BERLIN: Homophober Übergriff (und mehr)
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Lesben, Schwule und Bi
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Anne-Mette
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BERLIN: Homophober Übergriff (und mehr)

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Aus dem Polizeibericht:

Offenbar wegen seines femininen Erscheinungsbildes wurde ein Mann gestern Abend in Tiergarten angegriffen. Der 27-Jährige war gegen 19 Uhr in der Potsdamer Straße unterwegs, als ihm ein Unbekannter, der ihm mit drei weiteren Männern entgegenkam, unvermittelt gegen den Hals schlug. Anschließend amüsierten sich die Männer über das Opfer und setzten ihren Weg fort. Eine ärztliche Behandlung des 27-Jährigen war nicht erforderlich. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Hasskriminalität übernommen.

Allerdings muss es nicht "feminines Aussehen" sein, was den ungerechtfertigten Zorn von irgendwelchen Gewalttäern provozieren kann.
... es kann auch eine Jacke sein:

Auf der Straße zusammengeschlagen
Vermutlich auf die Jacke eines Jugendlichen hatten es in der Nacht mehrere Angreifer in Charlottenburg abgesehen. Der 15-Jährige befand sich kurz vor 1.00 Uhr auf dem Gehweg der Kantstraße, als er vor einem Lokal auf eine Gruppe von ca. acht Personen traf. Aus dieser Gruppe heraus schlug ihm ein Mann mit der Faust ins Gesicht, bevor er von den Begleitern des Schlägers zu Boden gerissen und mehrfach getreten wurde. Während dieser Attacke versuchten ihm die Angreifer seine Kapuzenjacke, die den Schriftzug "VFB Stuttgart" trug, vom Körper zu reißen. Ein 23-jähriger Zeuge, der auf den Vorfall aufmerksam geworden war, kam dem 15-Jährigen zu Hilfe und wurde zunächst ebenfalls angegriffen und getreten, bevor die Schläger von beiden abließen und unerkannt flüchteten. Beide Verletzte wurden durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.
julia7991

Re: BERLIN: Homophober Übergriff (und mehr)

Post 2 im Thema

Beitrag von julia7991 »

oh man(Frau)
bei solchen Meldungen kann man nur den Kopf schütteln
wie können Menschen bloß so intolerant sein?
so eine beschränkte Sichtweise der Welt zu haben ist wirklich traurig
aber das allerschlimmste ist ja irgendwo das dann auch noch in Form von Gewalt an der betreffenden Person(en) zu kompensieren
wenn sie was gegen homosexuelle oder anders gesinnte haben dann sollen sie sich das denken dann stört es keinen
aber die Abneigung in vorm von Gewalt oder verbaler Degradierung (Beleidigungen, konsequentes schlecht machen, Mobbing) sind einfach...
(mir fällt einfach das richtige Wort nicht ein)
und hallo??? einen minderjährigen , der von so was nicht nur körperliche Schäden davontragt, zusammenschlagen weil er ein VFB Stuttgart T-shirt an hat???
gehst noch????
Julia93
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Re: BERLIN: Homophober Übergriff (und mehr)

Post 3 im Thema

Beitrag von Julia93 »

Also, selbst wenn es jetzt nicht wegen seines Aussehens war, sondern wegen der Jacke finde ich die Tat nicht weniger schockierend.
Aber leider ist so was anscheinend echt Alltag in Deutschland, irgendwo gibt es immer Gewaltverbrechen, hier wird mal einer abgestochen, dort wird jemand zusammengeschlagen...
Ist leider einfach nur traurig wie andere Menschen sich gegenseitig schaden.

Tröstlich ist nur, dass es nur eine Minderheit an Menschen ist, die zu so was bereit ist und solche Verbrechen auch öffentlich begeht. Trotzdem leider viel zu viele. :(
Julia65

Re: BERLIN: Homophober Übergriff (und mehr)

Post 4 im Thema

Beitrag von Julia65 »

Mir sagen solche Meldungen folgendes:
Trotz aller positiven Erfahrungen, die ich machte bisher und trotz des Selstvertrauens und der Sicherheit, die ich mir inzwischen aneignen konnte, muss ich trotzdem weiterhin vorsichtig sein.
Denn diese dummen bösen Erfahrungen könnten immernoch geschehen. Sowas kommt zum Glück selten vor, aber es kommt eben noch vor. Leider.

Hier in Kiel ist neulich auch etwas scheussliches passiert:
Ein Frau musste in einer durch eine Baustelle auf eine Spur verengten Strasse verkehrsbedingt ein paar Meter mit ihrem Auto zurücksetzen. Ich 72 jähriger Vater folgte wohl in ein paar Metern Abstand in einem zweiten Auto.
Ein Passant, männlich, der mit seinem Hund unterwegs war ging die Frau an. Er beschwerte sich , dass sie beim Zurücksetzen wohl beinahe seinen Hund angefahren hätte. Er ging wohl an ihr Auto und schlug der Frau ins Gesicht.
Der Vater der Frau verliess darauf hin sein Auto und lief seiner Tochter zu Hilfe, worauf er dann von dem Passanten ins Koma geprügelt wurde. Die Polizei berichtete, er habe dem am Boden liegenden 72 jährigen dann sogar mehrmals
mit Anlauf gegen den Kopf getreten. Nach etwa einer Woche starb der 72 jährige.
Ich bin fassungslos, ganz ehrlich.

... und warum heissen eigentlich auf einmal alle Julia? ;-)
Anne-Mette
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Re: BERLIN: Homophober Übergriff (und mehr)

Post 5 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

Der SHZ schreibt heute zu dem von Dir genannten Fall in Kiel:

Mit einem bewegenden Trauergottesdienst haben Familie und Freunde in Kiel Abschied von Ulrich B. genommen. Der 72-Jährige starb Mitte Mai an den Folgen einer brutalen Prügelattacke.

Gruß
Anne-Mette
Sabrina Verena
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Re: BERLIN: Homophober Übergriff (und mehr)

Post 6 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo!
Wenn ich so die Berichte lese, wird mir ganz anders.
Zu meiner Zeit galt noch, wenn Jemand auf dem Boden liegt ist Schluss.
Was müssen das für erbärmliche Versager sein, wenn sie auf eine am Boden liegende Person eintreten, besonders ekelhaft, wenn sie das auch noch als Gruppe praktizieren.
Ich denke allerdings, dass da tiefere Gründe dahinter stecken.
LG
Verena
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Re: BERLIN: Homophober Übergriff (und mehr)

Post 7 im Thema

Beitrag von Saskia.shewulf »

Hallo zusammen

Vor einigen Jahren war ich in einer ähnlichen Situation mit einigen Freunden 5 Personen insgesamt .
Wir hatten einen lustigen Abend und gingen an einem Scgulgelände vorbei nach Hause wo einige betrunkene Jugendliche und oder
Junge Erwachsene herumlungerten ungefähr 80-100 Meter von unserem weg entfernt so das wir es gar nicht bemerkten das sie dort waren.

Wir sangen damals ein lied Von JBO Verteidiger des wahren Blödsinns und eine textzeile in dem Lied muss sie zu der Annahme gebracht haben
das wir wohl Schwul wären.
Krieger in schwarz Rosa Gold jedenfalls haben sie in zahlenmäßiger überzahl zwei von uns Übel Zugerichtet .Die herbeigerufene Polizei hat selbst auf unsere Hinweise nichtmal die Personalien der Schläger aufgenommen der Gerichtstermin war natürlich nur eine Farce ohne die
aufgenommenen Personalien lief das ins Leere.

Irgendwie konnte ich das aber auch noch verstehen denn die beiden Beamten hatten offensichtlich selber Angst in irgendeiner weise einzugreifen da um die Uhrzeit ca.0:30 nur 4 Streifenwagen fürs gesamte Kreisgebiet greifbar sind im Oberbergischen Kreis.
wie lang hätten die da um verstärkung warten müssen.......

Schlimm fand ich das damals trotzdem obwohl alles noch glimpflich ausgegangen ist irgendwie hilflos, und so unerwartet schnell
ging alles

brrrrr wenn ich dran denke schüttelt es mich und man sieht das ganz banale Gründe zu solchen Situationen führen können :(
Wer keinen Mut zum träumen hat
-hat keine Kraft zum Kämpfen
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