Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
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Plisseedreher70
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Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Hallo ihr Lieben,
ich bin jetzt 82 Jahre alt geworden und meine Leidenschaft Satinröcke und Kleider zu tragen ebbt nicht ab,
Dadurch ist meine Lebensqualität nebst Eisenbahnhobby noch eine sehr gute. Zum Glück kann ich alles was zum Leben notwendig ist noch selbst erledigen. Im Notfall unterstützt mich meine Freundin.
Vermutlich bin ich hier im Forum der Älteste, das nur am Rande erwähnt.
Auch ihr alle werdet älter und wird es da mal Probleme geben?
Schreibt doch mal drüber!
Liebe Grüße
Plissi
ich bin jetzt 82 Jahre alt geworden und meine Leidenschaft Satinröcke und Kleider zu tragen ebbt nicht ab,
Dadurch ist meine Lebensqualität nebst Eisenbahnhobby noch eine sehr gute. Zum Glück kann ich alles was zum Leben notwendig ist noch selbst erledigen. Im Notfall unterstützt mich meine Freundin.
Vermutlich bin ich hier im Forum der Älteste, das nur am Rande erwähnt.
Auch ihr alle werdet älter und wird es da mal Probleme geben?
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Plissi
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
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Franziska
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Re: Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Liebe(r) Plissi,
was ist schon Alter? Manche sind mit 50-60 Jahren schon „verknöchert“ und missmutig. Du bist jetzt 82 und genießt Dein Leben und Deine Leidenschaft. Dafür ein großes Kompliment. Ich bin zwar erst 70, aber ich genieße es auch immer wieder mich weiblich zu kleiden/zu stylen und freue mich wie ein Teenager, wenn ich mal wieder ein schönes Teil entdeckt und gekauft habe. Und wenn wir unsere Leidenschaft ausleben können, hält uns das nicht auch jung? In diesem Sinn wünsche ich Dir, aber auch allen anderen hier im Forum, noch viele schöne Momente im Leben.
Liebe Grüße
Franziska
was ist schon Alter? Manche sind mit 50-60 Jahren schon „verknöchert“ und missmutig. Du bist jetzt 82 und genießt Dein Leben und Deine Leidenschaft. Dafür ein großes Kompliment. Ich bin zwar erst 70, aber ich genieße es auch immer wieder mich weiblich zu kleiden/zu stylen und freue mich wie ein Teenager, wenn ich mal wieder ein schönes Teil entdeckt und gekauft habe. Und wenn wir unsere Leidenschaft ausleben können, hält uns das nicht auch jung? In diesem Sinn wünsche ich Dir, aber auch allen anderen hier im Forum, noch viele schöne Momente im Leben.
Liebe Grüße
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Genieße Deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst Du gestern nicht mehr nachholen.
Und später kommt früher als Du denkst.
Albert Einstein
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Olivia
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Re: Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Es gab einmal ein Thema:
Wer ist der älteste User hier im Forum?
viewtopic.php?t=8617&hilit=Alterspr%C3%A4sident
Alter ist also immer wieder eine Diskussion hier und die Auswirkungen sind - wie immer im Leben - unterschiedlich. Für einige - wie Dich - ändert Alter nichts und für andere lässt im Alter vieles nach. Aber sei es wie es sei: Jeder soll - alter hin oder her - nach seiner oder ihrer Facon selig werden!
Wer ist der älteste User hier im Forum?
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Alter ist also immer wieder eine Diskussion hier und die Auswirkungen sind - wie immer im Leben - unterschiedlich. Für einige - wie Dich - ändert Alter nichts und für andere lässt im Alter vieles nach. Aber sei es wie es sei: Jeder soll - alter hin oder her - nach seiner oder ihrer Facon selig werden!
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Plisseedreher70
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Re: Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Hach da schreiben ja welche 


Das freut mich! Ja vor gut zehn Jahren war das schon mal das Thema. Da war ich auch schon in Rente und hatte viel Zeit meiner Leidenschaft nachzugehen. Eine Leidenschaft die keine Leiden schafft


Immerhin konnte ich in dieser Zeit wenige Gleichgesinnte kennen lernen und gute Kontakte knüpfen. Das ist finde ich sehr wichtig.
Wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!
Liebe Grüße
Plissi
Das freut mich! Ja vor gut zehn Jahren war das schon mal das Thema. Da war ich auch schon in Rente und hatte viel Zeit meiner Leidenschaft nachzugehen. Eine Leidenschaft die keine Leiden schafft
Immerhin konnte ich in dieser Zeit wenige Gleichgesinnte kennen lernen und gute Kontakte knüpfen. Das ist finde ich sehr wichtig.
Wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!
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Plissi
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Ich bin nicht so ganz Dein Jahrgang, aber in zwei Jahren gehe ich planmäßig in den Ruhestand. Ich habe gerade vor kurzem darüber nachgedacht und mein Credo war: älter werden ist g... Die Verantwortungen sind weitgehend passé, die Anforderungen in Beruf und privat nehmen ab und auch im Gefühlsleben sind Erwartungen von anderen oder an mich selbst deutlich reduziert. Das gibt mir Freiheiten, die ich so noch nicht hatte. Natürlich funktioniert vieles nicht mehr so, wie es einst war, aber es ist nicht so, dass ich darunter leide. Und in allen Lebensbereichen gibt es noch immer Neues zu entdecken.Plisseedreher70 hat geschrieben: Do 25. Sep 2025, 20:53 Auch ihr alle werdet älter und wird es da mal Probleme geben?
Schreibt doch mal drüber!
So sehe und fühle ich es zur Zeit (64 Jahre)
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Jutta-Kristina
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Re: Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Hallo ihr Lieben!
Mich treibt schon lange die Frage um, was tue ich, wenn die altersbedingten Einschränkungen zunehmen?
Der Jahreswechsel war die Zeit, über das Gewesene und das Kommende nachzudenken. Jetzt wo ich die 70 überschritten habe, liegt viel Gewesenes hinter mir und die Zukunft erscheint zwar immer noch spannend (vor allen Dingen, weil ich mich gerade frisch verliebt habe und so unglaublich aufgelegt bin), hat aber auch etwas beängstigendes. Mir fehlt der Optimismus zu glauben, dass ich eigentlich unsterblich sei und noch jahr(zehnt)e lang so weiterleben kann. Es gibt ja einige unter uns, die schon in weiblicher Würde älter geworden sind. Ich kann mich sehr für Frauen begeistern, die selbstbewusst altern, durchaus um die zunehmenden Unzulänglichkeiten wissen, aber trotzdem mit Humor, feiner Ironie und einer wohltuenden Stärke damit umgehen. Die ihre Schwächen kennen, aber trotzdem mit all ihrem Wissen und ihrer Erfahrung ihre Ziele verfolgen.
Vielleicht gibt es auch jemanden, der mir ein wenig die Angst vor dem Alter, den schwindenden Möglichkeiten und der zunehmenden Schwäche nehmen kann. Ich muss dazu schreiben, dass ich zwar 24/7 als Frau lebe und mich auch so fühle, es aber bisher noch nicht geschafft habe, meine Weiblichkeit öffentlich zu zeigen. Zum einen, weil ich auf dem Dorf lebe und nicht weiß, wie die Menschen ringsum und meine wunderbare Nachbarschaft darauf reagieren. Zum anderen, weil ich mein Sein nicht unbedingt jeder und jedem auf die Nase binden oder mich in Diskussionen verwickeln lassen möchte. Ja natürlich, das ist auch Feigheit. Das hat aber auch damit zu tun, dass ich allein lebe(n muss) und mir damit Hilfe, Beratung und Unterstützung im Alltag manchmal schmerzlich fehlt.
Wie aber geht es weiter? Was ist, wenn ich einmal Unterstützung oder gar professionelle Pflege brauche? Muss ich dann erst stundenlang erklären, dass ich etwas anders bin als der Durchschnitt? Können die Menschen, die ich dann ins Haus lassen muss, auch damit umgehen? Und noch viel schlimmer: was ist, wenn stationäre Pflege erforderlich ist? Der Gedanke, in einer Alten-Wohngemeinschaft oder einem Pflegeheim leben zu müssen, ist sowieso schon gruselig. Kann ich da noch meine mir so wichtige Weiblichkeit leben? Ist das überhaupt ein Leben?
Es ist wahrscheinlich keine gute Jahreszeit, sich über solche Fragen Gedanken zu machen. Vielleicht sollte ich meine Energie darauf verwenden, alles zu tun, solange wie möglich so fit zu bleiben, damit ich selbstständig leben kann. Aber das oben beschriebene dunkle Ende wird unausweichlich irgendwann kommen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Ich gehe täglich an meiner "steingewordenen Erinnerung" vorbei, auf der steht: "Wann, wenn nicht jetzt!"
Das ist sicher richtig, wenn auch kein ausreichender Trost. Ich würde mich sehr freuen, von euch Gedanken darüber zu lesen, wie ihr mit diesem Thema umgeht und sage jetzt schon einmal danke schön! Jutta-Kristina
Mich treibt schon lange die Frage um, was tue ich, wenn die altersbedingten Einschränkungen zunehmen?
Der Jahreswechsel war die Zeit, über das Gewesene und das Kommende nachzudenken. Jetzt wo ich die 70 überschritten habe, liegt viel Gewesenes hinter mir und die Zukunft erscheint zwar immer noch spannend (vor allen Dingen, weil ich mich gerade frisch verliebt habe und so unglaublich aufgelegt bin), hat aber auch etwas beängstigendes. Mir fehlt der Optimismus zu glauben, dass ich eigentlich unsterblich sei und noch jahr(zehnt)e lang so weiterleben kann. Es gibt ja einige unter uns, die schon in weiblicher Würde älter geworden sind. Ich kann mich sehr für Frauen begeistern, die selbstbewusst altern, durchaus um die zunehmenden Unzulänglichkeiten wissen, aber trotzdem mit Humor, feiner Ironie und einer wohltuenden Stärke damit umgehen. Die ihre Schwächen kennen, aber trotzdem mit all ihrem Wissen und ihrer Erfahrung ihre Ziele verfolgen.
Vielleicht gibt es auch jemanden, der mir ein wenig die Angst vor dem Alter, den schwindenden Möglichkeiten und der zunehmenden Schwäche nehmen kann. Ich muss dazu schreiben, dass ich zwar 24/7 als Frau lebe und mich auch so fühle, es aber bisher noch nicht geschafft habe, meine Weiblichkeit öffentlich zu zeigen. Zum einen, weil ich auf dem Dorf lebe und nicht weiß, wie die Menschen ringsum und meine wunderbare Nachbarschaft darauf reagieren. Zum anderen, weil ich mein Sein nicht unbedingt jeder und jedem auf die Nase binden oder mich in Diskussionen verwickeln lassen möchte. Ja natürlich, das ist auch Feigheit. Das hat aber auch damit zu tun, dass ich allein lebe(n muss) und mir damit Hilfe, Beratung und Unterstützung im Alltag manchmal schmerzlich fehlt.
Wie aber geht es weiter? Was ist, wenn ich einmal Unterstützung oder gar professionelle Pflege brauche? Muss ich dann erst stundenlang erklären, dass ich etwas anders bin als der Durchschnitt? Können die Menschen, die ich dann ins Haus lassen muss, auch damit umgehen? Und noch viel schlimmer: was ist, wenn stationäre Pflege erforderlich ist? Der Gedanke, in einer Alten-Wohngemeinschaft oder einem Pflegeheim leben zu müssen, ist sowieso schon gruselig. Kann ich da noch meine mir so wichtige Weiblichkeit leben? Ist das überhaupt ein Leben?
Es ist wahrscheinlich keine gute Jahreszeit, sich über solche Fragen Gedanken zu machen. Vielleicht sollte ich meine Energie darauf verwenden, alles zu tun, solange wie möglich so fit zu bleiben, damit ich selbstständig leben kann. Aber das oben beschriebene dunkle Ende wird unausweichlich irgendwann kommen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Ich gehe täglich an meiner "steingewordenen Erinnerung" vorbei, auf der steht: "Wann, wenn nicht jetzt!"
Das ist sicher richtig, wenn auch kein ausreichender Trost. Ich würde mich sehr freuen, von euch Gedanken darüber zu lesen, wie ihr mit diesem Thema umgeht und sage jetzt schon einmal danke schön! Jutta-Kristina
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Plisseedreher70
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Re: Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Hallöchen,
ich glaube, dass das erwähnte „Problem“ viele mit sich rumschleppen, auch ich etwas. Habe kürzlich einen Spruch gelesen, der aussagt, dass man nicht so leben soll wie es anderen gefällt, sondern so, dass die eigenen Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Wir sind niemanden Rechenschaft schuldig, wie wir uns kleiden, als Mann oder Frau oder sonst was. Das gilt so lange wie wir niemanden Schaden zufügen.
Ich sehe es rundum…ältere Menschen bekommen aus verschiedenen Gründen im Alter Probleme, nicht nur körperlich sondern auch seelisch. Bis auf ein paar „Werkstatt“ Aufenthalte geht’s mir noch recht gut. Mein großes Kleider Sammelsurium soll ein Forum Mitglied erhalten. Immer im Auge behalten…erstens kommt es anders, zweitens als man denkt


Unterm Strich: sich nicht den Kopf vollmachen
Es grüßt euch euer Alterspräsident Plissi
ich glaube, dass das erwähnte „Problem“ viele mit sich rumschleppen, auch ich etwas. Habe kürzlich einen Spruch gelesen, der aussagt, dass man nicht so leben soll wie es anderen gefällt, sondern so, dass die eigenen Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Wir sind niemanden Rechenschaft schuldig, wie wir uns kleiden, als Mann oder Frau oder sonst was. Das gilt so lange wie wir niemanden Schaden zufügen.
Ich sehe es rundum…ältere Menschen bekommen aus verschiedenen Gründen im Alter Probleme, nicht nur körperlich sondern auch seelisch. Bis auf ein paar „Werkstatt“ Aufenthalte geht’s mir noch recht gut. Mein großes Kleider Sammelsurium soll ein Forum Mitglied erhalten. Immer im Auge behalten…erstens kommt es anders, zweitens als man denkt
Unterm Strich: sich nicht den Kopf vollmachen
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Lana
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Re: Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Eigentlich weißt du doch, was du tun solltest, um deine Sorgen ein wenig abzumildern:
Geh raus und zeig dich so wie du bist. Sei du selbst und lebe dein Leben. Nicht ein anderes.
Auf wen nimmst du Rücksicht?
Was hast du zu verlieren?
Wovor hast du Angst?
Versuche mal, diese Fragen für dich ehrlich zu beantworten.
Noch ein paar Gedanken:
Was ist der Vorteil, wenn du diesen Schritt jetzt machst?
Du bist noch fit und gesund genug, um mit evtl. Widerständen umzugehen, und Du kannst den Schritt selbstbestimmt machen.
Später, wenn es einfach "passiert", weil du nicht mehr ohne Unterstützung leben kannst, brauchst du deine Kraft, um mit dieser Situation umzugehen. Dann noch zusätzlich Stress, weil du erstmal deinen Kleiderschrank erklären musst?
Das könnte ein bisschen viel auf einmal sein.
Je mehr Dinge du im Vorfeld geklärt hast, um so besser. Vor allem ein derart wichtiger Teil deines Lebens sollte es dir Wert sein, vorübergehend ein paar Blicke und Kommentare auszuhalten.
Oder in Plissis Worten:
Plisseedreher70 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 18:22Wir sind niemanden Rechenschaft schuldig, wie wir uns kleiden, als Mann oder Frau oder sonst was. Das gilt so lange wie wir niemanden Schaden zufügen.
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Athena
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Re: Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Das finde ich einen tollen Ansatz. Wäre doch zu schade, wenn irgendwer, ohne die Bedeutung zu würdigen, in den Sachen wildert. Ich mache mir darüber auch schon mal den ein oder anderen Gedanken. Wie hast du zu dieser Person gefunden? Postleitzahl und Konfektionsgrösse sollten ja einigermaßen zueinander passen? bei den Ahnen Forschern gibt es auch sowas wie Patenschaften die klären, dass die Forschung nicht ganz umsonst war. Und mit dem Tod nicht verloren geht. Vielleicht wäre ein gesondertes Thema für „Kleider-Patenschaften“ auch gutPlisseedreher70 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 18:22 Mein großes Kleider Sammelsurium soll ein Forum Mitglied erhalten.
LG Athena
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Plisseedreher70
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Re: Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Hallöchen,
wie ich die Person gefunden habe?
Vor mehreren Jahren postete ich hier im Forum meine Leidenschaft für glänzende Stoffe wie Satin und auch Lack.
Hierbei entstand eine Freundschaft mit einem Gleichgesinnten, mit dem ich einen ständigen Kontakt pflege. Also, was liegt näher der Person alles einmal zu überlassen?
Das Bedürfnis glänzende Damenkleidung zu tragen begann schon mit ca. 18 Jahren, lieh mir anfangs Abendkleider von meiner Mutter aus, später dann meine ersten Käufe bei C&A
und anderweitig.
Grüße aus dem Schwarzwald
wie ich die Person gefunden habe?
Vor mehreren Jahren postete ich hier im Forum meine Leidenschaft für glänzende Stoffe wie Satin und auch Lack.
Hierbei entstand eine Freundschaft mit einem Gleichgesinnten, mit dem ich einen ständigen Kontakt pflege. Also, was liegt näher der Person alles einmal zu überlassen?
Das Bedürfnis glänzende Damenkleidung zu tragen begann schon mit ca. 18 Jahren, lieh mir anfangs Abendkleider von meiner Mutter aus, später dann meine ersten Käufe bei C&A
und anderweitig.
Grüße aus dem Schwarzwald
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Moin,
ich habe ja vor ein paar Monaten schon ein paar Worte geschrieben. Und die damalige Tendenz ist ohne Abstriche weiter gegangen. Es wird in meinem Leben viel ruhiger in dem Sinn, dass ich mir über alles in meinem Leben viel weniger einen Kopf mache. Das betrifft nicht zuletzt mein Dasein en femme. Ich habe ein großes Stück Frieden gefunden, da der Wunsch danach deutlich abgenommen hat. Ich erlaube es mir, wenn mir danach ist und ich lasse es, wenn mir nicht danach ist. Rückblickend habe ich den EIndruck, dass das innere Drängen mich selber angeheizt hat. Die Gelassenheit es anzunehmen wie es gerade kommt, tut mir gut. Ich bin keine Frau und wede nie eine sein. Da würde auch keine OP und kein Hormon etwas daran ändern. Ich habe das akzeptiert, aber nicht resigniert. Der Wunsch nach dem Weiblichen ist zwar noch vorhanden, aber ich muss es nicht mehr anderen zeigen. Ich tue es für mich, wann und wie ich es will. Ich muss niemandem demonstrieren, wie ich mich fühle. Das macht es für mich wesentlich einfacher.
Die vier Wochen en femme in der Reha haben mir die Möglichkeiten und eigenen Grenzen gezeigt. Danach ist der innere Drang Stück für Stück zurück gegangen und heute bin ich mir damit sehr viel näher gekommen. Es gehört zu mir und da gibt es nichts zu verleugnen und zu verdrängen. Warum auch ? Im Frühjahr bin ich wieder auf meinem Boot und es ist sehr gut möglich, dass ich wieder einen Urlaub en femme leben werde, vielleicht aber auch nicht. Auf jeden Fall werde ich das tun, wonach mir der Sinn steht.
Ich wünsche jeder hier, dass ihr das auch gelingen möge, das Leben nach dem eigenen Gusto. Die vermeintliche oder tatsächliche Fremdbestimmung ist eine Last, die man nur schwer tragen kann. Und nicht immer erkennt man die Ursache für den erlebten Druck. In einem Buch habe ich einmal gelesen, dass es wesentlich ist, das man erkennt, was einem gut tut und was nicht. Das ist nicht so trivial, wie es sich anhört. Es geht um die eigenen Gefühle und nicht um das, was "die Umstände" uns vorzuschreiben versuchen (oder was glauben, das sie uns vorschreiben).
Eigentlich weiß ich das schon lange, aber wahrhaben wollte ich es nicht. Die äußeren Umstände schienen übermächtig. Mit dem Alter, dem relativ zeitnahen Eintritt in das Rentenalter und den körperlichen Veränderungen wird es wesentlich leichter, das Wesentliche in meinem Leben zu erkennen. Vielleicht ist mein Wunsch nach Weiblichkeit in meinem Kopf etwas ähnliches wie Inter* im Körperlichen. Ich kann es nicht sehen, aber spüren. Und ich muss niemanden davon überzeugen, dass ich es spüre. Und wenn ich es spüre, mache ich es sichtbar ... für mich.
Tut wirklich gut ...
ich habe ja vor ein paar Monaten schon ein paar Worte geschrieben. Und die damalige Tendenz ist ohne Abstriche weiter gegangen. Es wird in meinem Leben viel ruhiger in dem Sinn, dass ich mir über alles in meinem Leben viel weniger einen Kopf mache. Das betrifft nicht zuletzt mein Dasein en femme. Ich habe ein großes Stück Frieden gefunden, da der Wunsch danach deutlich abgenommen hat. Ich erlaube es mir, wenn mir danach ist und ich lasse es, wenn mir nicht danach ist. Rückblickend habe ich den EIndruck, dass das innere Drängen mich selber angeheizt hat. Die Gelassenheit es anzunehmen wie es gerade kommt, tut mir gut. Ich bin keine Frau und wede nie eine sein. Da würde auch keine OP und kein Hormon etwas daran ändern. Ich habe das akzeptiert, aber nicht resigniert. Der Wunsch nach dem Weiblichen ist zwar noch vorhanden, aber ich muss es nicht mehr anderen zeigen. Ich tue es für mich, wann und wie ich es will. Ich muss niemandem demonstrieren, wie ich mich fühle. Das macht es für mich wesentlich einfacher.
Die vier Wochen en femme in der Reha haben mir die Möglichkeiten und eigenen Grenzen gezeigt. Danach ist der innere Drang Stück für Stück zurück gegangen und heute bin ich mir damit sehr viel näher gekommen. Es gehört zu mir und da gibt es nichts zu verleugnen und zu verdrängen. Warum auch ? Im Frühjahr bin ich wieder auf meinem Boot und es ist sehr gut möglich, dass ich wieder einen Urlaub en femme leben werde, vielleicht aber auch nicht. Auf jeden Fall werde ich das tun, wonach mir der Sinn steht.
Ich wünsche jeder hier, dass ihr das auch gelingen möge, das Leben nach dem eigenen Gusto. Die vermeintliche oder tatsächliche Fremdbestimmung ist eine Last, die man nur schwer tragen kann. Und nicht immer erkennt man die Ursache für den erlebten Druck. In einem Buch habe ich einmal gelesen, dass es wesentlich ist, das man erkennt, was einem gut tut und was nicht. Das ist nicht so trivial, wie es sich anhört. Es geht um die eigenen Gefühle und nicht um das, was "die Umstände" uns vorzuschreiben versuchen (oder was glauben, das sie uns vorschreiben).
Eigentlich weiß ich das schon lange, aber wahrhaben wollte ich es nicht. Die äußeren Umstände schienen übermächtig. Mit dem Alter, dem relativ zeitnahen Eintritt in das Rentenalter und den körperlichen Veränderungen wird es wesentlich leichter, das Wesentliche in meinem Leben zu erkennen. Vielleicht ist mein Wunsch nach Weiblichkeit in meinem Kopf etwas ähnliches wie Inter* im Körperlichen. Ich kann es nicht sehen, aber spüren. Und ich muss niemanden davon überzeugen, dass ich es spüre. Und wenn ich es spüre, mache ich es sichtbar ... für mich.
Tut wirklich gut ...
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Magdalena
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Re: Das Alter und unsere Bedürfnisse und Leidenschaftem
Hallo,
was wird im Alter? Manchmal möchte ich gar nicht darüber nachdenken. Die Mutter einer Freundin liegt im Pflegeheim. Und jedes Mal wenn ich die alte Dame besuche, denke ich so, na hoffentlich ende ich nicht so. Von privaten Befindlichkeiten bleibt nicht viel. Ausleben einer Leidenschaft, Fehlanzeige. Oft muss man froh sein gewaschen und versorgt zu werden. Noch regelmäßig die Medikamente verabreicht bekommen, und ja keine Extrawurst. Zumindest ist es so in dem Heim der alten Dame. Sollte ich dennoch um einen Heimplatz nicht drum rum kommen und die letzten Ersparnisse auffressen, werde ich wohl mein Zimmer mit eine anderen Dame teilen müssen. Ich wählte ja den Weg als Frau leben zu dürfen mit allen Mitteln.
Viele liebe Grüße von Magdalena
was wird im Alter? Manchmal möchte ich gar nicht darüber nachdenken. Die Mutter einer Freundin liegt im Pflegeheim. Und jedes Mal wenn ich die alte Dame besuche, denke ich so, na hoffentlich ende ich nicht so. Von privaten Befindlichkeiten bleibt nicht viel. Ausleben einer Leidenschaft, Fehlanzeige. Oft muss man froh sein gewaschen und versorgt zu werden. Noch regelmäßig die Medikamente verabreicht bekommen, und ja keine Extrawurst. Zumindest ist es so in dem Heim der alten Dame. Sollte ich dennoch um einen Heimplatz nicht drum rum kommen und die letzten Ersparnisse auffressen, werde ich wohl mein Zimmer mit eine anderen Dame teilen müssen. Ich wählte ja den Weg als Frau leben zu dürfen mit allen Mitteln.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.