LaraC hat geschrieben:
1. Wie macht ihr das: sauber getrennt, wild gemischt oder ganz was anderes?
Im Grunde bleibe ich bei meinen wechselnden Rollen (als Mann und TZF "Jennifer") ein und dieselbe Person. Bin ich da mal wieder "en femme", versuche ich aber schon meinen weibl. Anteil ein bißchen mehr zu betonen. Wenn ich von mir ausgehe, dann hat das Tragen von weibl. Kleidung schon einen gewissen Einfluß, den ich dann auch versuche "auszunutzen". Dies betrifft aber nur bestimmte Bereiche meiner Person - meine Gefühlswelt bleibt dabei aber die gleiche, die ich auch als Mann verspüre. Ich kann mich vielleicht in eine Frau hinein versetzen, aber die Gefühle sicherlich nicht imitieren.
LaraC hat geschrieben:
2. Wie ist das für euch persönlich so zu trennen (oder eben gerade nicht zu trennen)? Wie fühlt ihr euch dabei? Ist das leicht, schwer, vielleicht besonders toll? Und warum?
Bin in "en femme" dann bin ich im "Frauenmodus" und versuche dies auch so im Kopf zu behalten - die ganze Zeit über. Darin liegt vielleicht auch die Schwierigkeit (für mich), die weibl. Rolle die ganze Zeit über beizubehalten. Ich ertappe mich immer noch dabei, daß ich hin und wieder meinen Gang etwas "schleifen" lasse und in High Heels trotte wie ein Kerl. Passiert mir nicht oft, kommt aber leider noch vor. Will damit sagen, daß mir manchmal während meiner "en femme" Zeit die weibl. Eleganz fehlt.
LaraC hat geschrieben:
3. Wie ist das für eure Partnerinnen? Finden die das besonders gut oder eher nicht so toll? Fällt die Akzeptanz dadurch leichter oder schwerer? Warum? Gerne dürfen sich dazu natürlich auch die Partnerinnen selber äußern!

Da ich keine Partnerin habe, kann ich dies leider nicht beurteilen. Bin aber schon mit verschiedenen (eigtl. nur weibl.) Menschen in persönlichen Kontakt gekommen. Dabei stand dann ich als "Jennifer" meist im Mittelpunkt, da ich bisher der Einzige CD war, mit dem sie in Kontakt getreten waren. Da kann man sich dann gut vorstellen, daß die Fragen um meine Person als "Jennifer" kein Ende fanden...
Das macht mir aber nichts aus, im Gegenteil finde ich es gut so, wenn ich über dieses Thema und meine Beziehung dazu "ausgefragt" werde.
Jennifer