Manchmal nicht ganz leicht ...
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missy
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Manchmal nicht ganz leicht ...
Ich liebe meine weiblichen Klamotten ... ALLE !!!
Spitzenhöschen und -BH sind bei mir alltäglich, ok, selten lasse ich den BH weg und nehme den Bustier (ohne Rückenverschluss).
Die männliche Wäsche ist bis auf 2 "Notfall"-Hosen entsorgt ... nur falls ich mal zu Arzt muss o.ä.
Manchmal hadere ich damit, dass ich keine lackierten Finger- und Fußnägel haben kann.
Oder Beine rasieren.
(Outing aus meiner Perspektive unmöglich, hier aber nicht diskutabel.)
Es gibt aber auch Tage, da beschimpfe ich mich selbst ... (z.B. "du Sissy-Schlampe" oder schlimmer ...)
Wegen meinem Drang, meiner Neigung, was auch immer zum Crossdressing.
Ich habe einige wirklich seriöse Kleider, Röcke, Blusen, Shirts etc.
Aber vielleicht liegt es auch an meinem rosa Minikleid mit großem weißen Spitzenkragen, -bündchen und -saum.
Vielleicht sehe ich da etwas schlampig aus.
Aber ich ziehe es nicht aus, auch wenn ich mich selbst beschimpfe.
Warum weiß ich nicht.
Manchmal fehlen mir die Worte.
Liebe Grüße, missy
Spitzenhöschen und -BH sind bei mir alltäglich, ok, selten lasse ich den BH weg und nehme den Bustier (ohne Rückenverschluss).
Die männliche Wäsche ist bis auf 2 "Notfall"-Hosen entsorgt ... nur falls ich mal zu Arzt muss o.ä.
Manchmal hadere ich damit, dass ich keine lackierten Finger- und Fußnägel haben kann.
Oder Beine rasieren.
(Outing aus meiner Perspektive unmöglich, hier aber nicht diskutabel.)
Es gibt aber auch Tage, da beschimpfe ich mich selbst ... (z.B. "du Sissy-Schlampe" oder schlimmer ...)
Wegen meinem Drang, meiner Neigung, was auch immer zum Crossdressing.
Ich habe einige wirklich seriöse Kleider, Röcke, Blusen, Shirts etc.
Aber vielleicht liegt es auch an meinem rosa Minikleid mit großem weißen Spitzenkragen, -bündchen und -saum.
Vielleicht sehe ich da etwas schlampig aus.
Aber ich ziehe es nicht aus, auch wenn ich mich selbst beschimpfe.
Warum weiß ich nicht.
Manchmal fehlen mir die Worte.
Liebe Grüße, missy
Toleranz ist lernbar, zu viel Toleranz ist heilbar.
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NicoleCH
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Re: Manchmal nicht ganz leicht ...
Liebe missy,
erstmal: Danke für deine Offenheit.
Das, was du beschreibst, klingt nach etwas sehr Echtem – und auch sehr Zerrissenem.
Du schreibst, dass du deine weiblichen Klamotten liebst. Dass Spitzenhöschen, BH oder Bustier für dich Alltag sind. Dass du dich darin offenbar stimmig fühlst. Und gleichzeitig gibt es diese Momente, in denen du dich selbst beschimpfst, dich abwertest – als wärst du „zu viel“, „zu schlampig“, „falsch“.
Das klingt nicht nach einem Problem mit Kleidung.
Das klingt nach einem inneren Konflikt.
Einerseits:
Freude
Zugehörigkeit zu einem Ausdruck, der sich richtig anfühlt
Lust, vielleicht auch Sinnlichkeit
Identität oder zumindest ein wichtiger Teil davon
Andererseits:
Scham
Angst vor Entdeckung
gesellschaftliche Normen
verinnerlichte Bewertungen darüber, was „männlich“ oder „erlaubt“ ist
Dieses Hin- und Her kann unglaublich anstrengend sein.
Dass du dich selbst beschimpfst, ist oft ein Zeichen von internalisierter Scham. Viele Menschen, die nicht in klassische Geschlechterrollen passen oder diese überschreiten, tragen lange Zeit die Stimmen von außen in sich weiter. Diese Stimme klingt dann wie die eigene – ist aber ursprünglich gesellschaftlich geprägt.
Zu deinem rosa Minikleid mit Spitzenkragen:
Vielleicht ist es weniger das Kleid selbst, sondern wofür es steht. Es ist vielleicht verspielt, sichtbar feminin, vielleicht sogar bewusst „mädchenhaft“. Es könnte genau das verkörpern, was dich gleichzeitig anzieht und verunsichert. Manchmal sind gerade die Kleidungsstücke, die uns am meisten triggern, die, die am meisten mit unserem inneren Kern zu tun haben.
Dass du es nicht ausziehst, obwohl du dich beschimpfst, finde ich ehrlich gesagt bemerkenswert. Das klingt nicht nach Schwäche. Das klingt nach einem Teil in dir, der sagt:
„Ich bleibe. Auch wenn du mich gerade ablehnst.“
Ein paar Gedanken zum Mitnehmen:
Crossdressing allein sagt nichts über deinen Wert oder deine „Moral“ aus.
Kleidung macht niemanden „schlampig“. Das ist eine Bewertung, kein Fakt.
Selbstbeschimpfung schützt oft vor noch größerer Angst – sie ist eine Art innerer Abwehr.
Dein Wunsch nach lackierten Nägeln oder rasierten Beinen ist kein Beweis für „Fehlentwicklung“, sondern Ausdruck eines Bedürfnisses.
Du schreibst, ein Outing sei aus deiner Perspektive unmöglich. Das respektiere ich. Sicherheit geht vor. Aber auch ohne Outing darfst du innerlich freundlicher mit dir werden.
Vielleicht könntest du beim nächsten Mal, wenn die Beschimpfung kommt, innerlich antworten mit:
„Ich weiß, dass du Angst hast. Aber ich bin nicht falsch.“
Du musst heute nichts entscheiden. Kein Label wählen. Kein Leben umkrempeln.
Vielleicht geht es im Moment nur darum, die Selbstabwertung etwas leiser zu drehen.
Wenn du magst, kannst du mir erzählen:
Sind die Momente der Selbstbeschimpfung stärker an Sexualität gekoppelt – oder eher an Identität und Alltag?
erstmal: Danke für deine Offenheit.
Du schreibst, dass du deine weiblichen Klamotten liebst. Dass Spitzenhöschen, BH oder Bustier für dich Alltag sind. Dass du dich darin offenbar stimmig fühlst. Und gleichzeitig gibt es diese Momente, in denen du dich selbst beschimpfst, dich abwertest – als wärst du „zu viel“, „zu schlampig“, „falsch“.
Das klingt nicht nach einem Problem mit Kleidung.
Das klingt nach einem inneren Konflikt.
Einerseits:
Freude
Zugehörigkeit zu einem Ausdruck, der sich richtig anfühlt
Lust, vielleicht auch Sinnlichkeit
Identität oder zumindest ein wichtiger Teil davon
Andererseits:
Scham
Angst vor Entdeckung
gesellschaftliche Normen
verinnerlichte Bewertungen darüber, was „männlich“ oder „erlaubt“ ist
Dieses Hin- und Her kann unglaublich anstrengend sein.
Dass du dich selbst beschimpfst, ist oft ein Zeichen von internalisierter Scham. Viele Menschen, die nicht in klassische Geschlechterrollen passen oder diese überschreiten, tragen lange Zeit die Stimmen von außen in sich weiter. Diese Stimme klingt dann wie die eigene – ist aber ursprünglich gesellschaftlich geprägt.
Zu deinem rosa Minikleid mit Spitzenkragen:
Vielleicht ist es weniger das Kleid selbst, sondern wofür es steht. Es ist vielleicht verspielt, sichtbar feminin, vielleicht sogar bewusst „mädchenhaft“. Es könnte genau das verkörpern, was dich gleichzeitig anzieht und verunsichert. Manchmal sind gerade die Kleidungsstücke, die uns am meisten triggern, die, die am meisten mit unserem inneren Kern zu tun haben.
Dass du es nicht ausziehst, obwohl du dich beschimpfst, finde ich ehrlich gesagt bemerkenswert. Das klingt nicht nach Schwäche. Das klingt nach einem Teil in dir, der sagt:
„Ich bleibe. Auch wenn du mich gerade ablehnst.“
Ein paar Gedanken zum Mitnehmen:
Crossdressing allein sagt nichts über deinen Wert oder deine „Moral“ aus.
Kleidung macht niemanden „schlampig“. Das ist eine Bewertung, kein Fakt.
Selbstbeschimpfung schützt oft vor noch größerer Angst – sie ist eine Art innerer Abwehr.
Dein Wunsch nach lackierten Nägeln oder rasierten Beinen ist kein Beweis für „Fehlentwicklung“, sondern Ausdruck eines Bedürfnisses.
Du schreibst, ein Outing sei aus deiner Perspektive unmöglich. Das respektiere ich. Sicherheit geht vor. Aber auch ohne Outing darfst du innerlich freundlicher mit dir werden.
Vielleicht könntest du beim nächsten Mal, wenn die Beschimpfung kommt, innerlich antworten mit:
„Ich weiß, dass du Angst hast. Aber ich bin nicht falsch.“
Du musst heute nichts entscheiden. Kein Label wählen. Kein Leben umkrempeln.
Vielleicht geht es im Moment nur darum, die Selbstabwertung etwas leiser zu drehen.
Wenn du magst, kannst du mir erzählen:
Sind die Momente der Selbstbeschimpfung stärker an Sexualität gekoppelt – oder eher an Identität und Alltag?
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Momo58
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Re: Manchmal nicht ganz leicht ...
Hi missy,
Es ist schön, wie du über dich und deine Kleider schreibst. Stutzig wurde ich beim Sissi-Kleid. Das klingt für mich nicht nach Crossdressing, sondern nach einer speziellen Form der Sexualität, dem BDSM. Das kann eine schöne Form von Sexualität sein, aber eben auch eine Form von "Selbstverletzenden Verhalten" mit dem du dich bestrafen willst weil du den gesellschaftlichen Normen nicht entsprichst. Das solltest du etwas genauer betrachten. Gesellschaftliche Normen sind im Wandel, hinken aber wissenschaftlichen Erkenntnissen hinterher.
Es ist schön, wie du über dich und deine Kleider schreibst. Stutzig wurde ich beim Sissi-Kleid. Das klingt für mich nicht nach Crossdressing, sondern nach einer speziellen Form der Sexualität, dem BDSM. Das kann eine schöne Form von Sexualität sein, aber eben auch eine Form von "Selbstverletzenden Verhalten" mit dem du dich bestrafen willst weil du den gesellschaftlichen Normen nicht entsprichst. Das solltest du etwas genauer betrachten. Gesellschaftliche Normen sind im Wandel, hinken aber wissenschaftlichen Erkenntnissen hinterher.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Maxime
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Re: Manchmal nicht ganz leicht ...
Hallo Missy,
ich schildere jetzt mal wie ich das wahrnehme, ohne den Anspruch zu haben, Dich beraten zu wollen. Aber vielleicht verhilft Dir meine Meinung zu ein paar neuen Denkansätzen.
Das größte Problem ist nicht was Du anziehst, sondern was Du dabei fühlst und da treffen zwei Welten aufeinander. Zum einen fühlt es sich toll an weiblich zu sein, zum anderen entspricht das nicht unseren Glaubenssätzen, die wir in unserem Leben erlernt haben und schon gar nicht der allgemeinen gesellschaftlichen, kulturellen Meinung was richtig und falsch ist. Und da haben wir das nächste Problem. Wenn wir anders sind, gehören wir nicht mehr zur Gruppe und das fühlt sich nicht gut an. Das liegt daran, dass es evolutionär betrachtet, enorm wichtig ist einer Gruppe anzugehören, weil es eine Zeit gab, in der das überlebenswichtig gewesen ist. Das ist tief in uns verankert und lässt sich nicht so einfach abstellen. Aber ich habe dahingehend mal einen schönen Spruch gelesen. Sinngemäß geht der so: Du bist nicht was Du denkst, Du bist auch nicht das was andere über Dich denken, sondern Du bist das was Du denkst, was andere über Dich denken.
Zu Deinem Sissy Outfit kann nur ich soviel sagen, dass ich sowas auch eher im sexuellen Kontext sehe , als im Alltag.
Grundsätzlich geht es mir aber auch so, dass ich immer mal wieder ein schlechtes Gewissen habe, so zu sein wie ich ich bin und dann gibt es Tage, da empfinde ich es als Bereicherung. Du siehst also, Du bist nicht allein damit. Wenn aber die inneren Konflikte zu groß werden, kann es hilfreich sein, sich professionelle Hilfe zu holen.
LG Maxime
P.S. wegen der rasierten Beine könntest Du Rennrad fahren als Hobby machen, da ist das völlig normal, sich die Beine zu rasieren oder Triathlon, da ist Ganzkörperenthaarung normal.
ich schildere jetzt mal wie ich das wahrnehme, ohne den Anspruch zu haben, Dich beraten zu wollen. Aber vielleicht verhilft Dir meine Meinung zu ein paar neuen Denkansätzen.
Das größte Problem ist nicht was Du anziehst, sondern was Du dabei fühlst und da treffen zwei Welten aufeinander. Zum einen fühlt es sich toll an weiblich zu sein, zum anderen entspricht das nicht unseren Glaubenssätzen, die wir in unserem Leben erlernt haben und schon gar nicht der allgemeinen gesellschaftlichen, kulturellen Meinung was richtig und falsch ist. Und da haben wir das nächste Problem. Wenn wir anders sind, gehören wir nicht mehr zur Gruppe und das fühlt sich nicht gut an. Das liegt daran, dass es evolutionär betrachtet, enorm wichtig ist einer Gruppe anzugehören, weil es eine Zeit gab, in der das überlebenswichtig gewesen ist. Das ist tief in uns verankert und lässt sich nicht so einfach abstellen. Aber ich habe dahingehend mal einen schönen Spruch gelesen. Sinngemäß geht der so: Du bist nicht was Du denkst, Du bist auch nicht das was andere über Dich denken, sondern Du bist das was Du denkst, was andere über Dich denken.
Zu Deinem Sissy Outfit kann nur ich soviel sagen, dass ich sowas auch eher im sexuellen Kontext sehe , als im Alltag.
Grundsätzlich geht es mir aber auch so, dass ich immer mal wieder ein schlechtes Gewissen habe, so zu sein wie ich ich bin und dann gibt es Tage, da empfinde ich es als Bereicherung. Du siehst also, Du bist nicht allein damit. Wenn aber die inneren Konflikte zu groß werden, kann es hilfreich sein, sich professionelle Hilfe zu holen.
LG Maxime
P.S. wegen der rasierten Beine könntest Du Rennrad fahren als Hobby machen, da ist das völlig normal, sich die Beine zu rasieren oder Triathlon, da ist Ganzkörperenthaarung normal.
Zuletzt geändert von Maxime am So 22. Feb 2026, 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
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NicoleCH
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Re: Manchmal nicht ganz leicht ...
Liebe Missy,
danke dir von Herzen für deine Rückmeldung.
Ich hoffe sehr, dass ich dich nicht mit all den vielen Worten und Hinweisen erschlagen habe – das war ganz bestimmt nicht meine Absicht. Mir ist nur wichtig, dass du dich wohlfühlst und deinen ganz eigenen, sanften Weg findest.
Du kannst ja auch ganz behutsam anfangen. Es müssen nicht sofort die knalligen, langen roten Fingernägel sein. Vielleicht reicht erst einmal ein fast klarer Lack oder ein ganz zarter Schimmer. Auch das kann schon so schön sein – und es fühlt sich besonders an, die eigenen gepflegten Nägel bewusst wahrzunehmen und zu bewundern.
Und was die Körperhaare betrifft: Auch da muss es nicht gleich ein kompletter Schritt von Kopf bzw. Hals bis zu den Beinen sein. Vielleicht beginnst du nur mit einer kleinen Stelle, die man im Alltag gar nicht sieht. Etwas ganz für dich. Wenn dich jemand darauf ansprechen sollte, könntest du es – ganz nüchtern – mit einer medizinischen Untersuchung erklären, bei der an einer Stelle Haare entfernt werden mussten (zum Beispiel wegen eines Muttermals).
Und seien wir ehrlich: Den größten Teil des Körpers sehen ohnehin nur Menschen, die einem sehr nahestehen – Partnerinnen etwa. Oder vielleicht mal kurz in einer öffentlichen Dusche nach dem Freibad. Für alle anderen bleibt es meist unsichtbar.
Mach es in deinem Tempo. Schritt für Schritt. Sanft, liebevoll und so, dass es sich für dich richtig anfühlt.
danke dir von Herzen für deine Rückmeldung.
Ich hoffe sehr, dass ich dich nicht mit all den vielen Worten und Hinweisen erschlagen habe – das war ganz bestimmt nicht meine Absicht. Mir ist nur wichtig, dass du dich wohlfühlst und deinen ganz eigenen, sanften Weg findest.
Du kannst ja auch ganz behutsam anfangen. Es müssen nicht sofort die knalligen, langen roten Fingernägel sein. Vielleicht reicht erst einmal ein fast klarer Lack oder ein ganz zarter Schimmer. Auch das kann schon so schön sein – und es fühlt sich besonders an, die eigenen gepflegten Nägel bewusst wahrzunehmen und zu bewundern.
Und was die Körperhaare betrifft: Auch da muss es nicht gleich ein kompletter Schritt von Kopf bzw. Hals bis zu den Beinen sein. Vielleicht beginnst du nur mit einer kleinen Stelle, die man im Alltag gar nicht sieht. Etwas ganz für dich. Wenn dich jemand darauf ansprechen sollte, könntest du es – ganz nüchtern – mit einer medizinischen Untersuchung erklären, bei der an einer Stelle Haare entfernt werden mussten (zum Beispiel wegen eines Muttermals).
Und seien wir ehrlich: Den größten Teil des Körpers sehen ohnehin nur Menschen, die einem sehr nahestehen – Partnerinnen etwa. Oder vielleicht mal kurz in einer öffentlichen Dusche nach dem Freibad. Für alle anderen bleibt es meist unsichtbar.
Mach es in deinem Tempo. Schritt für Schritt. Sanft, liebevoll und so, dass es sich für dich richtig anfühlt.
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Caroline 08
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- Danksagung erhalten: 61 Mal
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Re: Manchmal nicht ganz leicht ...
Hallo Missy,
Vielen Dank für deine offenen Worte, was Du beschreibst hört sich für mich nach einem großen innerlichem Konflikt an. Denn auf der einen Seite ist es für Dich gut und richtig feminine Wäsche zu tragen und würdest Dir sogar noch mehr erträumen, auf der anderen Seite haderst Du mit Dir selbst und beschimpfst Dich sogar dafür.
Ich bin noch nicht sehr lange hier im Forum, aber Crossdressing betreibe ich schon sehr lange und eigentlich nur für mich alleine, was sich bei mir seit ein paar Jahren einfach richtig anfühlt.
Die großen Ratschläge kann und möchte ich Dir deshalb auch nicht geben, aber vielleicht fühlst Du einfach ganz tief in Dich hinein wie es Dir geht wenn Du z.B. deine wie Du geschrieben hast „seriöse Kleider, Röcke, Blusen, Shirts“ trägst.
Das mit dem rosa „Sissy-Kleidchen“ würde ich eher in eine andere Ecke schieben, als in die Richtung Crossdressing, vor allem auch mit dem Hintergrund dass Du Dich dafür beschimpfst wenn Du es trägst.
Vielleicht möchtest Du aber einfach gerade etwas zu viel und das zu schnell von Dir.
Einen kleinen Tipp habe ich dann aber doch noch für Dich, ich habe Beruflich sehr viel mit Leuten die Sport treiben zu tun. Glaube mir es ist kein Problem sich als Mann mehr als nur seinen Bart zu rasieren. Egal ob jung oder alt, sportlich oder unsportlich, egal ob Schwimmer, Radfahrer, Leichtathlet oder was auch immer.
LG
Caroline
Vielen Dank für deine offenen Worte, was Du beschreibst hört sich für mich nach einem großen innerlichem Konflikt an. Denn auf der einen Seite ist es für Dich gut und richtig feminine Wäsche zu tragen und würdest Dir sogar noch mehr erträumen, auf der anderen Seite haderst Du mit Dir selbst und beschimpfst Dich sogar dafür.
Ich bin noch nicht sehr lange hier im Forum, aber Crossdressing betreibe ich schon sehr lange und eigentlich nur für mich alleine, was sich bei mir seit ein paar Jahren einfach richtig anfühlt.
Die großen Ratschläge kann und möchte ich Dir deshalb auch nicht geben, aber vielleicht fühlst Du einfach ganz tief in Dich hinein wie es Dir geht wenn Du z.B. deine wie Du geschrieben hast „seriöse Kleider, Röcke, Blusen, Shirts“ trägst.
Das mit dem rosa „Sissy-Kleidchen“ würde ich eher in eine andere Ecke schieben, als in die Richtung Crossdressing, vor allem auch mit dem Hintergrund dass Du Dich dafür beschimpfst wenn Du es trägst.
Vielleicht möchtest Du aber einfach gerade etwas zu viel und das zu schnell von Dir.
Einen kleinen Tipp habe ich dann aber doch noch für Dich, ich habe Beruflich sehr viel mit Leuten die Sport treiben zu tun. Glaube mir es ist kein Problem sich als Mann mehr als nur seinen Bart zu rasieren. Egal ob jung oder alt, sportlich oder unsportlich, egal ob Schwimmer, Radfahrer, Leichtathlet oder was auch immer.
LG
Caroline