Missbrauch in der Antifa | taz
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Anne-Mette
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Missbrauch in der Antifa | taz

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Ein erwachsener Mann hat in der Berliner Antifa in den 90er Jahren dutzende Jungen sexuell missbraucht. Jetzt tun sich Betroffene zusammen, damit sich das nicht wiederholt

https://taz.de/Missbrauch-in-der-Antifa/!6054037/

Ein "dunkles Kapitel". Ich sehe es allerdings eher als Missbrauch und sexualisierte Gewalt eines Einzeltäters.
Allerdings könen Jugendgruppen - egal mit welchem Thema und wer die Träger sind - "gefährliche Orte" für Jugendliche sein, wenn sie nicht beaufsichtigt und immer wieder überprüft werden.
Besonders im jugendlichen Alter wollen viele Menschen gesehen und akzeptiert - und eigentlich auch "als älter" und gleichberechtigt wahrgenommen werden.
Das kann sie empfänglich machen für die Gefahren, die von Missbrauchstätern drohen.
Ulrike-Marisa
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Re: Missbrauch in der Antifa | taz

Post 2 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

das ist in der Vereins Jugendarbeit mittlerweile als Thema erkannt worden und es wird mit Schulung der JugendgruppenleiterInnen darauf reagiert, soweit möglich...

Grüße, Ulrike-Marisa
Anne-Mette
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Re: Missbrauch in der Antifa | taz

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich denke, dass auch eine regelmäßige Superversion durch geschulte externe Mitarbeitende geboten sein könnte.

Gruß
Anne-Mette
Inga
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Re: Missbrauch in der Antifa | taz

Post 4 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Anne-Mette,

von "Einzelfällen" und "Einzeltätern" zu reden finde ich bezogen auf Berlin verharmlosend. Es steckte von diesem "Einzeltäter" jahrelang betriebene Methode und Wiederholung dahinter. Ich mag gar nicht zählen, wieviele damals Jugendliche Opfer wurden. Es gab doch damals eine Pädoszene, die weitaus größer war und zum Teil bis in die Behörden hinein aktiv ihre "progresivenen pädagogischen Ansätze" bei der Vermittlung von Pflegekindern wirken ließ.

Zurück zu dem Fall Antifa: "..... Hier geht es nicht um ein paar Einzelfälle, sondern um ein System. ....." schreibt die taz - m. E. ganz zu recht.
Zwar kam die Polizei nicht als Schutz infrage. Doch mir stellt sich schon die Frage, ob nicht damals das Umfeld der Ackerstraße in Wedding und Mitte hätte mehr mitbekommen und eingreifen können.

Auch wenn heute nicht mehr viel zur Wiedergutmachung getan werden kann, sollte es wenigstens aufgedeckt und dargestellt werden.

Grüße
Inga
Anne-Mette
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Re: Missbrauch in der Antifa | taz

Post 5 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Es ging mir um "diesen Fall" mit dem "Einzeltäter".
Ich wollte es auch nicht verharmlosen.

Ja, es gab in den Jahren der "sexuellen Befreiung" ziemliche Irrwege zum Schaden von Kindern und Jugendlichen.
Selbst vom Senat geförderte Einrichtungen liefen aufsichtsmäßig manchmal "unter dem Radar" - oder es wurde gezielt weggeschaut.

Nochmals: das mit dem Einzeltäter ging um "diesen Fall".

Gruß
Anne-Mette
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