zwischen den Stühlen.....
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Luzy-Sade
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zwischen den Stühlen.....
Hallo Mädels,
im Augenblick geht es mir zwar recht gut, aber mich treibt eine Frage immer wieder um die ich nicht recht für mich selbst beantworten kann. Dehslb fühl ich mich auch wie zwischen zwei Welten hin und her gerissen. Versteht mich bitte nicht falsch. Ich möchte nicht das ihr hier im Forum für mich dies entscheidet oder gar beantwortet oder mir das gar abnehmt. Denn das geht auch gar nicht. Es soll vielmehr eine bitte sein mich vielleicht dabei zu unterstüzen, mir selbst die richtigen Fragen zu stellen.
Bisher gab es es immer Phasen in meinem Leben wo Luzy mal mehr mal weniger, oder auch gar nicht in meinem Leben war. Ich glaube jeder hier kennt das ein wenig. Man hat gekaufte Dinge wieder weggeworfen oder gar im Keller verstaut....oder oder oder....aber diese Bitch kam immer wieder und hat an meinem emotionalen Kostüm gerüttelt.
Nun werden diese Phasen oder Interwalle immer immer kürzer und kürzer. Ich weiß aber nicht so recht ob es Sinn macht dem allem nach zu geben. Denn ich bin mir einfach nicht sicher ob es doch nur ein Fetisch ist oder ob es echt und nachhaltig ist. Ich habe Angst bei grösseren Veränderungen, eines Morgens auf zu wachen und alles ganz falsch oder fürchterlich zu finden. Vielleicht möchtet ihr hierzu eure Erfahrungen mit mir teilen. Das ich das, ein für alle mal für mich endlich ausmachen und klären kann. Denn im Moment fühlt sich das alles, sehr zerrissen an.
LG Luzy
im Augenblick geht es mir zwar recht gut, aber mich treibt eine Frage immer wieder um die ich nicht recht für mich selbst beantworten kann. Dehslb fühl ich mich auch wie zwischen zwei Welten hin und her gerissen. Versteht mich bitte nicht falsch. Ich möchte nicht das ihr hier im Forum für mich dies entscheidet oder gar beantwortet oder mir das gar abnehmt. Denn das geht auch gar nicht. Es soll vielmehr eine bitte sein mich vielleicht dabei zu unterstüzen, mir selbst die richtigen Fragen zu stellen.
Bisher gab es es immer Phasen in meinem Leben wo Luzy mal mehr mal weniger, oder auch gar nicht in meinem Leben war. Ich glaube jeder hier kennt das ein wenig. Man hat gekaufte Dinge wieder weggeworfen oder gar im Keller verstaut....oder oder oder....aber diese Bitch kam immer wieder und hat an meinem emotionalen Kostüm gerüttelt.
Nun werden diese Phasen oder Interwalle immer immer kürzer und kürzer. Ich weiß aber nicht so recht ob es Sinn macht dem allem nach zu geben. Denn ich bin mir einfach nicht sicher ob es doch nur ein Fetisch ist oder ob es echt und nachhaltig ist. Ich habe Angst bei grösseren Veränderungen, eines Morgens auf zu wachen und alles ganz falsch oder fürchterlich zu finden. Vielleicht möchtet ihr hierzu eure Erfahrungen mit mir teilen. Das ich das, ein für alle mal für mich endlich ausmachen und klären kann. Denn im Moment fühlt sich das alles, sehr zerrissen an.
LG Luzy
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Sabrina_9223
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Re: zwischen den Stühlen.....
Hi Luzy,
ich kann deine Gefühle komplett nachvollziehen. Geht mir jetzt schon seit Jahren so
. Alles kommt immer schubweise, aber es gibt doch eine gewisse Entwicklung dabei. Es hilft ungemein, sich hier im Forum darüber auszutauschen und so ein Stück weit mit sich selbst ins Reine zu kommen.
Mir ist in den vergangenen Wochen durch das Forum einiges klar geworden, aber so ganz weiß ich noch nicht, was ich eigentlich möchte oder wie es nun weitergeht – das steht noch im Raum. Aber der erste Schritt mit der Anmeldung ist schon mal geglückt.
Es nur zu verdrängen und zu versuchen, dass der Drang einfach weggeht, bringt auf lange Sicht nichts
– das werden dir hier sicher viele bestätigen können.
Ich hatte teilweise auch Angst, jetzt die "Büchse der Pandora" geöffnet zu haben, aber dem ist nicht so. Das Ganze hat eher etwas mit Selbsterkenntnis zu tun.
Wohin der Weg führt und ob es nur ein Fetisch ist, wird sich mit der Zeit zeigen, denke ich. Du kannst ja für den Anfang ein bisschen etwas über dich erzählen – wie es angefangen hat, wo du aktuell stehst usw.
Das habe ich für mich am Anfang auch gemacht: viewtopic.php?p=413249#p413249
Hat mir persönlich gutgetan und auch einige Kontakte zum Austausch ermöglicht
.
Liebe Grüße
Sabrina
ich kann deine Gefühle komplett nachvollziehen. Geht mir jetzt schon seit Jahren so
Mir ist in den vergangenen Wochen durch das Forum einiges klar geworden, aber so ganz weiß ich noch nicht, was ich eigentlich möchte oder wie es nun weitergeht – das steht noch im Raum. Aber der erste Schritt mit der Anmeldung ist schon mal geglückt.
Es nur zu verdrängen und zu versuchen, dass der Drang einfach weggeht, bringt auf lange Sicht nichts
Ich hatte teilweise auch Angst, jetzt die "Büchse der Pandora" geöffnet zu haben, aber dem ist nicht so. Das Ganze hat eher etwas mit Selbsterkenntnis zu tun.
Wohin der Weg führt und ob es nur ein Fetisch ist, wird sich mit der Zeit zeigen, denke ich. Du kannst ja für den Anfang ein bisschen etwas über dich erzählen – wie es angefangen hat, wo du aktuell stehst usw.
Das habe ich für mich am Anfang auch gemacht: viewtopic.php?p=413249#p413249
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Liebe Grüße
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"Deine Zukunft ist immer das, was du daraus machst" - Dr. Emmett Brown (Zurück in die Zukunft III)
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NicoleCH
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Re: zwischen den Stühlen.....
Es ist wirklich berührend zu lesen, mit wie viel Achtsamkeit du versuchst, dich selbst zu verstehen. Dieses „Zwischen-zwei-Welten-Gefühl“, das du beschreibst, kennen viele hier – und es zeigt, wie intensiv du mit deiner inneren Wahrheit in Kontakt bist.
Was du über das „Tür zudrücken“ schreibst, kenne ich selbst nur zu gut. Manchmal denkt man, man könne diese Seite in sich einfach beiseiteschieben, wegsperren, vergessen. Und für eine Weile scheint das auch zu funktionieren. Doch wenn man die Tür irgendwann wieder öffnet, kommt alles oft umso stärker zurück – manchmal fast mit Wucht. Vielleicht, weil diese Seite nie wirklich weg war, sondern nur still darauf gewartet hat, wieder gesehen zu werden.
Vielleicht geht es also gar nicht darum, die Tür ganz zu schließen oder weit aufzureißen, sondern sie ein Stück weit offen zu halten – gerade so, dass frische Luft und ein wenig Licht hineinkommen dürfen. So kannst du selbst bestimmen, wann du hineinschaust, ohne dass es dich überflutet.
Deine Unsicherheit ist völlig verständlich. Der Wunsch, herauszufinden, ob das „nur“ ein Fetisch ist oder ein echter, tiefer Teil deiner Identität, ist etwas, das Zeit braucht – und Raum zum Fühlen. Vielleicht kannst du dir selbst die Frage stellen: Wie fühle ich mich, wenn ich Luzy zulasse? Fühle ich mich dann „mehr ich“ – oder eher wie jemand anderes, der nur kurz vorbeischaut?
Egal, wie die Antwort ausfällt – sie darf sich mit der Zeit entwickeln. Du musst sie nicht heute oder morgen endgültig kennen. Wichtig ist, dass du dir erlaubst, neugierig und liebevoll mit dir selbst zu bleiben, statt gegen dich zu kämpfen.
Was du über das „Tür zudrücken“ schreibst, kenne ich selbst nur zu gut. Manchmal denkt man, man könne diese Seite in sich einfach beiseiteschieben, wegsperren, vergessen. Und für eine Weile scheint das auch zu funktionieren. Doch wenn man die Tür irgendwann wieder öffnet, kommt alles oft umso stärker zurück – manchmal fast mit Wucht. Vielleicht, weil diese Seite nie wirklich weg war, sondern nur still darauf gewartet hat, wieder gesehen zu werden.
Vielleicht geht es also gar nicht darum, die Tür ganz zu schließen oder weit aufzureißen, sondern sie ein Stück weit offen zu halten – gerade so, dass frische Luft und ein wenig Licht hineinkommen dürfen. So kannst du selbst bestimmen, wann du hineinschaust, ohne dass es dich überflutet.
Deine Unsicherheit ist völlig verständlich. Der Wunsch, herauszufinden, ob das „nur“ ein Fetisch ist oder ein echter, tiefer Teil deiner Identität, ist etwas, das Zeit braucht – und Raum zum Fühlen. Vielleicht kannst du dir selbst die Frage stellen: Wie fühle ich mich, wenn ich Luzy zulasse? Fühle ich mich dann „mehr ich“ – oder eher wie jemand anderes, der nur kurz vorbeischaut?
Egal, wie die Antwort ausfällt – sie darf sich mit der Zeit entwickeln. Du musst sie nicht heute oder morgen endgültig kennen. Wichtig ist, dass du dir erlaubst, neugierig und liebevoll mit dir selbst zu bleiben, statt gegen dich zu kämpfen.
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Jaddy
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Re: zwischen den Stühlen.....
Klingt nach Problemen, diesen Aspekt von dir zu akzeptieren. In einer Beratung würde ich fragen, wie du deine Gefühlswelt in der Ablehnungphase beschreiben würdest und dann die erkennbaren Konflikte aufdröseln. Zum Beispiel mal die "Big Five" von Michael Bohne abklopfen, ob eine davon zutrifft.
Auf der anderen Seite wäre eine Frage, was "ein für alle mal für mich endlich ausmachen und klären" für dich bedeutet. Soll das ein "ganz oder gar nicht" werden oder ist auch ein "ich bin das alles, manchmal so, manchmal so" akzeptabel, bei dem du alle Facetten deiner Persönlichkeit wertschätzen kannst, bzw alle deine inneren Anteile sich wechselseitig wohlwollend akzeptieren.
Also mal auf das "im Keller verstauen" bezogen: Kannst du dir vorstellen, am Ende einer "Phase", all die Dinge liebevoll zu verpacken und quasi mit Dankbarkeit bis zum nächsten Mal einzulagern? Desgleichen mit deinen anderen Apsekten und "Phasen"? Vielleicht ist ja auch der "nicht-Luzy" Teil von dir "nur eine Phase", die sich aber für die wahre und einzige hält? Wie wäre es, das Verhältnis dieser beiden umzukehren?
Wenn es um ganz konkrete "Veränderungen" geht, vor allem (scheinbar) irreversible, ist die Frage, wie wichtig die Sicherheit der Entscheidung wirklich ist. Kann ich das ausprobieren? Kann ich die Konsequenzen abschätzen? Traue ich mir zu, im schlimmsten Fall mit den Folgen zu leben? Wie wahrscheinlich ist es, dass ich meine Entscheidung ganz ganz fürchterlich finde? Ist das ganze überhaupt irreversibel? Was gebe ich ggf auf und stimmt das tatsächlich oder ist die Angst möglicherweise unbegründet? Ist diese Veränderung quasi zwanghaft, weil ich nicht anders kann, oder ist da auch ein Sehnsuchtsziel und Gewinn, der Aufwand und mögliche Verluste aufwiegt?
Auf der anderen Seite wäre eine Frage, was "ein für alle mal für mich endlich ausmachen und klären" für dich bedeutet. Soll das ein "ganz oder gar nicht" werden oder ist auch ein "ich bin das alles, manchmal so, manchmal so" akzeptabel, bei dem du alle Facetten deiner Persönlichkeit wertschätzen kannst, bzw alle deine inneren Anteile sich wechselseitig wohlwollend akzeptieren.
Also mal auf das "im Keller verstauen" bezogen: Kannst du dir vorstellen, am Ende einer "Phase", all die Dinge liebevoll zu verpacken und quasi mit Dankbarkeit bis zum nächsten Mal einzulagern? Desgleichen mit deinen anderen Apsekten und "Phasen"? Vielleicht ist ja auch der "nicht-Luzy" Teil von dir "nur eine Phase", die sich aber für die wahre und einzige hält? Wie wäre es, das Verhältnis dieser beiden umzukehren?
Wenn es um ganz konkrete "Veränderungen" geht, vor allem (scheinbar) irreversible, ist die Frage, wie wichtig die Sicherheit der Entscheidung wirklich ist. Kann ich das ausprobieren? Kann ich die Konsequenzen abschätzen? Traue ich mir zu, im schlimmsten Fall mit den Folgen zu leben? Wie wahrscheinlich ist es, dass ich meine Entscheidung ganz ganz fürchterlich finde? Ist das ganze überhaupt irreversibel? Was gebe ich ggf auf und stimmt das tatsächlich oder ist die Angst möglicherweise unbegründet? Ist diese Veränderung quasi zwanghaft, weil ich nicht anders kann, oder ist da auch ein Sehnsuchtsziel und Gewinn, der Aufwand und mögliche Verluste aufwiegt?
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manchmal_melissa
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Re: zwischen den Stühlen.....
Hallo Luzy,
meine Sachen weggeworfen habe ich zwar noch nie, aber ich kann deine Zweifel nachempfinden. Grundsätzlich würde ich sagen: Deiner weiblichen Seite mehr Raum zu geben heißt ja nicht automatisch, dass sich Dinge irreversibel verändern. Du kannst tausend Sachen ausprobieren, ohne dich dauerhaft verändern zu müssen. Körperhaare wachsen nach, Make-up und Nagellack lassen sich entfernen… Und wenn die Themen für dich ein alter Hut sind, kannst du deine Zeit en femme langsam aber sicher ausbauen. Raus in die Öffentlichkeit, mal einen Tag, ein Wochenende, eine Woche so verbringen und schauen, wie es sich anfühlt. Alles ganz ohne Zwang und der Option, jederzeit eine Pause oder einen Schritt zurück zu machen.
Liebe Grüße,
Melissa
meine Sachen weggeworfen habe ich zwar noch nie, aber ich kann deine Zweifel nachempfinden. Grundsätzlich würde ich sagen: Deiner weiblichen Seite mehr Raum zu geben heißt ja nicht automatisch, dass sich Dinge irreversibel verändern. Du kannst tausend Sachen ausprobieren, ohne dich dauerhaft verändern zu müssen. Körperhaare wachsen nach, Make-up und Nagellack lassen sich entfernen… Und wenn die Themen für dich ein alter Hut sind, kannst du deine Zeit en femme langsam aber sicher ausbauen. Raus in die Öffentlichkeit, mal einen Tag, ein Wochenende, eine Woche so verbringen und schauen, wie es sich anfühlt. Alles ganz ohne Zwang und der Option, jederzeit eine Pause oder einen Schritt zurück zu machen.
Liebe Grüße,
Melissa
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Luzy-Sade
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Re: zwischen den Stühlen.....
WOW.....schön sowas als erste Antwort zu bekommen....genau solche Anregungen hatte ich mir erhofft. Vorab vielen Dank!!!!Jaddy hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 11:03 Klingt nach Problemen, diesen Aspekt von dir zu akzeptieren. In einer Beratung würde ich fragen, wie du deine Gefühlswelt in der Ablehnungphase beschreiben würdest und dann die erkennbaren Konflikte aufdröseln. Zum Beispiel mal die "Big Five" von Michael Bohne abklopfen, ob eine davon zutrifft.
Auf der anderen Seite wäre eine Frage, was "ein für alle mal für mich endlich ausmachen und klären" für dich bedeutet. Soll das ein "ganz oder gar nicht" werden oder ist auch ein "ich bin das alles, manchmal so, manchmal so" akzeptabel, bei dem du alle Facetten deiner Persönlichkeit wertschätzen kannst, bzw alle deine inneren Anteile sich wechselseitig wohlwollend akzeptieren.
Also mal auf das "im Keller verstauen" bezogen: Kannst du dir vorstellen, am Ende einer "Phase", all die Dinge liebevoll zu verpacken und quasi mit Dankbarkeit bis zum nächsten Mal einzulagern? Desgleichen mit deinen anderen Apsekten und "Phasen"? Vielleicht ist ja auch der "nicht-Luzy" Teil von dir "nur eine Phase", die sich aber für die wahre und einzige hält? Wie wäre es, das Verhältnis dieser beiden umzukehren?
Wenn es um ganz konkrete "Veränderungen" geht, vor allem (scheinbar) irreversible, ist die Frage, wie wichtig die Sicherheit der Entscheidung wirklich ist. Kann ich das ausprobieren? Kann ich die Konsequenzen abschätzen? Traue ich mir zu, im schlimmsten Fall mit den Folgen zu leben? Wie wahrscheinlich ist es, dass ich meine Entscheidung ganz ganz fürchterlich finde? Ist das ganze überhaupt irreversibel? Was gebe ich ggf auf und stimmt das tatsächlich oder ist die Angst möglicherweise unbegründet? Ist diese Veränderung quasi zwanghaft, weil ich nicht anders kann, oder ist da auch ein Sehnsuchtsziel und Gewinn, der Aufwand und mögliche Verluste aufwiegt?
Einige dieser Fragen habe ich mir schon selbst gestellt.... Antworten blieben aber bisher aus. Aber eine Frage die du hier geschrieben hast, beschäftigt mich schon gewaltig....und ja sie ist durchaus berechtigt....."Vielleicht ist ja auch der "nicht-Luzy" Teil von dir "nur eine Phase", die sich aber für die wahre und einzige hält?" Ja auch das könnte durchaus sein, aber wie findet man darauf eine vernünftige Antwort?
Das Umkehren der Phasen wäre ein Anfang aber wie soll ich das anstellen ohne gleich meinen ganzen "normalen" Tagesablauf auf den Kopf zu stellen. Wie kann ich sowas Stück für Stück FÜR MICH so integrieren das ich herrraus finden kann wer die wahre Person ist?
Was das Thema Veränderung angeht hatte ich mich wohl etwas zu schwammig ausgedrückt. Mir geht es z.b. um das Thema eigene Haare.....ich lasse sie gerade zwar wachsen aber das ist eher ein Wildwuchs und mir fehlt einfach der Mut mich da vernünftig beraten zu lassen in der Sache. Denn das hieße ja auch wiederum ich muss in gewisser weise die Hosen runter lassen. Du siehst ich stehe mir da im Kopf selbst im Wege.
Und zuletzt bei den "Big Five" trifft ein Punkt ganz sicher auf mich zu. Und zwar die Erwartunghaltung. Aber nicht anderen gegenüber sondern nur gegenüber mir selbst. Denn ich erwarte von mir selbst möglichst nahe am weiblichen Äußeren herran zu lommen, was mir nicht immer zur eigenen Zufriedenheit gelingt. Ich glaube wir sprechen da vom so geannten "Passing".
LG Luzy
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NicoleCH
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Re: zwischen den Stühlen.....
@luzy-Sade,
du kannst gerne auch den Weg über E-Mail wählen, wenn es dir für den ersten Schritt zu schwer fällt, telefonisch darüber zu sprechen.
Glaube mir, viele Friseurinnen und Friseure – wie auch Menschen in Hotels – machen ihren Beruf mit Herz und schauen mit Respekt und Einfühlungsvermögen auf ihre Kundinnen und Kunden.
Der erste Schritt ist immer der schwierigste: sich zu öffnen und anderen mitzuteilen, dass in einem eine zarte, weibliche Seite lebt, die sich zeigen möchte. Doch gerade dieser Schritt kann so befreiend sein. Es ist vollkommen in Ordnung, dir Zeit zu lassen und den Weg zu wählen, der sich für dich am sichersten anfühlt.
Mit ganz viel Verständnis und Wärme,
du kannst gerne auch den Weg über E-Mail wählen, wenn es dir für den ersten Schritt zu schwer fällt, telefonisch darüber zu sprechen.
Glaube mir, viele Friseurinnen und Friseure – wie auch Menschen in Hotels – machen ihren Beruf mit Herz und schauen mit Respekt und Einfühlungsvermögen auf ihre Kundinnen und Kunden.
Der erste Schritt ist immer der schwierigste: sich zu öffnen und anderen mitzuteilen, dass in einem eine zarte, weibliche Seite lebt, die sich zeigen möchte. Doch gerade dieser Schritt kann so befreiend sein. Es ist vollkommen in Ordnung, dir Zeit zu lassen und den Weg zu wählen, der sich für dich am sichersten anfühlt.
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Luzy-Sade
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Re: zwischen den Stühlen.....
An alle die bisher geantwortet haben......Danke, danke, danke!!! Ich kann das gar nicht oft genug sagen.....
Eine unglaubliche Flut an Gefühlen kommen in mir hoch wenn ich diese herzlichen Zeilen von euch lese....wahnsinn. War auch bei der einen oder anderen Zeile kurz vor Pippi in den Augen....
Ja es ist Momentan eine Achterbahnfahrt.....Und Sabrina...weil du gefragt hast....ich mache das schon seeeeehr lange. Umstände in meinem Leben haben aber dazu geführt das ich es immer wieder vergraben, unterdrückt oder überspielt habe. Ich ich habe mir immer gewunschen ich hätte jemand dem/der ich mich anvertrauen könnte. Und da meine ich meine ich meine innersten Gefühle was mich tatsächlich innen drinn bewegt. Die Luzy äußerlich kennen ein paar Menschen in meinem näheren Umfeld ja aber das ist nicht das selbe. Kennen und kennen können manchmal zwei Unterschiedliche Dinge sein. Deshalb muss ich das vermutlich erst mal mit mir selbst ausmachen. Dabei helft ihr mir schon ganz gewaltig, danke nochmal. Angefangen hat alles im Jugendalter als ich das Makeup meiner Mutter heimlich ausprobiert habe.....Und kamen immer mehr Dinge hinzu. Schuhe Unterwäsche usw......bis ich erwischt wurde....dann verschwand alles wieder für einige Jahre bis ich mein eigenes Geld verdient hatte und mir selbst Dinge kaufen konnte über das W.W.W. Damals noch mit einem so genannten 56k Modem.....hihi ach waren das noch Zeiten.....
Um das ganze mal ein wenig ab zu kürzen.... Bei meiner letzten Beziehung mit einer Frau ist mir klar geworden das da irgendwas ist was nicht funktioniert. Ich konnte mich nicht emotional darauf einlassen. Ich war in der Beziehung relativ schnell auf einem Level angekommen was andere als Freundschaft deklarieren würden. Natürlich hat sich das dann auch beim GV bemerkbar gemacht. Denn es war dafür einfach zu wenig. Nach sechs Monaten stand ich dann vor einer Entscheidung die ich relativ rational getroffen hatte. Entweder ich versuche weiterhin meiner Partnerin etwas vor zu machen und helfe in gewissen Momenten nach, oder ich sage ihr wie es einfach ist und beende es. Ich habe mich dafür entschieden ihr einfach zu sagen das die Gefühle einfach nicht ausreichen um eine ehrliche aufrechte Beziehung zu führen wie sie es verdient. Seit dem, nun über drei Jahre bin ich Single. Ob sich das nochmal ändert weiß ich nicht. Es ist aber auch gar nicht so wichtig so lange ich nicht mit mir selbst im reinen bin.
Seit nun mehr wieder 10 Monaten gebe ich der Luzy immer mehr Zeit und Raum. Soweit das eben möglich ist. Aber ich spüre das ich da mehr will oder gar brauche. Denn meine weibliche Seite ist nur selten mit sich selbst zufrieden.....
LG Luzy
Eine unglaubliche Flut an Gefühlen kommen in mir hoch wenn ich diese herzlichen Zeilen von euch lese....wahnsinn. War auch bei der einen oder anderen Zeile kurz vor Pippi in den Augen....
Ja es ist Momentan eine Achterbahnfahrt.....Und Sabrina...weil du gefragt hast....ich mache das schon seeeeehr lange. Umstände in meinem Leben haben aber dazu geführt das ich es immer wieder vergraben, unterdrückt oder überspielt habe. Ich ich habe mir immer gewunschen ich hätte jemand dem/der ich mich anvertrauen könnte. Und da meine ich meine ich meine innersten Gefühle was mich tatsächlich innen drinn bewegt. Die Luzy äußerlich kennen ein paar Menschen in meinem näheren Umfeld ja aber das ist nicht das selbe. Kennen und kennen können manchmal zwei Unterschiedliche Dinge sein. Deshalb muss ich das vermutlich erst mal mit mir selbst ausmachen. Dabei helft ihr mir schon ganz gewaltig, danke nochmal. Angefangen hat alles im Jugendalter als ich das Makeup meiner Mutter heimlich ausprobiert habe.....Und kamen immer mehr Dinge hinzu. Schuhe Unterwäsche usw......bis ich erwischt wurde....dann verschwand alles wieder für einige Jahre bis ich mein eigenes Geld verdient hatte und mir selbst Dinge kaufen konnte über das W.W.W. Damals noch mit einem so genannten 56k Modem.....hihi ach waren das noch Zeiten.....
Um das ganze mal ein wenig ab zu kürzen.... Bei meiner letzten Beziehung mit einer Frau ist mir klar geworden das da irgendwas ist was nicht funktioniert. Ich konnte mich nicht emotional darauf einlassen. Ich war in der Beziehung relativ schnell auf einem Level angekommen was andere als Freundschaft deklarieren würden. Natürlich hat sich das dann auch beim GV bemerkbar gemacht. Denn es war dafür einfach zu wenig. Nach sechs Monaten stand ich dann vor einer Entscheidung die ich relativ rational getroffen hatte. Entweder ich versuche weiterhin meiner Partnerin etwas vor zu machen und helfe in gewissen Momenten nach, oder ich sage ihr wie es einfach ist und beende es. Ich habe mich dafür entschieden ihr einfach zu sagen das die Gefühle einfach nicht ausreichen um eine ehrliche aufrechte Beziehung zu führen wie sie es verdient. Seit dem, nun über drei Jahre bin ich Single. Ob sich das nochmal ändert weiß ich nicht. Es ist aber auch gar nicht so wichtig so lange ich nicht mit mir selbst im reinen bin.
Seit nun mehr wieder 10 Monaten gebe ich der Luzy immer mehr Zeit und Raum. Soweit das eben möglich ist. Aber ich spüre das ich da mehr will oder gar brauche. Denn meine weibliche Seite ist nur selten mit sich selbst zufrieden.....
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Beatrixtg
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Re: zwischen den Stühlen.....
Allerdings, die PhasenLuzy-Sade hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 09:38 Bisher gab es es immer Phasen in meinem Leben wo Luzy mal mehr mal weniger, oder auch gar nicht in meinem Leben war. Ich glaube jeder hier kennt das ein wenig.
Bei mir war ca.23 Jahre pause. Probleme mit der Gesundheit in der Familie, etc.
Bis ich vor 1 1/2 Monaten aufgewacht bin, und ein Foto von mir sah, auf dem ich eigentlich gelächelt habe. Nur, auf dem Foto kein lächeln. nur ein tieftrauriger Ausdruck im Gesicht.
Das hat mich aufgeweckt, mich zum nachdenken gebracht, und die Weichen neu gestellt habe. Blockaden abbauen, mich nicht mehr verstecken.
Vor dieser Zeit war ich relativ Aktiv als Frau. Ging aus, so einkaufen, schminken etc.
Alles verlernt. Ich denke das geht vielen so. Ist ganz natürlich. Die Heilung beginnt, sobald man sich selbst akzeptiert.
Das dauert zwar, aber es bringt auch etwas. Letzte Woche ein Foto, wo man tatsächlich wieder ein schwaches Lächeln sah.
Die Gesichtsmuskeln müssen einfach wieder lernen...
Lieb Grüsse Beatrix
Ich bin nicht Mann, ich bin nicht Frau, ich bin einfach ich. Und das ist gut so.
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Desiree Maxima
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Re: zwischen den Stühlen.....
Hallo liebe Luzy,
ich kann gut nachempfinden, wie Du ich derzeit fühlst. Ich kenne diese Zerissenheit von mir selbst nur zu gut. Dank dieses Forums haben sich zumindest mal ein paar Schleier gelichtet.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen - fühle in Dich hinein, was grade ansteht.

Wichtig ist - so denke ich - daß man sich im nachhinein nicht selbst Vorwürfe macht, so gehandelt zu haben, wie man es eben grade empfunden hat. Anfänglich habe ich mir oft Vorwürfe gemacht, wenn ich mich nach einer halben Stunde wieder zurück in den MM begeben habe - nach dem Motto "Ach wie blöd, jetzt hast Du wieder eine Gelegenheit vertan."
Manchmal war es mitunter wichtig, sich aus der eigenen Komfortzone herauszuwagen, um z.B. en femme rauszugehen - da gibt es dann, wenn man mal unterwegs ist, nicht mehr so schnell ein Zurück und das ist gut so - wirkt wie ein Tritt in den eigenen Hintern und man muß das dann auch durchziehen
Die Gefühle danach waren bisher immer unbeschreiblich schön.
Ich glaube einer der wichtigsten Faktoren ist, Geduld mit sich selbst zu haben und die Dinge locker auf einen zukommen zu lassen - klingt einfacher, als es manchmal ist
Alles Liebe
Desiree
ich kann gut nachempfinden, wie Du ich derzeit fühlst. Ich kenne diese Zerissenheit von mir selbst nur zu gut. Dank dieses Forums haben sich zumindest mal ein paar Schleier gelichtet.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen - fühle in Dich hinein, was grade ansteht.
Wenn es möglich war, habe ich dem inneren Drang, meine feminine Seite mehr auszuleben, oft nachgegeben. Und sei es nur, daß ich im Homeoffice feminine Kleidung trage. Manchmal habe ich mich dann wieder nach eine halben Stunde umgezogen und den restlichen Tag im MM verbracht, manchmal hat es sich einfach gut und richtig angefühlt, en femme zu bleiben und den Tag so zu genießen. Und wenn ein Nachgeben aufgrund äußerer Umstände grade nicht möglich war - dann eben nichtLuzy-Sade hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 09:38 Ich weiß aber nicht so recht ob es Sinn macht dem allem nach zu geben.
Wichtig ist - so denke ich - daß man sich im nachhinein nicht selbst Vorwürfe macht, so gehandelt zu haben, wie man es eben grade empfunden hat. Anfänglich habe ich mir oft Vorwürfe gemacht, wenn ich mich nach einer halben Stunde wieder zurück in den MM begeben habe - nach dem Motto "Ach wie blöd, jetzt hast Du wieder eine Gelegenheit vertan."
Manchmal war es mitunter wichtig, sich aus der eigenen Komfortzone herauszuwagen, um z.B. en femme rauszugehen - da gibt es dann, wenn man mal unterwegs ist, nicht mehr so schnell ein Zurück und das ist gut so - wirkt wie ein Tritt in den eigenen Hintern und man muß das dann auch durchziehen
Ich glaube einer der wichtigsten Faktoren ist, Geduld mit sich selbst zu haben und die Dinge locker auf einen zukommen zu lassen - klingt einfacher, als es manchmal ist
Alles Liebe
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Re: zwischen den Stühlen.....
Scroll mal nach oben Luzy, da sind inzwischen noch weitere schöne Beiträge freigeschaltet worden. Bei ganz neuen Leuten kommt das leider etwas zeitversetzt.
Jedenfalls sollten da ein paar Hinweise zu finden sein, wie du den gesuchten Antworten näher kommen kannst.
Wenn ich zurückdenke, als ich hier neu angemeldet war (mitgelesen habe ich schon vorher), da wollte ich als erstes auch Hilfe bei der selben Frage haben: Bin ich "nur" Crossdresser, oder steckt da mehr dahinter?
Gleich vorweg - ich habe damals eine Antwort bekommen ("Teilzeitfrau"), die mich aber nicht wirklich befriedigt hat. Immerhin hatte ich erstmal eine Schublade für mich. Da konnte ich dann schauen, ob sie auch wirklich passt.
Und das tat sie im Laufe der Zeit immer weniger. Es würde den Rahmen sprengen, wenn ich meine Entwicklung über die Jahre hier aufschreiben würde, aber heute bin ich ganz woanders gelandet. Gar nicht mehr so sehr bei "Frau", und auch Crossdressing ist es nicht. Ich habe keine Männerkleidung mehr. Wenn du nun aber einen Begriff dafür haben möchtest, um das einordnen zu können, dann würdest du vielleicht "genderqueer" von mir hören. Aber hilft dir das dann weiter?
Ich will darauf hinaus, dass es schwer möglich ist, eine Antwort zu erzwingen. Sie muss in dir selbst reifen, langsam wachsen und wird wahrscheinlich nicht möglich sein ohne die grundsätzliche Bereitschaft, sich mit dir als Person im Ganzen zu beschäftigen.
Das ist ein Prozess. Der ist mühsam, er kann schmerzhaft sein, und das "Ergebnis" ist vollkommen offen und kann ziemlich komplex ausfallen. Wenn du es zulässt. Und genau das ist wohl der Punkt, an dem du gerade stehst:
Du würdest es gerne wissen, aber bitte möglichst ohne Konsequenzen.
Das wird kaum möglich sein, weil es um dein Leben geht und nur du selbst feststellen kannst, wie es sich dann anfühlt, wenn du es änderst. Das hat zwangsläufig Auswirkungen auf dein Umfeld. Anders geht es nicht.
Für die allerersten Schritte ist der Rat von Melissa sehr gut, weil er eine Trennung vom Alltag ermöglicht und damit einen abgekoppelten Raum, in dem du dich mal unverbindlich ausprobieren kannst.
Dann spürst du ziemlich sicher, ob du das Bedürfnis hast, in dieser Richtung weiter zu gehen und kannst dir dann überlegen, wie das am besten in dein bisheriges Leben passt und welche Änderungen ggf. nötig sind, um das Neue zu integrieren.manchmal_melissa hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 11:15 Raus in die Öffentlichkeit, mal einen Tag, ein Wochenende, eine Woche so verbringen und schauen, wie es sich anfühlt. Alles ganz ohne Zwang und der Option, jederzeit eine Pause oder einen Schritt zurück zu machen.
Und so könnte das dann Schritt füt Schritt weitergehen. Bis wohin? Das kann niemand wissen, wahrscheinlich nichtmal du selbst.
Wichtig ist nur, dass du das Tempo und das Ausmaß bestimmst. Es gibt keine allgemeinen Regeln, keine "Pflichtpunkte", die in einer bestimmten Zeit (oder überhaupt) abgearbeitet werden müssen. Dafür ist es zu individuell, zu verschieden bei uns allen.
Letztlich musst du deinen Weg selbst finden. Wir können dir ein bisschen beim Suchen helfen. Aber gehen musst du ihn selbst.
Noch eine Anmerkung dazu:
Wachsen lassen ist schon mal gut. Da brauchst du aber ein dickes Fell, weil du die Haare im Alltag nicht verbergen kannst und sie irgendwann eine Länge haben, wo sie nicht gut aussehen. Da musst du dann einfach durch. Ein guter Friseur kann dabei vielleicht behilflich sein, damit es nicht ganz so wild aussieht.
Und das ist keine Hürde, sondern eine Chance:
Geht irgendwo anders zu einem Friseur, wo dich niemand kennt. Rede ganz offen und erkläre, was du willst. Das kann auch telefonisch gemacht werden, wenn das deine Hemmschwelle senkt.
Friseure sind jedenfalls daran gewöhnt, sehr viele sehr unterschiedliche Menschen zu bedienen und lernen dabei viele Eigenarten kennen. In der Regel wird man Verständnis für dein Anliegen zeigen und dich dabei bestmöglich unterstützen. Warum sollte es auch anders sein? Wer sollte dich dort in Frage stellen? Man kennt dich doch gar nicht
Dafür besteht die Möglichkeit, dass du zum ersten Mal Anerkennung für dein Anliegen erfährst, was dir mehr Selbstvertrauen geben kann. Und du wirst spüren, ob du dich in dieser "Rolle" da draußen wohlfülst, oder ob sie dir doch nicht so gut liegt. Du wirst deiner Antwort, auf die große Frage wer du bist, einen kleinen Schritt näher kommen, und vielleicht das Gefühl haben, dich auf den Weg gemacht zu haben.
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Franzi42
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Re: zwischen den Stühlen.....
Hallo Luzy,
diese Zerrissenheit ist auch mein ständiger Begleiter seit meiner Jugend.
Antworten habe ich keine für dich, nur soviel von mir:
Ich taste mich langsam vorwärts, versuche die Franzi nicht mehr zu leugnen.
Das Forum hilft mir dabei
.
Gerade bin ich zwar wieder in einer starken Ablehnungshaltung, aber ich versuche die inneren Anteile, die mich abwerten und schlecht machen wollen, zu erkennen und auch die anzunehmen.
Tatsächlich möchte ich mir auch längere Haare wachsen lassen, was aber nicht so einfach ist, da sie in alle Richtungen wachsen und schwer zu bändigen sind.
Neulich habe ich mich getraut und einen Termin bei der Friseuse meiner Frau ausgemacht. Am Telefon sagte ich ihr schon, dass ich einen feminineren Haarschnitt anstrebe.
Der Termin war prima. Sie fand es "cool" und toll, dass ich meine weibliche Seite so leben und ausdrücken möchte. Sie hatte sich auch Gedanken gemacht, was eigentlich ein femininer Haarschnitt ist.
Jetzt wird es sich zeigen, ob ich es aushalte, die Haare wachsen zu lassen.
Liebe Grüße
Franzi
diese Zerrissenheit ist auch mein ständiger Begleiter seit meiner Jugend.
Antworten habe ich keine für dich, nur soviel von mir:
Ich taste mich langsam vorwärts, versuche die Franzi nicht mehr zu leugnen.
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Gerade bin ich zwar wieder in einer starken Ablehnungshaltung, aber ich versuche die inneren Anteile, die mich abwerten und schlecht machen wollen, zu erkennen und auch die anzunehmen.
Tatsächlich möchte ich mir auch längere Haare wachsen lassen, was aber nicht so einfach ist, da sie in alle Richtungen wachsen und schwer zu bändigen sind.
Neulich habe ich mich getraut und einen Termin bei der Friseuse meiner Frau ausgemacht. Am Telefon sagte ich ihr schon, dass ich einen feminineren Haarschnitt anstrebe.
Der Termin war prima. Sie fand es "cool" und toll, dass ich meine weibliche Seite so leben und ausdrücken möchte. Sie hatte sich auch Gedanken gemacht, was eigentlich ein femininer Haarschnitt ist.
Jetzt wird es sich zeigen, ob ich es aushalte, die Haare wachsen zu lassen.
Liebe Grüße
Franzi
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Jaddy
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Re: zwischen den Stühlen.....
Also an praktischen Tipps für konkrete Bedürfnisse kannst du hier im Forum unglaublich viel finden und auch erfragen. Deinen Tagesablauf und welche Beschränkungen er dir mglw auferlegt, kennen wir natürlich nicht. Aber viele hier haben einen Weg der sukzessiven Annäherung hinter sich. Hier und da ein bisschen probieren, immer etwas mutiger und selbstbewusster werden. Vormals getrennte Dinge in den Alltag integrieren. EIn schönes Kleidungsstück, ein bisschen Schmuck, kaum erkennbares Makeup. All sowas. Oder, in der Art der getrennten Aspekte formuliert: Lass Luzy ein bisschen in deinen Alltag.Luzy-Sade hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 11:34 "Vielleicht ist ja auch der "nicht-Luzy" Teil von dir "nur eine Phase", die sich aber für die wahre und einzige hält?" Ja auch das könnte durchaus sein, aber wie findet man darauf eine vernünftige Antwort?
Das Umkehren der Phasen wäre ein Anfang aber wie soll ich das anstellen ohne gleich meinen ganzen "normalen" Tagesablauf auf den Kopf zu stellen. Wie kann ich sowas Stück für Stück FÜR MICH so integrieren das ich herrraus finden kann wer die wahre Person ist?
Für mich persönlich ist das erstens besser zu handhaben, weil überschaubar. Zweitens führt es häufig auch zu stimmigerer Entwicklung. Den meisten von uns fehlen die Jahre zwischen 12 und 16, in denen Mädchen all das ausprobieren. Ich würde also auch zu weniger "Plan" raten und zu mehr "spontanem Gefühl", was gerade wichtig erscheint, was gerade dran ist und in welcher Situation. Experimentell, spielerisch, lustvoll, freudig, ...
Hm jo. Wobei zum einen gute Friseur*innen da sehr professionell sind, wie andere schon schrieben. Mir hat ein kleiner Mind-Trick geholfen bei solchen Sachen. Gerade bei Themen, wo ich mich "unterlegen" fühle, mit wenig Ahnung und die Befürchtung habe, abgekanzelt zu werden. Ich sage mir dann, dass ich ja bestimme, auch wenn ich nicht die Expertise habe. Ich weiss, was ich will und engagiere mir dafür Spezialistys. Ich bin nicht bittstellend. Meine Wünsche brauche ich nicht zu rechtfertigen. Ich kaufe mir eine Dienstleistung und fordere die Professionalität und das Können der Person heraus. Schliesslich ist das deren Geschäft und sie wollen mein Geld. Klar, wenn jemand nicht will, auch okay. Ich sage mir dann, dass sie eben meinen Anforderungen nicht gewachsen warenLuzy-Sade hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 11:34das Thema eigene Haare.....ich lasse sie gerade zwar wachsen aber das ist eher ein Wildwuchs und mir fehlt einfach der Mut mich da vernünftig beraten zu lassen in der Sache. Denn das hieße ja auch wiederum ich muss in gewisser weise die Hosen runter lassen. Du siehst ich stehe mir da im Kopf selbst im Wege.
Ja, ich sehe Parallelen zum Punkt davorLuzy-Sade hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 11:34 Und zuletzt bei den "Big Five" trifft ein Punkt ganz sicher auf mich zu. Und zwar die Erwartunghaltung. Aber nicht anderen gegenüber sondern nur gegenüber mir selbst. Denn ich erwarte von mir selbst möglichst nahe am weiblichen Äußeren herran zu lommen, was mir nicht immer zur eigenen Zufriedenheit gelingt. Ich glaube wir sprechen da vom so geannten "Passing".
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Liv
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Re: zwischen den Stühlen.....
Hallo Luzy,
zuerst mal auch ein Herzlich Willkommen meinerseits! Einen schönen Thread hast Du hier angestossen und dir auch schon die eine oder andere Frage gestellt.
Selbsterkenntnis ein langer Weg ohne festes Ziel. Mach einfach einen Schritt nach dem anderen und schau wo es dich hinführt und wo du vielleicht verweilen möchtest. Lies jedes Buch das Du kriegen kannst, aber sei skeptisch bei Social Media. Probiere in der Praxis (!) alles aus worauf du Lust hast. Ohne Tabus! Raus auf die Straße! Wenn es im Alltag/Zuhause nicht geht, nimm Dir Urlaub und fahre ein paar Tage weg. Treffe möglichst viele Menschen denen es ähnlich geht, höre ihre Geschichten und ziehe deine Schlüsse für dich. Aber gehe unbedingt deinen eigenen Weg. Ausgetretene Pfade mögen bequem sein, führen aber oft in eine andere Richtung. Mir war z.B. Autarkie sehr wichtig: Ich habe mir über einige Jahre hinweg das Wissen und die Fähigkeiten angeeignet, mich zu jeder Zeit/jedem Klima/jedem Anlass in eine Frau verwandeln zu können mit angemessenen Passing. Ich habe mittlerweile dicke lange Haare auf dem Kopf und anderswo keine. Ich kann stundenlang auf High Heels tanzen, Frauen beneiden mich um meine Beine und Männer bieten mir Drinks an. Ich fühle mich zart, sinnlich, zerbrechlich, begehrt und manchmal überkommt mich ein solches ein Glücksgefühl, dass ich mein Makeup verheule. Ja, es ist wunderschön eine Frau zu sein - aber ich bin eben auch gerne Mann. Wenn es überhaupt eine Erkenntnis gegeben hat, dann dass es momentan überhaupt keiner Entscheidung bedarf. Vielleicht sehe ich das in ein paar Jahren anders, aber jetzt genieße ich erstmal beide Seiten.
LG
Liv
zuerst mal auch ein Herzlich Willkommen meinerseits! Einen schönen Thread hast Du hier angestossen und dir auch schon die eine oder andere Frage gestellt.
Warum belasten Dich diese Phasenwechsel? Ist es Scham oder Angst vor dem Ungewissen? Ich bin auch jahrelang vor dieser inneren Frau davon gelaufen, bis es mit Ende 30 bei mir Klick gemacht hat: Die Frau in mir ist keine Bedrohung sondern ein Geschenk! Sie ermöglicht mir Erfahrungen, die den meisten Menschen unzugänglich sind. Wenn ich spüre, dass sie mal wieder an die frische Luft will, dann kann ich mit allen Sinnen in in die weibliche Welt eintauchen. Nach einigen Tagen ist der Spuk dann wieder vorbei und ich genieße auch wieder die männliche Seite. Dann wasche ich all die Röcke, BHs, Blusen, lege alles liebvoll zusammen und verstaue es im Schrank fürs nächste Mal. Nächstes Wochenende wieder? Oder in drei Monaten? Keine Ahnung wann es wieder soweit ist. Aber wenn ich will, kann ich. Für mich fühlt es sich an wie eine Zwillingschwester im gleichen Körper. Wir kommen mittlerweile gut miteinander aus.Luzy-Sade hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 09:38 Nun werden diese Phasen oder Interwalle immer immer kürzer und kürzer. Ich weiß aber nicht so recht ob es Sinn macht dem allem nach zu geben.
Hier liegt glaube ich der Hund begraben: Ich hatte auch jahrelang die Hoffnung, dass mich irgendwann die Erkenntnis trifft wie ein Schlag und ich weiß wer ich bin - ein für alle mal. So ein Egg-Crack-Moment. Ich habe mich deshalb auch ewig nicht gegenüber meiner Frau geoutet, weil ich sie nicht mit einem Problem belasten wollte, das ich nicht greifen oder gar lösen konnte - typisch Mann halt. Aber die Erkentnis wollte sich nicht einstellen, bis auf den oben genannten Klick.Luzy-Sade hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 09:38 Denn ich bin mir einfach nicht sicher ob es doch nur ein Fetisch ist oder ob es echt und nachhaltig ist. Ich habe Angst bei grösseren Veränderungen, eines Morgens auf zu wachen und alles ganz falsch oder fürchterlich zu finden. Vielleicht möchtet ihr hierzu eure Erfahrungen mit mir teilen. Das ich das, ein für alle mal für mich endlich ausmachen und klären kann.
Selbsterkenntnis ein langer Weg ohne festes Ziel. Mach einfach einen Schritt nach dem anderen und schau wo es dich hinführt und wo du vielleicht verweilen möchtest. Lies jedes Buch das Du kriegen kannst, aber sei skeptisch bei Social Media. Probiere in der Praxis (!) alles aus worauf du Lust hast. Ohne Tabus! Raus auf die Straße! Wenn es im Alltag/Zuhause nicht geht, nimm Dir Urlaub und fahre ein paar Tage weg. Treffe möglichst viele Menschen denen es ähnlich geht, höre ihre Geschichten und ziehe deine Schlüsse für dich. Aber gehe unbedingt deinen eigenen Weg. Ausgetretene Pfade mögen bequem sein, führen aber oft in eine andere Richtung. Mir war z.B. Autarkie sehr wichtig: Ich habe mir über einige Jahre hinweg das Wissen und die Fähigkeiten angeeignet, mich zu jeder Zeit/jedem Klima/jedem Anlass in eine Frau verwandeln zu können mit angemessenen Passing. Ich habe mittlerweile dicke lange Haare auf dem Kopf und anderswo keine. Ich kann stundenlang auf High Heels tanzen, Frauen beneiden mich um meine Beine und Männer bieten mir Drinks an. Ich fühle mich zart, sinnlich, zerbrechlich, begehrt und manchmal überkommt mich ein solches ein Glücksgefühl, dass ich mein Makeup verheule. Ja, es ist wunderschön eine Frau zu sein - aber ich bin eben auch gerne Mann. Wenn es überhaupt eine Erkenntnis gegeben hat, dann dass es momentan überhaupt keiner Entscheidung bedarf. Vielleicht sehe ich das in ein paar Jahren anders, aber jetzt genieße ich erstmal beide Seiten.
Danke, Melissa! Du hast mal wieder geschafft in einen Satz zu packen, wofür ich zehn gebraucht habe.manchmal_melissa hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 11:15 Grundsätzlich würde ich sagen: Deiner weiblichen Seite mehr Raum zu geben heißt ja nicht automatisch, dass sich Dinge irreversibel verändern.
Diesen Ansatz verfolge ich auch schon lange: Alle die Haare schneiden/Klamotten verkaufen/Nägel lackieren/Haare epilieren/etc. wollen letztendlich einen Handel mit mir machen: Leistung gegen Geld. Denen ist dabei ziemlich egal wer oder was ich bin, solange sie ein Geschäft wittern. Wenn am Ende beide zufrieden sind, und ich gar wiederkomme umso besser. Mir ist es in der Praxis noch nie passiert dass ich nicht bedient wurde - eher im Gegenteil: Plötzlich wollen sich alle um mich kümmern.Jaddy hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 13:06 Ich weiss, was ich will und engagiere mir dafür Spezialistys. Ich bin nicht bittstellend. Meine Wünsche brauche ich nicht zu rechtfertigen. Ich kaufe mir eine Dienstleistung und fordere die Professionalität und das Können der Person heraus. Schliesslich ist das deren Geschäft und sie wollen mein Geld.
Es gibt eine ziemlich fiese Zeit wenn sie schon weit über die Augen wachsen aber noch nicht in einen Pferdeschwanz passen. Ich habe dann zeitweilig einen Männer-Haarreif getragen und sah etwas schräg aus. Sobald ich aber einen kleinen Pferdeschwanz machen konnte habe ich einen künstlichen Pferdeschwanz darüber geklammert, habe meine Perücke eingemottet und war im siebten Himmel. Abwarten wird belohnt!Franzi42 hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 12:43 Jetzt wird es sich zeigen, ob ich es aushalte, die Haare wachsen zu lassen.
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Luzy-Sade
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Re: zwischen den Stühlen.....
Vielen lieben Dank für deine Gedanken und Erfahrungen dazu. Das hilft mir ungemein. Und du hast Recht, es geht nur über eigene Erfahungen. Denn wir sind alle einzigartig. Jeder empfindet ander Dinge für wichtig oder auch nicht. Auch das mit dem Urlaub habe ich schon im Auge. Unbedingt auch hier so lange das Frau sein genießen wie ich das für richtig halte. Aber wie du auch schon richtig geschrieben hast......das treffen mit möglichst vielen Menschen denen es ähnlich geht. Daran hat es bisher immer gehapert. Vielleicht ergibt sich hier der eine oder andere Kontakt dazu, wer weiß?Liv hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 16:48 Hallo Luzy,
zuerst mal auch ein Herzlich Willkommen meinerseits! Einen schönen Thread hast Du hier angestossen und dir auch schon die eine oder andere Frage gestellt.
Probiere in der Praxis (!) alles aus worauf du Lust hast. Ohne Tabus! Raus auf die Straße! Wenn es im Alltag/Zuhause nicht geht, nimm Dir Urlaub und fahre ein paar Tage weg. Treffe möglichst viele Menschen denen es ähnlich geht, höre ihre Geschichten und ziehe deine Schlüsse für dich. Aber gehe unbedingt deinen eigenen Weg. Ausgetretene Pfade mögen bequem sein, führen aber oft in eine andere Richtung.
LG
Liv
Ich möchte mich aber nochmal für jeden Imput bei euch bedanken. Es ist so unglaublich wertvoll das ihr eure Erfahrungen hier, mit mir und allen anderen teilt....DANKE!!!
LG Luzy