Männliche und weibliche Seite trennen?
Männliche und weibliche Seite trennen?

Lebensplanung, Standorte
Anne-Mette
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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Wie macht ihr das: sauber getrennt, wild gemischt oder ganz was anderes?
Nein, nicht WILD (smili)
Von der Klamotten her weibliche - von der äußeren Erscheinung her werde ich trotzdem nur sehr selten viewtopic.php?f=23&t=6018
als Frau gesehen (?)

... vielleicht von vielen Leuten als "komischer Vogel" eingestuft, als der, der immer in Röcken rumläuft.
Da ich allerdings auch einige Fähigkeiten habe, akzeptiert man mich sicherlich auf Grund meiner fachlichen Qualifikation auf anderen Gebieten.
... und als Freund, Vater, Sohn, Ehemann, Bruder, Kunde, Lieferant, Geschäftspartner usw.

Gruß
Anne-Mette
Andrea aus Sachsen
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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 2 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Lara,
ich bin eine(r) von denen, die männlich und weiblich konsequent trennen. Etwa 90% meiner Zeit bin ich Mann, und das zu 100%. Das heißt, da ist absolut nichts Weibliches an mir: keine Damenunterwäsche, keine Damenhosen, kein Schmuck und auch die Fingernägel sind nicht lackiert. Bestenfalls denke ich im Männermodus mehr oder weniger oft wie eine Frau.
Wenn ich aber Zeit und Gelegenheit habe, mich in Andrea zu verwandeln, dann nur komplett mit Ober- und Unterbekleidung, Schuhe, Perücke, Makeup und Schmuck. So fühle ich mich auch als Frau. Irgendwelche Zwischenstufen, Kombinationen aus männlichen und weiblichen Elementen und andere "halbe Sachen" mag ich nicht. So würde ich mich einfach nicht wohl fühlen und hätte auch ein Problem, mich so zu zeigen, weil das meines Erachtens echt besch ... aussieht.
Alle, die mich als Andrea kennen, kennen demzufolge auch nur die komplette Version. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, ob irgendjemand vielleicht mit einer teilweisen Verwandlung weniger Probleme hätte. Im Übrigen hatte ich zu diesem Thema auch schon mal einen Thread eröffnet: viewtopic.php?f=9&t=5089&p=51783#p51783
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
ChristinaF
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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 3 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Ich finde, dass eine konsequente Trennung auch davon abhängig ist, in welcher Situation, Lage, oder was auch immer die Person sich befindet.
Für meine Seite war klar, dass ich den Weg zur TS eingeschlagen habe und auch weitergehen werde. Also kommt für mich auch ein kleiner Teil von "Männlichkeit" nicht mehr in Frage. Ich wäre innerlich daran zugrunde gegangen.
Aber Respekt den anderen, die so konsequent leben können.
LG
Chrissie
Momo58
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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 4 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Bei mir war das fließend. Als ich noch nicht zum Crossdressing stehen konnte, versuchte ich Mann zu sein und fühlte mich eigentlich als Frau. Es war unbefriedigend für mich und machte mich sogar aggressiv. Ich machte deshalb eine Sexualtherapie, mit dem Ziel "davon" los zu kommen. Statt dessen lernte ich in der Therepie mich so anzunehmen wie ich bin, eben ein Crossdresser.

Heute bin ich grundsätzlich Frau, trage täglich Damenunterwäsche und täglich zuhause Kleider oder Röcke, erledige den Hauhalt, gehe einkaufen und bin super glücklich damit. Nagellack in verschiedenen Farben gehört für mich täglich dazu. Am Wochenende schminke ich mich besonders schön.

Für meine Partnerin ist es schöner, wenn ich Frau bin. Es gibt weniger Streit in der Ehe seit wir beide offen damit umgehen. Die Offenheit ging zuerst von meiner Frau aus, später dann auch von mir. Gemeinsames shopping gehört für uns einfach dazu.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Ulrike-Marisa
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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 5 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin zusamen,

mir fällt eine Beantwortung deraufgeworfenen und interessanten Frage nicht leicht. Da spielen viele Faktoren eine Rolle, die eine Beantwortung beeinflussen: gelebte Wirklichkeit, gefühltes Dasein , Wünsche und Projektionen dahingehend, wie man sich fühlt und was man gerne sein mag bzw. wie man gesehen werden möchte. Mein erstes Problem ist da schon die Frage was bin ich denn genau?? Frau-Mann oder beides? Ich kann für mich diese Frage schon mal nicht exakt beantworten. Ich weiss nur, dass vor einem Jahr nach meinem Outing in der Familie ich an einem Tag das Gefühl hatte, dass jemand bei mir den Schalter umgelegt hat. Seitdem fühle ich mich nicht mehr so richtig der männlichen Seite zugehörig. Meine Frau-Seite kann ich nur im privaten Freiraum ungehindert ausleben und außerhalb meines dörflichen Umfeldes. Da ich mich für ein gemeinsames weiterleben mit meiner Frau zusammen entschieden habe, laufe ich äußerlich im normalen Leben mit Hemd und Hose rum, aber immer DW darunter, soweit das möglich ist. Es gibt auch Zwischenbereiche, wenn ich zu Hause mit Strumpfhose und langem Hemd oder Pullover gehe, dann ist das schon die Grenze, wo meine Frau sozusagen verbotenes vermutet; das liebt sie nicht, toleriert es aber murrend. Da kann ich mich dann schon noch auch etwas weiblich fühlen. Für mich kann ich keine klare Trennung feststellen zwischen männlicher und weiblicher Seite meines Daseins. Da ist immer beides vorhanden, da ich mich meiner Meinung ja auch nicht im Wesen verändere. Oftmals im Leben ist ja auch einfach eine Qualifikation oder Leistung gefragt und da ist es doch egal, ob Frau oder Mann sie erbringt. Mit typisch männlichen Verhaltensweisen konnte ich noch nie etwas rechtes anfangen, da sind mir weibliche Sicht- und Verhaltensweise oft näher gewesen; und so halte ich es weiterhin und weiss auch, dass nicht alles geht im Leben.

Liebe Grüße, Ulrike-Marisa ))):s

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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 6 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo!
Bei mir ist es wie bei Lara, ich bin ich. Verena und J. sind immer da.
Beruflich bin ich eindeutig J. Privat außerhalb der 4 Wände nach Außen J. aber unter den Klamotten DWT.
Manchmal ergänzt durch ein Schaltuch, eine Damenjeans und/oder ein langen Pulli aber sben J. mit Anflügen von Verena.
In meiner Wohnung bin ich weitesgehend Verena, nicht immer geschminkt, schon gar nicht im Sommer.
LG
Verena
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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 7 im Thema

Beitrag von s_Roeckchen »

Trennen geht nicht, denn zum Trennen müsste was zum trennen da sein. Doch ich selbst trenne mich nicht, ich kann es nicht trennen. Ich sehe mich als eine einzige Person mit Fühlen, Denken und Handeln. Möglicherweise können von aussen gesehen Verhaltensweisen der einen oder anderen Geschlechterrolle zugeordnet werden.
Mein Kleidungsstil spiegelt nur wieder, daß mir das Einerlei aus der Herrenabteilung nicht genügt und mit Kleidung aus der Damenabteilung ergänzt bis ganz ausgetauscht wird.

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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 8 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-01-22 »

LaraC hat geschrieben: 1. Wie macht ihr das: sauber getrennt, wild gemischt oder ganz was anderes?
Im Grunde bleibe ich bei meinen wechselnden Rollen (als Mann und TZF "Jennifer") ein und dieselbe Person. Bin ich da mal wieder "en femme", versuche ich aber schon meinen weibl. Anteil ein bißchen mehr zu betonen. Wenn ich von mir ausgehe, dann hat das Tragen von weibl. Kleidung schon einen gewissen Einfluß, den ich dann auch versuche "auszunutzen". Dies betrifft aber nur bestimmte Bereiche meiner Person - meine Gefühlswelt bleibt dabei aber die gleiche, die ich auch als Mann verspüre. Ich kann mich vielleicht in eine Frau hinein versetzen, aber die Gefühle sicherlich nicht imitieren.
LaraC hat geschrieben: 2. Wie ist das für euch persönlich so zu trennen (oder eben gerade nicht zu trennen)? Wie fühlt ihr euch dabei? Ist das leicht, schwer, vielleicht besonders toll? Und warum?
Bin in "en femme" dann bin ich im "Frauenmodus" und versuche dies auch so im Kopf zu behalten - die ganze Zeit über. Darin liegt vielleicht auch die Schwierigkeit (für mich), die weibl. Rolle die ganze Zeit über beizubehalten. Ich ertappe mich immer noch dabei, daß ich hin und wieder meinen Gang etwas "schleifen" lasse und in High Heels trotte wie ein Kerl. Passiert mir nicht oft, kommt aber leider noch vor. Will damit sagen, daß mir manchmal während meiner "en femme" Zeit die weibl. Eleganz fehlt.
LaraC hat geschrieben: 3. Wie ist das für eure Partnerinnen? Finden die das besonders gut oder eher nicht so toll? Fällt die Akzeptanz dadurch leichter oder schwerer? Warum? Gerne dürfen sich dazu natürlich auch die Partnerinnen selber äußern! :)
Da ich keine Partnerin habe, kann ich dies leider nicht beurteilen. Bin aber schon mit verschiedenen (eigtl. nur weibl.) Menschen in persönlichen Kontakt gekommen. Dabei stand dann ich als "Jennifer" meist im Mittelpunkt, da ich bisher der Einzige CD war, mit dem sie in Kontakt getreten waren. Da kann man sich dann gut vorstellen, daß die Fragen um meine Person als "Jennifer" kein Ende fanden... ---)))
Das macht mir aber nichts aus, im Gegenteil finde ich es gut so, wenn ich über dieses Thema und meine Beziehung dazu "ausgefragt" werde.

Jennifer
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Aktueller Beziehungsstatus: Jennifer ist verliebt !-!-!

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Andrea aus Sachsen
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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 9 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
LaraC hat geschrieben:Insofern empfinde ich diese strikten Geschlechtsrollen als sehr einengend, belastend und mir auch (zu meinem Leidwesen) von der Gesellschaft aufgezwungen. Aber diejenigen von euch, die die strikte Trennung der Rollen leben oder propagieren, müssen ja irgendwelche Vorteile vom dichotomen Gendermodell haben. Ich verstehen nur nicht, welche...
Der Vorteil der konsequenten Trennung der Geschlechterrollen liegt für mich in der größeren Akzeptanz. Die meisten Leute brauchen offensichtlich eine klare Einteilung in männlich und weiblich. Mir ist es so einfach angenehmer, einem gängigen Bild zu entsprechen und in der Öffentlichkeit nicht aufzufallen. Als einengend empfinde ich diese strikten Vorgaben nicht (mehr), seit ich die Geschlechterrollen fast problemlos wechseln kann.
Ein klein wenig auffallen möchte ich aber trotzdem, aber nur im positiven Sinne, etwa wie: "Das sieht ja auch nicht schlecht aus." Kurioserweise versuche ich dabei, der bisher einseitigen bekleidungsmäßigen Verwischung der Geschlechtergrenzen entgegenzutreten, indem ich in der weiblichen Rolle besonders die klassische Damenmode präsentiere, die bei vielen Biofrauen schon fast in Vergessenheit geraten ist.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
s_Roeckchen
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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 10 im Thema

Beitrag von s_Roeckchen »

Es stellt sich die provokante Frage, für wen ihr euch in zwei Personen aufteilt. Nur für euch weil ihr so fühlt oder für die Öffentlichkeit weil die so ein Bild erwartet?
Und was treibt manche euch dazu die weibliche Seite in euch nach aussen als, naja, "Weibchen" darzustellen.
(schuldigung, mir fiel keine bessere Beschreibung dafür ein)

ein neugieriges
s'Röckchen
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biene38
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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 11 im Thema

Beitrag von biene38 »

Hi Lara,
sehr interessante Ansicht und auch Fragestellung.
Vermutlich geht es hier um eine möglichst gute Anpassung an die gesellschaftlich vorgegebenen Geschlechterrollen, um nicht aufzufallen.
Was bringt die beste kleidungstechnische Tarnung, wenn man sich nicht auch passend dazu bewegt, und das Verhalten anpasst. Dafür hilft es vermutlich, sich in das andere Geschlecht hineinzuversetzen.
Ich weigere mich diesbezüglich auch etwas, da ich Mann bin, und eigentlich auch am liebsten mich als Mann erkennbar kleiden möchte, dies allerdings teilweise nicht akzeptiert ist...da wird man eben erfinderisch.
Die Frage ist überhaupt, was versteht man unter weiblicher oder männlicher Seite? Ich kann mir darunter nichts vorstellen.
exuser-23-11-2013

Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 12 im Thema

Beitrag von exuser-23-11-2013 »

Dornröschen hat geschrieben:Ich finde, dass eine konsequente Trennung auch davon abhängig ist, in welcher Situation, Lage, oder was auch immer die Person sich befindet.
Für meine Seite war klar, dass ich den Weg zur TS eingeschlagen habe und auch weitergehen werde. Also kommt für mich auch ein kleiner Teil von "Männlichkeit" nicht mehr in Frage. Ich wäre innerlich daran zugrunde gegangen.
Aber Respekt den anderen, die so konsequent leben können.
LG
Chrissie
So wie Chrissie, geht es mir genauso. Nach dem ich mich damal geoutet habe, gab es keinen Weg zurück in die Männerwelt. Ja ich hatte da noch einige Unisex Kleidungsstücke aber auch die sind aus meinem Kleiderschrank mittlerweile verschwunden. Für mich als TS ist es einfach so, ich bin Frau und lebe auch so innerlich wie äußerlich. Ich kleide ich mich wie jede andere Frau auch und es die Situation erfordert, bzw. wie ich mich fühle. Aber nochmal in den Männermodus zurück zu gehen wäre für mich unvorstellbar. ich würde daran zu Grunde gehen und auch nicht mehr Leben wollen. Als lebe ich das was ich bin, nämlich eine Frau!!!!!

LG
Anouk
Andrea aus Sachsen
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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 13 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
s_Roeckchen hat geschrieben:Es stellt sich die provokante Frage, für wen ihr euch in zwei Personen aufteilt. Nur für euch weil ihr so fühlt oder für die Öffentlichkeit weil die so ein Bild erwartet?
Hallo Röckchen,
in meinem Fall trifft beides zu. Um mich richtig als Frau zu fühlen brauche ich das Komplettprogramm. So laufe ich als Andrea auch zu Hause nicht ungeschminkt herum. Ich würde mich nicht wohl fühlen, weil ich dann spüre, dass noch etwas Wichtiges fehlt. In der Öffentlichkeit gehört zum Frausein dann auch, genauso wahrgenommen zu werden wie eine Biofrau. In deinem Outfit käme ich mir wie ein Exot vor und könnte mich nie als Frau fühlen. Weil zum Frausein bekanntlich auch ein entsprechendes Verhalten gehört, wüsste ich in zweideutigen Mischoutfits überhaupt nicht, wie ich mich darin bewegen sollte.
Im anderen Fall, wenn ich als Mann unterwegs bin, würden mich Kleidungsstücke und Accessoires, die nicht zur Männerrolle passen, stören. Auch wenn sie (z.B. Unterwäsche) gar nicht zu sehen wäre, irgendetwas sträubt sich in mir, schöne Damensachen mir weniger schönen Teilen aus der anderen Abteilung zu kombinieren.
Zusammenfassend kann ich sagen: Ich trenne meine männliche und weibliche Seite, weil so mein inneres Gefühl sich mit den Wahrnehmungen und Erwartungen in der Öffentlichkeit im Einklang befindet.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
ExuserIn-2015-02-14

Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 14 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2015-02-14 »

Hallo Ihr divergenten Wesen,

wer oder was ich bin, bleibt meiner jeweiligen ERscheinungsform überlassen. Es ist für mich und meine Umgebung sehr hilfreich, meine jeweilige Geschlechterrolle klar zu verkörpern und zu definieren. In meiner Erscheinungsform als Frau bin ich durch und durch auf meine weibliche Seite fixiert, wie ich es auch in Kleidung, Gestik, Mimik, Artikulation und Stimmlage zum Ausdruck bringe. Entscheidend ist dabei meine persönliche, glasklare Wahrnehmung eine Frau zu sein. Ob meine Umwelt mich ebenso wahrnimmt ist für mich dabei sekundär, denn wer was wahrnimmt bleibt doch immer dem jeweiligen Betrachter überlassen.
Meine maskuliner Teil ist entsprechend dem femininen Gegenüber genau so deutlich definiert und abgegrenzt (bis auf die lackierten Fussnägel). Als Mann bin ich hundertprozentig nur als Mann wahrzunehmen. Fließende Übergänge bzw. Misch-outfits sind für mich nicht akzeptabel und lebbar, weil es nur zu diffusen und irritierenden Verhaltensmustern führen würde.
Persönlich versuche ich meine beiden Erscheinungsformen in ein harmonisches Miteinander zu bringen, obwohl beide Teile meines Selbst ganz unterschiedliche Interessensgebiete besitzen, so ergänzen sie sich doch aufs Beste.
Keine meiner beiden Facetten möchte ich missen, doch definiere ich die jeweilige Erscheinunsgform immer überzeugend und geschlechtspezifisch erkennbar.
ExuserIn-2020-09-08
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Re: Männliche und weibliche Seite trennen?

Post 15 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-09-08 »

Hallo Lara und andere Mädels,

Nach Teilouting bei meiner Süßen habe ich keine eindeutigen Grenzen zwischen meiner männlichen und weiblichen Kleiderordnung.
Meine Vorliebe für Damenschuhe und FSH bemerkte ich schon im zarten Alter von 6 Jahren.
Wie schon öfters berichtet war ich schon mehrmals an Fasching mit meiner Frau, en femme unterwegs.
Durch kleine Anspielungen und Tricks ist es mir gelungen, meine weibliche Seite an Fasching, mit Unterstützung meiner Frau,auszuleben.
Meine Leidenschaft sind FSH und Damenschuhe und gegen dieses Bedürfnis kann ich mich nicht verwehren.
Mit zunehmenden Alter wuchs die Gier in mir, als Frau shoppen zu gehen.
So kam es, daß ich im letzten halben Jahr 3 mal en femme unterwegs war, das letzte mal am Rosenmontag, aber ich war an keiner Faschingsveranstaltung zu gegen.
Sondern ging ich ohne, daß es meine Frau wusste, im benachbarte Frankreich als Frau zum shoppen.
War mal ne tolle und neue Erfahrung, trotzdem blieb der erhofte Nervenkitzel aus, ich ging zwar stundenlang schoppen, meistens in Schuhgeschäfte, ist ja meine große Leidenschaft.
Ich bin gerne ein Mann und möchte ja auch einer bleiben.
Mittlerweile mische ich meinen männlichen Kleidungsstiel mit dem weiblichen und meine Frau unterstützt mich dabei.
So trage ich nun fast täglich FSH, flache Damenlangschaftstiefel und auf Anraten meiner Frau mit Klarlack lackierte Fußnägel.
Ich glaube der absolute Kick für mich wäre, im Männermodus mit FSH und hochhackigen Stiefelchen die Schuhgeschäfte unsicher zu machen.

Naja vieleicht habe ich mal den Mut das zu tun.
Ich werd euch dann davon berichten.


MfG Jumpi
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