Familienpolitik der Piratenpartei
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SweetMelanie
Familienpolitik der Piratenpartei
Bestimmt haben die meisten hier mitbekommen, dass die kürzlich erfolgte Wahl in Berlin für die Piratenpartei sehr positiv ausgegangen ist. Vielfach wurde den Piraten allerdings vorgeworfen, sie würden sich allzu sehr auf das Internet als Programmthema beschränken. Ganz so eindimensional ist das Programm der Piraten aber offenbar nicht mehr. Interessantes liest man da etwa im Bereich der Familienpolitik (siehe http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprog ... ienpolitik), ich will das hier auch noch mal kurz zitieren, denn für die meisten hier dürfte das eine gewisse Relevanz haben:
"Die Piratenpartei steht für eine Politik, die die freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung respektiert und fördert. Fremdbestimmte Zuordnungen zu einem Geschlecht oder zu Geschlechterrollen lehnen wir ab. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Geschlechterrolle, der sexuellen Identität oder Orientierung ist Unrecht. Gesellschaftsstrukturen, die sich aus Geschlechterrollenbildern ergeben, werden dem Individuum nicht gerecht und müssen überwunden werden.
- Die Piratenpartei lehnt die Erfassung des Merkmals "Geschlecht" durch staatliche Behörden ab. Übergangsweise kann die Erfassung seitens des Staates durch eine von den Individuen selbst vorgenommene Einordnung erfolgen.
- Der Zwang zum geschlechtseindeutigen Vornamen ist abzuschaffen.
- Geschlechtszuordnende Operationen bei Kindern sind abzulehnen, wenn deren Selbstbestimmung dadurch eingeschränkt wird."
Das klingt für mich zumindest nach einem Anstoß in die richtige Richtung.
Ich persönlich würde die Piraten derzeit nicht wählen, weil das Programm in einigen Punkten eben noch etwas dünn ist. Aber man sollte bedenken, dass die Grünen in den 80ern auch nur einen einzigen zentralen Punkt (Abschaffung der Atomkraft) hatten und sich mittlerweile zu einer der großen Volksparteien gemausert haben. Ich bin gespannt, wie es in dieser Hinsicht mit den Piraten weitergeht, sofern sie denn am Ball bleiben und den politischen Alltag bewältigen.
"Die Piratenpartei steht für eine Politik, die die freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung respektiert und fördert. Fremdbestimmte Zuordnungen zu einem Geschlecht oder zu Geschlechterrollen lehnen wir ab. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Geschlechterrolle, der sexuellen Identität oder Orientierung ist Unrecht. Gesellschaftsstrukturen, die sich aus Geschlechterrollenbildern ergeben, werden dem Individuum nicht gerecht und müssen überwunden werden.
- Die Piratenpartei lehnt die Erfassung des Merkmals "Geschlecht" durch staatliche Behörden ab. Übergangsweise kann die Erfassung seitens des Staates durch eine von den Individuen selbst vorgenommene Einordnung erfolgen.
- Der Zwang zum geschlechtseindeutigen Vornamen ist abzuschaffen.
- Geschlechtszuordnende Operationen bei Kindern sind abzulehnen, wenn deren Selbstbestimmung dadurch eingeschränkt wird."
Das klingt für mich zumindest nach einem Anstoß in die richtige Richtung.
Ich persönlich würde die Piraten derzeit nicht wählen, weil das Programm in einigen Punkten eben noch etwas dünn ist. Aber man sollte bedenken, dass die Grünen in den 80ern auch nur einen einzigen zentralen Punkt (Abschaffung der Atomkraft) hatten und sich mittlerweile zu einer der großen Volksparteien gemausert haben. Ich bin gespannt, wie es in dieser Hinsicht mit den Piraten weitergeht, sofern sie denn am Ball bleiben und den politischen Alltag bewältigen.
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Anne-Mette
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Re: Familienpolitik der Piratenpartei
Moin,
zu dem Programm der Piraten kann ich (noch) nicht viele sagen, werde das Geschehen in Berlin jedoch aufmerksam beobachten.
Gruß
CPG
zu dem Programm der Piraten kann ich (noch) nicht viele sagen, werde das Geschehen in Berlin jedoch aufmerksam beobachten.
Das erscheint mir kein erstrebenswertes Ziel zu sein, denn das könnte bequem machen.mittlerweile zu einer der großen Volksparteien gemausert haben.
Gruß
CPG
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Bianca D.
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Re: Familienpolitik der Piratenpartei
Moin,
Zum Programm der Piraten kann ich nicht viel sagen,wenn dem so ist,wie oben geschrieben,schon mal ein guter Ansatz.Könnte auf jeden Fall interessant werden,was die in Berlin auf die Beine
stellen.
@Michi: Das sehe ich auch so!- Hast du mal ein Auge auf das Treiben der Piraten?Als Nichtberlinerin kommt hier wenig bis gar nichts an.
Gruß Bianca
Zum Programm der Piraten kann ich nicht viel sagen,wenn dem so ist,wie oben geschrieben,schon mal ein guter Ansatz.Könnte auf jeden Fall interessant werden,was die in Berlin auf die Beine
stellen.
@Michi: Das sehe ich auch so!- Hast du mal ein Auge auf das Treiben der Piraten?Als Nichtberlinerin kommt hier wenig bis gar nichts an.
Gruß Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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Cybill
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Re: Familienpolitik der Piratenpartei
Na ja - gezankt wurde die letzte Woche doch schon umfassend. Auch hier hat die Revolution eben Appetit auf die eigenen Kinder.
Trotzdem: jede politische Strömung hat Einfluss aufs Ganze und wenn es nur dazu dient, den Blick auf bisher Übersehenes zu richten. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es die Piraten schaffen, die Liberalen mittelfristig überall rauszudrängen - wäre nicht verkehrt.
Wenn die auch noch Rechnen lernen und das anwenden, dann werden glatt noch zur Gefahr für die sich als "Volksparteien" bezeichnenden Sammelbecken von Politologen und Juristen. Aber vermutlich werden die Schiffe der Piraten sowieso bald von marodierenden Banden vaterlandsloser Rechtsgelehrter und Politikwissenschaftler geentert und vorbei ist es mit der Piratenherrlichkeit.
Trotzdem: jede politische Strömung hat Einfluss aufs Ganze und wenn es nur dazu dient, den Blick auf bisher Übersehenes zu richten. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es die Piraten schaffen, die Liberalen mittelfristig überall rauszudrängen - wäre nicht verkehrt.
Wenn die auch noch Rechnen lernen und das anwenden, dann werden glatt noch zur Gefahr für die sich als "Volksparteien" bezeichnenden Sammelbecken von Politologen und Juristen. Aber vermutlich werden die Schiffe der Piraten sowieso bald von marodierenden Banden vaterlandsloser Rechtsgelehrter und Politikwissenschaftler geentert und vorbei ist es mit der Piratenherrlichkeit.
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Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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