Na ja, deine Geschichte war ja wohl so eher eine Betrachtung über "männliches" Sportsverhalten.
Ich weiß also nicht ganz so genau, was du für Geschichten meinst. Aber vlt gefällt dir ja auch diese hier:
Vorvoriges Jahr beim Mundharmonikafestival in Beilngries (Oberbayern, so gerade noch, an der äußersten Grenze zu Mittelfranken, Niederbayern und der Oberpfalz).
Bei schönstem Spätherbstwetter

mache ich am Sonntagvormittag noch einen Spaziergang in der grünen Bachaue.

Angetan mit meiner böhmerwaldlerischen Tracht. Da sehe ich auf einer Wiese, wo in der Mitte ein kleines Häuschen stand - es stellte sich als eine Außenstelle des Standesamts heraus - eine größere Hochzeitsgesellschaft, die sich dort so nach und nach versammelte. Fast alle gekleidet in Trachten und Dirndl. Das Schauspiel wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Und ich stellte mich am Rande der Wiese dazu, um mir das bunte Treiben aus der Nähe anzuschauen.
Plötzlich stürmt ein junges Pärchen bisserl verspätet auf den Platz und kommt als erstes an mir vorbei. Der junge Mann reicht mir die Hand: "Grüß Gott! Ich bin der Karl Sowieso, der Vetter vom Franz Dingsda. Und das ist meine Frau Monika." - Ich erwidere freundlich lächelnd: "Grüß Gott! Ich bin die Michaela.

Und ich gehöre hier eigentlich nicht dazu." Da hat er ein klein bisserl verdutzt geschaut

und mußte sich nach jemand anderem umschauen, wo sich mit den einschlägigen Familienverhältnissen bisserl besser auskannte.
liebe grüße
triona