Nun lehnte ich mich zurück, um den Artikel über dieses Ereignis zu lesen, den Merle Bornemann geschrieben hat:
Appel zur Frauenquote bei Kaffee, Marmelade und Tee
160 Teilnehmerinnen beim 22. Frauen-Frühstück von DGB und Frau&Beruf im Flensborghus.
und dann weiter im Text:
"Es scheint, dass das Ende der Männer in Flensburg schon gekommen ist".
Mit dieser Einschätzung mag Lisa Straka vom DGB-Bezirk Nord Recht haben. Etwas Anderes bleibt einem beim Anblick von 160 engagierten, selbstbewussten und diskussionsfreudigen Frauen, die gestern zu Kaffee, Brötchen und Gesprächen im Flensborghus zusammenkamen, auch gar nicht übrig.
AHA, das schreckte mich dann doch auf - das Ende der Männer in Flensburg ist gekommen? Dabei habe ich gestern im Theater und Samstag beim Einkaufen noch einige gesehen
Schade - den ANBLICK hätte ich mir gerne gegönnt, der verursacht, dass man der Meinung sein könnte, dass "das Ende der Männer in Flensburg" schon gekommen ist.
[Bösemodus an] Das muss ja wohl zum Fürchten gewesen sein [Bösemodus aus]
Am Schluss des Artikels: "Und Paare, die Haushalt und Kindererziehung gleichberechtigt teilen, haben nachweislich mehr Sex".
(ist für mich die Frage mit wem - wenn das Ende der Männer gekommen ist. Oder gibt es jetzt nur noch gleichgeschlechtliche Beziehungen?)
Es werden in dem Artikel auch tatsächlich einige Fakten angesprochen wie z.B. immer noch bestehende Lohnunterschiede und das Fehlen von Frauen in Führungspositionen.
Leider geht es immer wieder darum, "das Ende der Männer(herrschaft)" zu erreichen. Ein anderer Ansatz - die gerechte Verteilung von Arbeit, Geld und Gemeinschaftsangaben würde mir dazu einfallen.
Gruß
CPG