Prostata Biopsie
Verfasst: So 3. Jun 2012, 15:28
Fortsetzung des Themas "Arztbesuch als DWT"
Prostata Biopsie
Wie schon beschrieben bestand bei mir, nach einem Untersuch, Verdacht auf Prostata Krebs.
Also musste ich wieder bei der Urologin antraben. Mit gemischten Gefühlen meldete ich mich beim Empfang. Die Ärztin bat mich in ihr Büro und erklärte mir dort den genauen Ablauf dieses Eingriffes. Sie erkundigte sich, ob ich auch tatsächlich die Antibiotika Tabletten gemäss Vorschrift eingenommen und keine Blutverdünnungsmittel in den letzten Wochen erhalten hätte. Anschliessend führte sie mich in den Untersuchungsraum und ich musste die Hosen ausziehen. Natürlich stand ich schon wieder in der Damenunterwäsche da, aber diesmal ohne Skrupel.
Nun musste ich auf dem Gynäkologiestuhl Platz nehmen, also die Beine gespreizt, auf dem Rücken liegend. Eine Arztgehilfin hatte nun ein Präservativ über eine Ultraschallsonde, in Form eines Zapfens, gerollt. Im Kopf der Sonde ist eine Hohlnadel eingebaut, welche durch das Präservativ und den Darm in die Prostata geschossen werden kann. Mit dem Einschuss in das Gewebe der Prostata wird vom Gewebe etwas herausgestanzt, das dann zum Untersuch unter einem Mikroskop verwendet wird.
Die Ärztin führt nun den Ultraschallkörper (etwa in der Grösse eines Penis) in den After ein und sucht mit Hilfe der Ultraschallsonde die gewünschte Stelle an der Prostata aus. Einmal an der richtigen Stelle angelangt, warnt sie mich mit dem Wort Schuss und löst die Nadel aus. Das zwickt einwenig ist aber gut erträglich. Nun wird die Sonde herausgezogen, Kondom entfernt und die Nadel in ein Behältnis gelegt. Eine neue Nadel montiert, ein frisches Präservativ darüber gerollt und die Prozedur beginnt von neuem. Das wird 12 Mal vollzogen, dabei ist zu sagen, dass so ab dem 8. Eingriff die Sache unangenehmer wird. Beim 11. Schuss wurde leider ein Blutgefäss des Darmes getroffen, was zu einer Blutung führte. Nun die 12 Einschüsse habe ich gut überstanden und bekam eine Binde damit die Unterwäsche nicht voller Blut wurde. Ich musste noch eine halbe Stunde im Wartezimmer verweilen, dann das WC aufsuchen. An Stelle von Stuhlgang trat ein kleiner Pfropfen halbgeronnenes Blut aus dem After, doch anschliessend blieb alles trocken und ich konnte mich auf den Heimweg begeben. Beim Sitzen habe ich dann allerdings noch
Prostata Biopsie
Wie schon beschrieben bestand bei mir, nach einem Untersuch, Verdacht auf Prostata Krebs.
Also musste ich wieder bei der Urologin antraben. Mit gemischten Gefühlen meldete ich mich beim Empfang. Die Ärztin bat mich in ihr Büro und erklärte mir dort den genauen Ablauf dieses Eingriffes. Sie erkundigte sich, ob ich auch tatsächlich die Antibiotika Tabletten gemäss Vorschrift eingenommen und keine Blutverdünnungsmittel in den letzten Wochen erhalten hätte. Anschliessend führte sie mich in den Untersuchungsraum und ich musste die Hosen ausziehen. Natürlich stand ich schon wieder in der Damenunterwäsche da, aber diesmal ohne Skrupel.
Nun musste ich auf dem Gynäkologiestuhl Platz nehmen, also die Beine gespreizt, auf dem Rücken liegend. Eine Arztgehilfin hatte nun ein Präservativ über eine Ultraschallsonde, in Form eines Zapfens, gerollt. Im Kopf der Sonde ist eine Hohlnadel eingebaut, welche durch das Präservativ und den Darm in die Prostata geschossen werden kann. Mit dem Einschuss in das Gewebe der Prostata wird vom Gewebe etwas herausgestanzt, das dann zum Untersuch unter einem Mikroskop verwendet wird.
Die Ärztin führt nun den Ultraschallkörper (etwa in der Grösse eines Penis) in den After ein und sucht mit Hilfe der Ultraschallsonde die gewünschte Stelle an der Prostata aus. Einmal an der richtigen Stelle angelangt, warnt sie mich mit dem Wort Schuss und löst die Nadel aus. Das zwickt einwenig ist aber gut erträglich. Nun wird die Sonde herausgezogen, Kondom entfernt und die Nadel in ein Behältnis gelegt. Eine neue Nadel montiert, ein frisches Präservativ darüber gerollt und die Prozedur beginnt von neuem. Das wird 12 Mal vollzogen, dabei ist zu sagen, dass so ab dem 8. Eingriff die Sache unangenehmer wird. Beim 11. Schuss wurde leider ein Blutgefäss des Darmes getroffen, was zu einer Blutung führte. Nun die 12 Einschüsse habe ich gut überstanden und bekam eine Binde damit die Unterwäsche nicht voller Blut wurde. Ich musste noch eine halbe Stunde im Wartezimmer verweilen, dann das WC aufsuchen. An Stelle von Stuhlgang trat ein kleiner Pfropfen halbgeronnenes Blut aus dem After, doch anschliessend blieb alles trocken und ich konnte mich auf den Heimweg begeben. Beim Sitzen habe ich dann allerdings noch