt eher wieder die "Zimmertranse" durch - mir reicht das Kopfkino - auch ohne Perücke und Schminke, nur mit FSH, Silis und Body (und vielleicht noch einem Longpullover)
Das wäre -zwar vielleicht ungewöhnlich- aber nicht weiter schlimm.
Das Problem ist eher, ich habe parallel dazu das Bedürfnis Abends, bei Einbruch der Dunkelheit, als Frau "walken" zu gehen - und im Gegensatz zu den bisherigen Ausflügen nicht weit weg, sondern direkt von zuhause aus. Und ich habe mir auch schon eine entsprechende rot/rosa Walkingjacke zugelegt - (die schwarze Männerhose ist zwar nicht optimal.,aber....) Schuhe sind auch da.
Welcher Teufel reitet mich da eigentlich??!!
Bin ich reif für die Insel? Oder den "Facharzt"? Und wie könnte er helfen?
Da geht es doch auch nur darum durch die richtigen Fragen, selbst die Antworten zu finden, oder doch ganz anders?
Und wenn ja, welche Antwort auf welche Frage könnte ich suchen?
TS? Bei 95%-98% glücklicher Zeit als Mann/in der Rolle als Mann - - sicherlich nicht.
Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit? - Das habe ich schon vor vielen Jahren erledigt, zuletzt beim Outing bei meiner Frau.
Akzeptanz durch mein Umfeld? Dazu muss nicht ich zum Dok....
Irgendwie bin ich durch den Wind.....
Gruß von einer mittelprächtig ver(w)irrten Gaby
Hallo zusammen,
ihr seht schon aus dem Titel - ich bin ein wenig(?) "durch den Wind" und könnte etwas Hilfe gebrauchen.
In den letzten Jahren habe ich, nicht zuletzt mit Hilfe des Forum,
meinen Weg von der "Zimmertranse" zur "auch-mal draußen-Transe" gefunden.
Ich habe Zeit meines Lebens (seit dem 11. oder 12. Lebensjahr) immer wieder Phasen gehabt, in den "das Verlangen" nicht so stark war, oder sogar fast ganz weg war. Trotzdem kam es immer wieder, aber es war eigentlich immer "kontrollierbar" soll heißen: Ich kann bis zur nächsten Gelegenheit warten ohne das ich "Nervös" werde.
Nun war der Sommer mit viel Arbeit, viel Stress und nicht zuletzt hohen Temperaturen "gesegnet", so dass ich kaum noch "Lust" hatte. Aber ich wusste: spätestens im Herbst, wenn es wieder kühler wird, kommt "es" wieder - und so war es auch. Ich habe mich auch noch mal mit einer TS-Freundin getroffen und viel Spaß gehabt.
Trotzdem ich mich draußen eigentlich wohl gefühlt habe und es auch wirklich süchtig gemacht hat und immer einfacher wurde, habe ich seit 3-4 Wochen nicht mehr wirklich Lust, trotz Gelegenheit, mich fertig zu machen und raus zu gehen - es kommt eher wieder die "Zimmertranse" durch - mir reicht das Kopfkino - auch ohne Perücke und Schminke, nur mit FSH, Silis und Body (und vielleicht noch einem Longpullover)
Das wäre -zwar vielleicht ungewöhnlich- aber nicht weiter schlimm.
Das Problem ist eher, ich habe parallel dazu das Bedürfnis Abends, bei Einbruch der Dunkelheit, als Frau "walken" zu gehen - und im Gegensatz zu den bisherigen Ausflügen nicht weit weg, sondern direkt von zuhause aus. Und ich habe mir auch schon eine entsprechende rot/rosa Walkingjacke zugelegt - (die schwarze Männerhose ist zwar nicht optimal.,aber....) Schuhe sind auch da.
Welcher Teufel reitet mich da eigentlich??!!
Bin ich reif für die Insel? Oder den "Facharzt"? Und wie könnte er helfen?
Da geht es doch auch nur darum durch die richtigen Fragen, selbst die Antworten zu finden, oder doch ganz anders?
Und wenn ja, welche Antwort auf welche Frage könnte ich suchen?
TS? Bei 95%-98% glücklicher Zeit als Mann/in der Rolle als Mann - - sicherlich nicht.
Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit? - Das habe ich schon vor vielen Jahren erledigt, zuletzt beim Outing bei meiner Frau.
Akzeptanz durch mein Umfeld? Dazu muss nicht ich zum Dok....
Irgendwie bin ich durch den Wind.....
Gruß von einer mittelprächtig ver(w)irrten Gaby
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Frauen werden aus Blumen geboren, Männer aus Kohlköpfen. Ich bin aus einem Blumenkohl.
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Exuser-2014-02-18
Re: Zwei Schritte zurück und einer vor, oder wie könnte.....
.
Hallo Gaby
Tja... schwierig !
Möglicherweise hast Du gar kein Problem....
Es gibt ja auch den schönen Spruch: Die Angst vor einer Sache ist oftmals schlimmer als die Sache selbst.
Das einzige Problem, was ich ( aus der Ferne ) sehen würde, ist: könnte ein unfreiwilliges Outing für Dich gefährlich werden.
Aber das kannst nur Du beurteilen.
Oftmals macht man sich Gedanken um Dinge, um die man sich eigentlich gar nicht sorgen müsste.
elgetina
Hallo Gaby
Tja... schwierig !
Möglicherweise hast Du gar kein Problem....
Es gibt ja auch den schönen Spruch: Die Angst vor einer Sache ist oftmals schlimmer als die Sache selbst.
Das einzige Problem, was ich ( aus der Ferne ) sehen würde, ist: könnte ein unfreiwilliges Outing für Dich gefährlich werden.
Aber das kannst nur Du beurteilen.
Oftmals macht man sich Gedanken um Dinge, um die man sich eigentlich gar nicht sorgen müsste.
elgetina
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Ninakadin
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Re: Zwei Schritte zurück und einer vor, oder wie könnte.....
Tja, die Frage musst Du beantworten. Brauchst Du Hilfe, oder kommst Du damit auch so zurecht? Solange Du nicht überzeugt bist, transsexuell zu sein, und weitere Schritte gehen willst, benötigst Du keinen Psychiater / Psychotherapeuten. Die können Dir auch nicht sagen, was mit Dir los ist, woher sollen die das denn wissen, das weisst nur Du.gaby37 hat geschrieben:...........ein Psychologe/Psychiater helfen
Bin ich reif für die Insel? Oder den "Facharzt"? Und wie könnte er helfen?
Da geht es doch auch nur darum durch die richtigen Fragen, selbst die Antworten zu finden, oder doch ganz anders?
Und wenn ja, welche Antwort auf welche Frage könnte ich suchen?
Also, wenn das Ganze keine private Tragödie ist, was ja nicht so aussieht, wüsste ich nicht, wobei die Fachleute helfen sollten. Ich sag einfach mal: Viel Spaß beim Walken!
LG,
Nina
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nicole.f
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Re: Zwei Schritte zurück und einer vor, oder wie könnte.....
Hallo Gaby!
Ich würde mal sagen, wir können Dir gratulieren!
Indem Du nun ein "höheres" Risiko eingehen möchtest zeigt das eigentlich auch, dass es für Dich normaler geworden ist. Und das ist doch etwas grossartiges!
Sicherlich mag das im ersten Augenblick etwas beängstigend sein, aber auf der anderen Seite beginnt es für Dich so normal zu werden, dass Du es auch in Deiner angestammten und damit normalen Umgebung ausleben möchtest. Damit einher geht natürlich leider auch ein etwas größeres Risiko von Dir bekannten Personen gesehen und womöglich erkannt zu werden. Damit solltest Du also vernünftigerweise rechnen und Dir überlegen, ob Du dies wirklich möchtest.
Aber prinzipiell würde ich dies als eine gute und keine bedenkliche Entwicklung betrachten!
Normalität ist, zumindest für mich, der einzige Weg gewesen, endlich meinen Seelenfrieden damit zu machen. Es ist halt eben so und so bin ich nunmal - basta.
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, was ich aus dieser Erkenntnis weiter mache
Und das musst Du wohl auch. Und wie Nina schon sagte, dass musst Du Dir leider selbst beantworten. Aber Grund für irgendjemanden ärztliche Hilfe zu suchen sehe ich da auch nicht
Liebe Grüße
nicole
Ich würde mal sagen, wir können Dir gratulieren!
Indem Du nun ein "höheres" Risiko eingehen möchtest zeigt das eigentlich auch, dass es für Dich normaler geworden ist. Und das ist doch etwas grossartiges!
Sicherlich mag das im ersten Augenblick etwas beängstigend sein, aber auf der anderen Seite beginnt es für Dich so normal zu werden, dass Du es auch in Deiner angestammten und damit normalen Umgebung ausleben möchtest. Damit einher geht natürlich leider auch ein etwas größeres Risiko von Dir bekannten Personen gesehen und womöglich erkannt zu werden. Damit solltest Du also vernünftigerweise rechnen und Dir überlegen, ob Du dies wirklich möchtest.
Aber prinzipiell würde ich dies als eine gute und keine bedenkliche Entwicklung betrachten!
Normalität ist, zumindest für mich, der einzige Weg gewesen, endlich meinen Seelenfrieden damit zu machen. Es ist halt eben so und so bin ich nunmal - basta.
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, was ich aus dieser Erkenntnis weiter mache
Und das musst Du wohl auch. Und wie Nina schon sagte, dass musst Du Dir leider selbst beantworten. Aber Grund für irgendjemanden ärztliche Hilfe zu suchen sehe ich da auch nicht
Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
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gaby37
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Re: Zwei Schritte zurück und einer vor, oder wie könnte.....
Hallo,
vielen Dank für eure Meinungen.
Es ist doch immer ganz gut sich mal "von aussen betrachten" zu lassen .....
Es stimmt: Eine persönliche Tragödie oder dgl. ist es mit Sicherheit nicht.
Und im Prinzip ist es richtig: Das einzig "gefährliche" ist das unfreiwillige Outing - aber das ist tagsüber beim wegfahren sogar größer....
Und ich muss halt zusehen, das ich nicht von einer/m "Zufallsbekannten" in irgend ein Gespräch verwickelt werde, denn dann würde ich wahrschweinlich auffliegen - oder mit "nach Hause" begleitet werde...*lach*
Ganz lieben Gruß
Gaby
vielen Dank für eure Meinungen.
Es ist doch immer ganz gut sich mal "von aussen betrachten" zu lassen .....
Es stimmt: Eine persönliche Tragödie oder dgl. ist es mit Sicherheit nicht.
Und im Prinzip ist es richtig: Das einzig "gefährliche" ist das unfreiwillige Outing - aber das ist tagsüber beim wegfahren sogar größer....
Und ich muss halt zusehen, das ich nicht von einer/m "Zufallsbekannten" in irgend ein Gespräch verwickelt werde, denn dann würde ich wahrschweinlich auffliegen - oder mit "nach Hause" begleitet werde...*lach*
Ganz lieben Gruß
Gaby
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Frauen werden aus Blumen geboren, Männer aus Kohlköpfen. Ich bin aus einem Blumenkohl.
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nicole.f
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Re: Zwei Schritte zurück und einer vor, oder wie könnte.....
Hallo Gaby!
Also mit den Zufallsbekannten hätte ich mittlerweile kaum noch Probleme. Solange es keine aus den üblichen Problemgruppen für und Trans* sind, passiert da erstaunlich wenig und schon gar nichts, wovor man Angst haben müsste. Es hängt natürlich auch so ein bisschen davon ab, wie Du dann da aufläufst. Stimmt das Gesamtpaket halbwegs würde ich wetten, das in 99,9% der Fälle einfach nichts besonderes passiert. Das schlimmste würde vermutlich noch sein, dass Dein Gegenüber beginnt etwas mehr als freundlich zu lächeln, also die Begegnung für eher ein amüsantes Intermezzo hält. Mehr aber auch nicht. Jula hat einen Aspekt davon mal in einem schönen Text beschrieben:
http://www.julaonline.de/kugel.htm
Im Prinzip sagt sie darin, wenn das Gesamtpaket stimmt, dann können einzelne Teile, bspw. die Stimme, abweichen, ohne das Gesamtbild massiv zu stören.
Also, hab' Spass und tue was Du für richtig hältst!
Aber bleibe dabei vernünftig und in der Realität.
Liebe Grüße
nicole
Also mit den Zufallsbekannten hätte ich mittlerweile kaum noch Probleme. Solange es keine aus den üblichen Problemgruppen für und Trans* sind, passiert da erstaunlich wenig und schon gar nichts, wovor man Angst haben müsste. Es hängt natürlich auch so ein bisschen davon ab, wie Du dann da aufläufst. Stimmt das Gesamtpaket halbwegs würde ich wetten, das in 99,9% der Fälle einfach nichts besonderes passiert. Das schlimmste würde vermutlich noch sein, dass Dein Gegenüber beginnt etwas mehr als freundlich zu lächeln, also die Begegnung für eher ein amüsantes Intermezzo hält. Mehr aber auch nicht. Jula hat einen Aspekt davon mal in einem schönen Text beschrieben:
http://www.julaonline.de/kugel.htm
Im Prinzip sagt sie darin, wenn das Gesamtpaket stimmt, dann können einzelne Teile, bspw. die Stimme, abweichen, ohne das Gesamtbild massiv zu stören.
Also, hab' Spass und tue was Du für richtig hältst!
Aber bleibe dabei vernünftig und in der Realität.
Liebe Grüße
nicole
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Nadja Sarah
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Re: Zwei Schritte zurück und einer vor, oder wie könnte.....
Hey Gaby,
na wenn Du Lust hast können wir zwei Mädels gern mal zusammen walken gehen. Ich mach das regelmäßig in Stuttgart und Umgebung. Gestern Abend war ich am Killesberg, weil es da nach 19 Uhr Lichter gibt und man so halbwegs sieht wo man rein tritt. Ich versuche möglichst täglich zu walken, meistens en femme. Das gelingt mir aber nicht immer, viel zu oft erliege ich der Versuchung komplett als Frau gestylt shoppen zu gehen und dann bleibt an diesen Tagen für das Walken keine Zeit.
Wobei für mich klar ist was ich will. Ich will Frau sein, wenn es passt und wenn es eben nicht passt will ich Mann sein. Derzeit gibt es für mich die beiden different worlds und ich liebe den ständigen Wechsel. Thats it! Nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Ich habe ein Paar weiß rosa Laufschuhe von Adidas in meiner Größe 44 aus dem Adidas Outlet in Metzingen. Dazu trage ich in der Regel ein paar rosa Damensöckchen mit schwarzen Leggings, darüber eine kurze roas Damen Sporthose. Oben in der Regel T-Shirt und Damen-Kapuzen-Sweater. Im Winter trage ich eine ganz leichte Damen-Daunen-Stepjacke drüber. Und natürlich keine kurze Hose über Leggings sondern eine schwarze Damen-Jogging-Hose.
Da es abends inzwischen früh dunkel wird gibt es mit dem Passing in der Regel keine Probleme. Auch mit dem Erkannt Werden denke ich, ist das mit Perücke und leicht geschminkt nicht ganz so easy. Ich bin in der dunklen Jahreszeit auch oft schon in der nähe von mir daheim gewalkt. Einmal bin ich auch einem Nachbarn 3 Häuser weiter begegnet, aber keine Reaktion. Nur wenn ich derzeit abends in Stuttgarter Parks unterwegs bin denke ich mir manchmal so, dass es als Mädel gefährlicher ist alleine unterwegs zu sein, als als Mann. Ob es da wohl letztendlich in kritischen Situationen hilft mit tiefer Stimme zu antworten? Oder hat man dann, wenn man als Transe erkannt wird noch größere Chancen verdroschen zu werden?
Ich wünsche Dir von Herzen, das Du Deinen inneren Frieden wieder findest. Melde Dich gerne mal wieder auch über PN.
Liebe Grüße Nadja
na wenn Du Lust hast können wir zwei Mädels gern mal zusammen walken gehen. Ich mach das regelmäßig in Stuttgart und Umgebung. Gestern Abend war ich am Killesberg, weil es da nach 19 Uhr Lichter gibt und man so halbwegs sieht wo man rein tritt. Ich versuche möglichst täglich zu walken, meistens en femme. Das gelingt mir aber nicht immer, viel zu oft erliege ich der Versuchung komplett als Frau gestylt shoppen zu gehen und dann bleibt an diesen Tagen für das Walken keine Zeit.
Wobei für mich klar ist was ich will. Ich will Frau sein, wenn es passt und wenn es eben nicht passt will ich Mann sein. Derzeit gibt es für mich die beiden different worlds und ich liebe den ständigen Wechsel. Thats it! Nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Ich habe ein Paar weiß rosa Laufschuhe von Adidas in meiner Größe 44 aus dem Adidas Outlet in Metzingen. Dazu trage ich in der Regel ein paar rosa Damensöckchen mit schwarzen Leggings, darüber eine kurze roas Damen Sporthose. Oben in der Regel T-Shirt und Damen-Kapuzen-Sweater. Im Winter trage ich eine ganz leichte Damen-Daunen-Stepjacke drüber. Und natürlich keine kurze Hose über Leggings sondern eine schwarze Damen-Jogging-Hose.
Da es abends inzwischen früh dunkel wird gibt es mit dem Passing in der Regel keine Probleme. Auch mit dem Erkannt Werden denke ich, ist das mit Perücke und leicht geschminkt nicht ganz so easy. Ich bin in der dunklen Jahreszeit auch oft schon in der nähe von mir daheim gewalkt. Einmal bin ich auch einem Nachbarn 3 Häuser weiter begegnet, aber keine Reaktion. Nur wenn ich derzeit abends in Stuttgarter Parks unterwegs bin denke ich mir manchmal so, dass es als Mädel gefährlicher ist alleine unterwegs zu sein, als als Mann. Ob es da wohl letztendlich in kritischen Situationen hilft mit tiefer Stimme zu antworten? Oder hat man dann, wenn man als Transe erkannt wird noch größere Chancen verdroschen zu werden?
Ich wünsche Dir von Herzen, das Du Deinen inneren Frieden wieder findest. Melde Dich gerne mal wieder auch über PN.
Liebe Grüße Nadja
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gaby37
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Re: Zwei Schritte zurück und einer vor, oder wie könnte.....
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure aufmunternden Worte.
Es stimmt schon: etwas niederschreiben und dann auch noch die Antworten lesen bringt Ordnung in die eigenen Gedanken.
Ich werde versuchen "in der Realität zu bleiben", aber trotzdem morgen abend, trotz Dunkelheit, eine runde Walken gehen - glaube ich.
Habe mir schließlich gestern doch noch eine Damen-Walking-Hose gekauft.....
Und ich werde aufpassen, dass mich niemand "nach Hause begleitet"
@Michelle
es ist ja nicht so, das ich noch nicht bei Tageslicht draussen gewesen wäre und es genossen hätte.
In jungen Jahren war ich auch schon Nachts draussen - war halt nicht "tageslichttauglich" angezogen
Es ist eher das ich parallel keine Lust zum "groß Dressen" für Tageslicht habe, sondern eher zu hause bleibe
Und "Zimmertranse" ist doch nicht schlimm, und zu "hassen" gibt es da auch nichts. Wenn man nicht will/kann/braucht/darf ist das ganz in Ordnung!!!
Ganz lieben Gruß
Gaby
vielen Dank für eure aufmunternden Worte.
Es stimmt schon: etwas niederschreiben und dann auch noch die Antworten lesen bringt Ordnung in die eigenen Gedanken.
Ich werde versuchen "in der Realität zu bleiben", aber trotzdem morgen abend, trotz Dunkelheit, eine runde Walken gehen - glaube ich.
Habe mir schließlich gestern doch noch eine Damen-Walking-Hose gekauft.....
Und ich werde aufpassen, dass mich niemand "nach Hause begleitet"
@Michelle
es ist ja nicht so, das ich noch nicht bei Tageslicht draussen gewesen wäre und es genossen hätte.
In jungen Jahren war ich auch schon Nachts draussen - war halt nicht "tageslichttauglich" angezogen
Es ist eher das ich parallel keine Lust zum "groß Dressen" für Tageslicht habe, sondern eher zu hause bleibe
Und "Zimmertranse" ist doch nicht schlimm, und zu "hassen" gibt es da auch nichts. Wenn man nicht will/kann/braucht/darf ist das ganz in Ordnung!!!
Ganz lieben Gruß
Gaby
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Frauen werden aus Blumen geboren, Männer aus Kohlköpfen. Ich bin aus einem Blumenkohl.
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ExuserIn-2020-07-10
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Re: Zwei Schritte zurück und einer vor, oder wie könnte.....
Auch wenn dieser Thread etwas älter ist.
Das ist ganz normal. Du hast schließlich eine Sache für dich ausprobiert und dadurch ist der Reiz weniger geworden, dafür ist nun der Reiz da "Walken" zu gehen. Dein Unterbewusstes erkämpft sich Stück für Stück Freiheiten, deiner Persönlichkeit. Nur der Verstand bremst es aus. Ob es berechtigt ist, ist eine individuelle Frage.
Das ist ganz normal. Du hast schließlich eine Sache für dich ausprobiert und dadurch ist der Reiz weniger geworden, dafür ist nun der Reiz da "Walken" zu gehen. Dein Unterbewusstes erkämpft sich Stück für Stück Freiheiten, deiner Persönlichkeit. Nur der Verstand bremst es aus. Ob es berechtigt ist, ist eine individuelle Frage.