Prostata Biopsie
Prostata Biopsie

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exuser-2013-12-17

Prostata Biopsie

Post 1 im Thema

Beitrag von exuser-2013-12-17 »

Fortsetzung des Themas "Arztbesuch als DWT"


Prostata Biopsie

Wie schon beschrieben bestand bei mir, nach einem Untersuch, Verdacht auf Prostata Krebs.
Also musste ich wieder bei der Urologin antraben. Mit gemischten Gefühlen meldete ich mich beim Empfang. Die Ärztin bat mich in ihr Büro und erklärte mir dort den genauen Ablauf dieses Eingriffes. Sie erkundigte sich, ob ich auch tatsächlich die Antibiotika Tabletten gemäss Vorschrift eingenommen und keine Blutverdünnungsmittel in den letzten Wochen erhalten hätte. Anschliessend führte sie mich in den Untersuchungsraum und ich musste die Hosen ausziehen. Natürlich stand ich schon wieder in der Damenunterwäsche da, aber diesmal ohne Skrupel.
Nun musste ich auf dem Gynäkologiestuhl Platz nehmen, also die Beine gespreizt, auf dem Rücken liegend. Eine Arztgehilfin hatte nun ein Präservativ über eine Ultraschallsonde, in Form eines Zapfens, gerollt. Im Kopf der Sonde ist eine Hohlnadel eingebaut, welche durch das Präservativ und den Darm in die Prostata geschossen werden kann. Mit dem Einschuss in das Gewebe der Prostata wird vom Gewebe etwas herausgestanzt, das dann zum Untersuch unter einem Mikroskop verwendet wird.
Die Ärztin führt nun den Ultraschallkörper (etwa in der Grösse eines Penis) in den After ein und sucht mit Hilfe der Ultraschallsonde die gewünschte Stelle an der Prostata aus. Einmal an der richtigen Stelle angelangt, warnt sie mich mit dem Wort Schuss und löst die Nadel aus. Das zwickt einwenig ist aber gut erträglich. Nun wird die Sonde herausgezogen, Kondom entfernt und die Nadel in ein Behältnis gelegt. Eine neue Nadel montiert, ein frisches Präservativ darüber gerollt und die Prozedur beginnt von neuem. Das wird 12 Mal vollzogen, dabei ist zu sagen, dass so ab dem 8. Eingriff die Sache unangenehmer wird. Beim 11. Schuss wurde leider ein Blutgefäss des Darmes getroffen, was zu einer Blutung führte. Nun die 12 Einschüsse habe ich gut überstanden und bekam eine Binde damit die Unterwäsche nicht voller Blut wurde. Ich musste noch eine halbe Stunde im Wartezimmer verweilen, dann das WC aufsuchen. An Stelle von Stuhlgang trat ein kleiner Pfropfen halbgeronnenes Blut aus dem After, doch anschliessend blieb alles trocken und ich konnte mich auf den Heimweg begeben. Beim Sitzen habe ich dann allerdings noch
Clara

Re: Prostata Biopsie

Post 2 im Thema

Beitrag von Clara »

Hallo urock,
Du bist ja doppelt mutig! Ich trau mich beides nicht. Bei mir reicht der Mut nur zu einer Prostata-MRT.
Mein Radiologe kann ab Anfang 2013 mit einer Spezial-Sonde mit Spule dieses Organchen etwas sichtbarer machen ...
Gute Genesung wünscht Dir Clara
exuser-2013-12-17

Re: Prostata Biopsie

Post 3 im Thema

Beitrag von exuser-2013-12-17 »

Liebe Clara, kannst du mir diese Art Untersuchung einmal etwas genauer beschreiben? Das würde mich wirklich sehr interessieren.
Liebe Grüsse Urock
ExuserIn-2019-01-13

Re: Prostata Biopsie

Post 4 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-01-13 »

Ums mal kurz und bündig darzustellen:
Beim Urologen läuft das so:
Dein PSA-Wert ist sehr hoch, oder der PSA ist bei der nächsten Bestimmung ordentlich angestiegen.
Hast evtl. noch Probleme mit den Pieseln...
Folge: Der Doc meint man sollte viell. "sicherheitshalber" mal ne Gewebeprobe nehmen.
Wenn du das machen willst sei dir über folgendes im Klaren:
es wird üblicherweise 12 x Gewebe ausgestanzt
das wird untersucht und wenn nix gefunden >>> abwarten und dann wieder PSA-Wert bestimmen.
Wenn der zu hoch, will der Doc wohl wieder ne Biopsie machen wollen
usw.usw.

Probleme:
1. Prostata wird durchlöchert
2. die Entnahme erfolgt durch den Dickdarm >>> INFEKTIONSRISIKO !!!
und deshalb musst du immer etwa 14 Tage vor dem Eingriff ordentlich Antibiotika schlucken

Dann ist es auch eben bei vielen Ärzten so, dass sie unter o. g. Umständen eh nen Krebs vermuten, der muss halt nur gefunden werden.
Und so wird das Spiel eben betrieben.

Frage: NUTZT das was???
Ich denke, in den seltensten Fällen, wobei ja zu bedenken ist dass nicht jeder P-Krebs auch automatisch streut oder sonstwie Ungemach verursacht bevor sich der "Patient" aus Altersgründen verabschiedet.

VÖLLIG anders wenn Verhärtungen ertastet werden, da sollte man sch schon kümmern, aber dann bitte ganz gezielt.
Es gibt ein Verfahren unter Kontrolle eines Thomografen, wo nur 1 x gezielt gestochen wird und dabei wird NICHT durch den Darm gestochen!
Leider bezahlen die Krankenkassen eher abertausende quasi "ungezielt" durchgeführte und oft sinnlose Untersuchungen als diese Form der Biopsie.
Kosten ca. 1500 €

Ich hoffe, geholfen zu haben
conny
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Re: Prostata Biopsie

Post 5 im Thema

Beitrag von conny »

DIESES Thema ist in DIESEM Forum aber sehr "Off Topic".
LaraCD
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Re: Prostata Biopsie

Post 6 im Thema

Beitrag von LaraCD »

Sorry aber was ist eigentlich der Sinn dieses Threads?
Du beschreibst irgendeine Untersuchung, ok. Aber warum? Kommt da jetzt noch irgendwas oder was soll das?
Ich bin verwirrt :?

Edit: sorry, habe jetzt erst gesehen, dass der Threadstarter nicht mehr existiert und der Thread schon uralt ist. :)
ExuserIn-2019-01-13

Re: Prostata Biopsie

Post 7 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-01-13 »

@ Conny + Lara:
Egal ob der Threat uralt ist, habe Frage beantwortet

Und es IST das richtige Forum >>> siehe Titel des Forums

Könnte es sein, dass ihr GRUNSÄTZLICH alles kommentieren müsst???
conny
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Re: Prostata Biopsie

Post 8 im Thema

Beitrag von conny »

joanadwt hat geschrieben: Und es IST das richtige Forum >>> siehe Titel des Forums
Titel:

"crossdresser-forum"
Beatrix
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Re: Prostata Biopsie

Post 9 im Thema

Beitrag von Beatrix »

conny hat geschrieben:DIESES Thema ist in DIESEM Forum aber sehr "Off Topic".
Das sehe ich nicht so.
Die allermeisten hier haben einen 46,XY Chromosomensatz, sind also biologisch gesehen Männer. Und Männer haben im allgemeinen eine Prostata. Selbst TS nach der GaOP haben diese noch.

LG
Beatrix
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Prostata Biopsie

Post 10 im Thema

Beitrag von LaraCD »

joanadwt hat geschrieben:@ Conny + Lara:
Egal ob der Threat uralt ist, habe Frage beantwortet

Und es IST das richtige Forum >>> siehe Titel des Forums

Könnte es sein, dass ihr GRUNSÄTZLICH alles kommentieren müsst???
Nö.
Aber der original Post hat mich einfach verwirrt weil ich nicht verstehe was denn nun genau die Beschreibung einer Behandlung hier soll. Der Zusammenhang fehlt einfach.
Da wird man ja nochmal fragen dürfen was das soll.
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Re: Prostata Biopsie

Post 11 im Thema

Beitrag von Beatrix »

LaraCD hat geschrieben:Aber der original Post hat mich einfach verwirrt weil ich nicht verstehe was denn nun genau die Beschreibung einer Behandlung hier soll. Der Zusammenhang fehlt einfach...
Suchmaschinen können dabei sehr hilfreich sein :idea:.
Ich habe es mal mit Tante Google versucht - nur ein Treffer - bitte sehr:

Arztbesuch als DWT

LG
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Re: Prostata Biopsie

Post 12 im Thema

Beitrag von Charlotta »

Off- oder eben doch topic, hier mein urologosches Erlebnis: Es fing mit Makrohämaturie an und ich befürchtete, mein letztes Stündchen wäre nah. Mit Ultraschall wurden Polypen in der Blase festgestellt, durch die Uretha eine Sonde eingeschoben und Gewebsproben genommen, eine Verengung in der Prostata registriert, der Befund der Proben abgewartet - bösartig - und ein Operationstermin festgemacht. In Jeansrock, Bluse und Pumps kam ich in die Klinik, wurde von den Schwestern in der Aufnahme verwundert gemustert, bis sie die Einweisung sahen. Auch der Zimmernachbar meinte, ich wäre Besucher und hätte mich verirrt. Bei der Operation wurde unter Kreuzstichnarkose ein Katheter durch die Bauchdecke gelegt, die Blase und die Prostata ausgeschält, die Bauchdecke verschlossen und ein Spülkatheter durch die Uretha eingebracht. Nach einer Woche hatten alle Blutungen aufgehört und ich wurde nach Instruktion zur Blasenspülung mit dem Katheter entlassen. Gut, dass ich den Urinbeutel unterm Rock verbergen konnte, nach weiteren 2 Wochen war ich den Katheter los und habe jetzt vierteljährliche Termine beim Urologen mit Blutuntersuchung und Blasenspiegelung, kein weiterer Befund. Schade, dass ich die Hoden nicht loswerden konnte, so, in einem Aufwaschen, das wäre nicht erlaubt, so der Chirurg ...
Was bleibt? Belastungsinkontinenz, durch Training immer besser kontrollierbar, keine Ejakulation - egal.
Was ich befürchte, wäre bei einer GaOp, dass Inkontinenz zu einem echten Problem wird.
Grüße aus dem Wörthersee, Charlotta
Nicht die sind die Gerechten, die nie Unrecht tun, sondern die sind es, die von Zeit zu Zeit innehalten und sich ihres Unrechts bewußt werden.
Bruno Kreisky
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