Mein Freund ist Crossdresser
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Schnarchnase3
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Mein Freund ist Crossdresser
Hallo zusammen
Ich habe mich vorhin ganz frisch hier im Forum angemeldet und bin auch sonst noch ganz neu was das Thema Crossdressing angeht.
Ich (31) habe gestern mehr oder weniger durch Zufall erfahren, dass mein Partner (35) seit knapp 20 Jahren heimlich gerne Frauenkleider trägt, sich gerne dabei filmt wie er sich selbst befriedigt und diese Videos auch teilt und ins Internet stellt.
Er hat noch nie mit jemandem darüber gesprochen.
Das kam für mich ziemlich unerwartet. Es hat mich nicht doll überrascht und ich bin auch total offen. Möchte ihn auch unterstützen und ihm die Scham nehmen. Er schämt sich nämlich sehr stark dafür und hätte seinen fetisch lieber weiterhin als Geheimnis für sich behalten.
Ich bin froh, dass ich es weiß. Wir sind seit über 7 Jahren ein paar und reden viel über eine gemeinsame Zukunft.
Wir haben gestern schon viel geredet und haben einen guten Austausch. Er beantwortet mir alles was ich wissen möchte und das finde ich toll.
Die Rolle in die er schlüpft gibt ihm viel Bestätigung und er fühlt sich wohl. Er sagt aber auch, dass er das nur ab und zu braucht.
Auf seinem Kanal habe ich gelesen, dass er geschrieben hat das er eine Freundin hat und ihr (mir) auch nicht Fremdgehen möchte.
Ich habe ihm gesagt, dass er sich ausleben soll, wenn er da etwas für sich rausfinden möchte.
Ich habe mir auch videos angeschaut und Kommentare durchgelesen. Es fühlte sich im ersten Moment befremdlich an aber es ist total ok für mich. Ich habe sogar das Gefühl, dass ich es auf irgendeine Weise erotisch finde.. das muss ich aber noch für mich heraus finden.
Ich bin noch viel am fühlen und sortieren, lasse das ganze Sacken. Merke, dass ich sauer bin da er mir nichts davon erzählt hat. Gleichzeitig habe ich auch Verständnis dafür, dass er es nicht erzählt hat.
Es ist eine Situation die erstmal überfordert.
Ich Frage mich was das für unsere Zukunft bedeutet. Möchte die geheime Seite an meinem Partner kennenlernen. Möchte meinen Partner voll und ganz kennenlernen. Habe Angst, dass er sich zurück zieht und die Scham zu groß wird. Möchte keine Grenzen überschreiten. Frage mich, ob er jetzt da ich es weiß nochmal mehr herausfinden möchte.
Ich muss erstmal verstehen, wass es bedeutet, dass er Crossdresser ist.
Ich weiß, dass wir gut miteinander reden können und vermutlich klären sich viele meiner Fragen auch im Laufe der Tage.
Habe trotzdem das Bedürfnis hier das Thema anzustoßen und hoffe, dass ich Reaktion, eigene Erfahrungen oder ähnliches von euch bekomme.
In meinem Kopf ist noch ein wenig chaos..
Ich habe mich vorhin ganz frisch hier im Forum angemeldet und bin auch sonst noch ganz neu was das Thema Crossdressing angeht.
Ich (31) habe gestern mehr oder weniger durch Zufall erfahren, dass mein Partner (35) seit knapp 20 Jahren heimlich gerne Frauenkleider trägt, sich gerne dabei filmt wie er sich selbst befriedigt und diese Videos auch teilt und ins Internet stellt.
Er hat noch nie mit jemandem darüber gesprochen.
Das kam für mich ziemlich unerwartet. Es hat mich nicht doll überrascht und ich bin auch total offen. Möchte ihn auch unterstützen und ihm die Scham nehmen. Er schämt sich nämlich sehr stark dafür und hätte seinen fetisch lieber weiterhin als Geheimnis für sich behalten.
Ich bin froh, dass ich es weiß. Wir sind seit über 7 Jahren ein paar und reden viel über eine gemeinsame Zukunft.
Wir haben gestern schon viel geredet und haben einen guten Austausch. Er beantwortet mir alles was ich wissen möchte und das finde ich toll.
Die Rolle in die er schlüpft gibt ihm viel Bestätigung und er fühlt sich wohl. Er sagt aber auch, dass er das nur ab und zu braucht.
Auf seinem Kanal habe ich gelesen, dass er geschrieben hat das er eine Freundin hat und ihr (mir) auch nicht Fremdgehen möchte.
Ich habe ihm gesagt, dass er sich ausleben soll, wenn er da etwas für sich rausfinden möchte.
Ich habe mir auch videos angeschaut und Kommentare durchgelesen. Es fühlte sich im ersten Moment befremdlich an aber es ist total ok für mich. Ich habe sogar das Gefühl, dass ich es auf irgendeine Weise erotisch finde.. das muss ich aber noch für mich heraus finden.
Ich bin noch viel am fühlen und sortieren, lasse das ganze Sacken. Merke, dass ich sauer bin da er mir nichts davon erzählt hat. Gleichzeitig habe ich auch Verständnis dafür, dass er es nicht erzählt hat.
Es ist eine Situation die erstmal überfordert.
Ich Frage mich was das für unsere Zukunft bedeutet. Möchte die geheime Seite an meinem Partner kennenlernen. Möchte meinen Partner voll und ganz kennenlernen. Habe Angst, dass er sich zurück zieht und die Scham zu groß wird. Möchte keine Grenzen überschreiten. Frage mich, ob er jetzt da ich es weiß nochmal mehr herausfinden möchte.
Ich muss erstmal verstehen, wass es bedeutet, dass er Crossdresser ist.
Ich weiß, dass wir gut miteinander reden können und vermutlich klären sich viele meiner Fragen auch im Laufe der Tage.
Habe trotzdem das Bedürfnis hier das Thema anzustoßen und hoffe, dass ich Reaktion, eigene Erfahrungen oder ähnliches von euch bekomme.
In meinem Kopf ist noch ein wenig chaos..
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Magdalena
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Hallo Schnarchnase,
herzlich Willkommen in unserem Forum. Danke, dass Du so aufgeschlossen bist. Es ist noch nicht so selbstverständlich. Gerade der Gedanke, wie gehen Familie und Freunde damit um, hemmt einen schon gewaltig. Da ist das Kopfkino. Und die Angst nach dem Outing unverstanden und verlassen zu werden.
Das Chaos in Deinem Kopf ist da zu verstehen. Hier im Forum besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen. Sicher bekommst Du Antworten. Auch in den Beiträgen hier sind viele Aspekte von Crossdressing beschrieben. Und vielleicht wird aus dem Chaos eine Ordnung in Deinem Kopf.
Viele liebe Grüße von Magdalena
herzlich Willkommen in unserem Forum. Danke, dass Du so aufgeschlossen bist. Es ist noch nicht so selbstverständlich. Gerade der Gedanke, wie gehen Familie und Freunde damit um, hemmt einen schon gewaltig. Da ist das Kopfkino. Und die Angst nach dem Outing unverstanden und verlassen zu werden.
Das Chaos in Deinem Kopf ist da zu verstehen. Hier im Forum besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen. Sicher bekommst Du Antworten. Auch in den Beiträgen hier sind viele Aspekte von Crossdressing beschrieben. Und vielleicht wird aus dem Chaos eine Ordnung in Deinem Kopf.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Schnarchnase3
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Liebe Magdalena,
danke für deine Antwort. Ich verstehe, dass mit einem Outing viele Ängste einhergehen.. wünschte mir natürlich trotzdem, dass genug Vertrauen in mich und unsere Beziehung da ist. Jetzt ist es raus und wir schauen, was das bedeutet.
Ich verstehe die Beweggründe es geheim zu halten. Finde es trotzdem unfair mir gegenüber. Ist es egoistisch? Ich weiß es (noch) nicht.
danke für deine Antwort. Ich verstehe, dass mit einem Outing viele Ängste einhergehen.. wünschte mir natürlich trotzdem, dass genug Vertrauen in mich und unsere Beziehung da ist. Jetzt ist es raus und wir schauen, was das bedeutet.
Ich verstehe die Beweggründe es geheim zu halten. Finde es trotzdem unfair mir gegenüber. Ist es egoistisch? Ich weiß es (noch) nicht.
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Helga
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Liebe S.
zunächst einmal herzlich willkommen im Forum!
Es ist immer wieder erfreulich, wenn sich Partnerinnen anmelden und mehr erfahren möchten.
Die Geschichte deines Partners unterscheidet sich kaum von der Historie der überwiegenden Mehrheit der in diesem Forum angemeldeten Menschen. Typisch ist die Heimlichtuerei und typisch ist die mit den eigenen Bedürfnissen verbundene Scham. Es ist ein langer und schwieriger Prozess diese beiden Bürden, die wirklich sehr belastend sind, irgendwann abzulegen.
Auch wenn oftmals Derartiges behauptet wird: Crossdressing ist kein Gen- Defekt, es ist keine psychische Krankheit, es ist keine Persönlichkeitsstörung. Es ist lediglich eine leichte Abweichung von etwas, das eine Mainstream- Meinung als „normal“ bezeichnen würde. Es ist auch kein Problem, solange nicht irgendjemand ein Problem daraus macht.
Wenn man(n) dies erstmal verstanden hat, lässt sich mit dieser Eigenart sehr gut leben und nebenbei so „normale“ Dinge tun wie eine Familie gründen, einen Job bewältigen, ein Haus bauen, etc.
Liebe Grüße
Helga
zunächst einmal herzlich willkommen im Forum!
Es ist immer wieder erfreulich, wenn sich Partnerinnen anmelden und mehr erfahren möchten.
Die Geschichte deines Partners unterscheidet sich kaum von der Historie der überwiegenden Mehrheit der in diesem Forum angemeldeten Menschen. Typisch ist die Heimlichtuerei und typisch ist die mit den eigenen Bedürfnissen verbundene Scham. Es ist ein langer und schwieriger Prozess diese beiden Bürden, die wirklich sehr belastend sind, irgendwann abzulegen.
Auch wenn oftmals Derartiges behauptet wird: Crossdressing ist kein Gen- Defekt, es ist keine psychische Krankheit, es ist keine Persönlichkeitsstörung. Es ist lediglich eine leichte Abweichung von etwas, das eine Mainstream- Meinung als „normal“ bezeichnen würde. Es ist auch kein Problem, solange nicht irgendjemand ein Problem daraus macht.
Wenn man(n) dies erstmal verstanden hat, lässt sich mit dieser Eigenart sehr gut leben und nebenbei so „normale“ Dinge tun wie eine Familie gründen, einen Job bewältigen, ein Haus bauen, etc.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
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Ich muss mich nicht festlegen.
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Schnarchnase3
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Hallo Helga,
lieben Dank für deine Nachricht.
Ein Problem habe ich damit absolut nicht. Finde es spannend und schön zu sehen, wie er sich wohl und selbstbewusst fühlt, sobald er in die Rolle schlüpft.
Eine Frage beschäftigt mich.. du sagst ja selbst, dass es den meisten Personen hier im Forum geht wie meinem Freund beziehungsweise, dass Geschichten sich ähneln.
Besteht denn die Möglichkeit, dass mein Freund schwul ist?
Es tut mir leid, wenn ich so doof Frage. Es ist einfach ganz neu für mich und ich Versuche mir ein Bild zu machen..
lieben Dank für deine Nachricht.
Ein Problem habe ich damit absolut nicht. Finde es spannend und schön zu sehen, wie er sich wohl und selbstbewusst fühlt, sobald er in die Rolle schlüpft.
Eine Frage beschäftigt mich.. du sagst ja selbst, dass es den meisten Personen hier im Forum geht wie meinem Freund beziehungsweise, dass Geschichten sich ähneln.
Besteht denn die Möglichkeit, dass mein Freund schwul ist?
Es tut mir leid, wenn ich so doof Frage. Es ist einfach ganz neu für mich und ich Versuche mir ein Bild zu machen..
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Tatjana_59
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Hallo Schnarchnase,
Ich beantworte deine Frage mal schnell mit wenigen Worten.
Dein Freund könnte natürlich schwul sein.
Allerdings ist dies sehr unwahrscheinlich.
Crossdressing deutet nicht auf eine bestimmte Sexualität hin.
Crossdressing ist schlicht und einfach das Begehren Gegengeschlechtliche Kleidung zu tragen.
LG Tatjana
Ich beantworte deine Frage mal schnell mit wenigen Worten.
Dein Freund könnte natürlich schwul sein.
Allerdings ist dies sehr unwahrscheinlich.
Crossdressing deutet nicht auf eine bestimmte Sexualität hin.
Crossdressing ist schlicht und einfach das Begehren Gegengeschlechtliche Kleidung zu tragen.
LG Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Helga
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Hallo S.Schnarchnase3 hat geschrieben: Mo 17. Mär 2025, 21:15 Besteht denn die Möglichkeit, dass mein Freund schwul ist?
Es tut mir leid, wenn ich so doof Frage. Es ist einfach ganz neu für mich und ich Versuche mir ein Bild zu machen..
(der Name Schnarchnase passt nicht zu dir, dafür machst du einen zu sehr aufgeweckten Eindruck).
Doofe Fragen gibt es nicht. Höchstens doofe Antworten.
Daher der Versuch einer klugen Antwort.
Gibt es Menschen (jederlei Geschlechts) die zu 100% heterosexuell oder zu 100% homosexuell sind?
Den eigenen Angaben von über 90% der Menschheit nach ja, in Wirklichkeit dürfte aber ein großer Teil dieser 90% weder Stock- Hetero noch Stock- Schwul oder Stock- Lesbisch sein. Ich behaupte, dass die überwiegende Zahl der Menschen zumindest im Kopf schon einmal ein gleichgeschlechtliches Abenteuer erlebt hat.
Da ihr seid 7 Jahren zusammen seid, wird dein Freund sicherlich nicht zu 100% schwul sein, sonst hätte die Beziehung kaum so lange gehalten. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass eure Beziehung altersangemessene Körperkontakte beinhaltet.
Bei einigen Crossdressern ist es aber so, dass die Verwandlung zur Frau durchaus eine Veränderung der sexuellen Vorzeichen mit sich bringen kann. Dies hat nichts mit schwul- sein zu tun sondern ist eine eigentlich konsequente Folge des Bedürfnisses uneingeschränkt zur Frau zu werden. Strenggenommen ist sie dann ja eigentlich hetero. In der Regel findet dies tatsächlich aber nur im Kopf statt.
Daher kann ich dir nicht versprechen, dass dein Freund in bestimmten Situationen nicht auch Männer begehrt.
Wäre das ein Problem für dich?
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Malvine
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Hallo Schnarchnase,
bei Gelegenheit kannst du uns gerne mal erzählen, wie du zu dem Nickname gekommen bist....ich finde ihn lustig und genial.
Aber zuerst auch von mir ein Willkommen im Forum
Durch das Gespräch mit deinem Partner habt ihr beide schon einmal einen großen Schritt geschafft. Für uns Crossdresser ist es wohl die größte Hürde sich seiner Partnerin zu offenbaren. In unserer Gesellschaft ist ein Mann, der Frauenkleider trägt gesellschaftlich nicht akzeptiert, es passt nicht in die klassische Männerrolle. Auch ich stell mir immer wieder dir Frage, was ich da überhaupt mache...wenn die Selbstzweifel die Oberhand bekommen.
Deine Offenheit gegenüber seiner Leidenschaft ist etwas ganz besonderes - viele Beziehungen scheitern daran, wenn die Partnerin diese Offenheit nicht hat.
Ich denke, es ist wichtig weiterhin im Gespräch miteinander zu bleiben. Vereinbart für euch eine Exit-Strategie, wenn das Gespräch für einen zu intensiv wird und einer von euch eine Pause braucht. Dein Partner wird wohl etwas länger brauchen sich zu öffnen, weil die Scham bei uns Männern eine große Blockade für Psyche und Geist sein kann. Geht es langsam an und lasst euch gegenseitig die Zeit, die ein jeder von euch braucht.
Falls du mal was dazu lesen möchtest, es gibt hier im Forum viele Lebensgeschichten von Crossdressern. Hier wird sehr offen über unsere Gefühle und Entwicklung geschrieben. Erst diese Woche habe ich einen Beitrag im Spiegel gefunden, der sich auch recht gut mit dem Thema beschäftigt.
https://www.stern.de/gesundheit/sexuali ... 49202.html
Deine Fragen sind hier natürlich auch gerne willkommen
LG
Malvine
bei Gelegenheit kannst du uns gerne mal erzählen, wie du zu dem Nickname gekommen bist....ich finde ihn lustig und genial.
Aber zuerst auch von mir ein Willkommen im Forum
Durch das Gespräch mit deinem Partner habt ihr beide schon einmal einen großen Schritt geschafft. Für uns Crossdresser ist es wohl die größte Hürde sich seiner Partnerin zu offenbaren. In unserer Gesellschaft ist ein Mann, der Frauenkleider trägt gesellschaftlich nicht akzeptiert, es passt nicht in die klassische Männerrolle. Auch ich stell mir immer wieder dir Frage, was ich da überhaupt mache...wenn die Selbstzweifel die Oberhand bekommen.
Deine Offenheit gegenüber seiner Leidenschaft ist etwas ganz besonderes - viele Beziehungen scheitern daran, wenn die Partnerin diese Offenheit nicht hat.
Ich denke, es ist wichtig weiterhin im Gespräch miteinander zu bleiben. Vereinbart für euch eine Exit-Strategie, wenn das Gespräch für einen zu intensiv wird und einer von euch eine Pause braucht. Dein Partner wird wohl etwas länger brauchen sich zu öffnen, weil die Scham bei uns Männern eine große Blockade für Psyche und Geist sein kann. Geht es langsam an und lasst euch gegenseitig die Zeit, die ein jeder von euch braucht.
Falls du mal was dazu lesen möchtest, es gibt hier im Forum viele Lebensgeschichten von Crossdressern. Hier wird sehr offen über unsere Gefühle und Entwicklung geschrieben. Erst diese Woche habe ich einen Beitrag im Spiegel gefunden, der sich auch recht gut mit dem Thema beschäftigt.
https://www.stern.de/gesundheit/sexuali ... 49202.html
Deine Fragen sind hier natürlich auch gerne willkommen
LG
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Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
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Violetta Arden
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Herzlich willkommen hier....und auch ich würde gerne wissen, wie Du zu diesem Namen kommst.
Du bist ja schon sehr offen und tolerant, da können viele neidisch darauf blicken, da das ja nicht selbstverständlich ist....bei weitem nicht, wie man immer wieder lesen kann. Aber ist ja auch kein Wunder bei der Konditionierung, die wir so mitbekommen.
In eine andere Rolle schlüpfen - eben in die weibliche - und sich auch so zu fühlen....und wohl etwas selbstverliebt in den Spiegel blicken...das hat sicher auch etwas Erotisches an sich. Das weibliche Spiegelbild soll ja gefallen.
Ihr seid ja sehr offen miteinander. Das er sich da etwas peinlich ertrappt fühlt kann ich nachvollziehen. Aber wenn ihr so offen reden könnt, wird sich das wohl alles regeln lassen.
Wünsche Euch auf jeden Fall alles Gute.
Liebe Grüße Violetta
Du bist ja schon sehr offen und tolerant, da können viele neidisch darauf blicken, da das ja nicht selbstverständlich ist....bei weitem nicht, wie man immer wieder lesen kann. Aber ist ja auch kein Wunder bei der Konditionierung, die wir so mitbekommen.
In eine andere Rolle schlüpfen - eben in die weibliche - und sich auch so zu fühlen....und wohl etwas selbstverliebt in den Spiegel blicken...das hat sicher auch etwas Erotisches an sich. Das weibliche Spiegelbild soll ja gefallen.
Ihr seid ja sehr offen miteinander. Das er sich da etwas peinlich ertrappt fühlt kann ich nachvollziehen. Aber wenn ihr so offen reden könnt, wird sich das wohl alles regeln lassen.
Wünsche Euch auf jeden Fall alles Gute.
Liebe Grüße Violetta
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.
Mein Blog:
https://violettaarden9.blogspot.com/
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Violetta-TransFlower
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Hallöchen liebe Schnarchnase,
Herzlich Willkommen auch von mir. Du gibst ja schon mächtig Gas am ersten Tag, das gefällt mir.
Dein Name ist echt originell, muß ich auch sagen, so was habe ich hier noch nicht gelesen.
Mich würde auch der Hintergrund dazu interessieren.
Ich finde es ganz toll, wie offen Du mit dem Thema umgehst.
Ich meine, Du brauchst Dich hier für keine Frage schämen, stell sie einfach und Du wirst bestimmt Antworten erhalten, so wie jetzt schon hier.
Ich bin auch Crossdresser, ich nenne es immer Teilzeitfrau, wie viele hier, klingt einfach angenehmer.
Dein Partner kann sich echt glücklich schätzen, Dich zu haben.
Es gibt nicht viele Frauen, die so ticken wie Du. Gleich die Hilfe in diesem Forum suchen, Hut ab.
So war es auch bei mir.
Du schreibst ja auch, das er es schon mit 15 Jahren gemacht hat.
Ich sage, Du fühlst es tief in dir drin, das Verlangen weibliche Kleidung zu tagen und sich auch so zurecht zumachen, zu stylen wie eine echte Frau.
Wenn du fertig bist, findest du dich auch schön und es gefällt dir. Und das Verlangen danach lässt sich nicht dauerhaft unterdrücken.
Wenn du dem Verlangen keinen Freiraum gibst, wird es sich den nehmen, früher oder später.
Da Ihr beide noch relativ jung seid, ist es eine gute Zeit dafür.
Ich würde weitere Gespräche mit Ihm empfehlen, nichts geht über klare Worte, so meine ich.
Frag Ihn nach seinen Wünschen und Träumen, dahingehend. Wenn er sich mit Anderen darüber austauscht, ist da bestimmt sehr viel.
Wenn Du alles für Dich klären konntest, würde ich Ihn auch mal fragen, ob er sich nicht auch hier anmelden möchte, das hat schon so vielen Menschen hier bei Ihrem Weg geholfen.
Für die hier Versammelten ist es eine echte Institution, so auch für mich.
Ich bin alleinstehend. In meiner früheren Beziehung war es für mich undenkbar, das an meine damalige Partnerin heranzutragen, da sie ziemlich intolerant war.
Für mich ist so eine Partnerin wie Du ein Traum, den ich versuche, mir auch noch zu erfüllen.
Aber die Frauen, die Unsere Leidenschaft als Teilzeitfrau akzeptieren, oder eventuell sogar aktiv untrerstützen, kannst Du mit der Lupe suchen.
Ratgebend
Deine Violetta
Herzlich Willkommen auch von mir. Du gibst ja schon mächtig Gas am ersten Tag, das gefällt mir.
Dein Name ist echt originell, muß ich auch sagen, so was habe ich hier noch nicht gelesen.
Mich würde auch der Hintergrund dazu interessieren.
Ich finde es ganz toll, wie offen Du mit dem Thema umgehst.
Ich meine, Du brauchst Dich hier für keine Frage schämen, stell sie einfach und Du wirst bestimmt Antworten erhalten, so wie jetzt schon hier.
Ich bin auch Crossdresser, ich nenne es immer Teilzeitfrau, wie viele hier, klingt einfach angenehmer.
Dein Partner kann sich echt glücklich schätzen, Dich zu haben.
Es gibt nicht viele Frauen, die so ticken wie Du. Gleich die Hilfe in diesem Forum suchen, Hut ab.
Crossdressing ist kein Fetisch, es ist angeboren und die Meisten spüren es schon in früher Kindheit.Schnarchnase3 hat geschrieben: Mo 17. Mär 2025, 18:15 Er schämt sich nämlich sehr stark dafür und hätte seinen fetisch lieber weiterhin als Geheimnis für sich behalten.
So war es auch bei mir.
Du schreibst ja auch, das er es schon mit 15 Jahren gemacht hat.
Ich sage, Du fühlst es tief in dir drin, das Verlangen weibliche Kleidung zu tagen und sich auch so zurecht zumachen, zu stylen wie eine echte Frau.
Wenn du fertig bist, findest du dich auch schön und es gefällt dir. Und das Verlangen danach lässt sich nicht dauerhaft unterdrücken.
Wenn du dem Verlangen keinen Freiraum gibst, wird es sich den nehmen, früher oder später.
Da Ihr beide noch relativ jung seid, ist es eine gute Zeit dafür.
Das ist doch ein großer Vertrauensbeweis, von beiden Seiten bei Euch, denke ich.Schnarchnase3 hat geschrieben: Mo 17. Mär 2025, 18:15 Wir haben gestern schon viel geredet und haben einen guten Austausch. Er beantwortet mir alles was ich wissen möchte und das finde ich toll.
Die Rolle in die er schlüpft gibt ihm viel Bestätigung und er fühlt sich wohl. Er sagt aber auch, dass er das nur ab und zu braucht.
Auf seinem Kanal habe ich gelesen, dass er geschrieben hat das er eine Freundin hat und ihr (mir) auch nicht Fremdgehen möchte.
Ich habe ihm gesagt, dass er sich ausleben soll, wenn er da etwas für sich rausfinden möchte.
Ich würde weitere Gespräche mit Ihm empfehlen, nichts geht über klare Worte, so meine ich.
Frag Ihn nach seinen Wünschen und Träumen, dahingehend. Wenn er sich mit Anderen darüber austauscht, ist da bestimmt sehr viel.
Wenn Du alles für Dich klären konntest, würde ich Ihn auch mal fragen, ob er sich nicht auch hier anmelden möchte, das hat schon so vielen Menschen hier bei Ihrem Weg geholfen.
Für die hier Versammelten ist es eine echte Institution, so auch für mich.
Ich bin alleinstehend. In meiner früheren Beziehung war es für mich undenkbar, das an meine damalige Partnerin heranzutragen, da sie ziemlich intolerant war.
Für mich ist so eine Partnerin wie Du ein Traum, den ich versuche, mir auch noch zu erfüllen.
Aber die Frauen, die Unsere Leidenschaft als Teilzeitfrau akzeptieren, oder eventuell sogar aktiv untrerstützen, kannst Du mit der Lupe suchen.
Ratgebend
Deine Violetta
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
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Olivia de la Crossé
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Hallo - auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Auch ich bewundere Deine Toleranz gegenüber Deinem Partner. Das was alle anderen schon geschrieben habe, unterstütze ich und sehe ich genauso.
Auch ich habe eine Partnerin, die von meiner Vorliebe weiß und sie sogar unterstützt.
Da ich nun mal diese Leidenschaft zum Crossdressing habe und sie sich nicht unterdrücken läßt (jedenfalls nicht lange) oder wegtherapieren läßt, bin ich ihr unendlich dankbar, wie sie dazu steht.
Genauso wie bei mir wird sich die Wertschätzung Deines Partners Dir gegenüber stark erhöhen, wenn er merkt, daß Du seine besondere Leidenschaft wenigstens akzeptierst/dafür Verständnis hast und er sie weiter betreiben kann. Er kann ja dafür nichts - er ist so. Aber durch Deine Akzeptanz wird sich dadurch ausgeglichener und wohler fühlen und Dich mehr lieben. Wenn Du damit leben kannst, daß er ab und zu seine Frauenträume ausleben muss - muß das auch langfristig nicht zu Problemen führen. Es kann sich natürlich auch anders entwickeln, muß aber nicht.
Ich fand den Stern-Artikel, zu der der link weiter oben führt, sehr gut. Ich bin weder schwul, noch krank und auch sonst nicht unnormal. Ich bin beruflich erfolgreich, habe typische Männerhobbys und viele Freunde - aber eben auch eine weibliche Seite. Wir führen seit vielen Jahren eine erfolgreiche Ehe und haben auch einen inzwischen erwachsenen Sohn.
LG Olivia
Auch ich bewundere Deine Toleranz gegenüber Deinem Partner. Das was alle anderen schon geschrieben habe, unterstütze ich und sehe ich genauso.
Auch ich habe eine Partnerin, die von meiner Vorliebe weiß und sie sogar unterstützt.
Da ich nun mal diese Leidenschaft zum Crossdressing habe und sie sich nicht unterdrücken läßt (jedenfalls nicht lange) oder wegtherapieren läßt, bin ich ihr unendlich dankbar, wie sie dazu steht.
Genauso wie bei mir wird sich die Wertschätzung Deines Partners Dir gegenüber stark erhöhen, wenn er merkt, daß Du seine besondere Leidenschaft wenigstens akzeptierst/dafür Verständnis hast und er sie weiter betreiben kann. Er kann ja dafür nichts - er ist so. Aber durch Deine Akzeptanz wird sich dadurch ausgeglichener und wohler fühlen und Dich mehr lieben. Wenn Du damit leben kannst, daß er ab und zu seine Frauenträume ausleben muss - muß das auch langfristig nicht zu Problemen führen. Es kann sich natürlich auch anders entwickeln, muß aber nicht.
Ich fand den Stern-Artikel, zu der der link weiter oben führt, sehr gut. Ich bin weder schwul, noch krank und auch sonst nicht unnormal. Ich bin beruflich erfolgreich, habe typische Männerhobbys und viele Freunde - aber eben auch eine weibliche Seite. Wir führen seit vielen Jahren eine erfolgreiche Ehe und haben auch einen inzwischen erwachsenen Sohn.
LG Olivia
Ich kenne keinen Grund warum ich nicht Frauenkleidung anziehen sollte - ich kenne viele Gründe, warum ich es tue. Deshalb bin ich hier...
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Anne-Mette
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Moin,
... und viele Menschen sind bi.
Das solltest du aber eher mit deinem Partner klären. Ein Austausch über sexuelle Wünsche und Befindlichkeiten kann für beide sehr bereichernd sein.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
die Möglichkeit besteht (fast) IMMER; jedoch ist Crossdressing nicht unbedingt ein Indiz dafür.Schnarchnase3 hat geschrieben: Mo 17. Mär 2025, 21:15 Besteht denn die Möglichkeit, dass mein Freund schwul ist?
... und viele Menschen sind bi.
Das solltest du aber eher mit deinem Partner klären. Ein Austausch über sexuelle Wünsche und Befindlichkeiten kann für beide sehr bereichernd sein.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Moin Schnarchnase,
manches von dem was meine Vorschreiberinnen geschrieben haben kann ich nachvollziehen, manches nicht. Crossdressing hat für viele eine erotische Komponente. Das halte ich für unzweifelhaft. Und es ist auch gut so. Es hat für mich eine spielerische Komponente. Es ist einfach schön, mein Gefühl für Weiblichkeit zu leben, wenn es mir danach ist. Und es hat auch Aspekte, die deutlich darüber hinaus gehen. Ich denke da an die Persönlichkeit. Ich sehe mich weder als männlich noch kann ich mich als voll weiblich ansehen. Das bin ich und es ist mein Leben. Das ist alles im Prinzip nicht problematisch, wenn da nicht die Scham wäre. Du schreibst es ja auch. MMn steckt (fast ?) nichts so tief in uns, wie die Zweiteilung der Geschlechter. Aber wir Transmenschen und Nichtbinäre zeigen, dass das Leben tatsächlich anders ist, als es die Mehrheit wahrhaben möchte. Viele sind sich tolerant, aber wenn das Thema nahe an sie heran kommt, wird es problematisch. Wie sehr steckt denn dann erst diese Problematik in den Trans- und Nichtbinären Menschen ? Hier findest Du aus meiner Sicht den Kern der Scham.
Du schreibst, du willst in einigen Fragen noch in Dich gehen. Das finde ich einen guten Weg. Und Dein Partner wird sich auch damit auseinandersetzen müssen, wenn er die Scham hinter sich lassen will. Ich vermute, das ist eine lebenslange Aufgabe, aber immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven. Ich bin fast 64 Jahre alt, habe meine Anfänge auch in der Jugend erlebt und die Welt war damals noch wesentlich konservativer. Ich kann meine Weiblichkeit leben, aber mit Ausnahme meiner Frau weiß in meinem Umfeld niemand davon. Ich habe gelernt, damit (gut) zu leben.
Ich denke, das Leben mit einem Menschen, der aus der "Norm" fällt, kann eine wesentliche Bereicherung für sich selber sein. Aber wie in jerder Beziehung kommt es darauf an, dass beide zusammen leben wollen und sich darum bemühen. Dann ist es aus meiner Sicht egal, mit wem ich mich einlasse. Es gibt einen schönen Buchtitel "Liebe Dich selbst und es ist egal wen Du heiratest", wobei ich "heiraten" als Synonym für "zusammen sein" verstehe. Du wirst bei einem ungewöhnlichen Menschen immer Ungewöhliches finden. Bei Menschen, die sich gewöhnlich geben, findest Du wahrscheinlich nur gewöhnliches. Ok, ganz so einfach ist es nicht. Ber wenn die "Spezialität" Deines Partners Interesse bei Dir weckt, was spricht denn dann dagegen ?
Andere Perspektive: Wir möchten gerne unsere/n Partner/in unterstützen. Das wünschen sich auch viele Transgender (ich subsumiere hier alle Facetten des Gegengeschlechtlichen). Im Sinne einer fruchtbaren Beziehung sehe ich hier die Auseinandersetzung mit dem Thema im Vordergrund. Sich aus vollem Herzen akzeptiert zu fühlen, ist wunderbar. Die Realität ist oftmals anders. Es gibt Bedenken, Ressentiments, (Selbst-)Zweifel etc. Des öfteren habe ich den Satz gehört und gelesen "Ich bin doch nicht lesbisch". Das geht mir unter die Haut, aber ich sehe in solchen offen Sätzen den Ansporn, sich mit sich selber auseinander zu setzen. Ganz im Sinne von "Liebe Dich selbst". Daran wachsen beide. Ich behaupte, nur an solchen Auseinandersetzungen können wir wachsen. Und das Ergebnis ist i.d.R. nicht das, was wir erwarten. Im Extremfall sind das Lebenskrisen und die bringen uns im besten Fall dazu, tief in uns hinein zu schauen.
Ich trage zeitweise den Wunsch in mir, eine Frau zu sein, weiß aber, dass ich das niemals sein werde. Auch eine OP oder Hormone werden daran nichts ändern. Aber das Gefühl ist echt. Dieser Widerspruch generiert in mir eine tiefe Traurigkeit. Ich habe mehr als eine tiefe Krise hinter mir und mich in diesem Zwiespalt zu akzeptieren ist schwer. Gleichzeitig ist es aber ein wesentliches Element meiner Persönlichkeit. Meine weibliche Facette zu leben, ist ein unglaublich beglückendes Gefühl, das weit über eine erotische Komponente hinaus geht. Es ist ein bewusster Ausdruck eines unbewussten Bedürfnisses. Manchmal spüre ich in mir nach, wie ich mich heute fühle und wie ich dem Ausdruck verleihe.
Mein innerer Widerspruch hat jedoch nichts mit der Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu tun. Dieser Widerstreit liegt ausschließlich in mir. Ich glaube, innere und äußere Konflikte werden oft verwechselt. Scham hat mit den äußreren Konflikten zu tun. Die inneren Konflikte liegen in meinem Widerspruch zwischen Persönlich- und Körperlichkeit. Das ist eine andere Liga, vor allem, wenn die Bedürfnisse stark schwanken. Dann frage ich mich häufig, wer oder was bin ich eigentlich ? Die Antwort liegt vermutlich genau darin. Ich bin schwankend. Es ist kein Defekt, sondern eine Stärke. Ich kann dadurch unterschiedliche Perspektiven wahrnehmen. Und es ist sehr anstrengend, da dieses "plurale Wahrnehmen" es mir nicht leicht macht, meine Position zu finden.
Ich weiß nicht, ob Dir das hilft und ob Dein Partner ähnlich tickt. Es könnte ein Ansatz sein, die Thematik weiter zu entwickeln. Ich wünsche Euch alles Gute.
manches von dem was meine Vorschreiberinnen geschrieben haben kann ich nachvollziehen, manches nicht. Crossdressing hat für viele eine erotische Komponente. Das halte ich für unzweifelhaft. Und es ist auch gut so. Es hat für mich eine spielerische Komponente. Es ist einfach schön, mein Gefühl für Weiblichkeit zu leben, wenn es mir danach ist. Und es hat auch Aspekte, die deutlich darüber hinaus gehen. Ich denke da an die Persönlichkeit. Ich sehe mich weder als männlich noch kann ich mich als voll weiblich ansehen. Das bin ich und es ist mein Leben. Das ist alles im Prinzip nicht problematisch, wenn da nicht die Scham wäre. Du schreibst es ja auch. MMn steckt (fast ?) nichts so tief in uns, wie die Zweiteilung der Geschlechter. Aber wir Transmenschen und Nichtbinäre zeigen, dass das Leben tatsächlich anders ist, als es die Mehrheit wahrhaben möchte. Viele sind sich tolerant, aber wenn das Thema nahe an sie heran kommt, wird es problematisch. Wie sehr steckt denn dann erst diese Problematik in den Trans- und Nichtbinären Menschen ? Hier findest Du aus meiner Sicht den Kern der Scham.
Du schreibst, du willst in einigen Fragen noch in Dich gehen. Das finde ich einen guten Weg. Und Dein Partner wird sich auch damit auseinandersetzen müssen, wenn er die Scham hinter sich lassen will. Ich vermute, das ist eine lebenslange Aufgabe, aber immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven. Ich bin fast 64 Jahre alt, habe meine Anfänge auch in der Jugend erlebt und die Welt war damals noch wesentlich konservativer. Ich kann meine Weiblichkeit leben, aber mit Ausnahme meiner Frau weiß in meinem Umfeld niemand davon. Ich habe gelernt, damit (gut) zu leben.
Ich denke, das Leben mit einem Menschen, der aus der "Norm" fällt, kann eine wesentliche Bereicherung für sich selber sein. Aber wie in jerder Beziehung kommt es darauf an, dass beide zusammen leben wollen und sich darum bemühen. Dann ist es aus meiner Sicht egal, mit wem ich mich einlasse. Es gibt einen schönen Buchtitel "Liebe Dich selbst und es ist egal wen Du heiratest", wobei ich "heiraten" als Synonym für "zusammen sein" verstehe. Du wirst bei einem ungewöhnlichen Menschen immer Ungewöhliches finden. Bei Menschen, die sich gewöhnlich geben, findest Du wahrscheinlich nur gewöhnliches. Ok, ganz so einfach ist es nicht. Ber wenn die "Spezialität" Deines Partners Interesse bei Dir weckt, was spricht denn dann dagegen ?
Andere Perspektive: Wir möchten gerne unsere/n Partner/in unterstützen. Das wünschen sich auch viele Transgender (ich subsumiere hier alle Facetten des Gegengeschlechtlichen). Im Sinne einer fruchtbaren Beziehung sehe ich hier die Auseinandersetzung mit dem Thema im Vordergrund. Sich aus vollem Herzen akzeptiert zu fühlen, ist wunderbar. Die Realität ist oftmals anders. Es gibt Bedenken, Ressentiments, (Selbst-)Zweifel etc. Des öfteren habe ich den Satz gehört und gelesen "Ich bin doch nicht lesbisch". Das geht mir unter die Haut, aber ich sehe in solchen offen Sätzen den Ansporn, sich mit sich selber auseinander zu setzen. Ganz im Sinne von "Liebe Dich selbst". Daran wachsen beide. Ich behaupte, nur an solchen Auseinandersetzungen können wir wachsen. Und das Ergebnis ist i.d.R. nicht das, was wir erwarten. Im Extremfall sind das Lebenskrisen und die bringen uns im besten Fall dazu, tief in uns hinein zu schauen.
Ich trage zeitweise den Wunsch in mir, eine Frau zu sein, weiß aber, dass ich das niemals sein werde. Auch eine OP oder Hormone werden daran nichts ändern. Aber das Gefühl ist echt. Dieser Widerspruch generiert in mir eine tiefe Traurigkeit. Ich habe mehr als eine tiefe Krise hinter mir und mich in diesem Zwiespalt zu akzeptieren ist schwer. Gleichzeitig ist es aber ein wesentliches Element meiner Persönlichkeit. Meine weibliche Facette zu leben, ist ein unglaublich beglückendes Gefühl, das weit über eine erotische Komponente hinaus geht. Es ist ein bewusster Ausdruck eines unbewussten Bedürfnisses. Manchmal spüre ich in mir nach, wie ich mich heute fühle und wie ich dem Ausdruck verleihe.
Mein innerer Widerspruch hat jedoch nichts mit der Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu tun. Dieser Widerstreit liegt ausschließlich in mir. Ich glaube, innere und äußere Konflikte werden oft verwechselt. Scham hat mit den äußreren Konflikten zu tun. Die inneren Konflikte liegen in meinem Widerspruch zwischen Persönlich- und Körperlichkeit. Das ist eine andere Liga, vor allem, wenn die Bedürfnisse stark schwanken. Dann frage ich mich häufig, wer oder was bin ich eigentlich ? Die Antwort liegt vermutlich genau darin. Ich bin schwankend. Es ist kein Defekt, sondern eine Stärke. Ich kann dadurch unterschiedliche Perspektiven wahrnehmen. Und es ist sehr anstrengend, da dieses "plurale Wahrnehmen" es mir nicht leicht macht, meine Position zu finden.
Ich weiß nicht, ob Dir das hilft und ob Dein Partner ähnlich tickt. Es könnte ein Ansatz sein, die Thematik weiter zu entwickeln. Ich wünsche Euch alles Gute.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Hallo,Schnarchnase3 hat geschrieben: Mo 17. Mär 2025, 21:15 Eine Frage beschäftigt mich.. du sagst ja selbst, dass es den meisten Personen hier im Forum geht wie meinem Freund beziehungsweise, dass Geschichten sich ähneln.
Besteht denn die Möglichkeit, dass mein Freund schwul ist?
Es tut mir leid, wenn ich so doof Frage. Es ist einfach ganz neu für mich und ich Versuche mir ein Bild zu machen..
Wie hier viele schon geschrieben haben, hat Crossdressen oder auch trans erstmal nichts mit der Sexualität zu tun.
Was ich immer wieder merke ist wie gut es meinem Schatz tut die weibliche Seite auszuleben. Unser zweites Treffen war dadurch geprägt das er/sie das erste Mal en femme draussen war, wir gemeinsam einen schönen Abend in einem tollen Tailändischen Restaurant hatten und am Ende bei der Verabschiedung hat er/sie mich in den Arm genommen, wie ich es noch nie erlebt habe, stürmisch und sanft zugleich. Wie viel davon die Freude war das erste Mal als Frau den Abend verbracht zu haben, oder wie viel daran lag das wir uns so gut verstehen kann ich nicht sagen und will ich gar nicht so genau ergründen. Auch Heute spielen beide Aspekte mit rein, er darf bei mir sein wie er will und wann er will und ob er oder dann auch mal sie, spielt für mich da kaum eine Rolle. Ich liebe diesen Menschen wie er ist, ich mag beide Aspekte, sowohl den starken/stürmischen als auch den zärtlichen Menschen.
Das er sich auch mal treiben lassen möchte, genießen und nicht dominieren haben wir im Alltag, aber auch unter uns.
Weiblich gekleidet mag er natürlich nicht mit seiner männlichen Stimme auffallen, so das ich da eh den Ton angeben wenn wir unterwegs sind.
Auf was ich mich etwas einstellen musste, war die Leidenschaft mit der auch die weibliche Seite ausgelebt wird.
Wenn du da eine toll gestylte Frau siehst, mit fast Traummaße von 110/80/110 bei über 1,80m und mit Absatz über 1,90, dann musst du auch erstmal schlucken^^
Wenn sich dann fertig gemacht wird um auszugehen, dann hab ich mir schnell abgewöhnt in Schlabberlook zu gehen. Ich muß da nicht konkurrieren, im Gegenteil ich genieße zuzuschauen wie die Klamottenwahl getroffen wird, mach mir es gerne auf dem Bett gemütlich und gebe höchstens mal Tipps und am Ende mach ich mich wenigstens etwas hübsch, so daß das auch etwas zusammen passt.
Es tut meinem Schatz fast unendlich gut sich so ausleben zu können und es tut ihm gut das ich es sehr mag wenn es ihm/ihr so gut geht. Mich hält es auch auf Trab und es hält uns beide jung.
Wünsche dir auf alle Fälle alles gute beim gemeinsamen erforschen der Möglichkeit. Macht euch keinen Streß und lasst euch Zeit wäre mein Vorschlag. Ich selber hab mir 7 Monate Zeit gelassen vom/zum kennen lernen bis zum ersten Händchen halten. Das ist sicherlich auch kein Maßstab und hatte auch viele andere Ursachen. Geschadet hat es aber auch nicht und wir lernen nie aus.
Alles gute, Tira
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Alicia
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Re: Mein Freund ist Crossdresser
Hallo Schnarchnase,
zunächst viel Lob und Anerkennung, dass du den Weg hier ins Forum gefunden hast, obwohl du vom Crossdressing "nur" mittelbar betroffen bist. Trotzdem oder gerade deshalb darfst du hier deine Fragen und Wünsche vorbringen, denn niemand hier will betroffene Personen im Regen stehen lassen. Also fühle dich wohl und willkommen.
Ich phantasiere mal, dass dein Forumsname mit der Tatsache zu tun hat, dass du sieben Jahre nichts gemerkt hast.
Mach dir deswegen keine Kopfschmerzen, bei mir waren es fast 30 Jahre. Allerdings bin ich aus eigenem Antrieb auf meine Frau zugegangen, um dem Versteckspiel ein Ende zu bereiten. Bei euch liegt die Sache anders, da du deinem Partner auf die Schliche gekommen bist. Er fühlt sich ertappt, weswegen sein Ego derzeit ziemlich angekratzt sein könnte, was ihr aber durch euere Gespräche wieder heilen könnt. Echt stark finde ich, dass du nicht explodiert bist und die Beziehung nicht in den Sack gehauen hast. Das zeichnet dich aus.
Für mich kann ich sagen, dass ich seit meinem Outing mit dem Thema Crossdressing wesentlicher entspannter umgehen kann, und meine Frau mich als viel ausgeglichener erlebt.
Liebe Grüße, Alicia.
zunächst viel Lob und Anerkennung, dass du den Weg hier ins Forum gefunden hast, obwohl du vom Crossdressing "nur" mittelbar betroffen bist. Trotzdem oder gerade deshalb darfst du hier deine Fragen und Wünsche vorbringen, denn niemand hier will betroffene Personen im Regen stehen lassen. Also fühle dich wohl und willkommen.
Ich phantasiere mal, dass dein Forumsname mit der Tatsache zu tun hat, dass du sieben Jahre nichts gemerkt hast.
Für mich kann ich sagen, dass ich seit meinem Outing mit dem Thema Crossdressing wesentlicher entspannter umgehen kann, und meine Frau mich als viel ausgeglichener erlebt.
Liebe Grüße, Alicia.
Eine Lebensweise zu erfinden ist nichts. Sie zu verinnerlichen, ein Anfang. Sie zu leben ist alles.
(Frei nach Otto Lilienthal)
(Frei nach Otto Lilienthal)