Erwartungen an Hormoneinnahme
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Caira
Erwartungen an Hormoneinnahme
Hallo Mädels,
meine Geschichte ist ja den meisten bekannt und momentan bin ich noch auf "Entdeckungs- und Recherchetour", um mich bestmöglich zum Thema TS zu informieren. Da hier die Hormontherapie eine Schlüsselfunktion darstellt, gibt es auch genügend Fragen zum Thema. Nun habe ich gemerkt, dass es da durchaus kontroverse Meinungen gibt. Nicht im Sinne von gut oder schlecht, sondern eher was die Resultate und den Sinn angeht. Das verunsichert natürlich jemanden, der am Anfang steht und Entscheidungen treffen muss, welche ja auch irgendwie resultatabhängig sind. Man gewichtet das ja immer gegenseitig auf - Risiken, Nutzen, Erwartungen, usw. ...
Nun würde mich interessieren, was tatsächlich von einer Hormoneinnahme zu erwarten ist. Ich war ja immer der Meinung, dass hier in erster Linie die Angleichung des Körpers und der Gesichtszüge im Fokus steht. Das das natürlich immer damit zusammenhängt, wie jemand Voraussetzungen mitbringt ist eine klare Sache und gentechnisch abgelegt. Ein Bauarbeiter mit Bierbauch wird kein Model werden - schon klar.
Welche Faktoren sind denn nun wirklich entscheidend?
Was kann man letztlich erwarten, um nicht mit falschen Vorstellungen in eine Behandlung zu gehen?
Was könnte ich davon vielleicht erwarten?
In erster Linie würde mich natürlich persönliche Erfahrungen interessieren oder auch Links, o.ä. auf entsprechende Seiten.
Also eigentlich alles, was zur Klärung bzw. Einschätzung beiträgt.
Danke und lieben Gruß
Caira
meine Geschichte ist ja den meisten bekannt und momentan bin ich noch auf "Entdeckungs- und Recherchetour", um mich bestmöglich zum Thema TS zu informieren. Da hier die Hormontherapie eine Schlüsselfunktion darstellt, gibt es auch genügend Fragen zum Thema. Nun habe ich gemerkt, dass es da durchaus kontroverse Meinungen gibt. Nicht im Sinne von gut oder schlecht, sondern eher was die Resultate und den Sinn angeht. Das verunsichert natürlich jemanden, der am Anfang steht und Entscheidungen treffen muss, welche ja auch irgendwie resultatabhängig sind. Man gewichtet das ja immer gegenseitig auf - Risiken, Nutzen, Erwartungen, usw. ...
Nun würde mich interessieren, was tatsächlich von einer Hormoneinnahme zu erwarten ist. Ich war ja immer der Meinung, dass hier in erster Linie die Angleichung des Körpers und der Gesichtszüge im Fokus steht. Das das natürlich immer damit zusammenhängt, wie jemand Voraussetzungen mitbringt ist eine klare Sache und gentechnisch abgelegt. Ein Bauarbeiter mit Bierbauch wird kein Model werden - schon klar.
Welche Faktoren sind denn nun wirklich entscheidend?
Was kann man letztlich erwarten, um nicht mit falschen Vorstellungen in eine Behandlung zu gehen?
Was könnte ich davon vielleicht erwarten?
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Also eigentlich alles, was zur Klärung bzw. Einschätzung beiträgt.
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Caira
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Sabrina Verena
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Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Hallo Caira!
Genau aus diesem Grunde, wie er aus Deinen Fragen ersichtlich wird gibt es die sogenannten, aber nicht umumstrittenen standarts of care, welche eben die psychologische und die medizinische Begleitung nahelegen. Nicht nur die beiden Großen Gutachten, welche auch nach TSG vorgeschrieben sind. Die Hormontherapie kann nur unter medizinischer Kontrolle verantwortet werden. Ob sie aber überhaupt durchführbar ist, und die Hormone nicht vom eigenen Körper abgewehrt werden oder auf Grund der eigenen Testosteron Produktion ergebnislos bleiben, kann nur im besagten medizinischen Gutachten herausgefunden werden, und manches auch erst während der Hormontherapie. Jeder verantwortungsbewußte Mediziner wird Dich ebenso beraten wie ein guter Psychologe. Beide werden Dir überhöhte Erwartungen rechtzeitig nehmen. Auch hier kannst Du Infos bekommen: http://www.vivats.de/.
Da wir gerade dabei sind.
Die abschließende GaOP, hier ein interesanter Link: http://ai.eecs.umich.edu/people/conway/ ... RS-DE.html
Liebe Grüße
Verena
Genau aus diesem Grunde, wie er aus Deinen Fragen ersichtlich wird gibt es die sogenannten, aber nicht umumstrittenen standarts of care, welche eben die psychologische und die medizinische Begleitung nahelegen. Nicht nur die beiden Großen Gutachten, welche auch nach TSG vorgeschrieben sind. Die Hormontherapie kann nur unter medizinischer Kontrolle verantwortet werden. Ob sie aber überhaupt durchführbar ist, und die Hormone nicht vom eigenen Körper abgewehrt werden oder auf Grund der eigenen Testosteron Produktion ergebnislos bleiben, kann nur im besagten medizinischen Gutachten herausgefunden werden, und manches auch erst während der Hormontherapie. Jeder verantwortungsbewußte Mediziner wird Dich ebenso beraten wie ein guter Psychologe. Beide werden Dir überhöhte Erwartungen rechtzeitig nehmen. Auch hier kannst Du Infos bekommen: http://www.vivats.de/.
Da wir gerade dabei sind.
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Liebe Grüße
Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
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Caira
Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
OK, danke - die Seite kannte ich z.B. noch nicht.
Ich bin eigentlich gesund, habe top Blutwerte, mache viel Sport. Gut, das muss nichts heißen. Sicherlich ist das individuell verschieden. Möchte ja auch keine genauen Prognosen
Aber es wird doch quasi irgendwo zu erfassen sein, was im "Schnitt" zu erwarten ist. Die Ärzte können ja auch nicht in die Kugel schauen, sondern nur feststellen, ob sich die HRT gesundheitlich verträgt. Welche Cup-Größe man bekommt, sehen die ja nicht im Blutbild. Oder anders: Gibts denn auch Fälle, wo die Sache für den Katz war? 2 Jahre Östrogen geschluckt und quasi nichts passiert? Kanns mir gerade echt nicht vorstellen ...
Ich denke, dass ich keine überhöhten Erwartungen habe bzw. versuche ja gerade in Erfahrung zu bringen wo man die "Messlatte" ansetzen darf. Mir kann auch niemand erklären, dass das die TS vorher nicht interessiert. Bin doch da keine Ausnahme oder?
LG Caira
Ich bin eigentlich gesund, habe top Blutwerte, mache viel Sport. Gut, das muss nichts heißen. Sicherlich ist das individuell verschieden. Möchte ja auch keine genauen Prognosen
Aber es wird doch quasi irgendwo zu erfassen sein, was im "Schnitt" zu erwarten ist. Die Ärzte können ja auch nicht in die Kugel schauen, sondern nur feststellen, ob sich die HRT gesundheitlich verträgt. Welche Cup-Größe man bekommt, sehen die ja nicht im Blutbild. Oder anders: Gibts denn auch Fälle, wo die Sache für den Katz war? 2 Jahre Östrogen geschluckt und quasi nichts passiert? Kanns mir gerade echt nicht vorstellen ...
Ich denke, dass ich keine überhöhten Erwartungen habe bzw. versuche ja gerade in Erfahrung zu bringen wo man die "Messlatte" ansetzen darf. Mir kann auch niemand erklären, dass das die TS vorher nicht interessiert. Bin doch da keine Ausnahme oder?
LG Caira
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ExuserIn-2022-05-28
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Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Hallo Cairo,
ich denke Du siehst es etwas falsch. Es geht bei der HRT nicht darum Brust aufzubauen. Dies ist ein Nebeneffekt der je nach Veranlagung stark oder schwach ausgeprägt sein kann. Es geht hier in erster Linie darum Deinen Körper langsam von Testosteron auf Östrogen umzustellen, da nach der Op ja so gut wie kein Testosteron mehr vom Körper selbst produziert wird, Du aber Hormone für Deinen Stoffwechsel benötigst. Nebeneffekte des Östrogen sind dann u.a. Brustaufbau, Änderung der Fettverteilung weniger Bierbauch mehr Hüfte und Po. Weniger Körperbehaarung, mehr oder kräftigeres Kopfhaar, dazu weniger Verlangen nach Sex bis hin zur Impotenz. Dazu kommen Gemütsschwankungen bis hin zu Depressionen und dazu, wenn nicht ärztlich überwacht das Risiko auf Leberprobleme (Krebs) Herz-Kreislauferkrankungen, Thrombose, Herzinfarkt...
Auch ist es nicht so, dass Du die Pille eine gewisse Zeit nimmt und das war es dann. Wenn Du die Op machst wirst Du Dein Leben lang Hormone nehmen dürfen.
Es geht also nicht um das "Bodyforming", mach Dir Da keine falschen Hoffnungen es geht darum ein lebenswichtiges Hormon durch ein anderes zu ersetzen. Alle Nebeneffekte sind von der Veranlagung des einzelnen abhänging und können, müssen aber nicht auftreten.
Lg Chrissie
ich denke Du siehst es etwas falsch. Es geht bei der HRT nicht darum Brust aufzubauen. Dies ist ein Nebeneffekt der je nach Veranlagung stark oder schwach ausgeprägt sein kann. Es geht hier in erster Linie darum Deinen Körper langsam von Testosteron auf Östrogen umzustellen, da nach der Op ja so gut wie kein Testosteron mehr vom Körper selbst produziert wird, Du aber Hormone für Deinen Stoffwechsel benötigst. Nebeneffekte des Östrogen sind dann u.a. Brustaufbau, Änderung der Fettverteilung weniger Bierbauch mehr Hüfte und Po. Weniger Körperbehaarung, mehr oder kräftigeres Kopfhaar, dazu weniger Verlangen nach Sex bis hin zur Impotenz. Dazu kommen Gemütsschwankungen bis hin zu Depressionen und dazu, wenn nicht ärztlich überwacht das Risiko auf Leberprobleme (Krebs) Herz-Kreislauferkrankungen, Thrombose, Herzinfarkt...
Auch ist es nicht so, dass Du die Pille eine gewisse Zeit nimmt und das war es dann. Wenn Du die Op machst wirst Du Dein Leben lang Hormone nehmen dürfen.
Es geht also nicht um das "Bodyforming", mach Dir Da keine falschen Hoffnungen es geht darum ein lebenswichtiges Hormon durch ein anderes zu ersetzen. Alle Nebeneffekte sind von der Veranlagung des einzelnen abhänging und können, müssen aber nicht auftreten.
Lg Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
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Caira
Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Was ist dann mit den TS, die sich nicht operieren lassen? War eigentlich erstmal nicht das Ziel. Man kann auch nicht Testosteron gegen Östrogen austauschen bzw. ersetzen. Das Testosteron wird ja extra noch unterdrückt, damit das Östrogen besser wirkt. Beides wird ja auch in der Nebennierenrinde produziert, also ist nie weg. Wenn es nicht, um das Bodyforming geht, kann ich doch aber mein Testosteron behalten und alles so lassen. Verstehe ich jetzt nicht ...
Also meine Auffassung war bisher, dass man versucht den Hormonspiegel auf ein weibliches Niveau anzupassen (prüft der Endo regelmäßig). Bis zur OP bekommt man einen Testosteronblocker, weil ja der Hoden noch produziert. Sinn der Hormone (nach meinem Wissen) ist das feminine Angleichen des Körpers und auch das Ändern der seelischen Art und Weise. Nach der OP braucht man keine Testoblocker mehr, muss aber natürlich Östrogen nehmen, weil ja keine Eierstöcke vorhanden sind. Aber das die Hormone wegen der OP genommen werden wäre mir neu ... wie gesagt gibt ja auch Non-OP-TS und nicht mal wenige.
Warum kursieren dann auf youtube so viele "Hormone Effects" Clips, wenn das keine Rolle spielt ...??
Wie gesagt, kann mich irren ...
Also meine Auffassung war bisher, dass man versucht den Hormonspiegel auf ein weibliches Niveau anzupassen (prüft der Endo regelmäßig). Bis zur OP bekommt man einen Testosteronblocker, weil ja der Hoden noch produziert. Sinn der Hormone (nach meinem Wissen) ist das feminine Angleichen des Körpers und auch das Ändern der seelischen Art und Weise. Nach der OP braucht man keine Testoblocker mehr, muss aber natürlich Östrogen nehmen, weil ja keine Eierstöcke vorhanden sind. Aber das die Hormone wegen der OP genommen werden wäre mir neu ... wie gesagt gibt ja auch Non-OP-TS und nicht mal wenige.
Warum kursieren dann auf youtube so viele "Hormone Effects" Clips, wenn das keine Rolle spielt ...??
Wie gesagt, kann mich irren ...
Zuletzt geändert von Caira am So 16. Sep 2012, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Ninakadin
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Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Hallo Caira,
also ich bin seit etwas über 4 Monaten in der HRT, und kann aus eigener Erfahrung und auch aus Vorträgen zum Thema berichten.
Die eigenen körperlichen Veränderungen umfassen natürlich das Brustwachstum (mit sehr empfindlichen Brustwarzen, das tut schon mal richtig weh), Veränderungen der Haut (insbesondere im Gesicht, wird feinporiger), Fettumverteilung (z.B. weniger am Bauch mehr am Po), Stopp des Rückgangs des Haarwuchses auf dem Kopf, reduziertes Haarwachstum am Körper, und Gewichtszunahme, wenn frau nicht gegensteuert. Nicht verändern tun sich Bartwuchs und Stimme. Dann, auch ziemlich wichtig: Da unten, zwischen den Beinen ist dann "Ruhe", da regt sich von alleine nichts mehr, auch morgens nicht. Bei Einnahme von Androcur (Standardfall), bis Du nach einigen Wochen auch (zumindest vorübergehend) zeugungsunfähig. Also wenn ein Kinderwunsch besteht, vorher über das Einfrieren von Sperma nachdenken. Ach ja, und verabschiede Dich von Deinen Muskeln, die schwinden schneller als man glaubt. Ich z.B. bin Freizeitläuferin (bis Marathon) und meine Kilometerzeiten sind mittlerweile so grottenschlecht, obwohl ich mir die Lunge aus dem Hals renne. Also ich werde keine Bestzeiten mehr verbessern. Ich habe auch noch einen Fernseher hier rumstehen, der in den Keller muss. Da warte ich, bis mal wieder ein starker Mann in der Wohnung ist, ich krieg den nicht mehr getragen.
Kommen wir nun zu den psychischen Auswirkungen: Gesteigerte Emotionalität, und zwar ziemlich heftig, das hatte ich z.B. nicht so stark erwartet, ich saß letztens auch heulend vor dem Fernseher
. Dann eine viel höhere Empathie, anschließend wirst Du verstehen, warum Frauen und Männer so oft aneinander vorbei reden. Jede Form von Agressivität wird weniger, frau wird gelassener. Bei der allgemeinen Stimmung ist es so, dass es mir persönlich großartig geht, ich bin einfach nur guter Laune. Aber bei relativ vielen anderen führt die Einnahme von Androcur auch zu depressiven Stimmungen, da muss man aufpassen und gegebenenfalls das Androcur absetzen und eventuell durch Spironolacton ersetzen, das macht dann aber der Endokrinologe. Es geht auch ohne Androcur, dauert nur etwas länger.
Tja, und natürlich wirst Du anfällig für manche Frauenkrankheiten, z.B. Brustkrebs, Osteoporose, und auch Cellulite.
Insgesamt passiert unheimlich viel, und es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Du eine zweite Pubertät durchmachst. Streich den Satz "Ich bleibe doch derselbe Mensch", dem ist nicht so.
Und: jeder Körper reagiert ein klein wenig anders, die Wirkungen können also abweichen.
LG,
Nina
also ich bin seit etwas über 4 Monaten in der HRT, und kann aus eigener Erfahrung und auch aus Vorträgen zum Thema berichten.
Die eigenen körperlichen Veränderungen umfassen natürlich das Brustwachstum (mit sehr empfindlichen Brustwarzen, das tut schon mal richtig weh), Veränderungen der Haut (insbesondere im Gesicht, wird feinporiger), Fettumverteilung (z.B. weniger am Bauch mehr am Po), Stopp des Rückgangs des Haarwuchses auf dem Kopf, reduziertes Haarwachstum am Körper, und Gewichtszunahme, wenn frau nicht gegensteuert. Nicht verändern tun sich Bartwuchs und Stimme. Dann, auch ziemlich wichtig: Da unten, zwischen den Beinen ist dann "Ruhe", da regt sich von alleine nichts mehr, auch morgens nicht. Bei Einnahme von Androcur (Standardfall), bis Du nach einigen Wochen auch (zumindest vorübergehend) zeugungsunfähig. Also wenn ein Kinderwunsch besteht, vorher über das Einfrieren von Sperma nachdenken. Ach ja, und verabschiede Dich von Deinen Muskeln, die schwinden schneller als man glaubt. Ich z.B. bin Freizeitläuferin (bis Marathon) und meine Kilometerzeiten sind mittlerweile so grottenschlecht, obwohl ich mir die Lunge aus dem Hals renne. Also ich werde keine Bestzeiten mehr verbessern. Ich habe auch noch einen Fernseher hier rumstehen, der in den Keller muss. Da warte ich, bis mal wieder ein starker Mann in der Wohnung ist, ich krieg den nicht mehr getragen.
Kommen wir nun zu den psychischen Auswirkungen: Gesteigerte Emotionalität, und zwar ziemlich heftig, das hatte ich z.B. nicht so stark erwartet, ich saß letztens auch heulend vor dem Fernseher
Tja, und natürlich wirst Du anfällig für manche Frauenkrankheiten, z.B. Brustkrebs, Osteoporose, und auch Cellulite.
Insgesamt passiert unheimlich viel, und es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Du eine zweite Pubertät durchmachst. Streich den Satz "Ich bleibe doch derselbe Mensch", dem ist nicht so.
Und: jeder Körper reagiert ein klein wenig anders, die Wirkungen können also abweichen.
LG,
Nina
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Ninakadin
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Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Und noch ein Nachtrag zum Thema wozu: Der Köper braucht ein Sexualhormon, ob Testosteron oder Östrogene ist ihm egal. Nach der OP sind die Hoden weg, also wird kein Testosteron mehr produziert, deshalb muss dem Körper dann wahlweise Testosteron oder Östrogenen zugeführt werden. Im Rahmen der HRT (Hormon-Ersatz-Therapie) wird bei Mann-zu-Frau Transsexuellen typischerweise das Testosteron geblockt und der Körper an Östrogene (Estradiol) gewöhnt, natürlich weil man die verweiblichenden Effekte der weiblichen Hormone bewusst nutzen will, das ist KEIN Nebeneffekt. Man könnt nach der OP genauso gut Testosteron zuführen, aber welche Transfrau wollte das schon?
Bei Frau-zu-Mann Transsexuellen ist übrigens alles genau umgekehrt, die nehmen Testosteron um Bartwuchs und Stimmbruch zu provozieren und müssen das nach der OP auch Ihr Leben lang nehmen, weil die Östrogene in den Eierstöcken produziert werden, die bei der OP entfernt werden.
Nina
Bei Frau-zu-Mann Transsexuellen ist übrigens alles genau umgekehrt, die nehmen Testosteron um Bartwuchs und Stimmbruch zu provozieren und müssen das nach der OP auch Ihr Leben lang nehmen, weil die Östrogene in den Eierstöcken produziert werden, die bei der OP entfernt werden.
Nina
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Caira
Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Vielen lieben Dank. Quasi aus erster Hand! 
OK, das deckt sich mit dem, was ich auch so in Erfahrung bringen konnte. Bei 4 Monaten sieht man allerdings noch nicht sooo viel - warte mal 2 Jahre. Da fällt das dann schon sehr auf. Sollte mich wundern, wenn nicht. Das mit dem Muskeln kenne ich auch so - ja, ich mache zwar Radsport, wollte da aber nie auf Leistung fahren. Dann lieber nicht so muskulös und drahtig ausschauen - das stört mich nämlich.
Die "Hochphase" ist normal, kann aber dann leicht depressiv werden. Vielleicht das mal als Info
- habe ich öfter gelesen. Damit würde ich aber auch klar kommen bzw. bin mir dessen bewusst. Gefühlsachterbahnfahrten hatte ich schon extrem viele ... das man sich seelisch ändert dürfte klar sein. Hormone spielen bei Emotionen eine entscheidene Rolle, ganz klar.
OK, das deckt sich mit dem, was ich auch so in Erfahrung bringen konnte. Bei 4 Monaten sieht man allerdings noch nicht sooo viel - warte mal 2 Jahre. Da fällt das dann schon sehr auf. Sollte mich wundern, wenn nicht. Das mit dem Muskeln kenne ich auch so - ja, ich mache zwar Radsport, wollte da aber nie auf Leistung fahren. Dann lieber nicht so muskulös und drahtig ausschauen - das stört mich nämlich.
Die "Hochphase" ist normal, kann aber dann leicht depressiv werden. Vielleicht das mal als Info
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Caira
Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Genau. Davon bin ich auch immer ausgegangen ...Nina B. hat geschrieben:Und noch ein Nachtrag zum Thema wozu: Der Köper braucht ein Sexualhormon, ob Testosteron oder Östrogene ist ihm egal. Nach der OP sind die Hoden weg, also wird kein Testosteron mehr produziert, deshalb muss dem Körper dann wahlweise Testosteron oder Östrogenen zugeführt werden. Im Rahmen der HRT (Hormon-Ersatz-Therapie) wird bei Mann-zu-Frau Transsexuellen typischerweise das Testosteron geblockt und der Körper an Östrogene (Estradiol) gewöhnt, natürlich weil man die verweiblichenden Effekte der weiblichen Hormone bewusst nutzen will, das ist KEIN Nebeneffekt. Man könnt nach der OP genauso gut Testosteron zuführen, aber welche Transfrau wollte das schon?
Bei Frau-zu-Mann Transsexuellen ist übrigens alles genau umgekehrt, die nehmen Testosteron um Bartwuchs und Stimmbruch zu provozieren und müssen das nach der OP auch Ihr Leben lang nehmen, weil die Östrogene in den Eierstöcken produziert werden, die bei der OP entfernt werden.
Nina
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Ninakadin
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Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Ich hatte kurz nach Beginn der HRT meine Outings und bin seit dem 24/7-frau, auch auf Arbeit, d.h. den Kerl gibt's nicht mehr. Ich kann immer ich sein und muss keine unliebsame Rolle mehr spielen. Ich glaube, dass meine gute Laune eher darauf basiert, als auf den Hormonen. Und daran ändert sich ja nun auch nichts mehr. Von daher bin ich optimistisch, dass ich nicht sobald mit hängenden Schultern herumlaufe. Einen Tag zum Vergessen gibt es bei mir natürlich auch schon mal, aber zu Depression neige ich nicht gerade.caira hat geschrieben:Vielen lieben Dank. Quasi aus erster Hand!
Die "Hochphase" ist normal, kann aber dann leicht depressiv werden.
Nina
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Caira
Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Ja, das gönne ich Dir auch. Ich empfinde ähnlich und wünschte auch, dass ich Montag morgen mich nicht in den "Kerl schmeißen" müsste. Noch sind das alles Träume, aber mein Verlangen stärkt - die Wogen glätten sich, der Wunsch bleibt. Es ging jetzt schnell zugegeben. Aber ich schmeiße ja nicht gleich morgen irgendwelche Hormone ein. Aber lass mal halbes Jahr warten - bis dahin ist Zeit sich genauere Infos zu beschaffen und da finde ich Berichte wie deinen extrem hilfreich. Also danke noch mal, Nina!
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Bianca D.
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Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Moin Caira,
Als Betroffene möchte ich dir auch kurz aus meiner Erfahrung berichten.Ich bin jetzt 1,5 Jahre auf HRT und es ist exakt so wie Nina es in ihren Beiträgen sehr treffend geschildert hat.Was das Brustwachstum angeht,nun das ist abhängig von den Erbanlagen,deine Mutter kann da ein Richtbeispiel sein,ist bei mir zumindest so und wurde so auch von meinem Endo bestätigt.Die emotionale Achterbahn,die du dann durchmachst ist kann auch ziemlich heftig werden,von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt und das innerhalb weniger Minuten ist alles drin.Im Schnitt verhält es sich aber so,daß ich ausgeglichener geworden bin.Das schwierige an so einer Hormonumstellung und natürlich dann auch das Leben als Frau zu führen,ist die neue Sozialisation im neuen Geschlecht.Frau verhält sich anders,macht andere Dinge usw. und das will erstmal gelernt werden.Was Klein Anna von Kindesbeinen an bei Muttern abguckt ist für uns absolutes Neuland mit den üblichen Fettnäpfchen.Da kann man sich schon mal schnell der Lächerlichkeit preisgeben.
Gruß Bianca
Als Betroffene möchte ich dir auch kurz aus meiner Erfahrung berichten.Ich bin jetzt 1,5 Jahre auf HRT und es ist exakt so wie Nina es in ihren Beiträgen sehr treffend geschildert hat.Was das Brustwachstum angeht,nun das ist abhängig von den Erbanlagen,deine Mutter kann da ein Richtbeispiel sein,ist bei mir zumindest so und wurde so auch von meinem Endo bestätigt.Die emotionale Achterbahn,die du dann durchmachst ist kann auch ziemlich heftig werden,von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt und das innerhalb weniger Minuten ist alles drin.Im Schnitt verhält es sich aber so,daß ich ausgeglichener geworden bin.Das schwierige an so einer Hormonumstellung und natürlich dann auch das Leben als Frau zu führen,ist die neue Sozialisation im neuen Geschlecht.Frau verhält sich anders,macht andere Dinge usw. und das will erstmal gelernt werden.Was Klein Anna von Kindesbeinen an bei Muttern abguckt ist für uns absolutes Neuland mit den üblichen Fettnäpfchen.Da kann man sich schon mal schnell der Lächerlichkeit preisgeben.
Gruß Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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ExuserIn-2022-05-28
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Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
caira hat geschrieben: Aber das die Hormone wegen der OP genommen werden wäre mir neu ... wie gesagt gibt ja auch Non-OP-TS und nicht mal wenige..
Ich hatte nicht geschrieben, dass man Hormone wegen der OP bekommt, sondern dass es darum geht ein Hormon gegen ein andertes auszutauschen, da der Körper halt ein Hormon braucht. Sicherlich erfolgt der Austausch auch wegen der "Nebeneffekte" sonst könnte man bei nicht OP es ja so lassen wie es ist oder bei OP Testosteron weiter geben, es ist aber nicht so, dass es dabei in erster Linie um das Bodyforming geht. Die Wirkung auf das Äußere ist wie bereits geschrieben abhängig von der Veranlagung und kann von kaum sichtbar bis hin zu massiven Änderungen gehen und ist nicht mit Sicherheit vorbestimmbar. Es gibt auch TS die selbst nach Jahren nicht über ein A hinauskommen. Es geht aber hauptsächlich darum die These der Dualität der Geschlechter nicht zu zerstören.
Dies werde ich gleich weiter erläutern :
Diese Dualität besagt, dass es eben nur M und F gibt, nichts anderes.
Von der Werbung kommt hinzu : F müsse Brüste Beine, Po haben und Männer Sixpack und Muskeln.
Und aus alter Überlieferung: F hat eine Vagina und gebährt Kinder und macht den Haushalt und M ein Penis, zeugt Kinder und ernährt und beschützt die Familie.
Dies hat sich fest in unser Gehirn eingebrant und wird jeden Tag durch die Werbung erneuert.
Wie nachzulesen bei Udo Rauchfleisch "Transsexualität, Transidentität Begutachtung, Begleitung, Therapie" werden auch viele medizinische Massnahmen nur durchgeführt um die These der Dualität der Geschlechter nicht zu zerstören. Er geht davon aus, dass viele TS keinerlei Maßnahmen durchführen lassen würden, wenn in der Gesellschaft diese Dualität nicht so fest verankert wäre und jeder einfach so sein könnte wie er ist.
Ohne diese Dualität könnte man ganz ohne OP und Hormone etc auskommen. Wenn alle so anerkannt würden, wie sie sind, wäre es letztendlich egal wie jeder aussehen würde, somit wäre es sinnlos den Werbeikonen nachzueifern und sich körperlich entsprechend formen zu lassen.
Ich weis: bei einigen TS wird jetzt ein Aufschrei der Entrüstung losbrechen, wenn man aber mal ganz tief in sich hineinsieht und überlegt warum man die Veränderungen durchführen lassen will wird man feststellen, dass es nur darum geht dieser Dualität und der Werbung Tribut zu zollen. Warum muss eine Frau Brüste - möglichst auch noch D -, dazu lange Haare, schmale Taille und super Beine haben? Warum darf ein Mann keine Brüste haben (es gibt genügend Männer die aufgrund dieser "Dualität" totunglücklich sind, weil sie aufgrund von Medikamenten oder Veranlagung Brüste haben.)
Ich weis, man kann sich dieser "Dualität" nur sehr schwer entziehen, da nicht zuletzt durch die Werbung eben bei dem Großteil der Bevölkerung fest eingebrannt ist : Frauen haben Brüste,Beine, Po , Männer haben Sixpack und Muskeln.
Selbst wenn man um diese Mechanismen weis kann man nicht dagegen an, wenn man täglich per Werbung diese Thesen in den Kopf gehämmert bekommt.
Es würde aber allen !! (ja auch Dicken, Behinderten, ....) besser gehen, wenn wir uns endlich von dieser uns von der Werbung aufgezwungenen Denkweise lösen würden. Geichzeitig würde die Anzahl der Schönheitsop's gegen 0 tendieren. (Dazu zähle ich auch Brustaufbau,Rippenentfernung und Gesichtsfeminiserung bei TS ! Es gibt genügend BIO Frauen, die auch mit Größe A und einer Hakennase leben können)
Sorry, war jetzt vieleicht etwas OT aber das musste ich mal loswerden.
LG Chrissie
Zuletzt geändert von ExuserIn-2022-05-28 am Mo 17. Sep 2012, 10:50, insgesamt 1-mal geändert.
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
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Caira
Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Hallo Bianca,
danke auch Dir ganz lieb!
Kannst Du noch etwas zu den rein körperlichen Änderungen etwas sagen? Wäre super.
Das mit der Cup-Größe habe ich auch gehört bzw. das es irgendwie von der Mutter abhängt.
Ich bin ja ohne Vater mit Schwester und Mutter aufgewachsen. Deswegen bin ich nicht TS, aber ich habe natürlich das frauliche schon jeden Tag mitbekommen. Deswegen wirke ich jetzt nicht unbedingt femininer als andere, aber auch halt nicht wirklich männlich. Aber es stimmt schon - man muss ja alles auf gewisse Art neu lernen - und sei es nur das Sitzen. Dem sehe ich aber auch irgendwie mit Freude entgegen. Fettnäpfchen werden da nicht ausbleiben ...
danke auch Dir ganz lieb!
Kannst Du noch etwas zu den rein körperlichen Änderungen etwas sagen? Wäre super.
Das mit der Cup-Größe habe ich auch gehört bzw. das es irgendwie von der Mutter abhängt.
Ich bin ja ohne Vater mit Schwester und Mutter aufgewachsen. Deswegen bin ich nicht TS, aber ich habe natürlich das frauliche schon jeden Tag mitbekommen. Deswegen wirke ich jetzt nicht unbedingt femininer als andere, aber auch halt nicht wirklich männlich. Aber es stimmt schon - man muss ja alles auf gewisse Art neu lernen - und sei es nur das Sitzen. Dem sehe ich aber auch irgendwie mit Freude entgegen. Fettnäpfchen werden da nicht ausbleiben ...
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Sabrina Verena
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Re: Erwartungen an Hormoneinnahme
Hallo Chrissie!
Ich stimme Dir zu das diese festgefahrene Dualität ein Problem ist und die Werbekampanien sowieso. Etwas Widerspruch muss aber sein. Soweit mir Transsexualität bekannt ist, bilden Körper, Geist und Seele keine Einheit. Geist und Seele sind im falschen Körper gefangen. Der Wunsch nach Umwandlung hat mit Anpassung an den Dualismus nichts zu tun. Vieleicht von Seiten der Ärzte, Psychologen und des Staates (Geburtsurkundeneintrag), aber nicht von Seiten der Betroffenen.
Mir selber als Androgyner Crossdresser ist es übrigens egal, ob ich etwas zwischen den Beinen habe, ich würde es aber auch nicht vermissen, und den Körper einer Frau hätte ich gern, einfach weil ich ihn schöner finde, was die Gesellschaft dabei denkt ist mir wurscht.
Liebe Grüße
Verena
Ich stimme Dir zu das diese festgefahrene Dualität ein Problem ist und die Werbekampanien sowieso. Etwas Widerspruch muss aber sein. Soweit mir Transsexualität bekannt ist, bilden Körper, Geist und Seele keine Einheit. Geist und Seele sind im falschen Körper gefangen. Der Wunsch nach Umwandlung hat mit Anpassung an den Dualismus nichts zu tun. Vieleicht von Seiten der Ärzte, Psychologen und des Staates (Geburtsurkundeneintrag), aber nicht von Seiten der Betroffenen.
Mir selber als Androgyner Crossdresser ist es übrigens egal, ob ich etwas zwischen den Beinen habe, ich würde es aber auch nicht vermissen, und den Körper einer Frau hätte ich gern, einfach weil ich ihn schöner finde, was die Gesellschaft dabei denkt ist mir wurscht.
Liebe Grüße
Verena
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