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Gruselig.
Und ganz schlimm finde ich auch, dass es für jede noch so große Sauerei einen Fachbegriff gibt.
In diesem Fall "rape culture".
Hatte ich noch nie gehört, bis ich den obigen Link von uebermedien.de gelesen habe.
Zum Kotzen, dass es immer noch solche Typen gibt.
(Ich bitte um Entschuldigung für meine Wortwahl.)
Liebe Grüße, missy
Toleranz ist lernbar, zu viel Toleranz ist heilbar.
Ich bin schockierender Weise über einen Film aus dem Jahr 2016 gestolpert.
Regie: Cassie Jaye, *1986 in den USA.
Titel: "The Red Pill"
Untertitel: "A Feminist's Jorney into The Men's Rights Movement".
Auch da geht es u.a. um "rape culture", so als läge Vergewaltigung in der Natur des Mannes.
Wie gesagt, ich bin schockiert: USA 2016.
Der Film dauert knapp 2 Std. und ist in der IMDb mit 8 von 10 Sternen ausgezeichnet.
Leider habe ich ihn bisher nur in Englisch gefunden. (z.B. Prime Video)
Grüße,
missy
Toleranz ist lernbar, zu viel Toleranz ist heilbar.
Gute Vorsätze allein reichen nicht im Kampf gegen Sexismus
Journalistinnenbund fordert Thilo Mischkes Rückzug und strukturelle Veränderungen in der ARD
Mit dem "Baukasten gegen Sexismus" hat die ARD vor einigen Monaten angekündigt, für eine Unternehmenskultur stehen zu wollen, in der Sexismus, sexuelle Belästigung und überholte Rollenklischees keine Chance haben.
"Ganz offenbar haben die vereinbarten Maßnahmen noch nicht gegriffen", so die Vorsitzende des Journalistinnenbundes Friederike Sittler. "Anders lässt sich die Verpflichtung von Thilo Mischke als Moderator des Kulturmagazins ttt nicht erklären."
Die Entschuldigungen Mischkes für sexistische Äußerungen in der Vergangenheit sind nach Auffassung des Journalistinnenbundes nicht ausreichend. Sie zeugen nicht davon, dass er wirklich verstanden hat, warum Frauen und mit ihnen solidarische Männer ihn kritisieren.
Dies ist nicht akzeptabel. Der Journalistinnenbund fordert Thilo Mischke daher auf, auf die ihm angebotene Moderationstätigkeit zu verzichten und damit der notwendigen Entscheidung der ARD zuvorzukommen.
"Uns geht es aber als Frauen in den Medien auch darum, dass die ARD darüber nachdenkt, wie es zu einer solchen Entscheidung kommen konnte. Die in der ARD bereits vereinbarten Maßnahmen müssen verbindlich umgesetzt werden, damit Sexismus und überholte Rollenklischees tatsächlich keine Chance mehr im öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben", so Friederike Sittler. Nötigenfalls müssten personelle Konsequenzen auf der Ebene der für die Entscheidung Verantwortlichen gezogen werden.