Reem Alsalem, UN-Sonder-­bericht-­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG
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Anne-Mette
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Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

queer.de auf Basis eines "WELT"-Artikels

Reem Alsalem hat die Bundesregierung scharf für das Selbstbestimmungsgesetz kritisiert. Die Vertreterin der Vereinten Nationen gilt laut queeren Organisationen allerdings bereits seit längerem als transfeindlich.


Aus dem Inhalt:

Sexualstraftäter, so Alsalem, könnten "Zugang zu Räumen erhalten, die nur für ein Geschlecht bestimmt sind oder aus Sicherheitsgründen Frauen vorbehalten" seien. Zudem berge das Gesetz "erhebliche Risiken für den Kinderschutz". Sie kritisierte auch das Verbot, trans Menschen zu outen — dies habe "schwerwiegende Auswirkungen auf die Rechte von Frauen und Mädchen".

Die Bundesregierung wies die Vorwürfe zurück. Das Gesetz basiere "auf menschenrechtlichen Standards". Hauptmotiv sei der "Schutz der Geschlechtsidentität einer Person im Einklang mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht", heißt es aus der Antwort des Büros für die Ständige Vertretung des Auswärtigen Amtes für die UN. Zudem sei ein Hauptanliegen des Gesetzes sicherzustellen, dass geschlechtsspezifische Räume wie Frauenhäuser "tatsächlich sicher sind".


https://www.queer.de/detail.php?article_id=50568
Anne-Mette
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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Das große Problem ist, so finde ich, dass viele Hetzende solche Äußerungen als Legitimation für eigenes Handeln ansehen; denn schließlich kommt es "von offizieller Stelle" (wird in solchen Fällen gerne behauptet).
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 3 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Die UN sorgt sich halt um Frauen, könnte man sagen ... [/Sarkasmus]

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte ... Sorry für die Entgleisung, aber ich war von der Haltung dieser Frau entsetzt ...

Emma ist übrigens gleich vorne dabei: https://www.emma.de/artikel/un-botschaf ... lem-341183
Viele Grüße
Vicky

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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 4 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Sorry...

der Absatz ist, ohne Alsalem zu kennen, erst einmal richtig

"Konkret zeigte sich Alsalem "besorgt", dass das Gesetz (cisgeschlechtlichen) Frauen und Mädchen einen Nachteil verschaffen könne: "Das Gesetz zur geschlechtlichen Selbstbestimmung scheint die spezifischen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in all ihrer Vielfalt nicht ausreichend zu berücksichtigen, insbesondere die derjenigen, die männlicher Gewalt ausgesetzt sind oder Opfer männlicher Gewalt geworden sind." So seien keine Schutzmaßnahmen vorgesehen, die sicherstellten, dass das Gesetz "nicht von Sexualstraftätern und anderen Gewalttätern missbraucht" werden könne."

Sie spricht hier nicht explizit von trans* Personen, das cis steht in Klammer, sondern von Männern und gewaltanwendenten männlichen Personen.
Dieser mangelnde Schutz könnte dann auch trans* Frauen treffen. So könnte man es auch lesen, ohne gleich transphobe Tendenzen zu unterstellen.

Wie gesagt, ich beziehe mich da nur auf genau das Zitat.

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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 5 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo,

ich lese es eher so, dass nun auch die UN herhalten soll, weil einige Frauen um ihren Schutz vor Männern fürchten.
Das sei ihnen auch gegönnt.
Aber ob sich Trans*-Personen von anderen gewalttätigen Menschen ggbfs bedroht fühlen und eben auch Schutz erwarten, scheint sie nicht zu interessieren.
Das würde ich schon eine diskriminierende Haltung gegenüber Trns-Menschen erkennen und damit als "transfeindlich" bezeichnen.

Liebe Grüße
Inga
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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 6 im Thema

Beitrag von Annette »

Zitat:

"...the UN Special Rapporteur on Violence against Women and Girls, Reem Alsalem, continues to deny that Israeli women were mass raped by Palestinian men on Oct.7"¦"

Auch das entstammt (laut Medien) ihrer Urheberschaft. Spricht Bände!

Vielleicht sollte sie doch mal auf die Mißstände in der islamischen Welt aufmerksam machen! Ach nee, darf sie ja gar nicht, in einem Verein (UNO), in dem Saudi-Arabien den Vorsitz bezüglich der Frauenrechte innehat"¦

FzH!
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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 7 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

EmmiMarie hat geschrieben: Mi 14. Aug 2024, 11:59 Sie spricht hier nicht explizit von trans* Personen
Sorry Marie,

aber im Artikel geht es explizit um Transmenschen. Sie spielt mit althergebrachten Klischees und Ängsten, die schon lange entkräftet sind. Muss das immer wieder wiederholt werden ? Das ist definitv diskriminierend. Und was ist mit Aussagen wie z.B.:
Sie kritisierte auch das Verbot, trans Menschen zu outen — dies habe "schwerwiegende Auswirkungen auf die Rechte von Frauen und Mädchen".
Welche Auswirungen bitteschön ? Welche schwerwiegenden Auswirkungen hast Du denn auf Frauen und Mädchen ? Hier wird auf Teufel komm raus Stimmung gemacht. Eine Abwägung der Schutzbedürftigen findet nicht statt. Man soll wohl nach Ansicht von Fr. Asalem mit dem Finger auf Transmenschen deuten dürfen mit dem Hinweis, es seien möglicherweise Frauenschänder ? Sorry, das ist Stimmungsmache, die für mich stark an diktatorische Regimes erinnert.

Diese Frau ist in dieser Position der UN untragbar. Sie unterstützt mit dieser Argumentation verbal auch Regimes, die aktiv gegen Transmenschen vorgehen. Wo bleiben da die Menschenrechte ?
Viele Grüße
Vicky

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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 8 im Thema

Beitrag von Jaddy »

EmmiMarie hat geschrieben: Mi 14. Aug 2024, 11:59 der Absatz ist, ohne Alsalem zu kennen, erst einmal richtig

"Konkret zeigte sich Alsalem "besorgt", dass das Gesetz (cisgeschlechtlichen) Frauen und Mädchen einen Nachteil verschaffen könne: "Das Gesetz zur geschlechtlichen Selbstbestimmung scheint die spezifischen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in all ihrer Vielfalt nicht ausreichend zu berücksichtigen, insbesondere die derjenigen, die männlicher Gewalt ausgesetzt sind oder Opfer männlicher Gewalt geworden sind." So seien keine Schutzmaßnahmen vorgesehen, die sicherstellten, dass das Gesetz "nicht von Sexualstraftätern und anderen Gewalttätern missbraucht" werden könne."

Sie spricht hier nicht explizit von trans* Personen, das cis steht in Klammer, sondern von Männern und gewaltanwendenten männlichen Personen.
Dieser mangelnde Schutz könnte dann auch trans* Frauen treffen. So könnte man es auch lesen, ohne gleich transphobe Tendenzen zu unterstellen.

Wie gesagt, ich beziehe mich da nur auf genau das Zitat.
Na vorsicht: Das geht von der impliziten Annahme aus, dass der amtliche Geschlechtseintrag irgendwelche Zugangsberechtigungen ermöglichen würde. Das ist aber nun mal weder staatlicherseits noch im praktischen Alltag der Fall.

In den Ländern mit Selbstbestimmungsgesetzen (zB Argentinien seit 2012) sind bisher keine Fälle bekannt, wo das Gesetz missbräuchlich genutzt worden wäre(1).

Es gibt bisher auch keine denkbare Missbrauchsmöglichkeit des SBGG. Ich habe schon mehrfach danach gesucht, aber bisher nie eine plausible Antwort bekommen.

Der Knackpunkt ist, dass der Schutz vulnerabler Personen eine übergreifende Aufgabe ist, die unabhängig vom amtlich eingetragenen Geschlecht ist. So ist das auch in der Praxis.

Insofern hat Alsalem das Gesetz und dessen drumrum wohl gar nicht richtig verstanden - wohlwollende Interpretation - oder aber wegen ihrer persönlichen Agenda bewusst ignoriert - mein Vermutung.


(1) Die drei oder vier hochgeputschen Fälle sind allesamt Versagen anderer Art, zB Vernachlässigung der Fürsorgepflicht im Starfvollzug, wie es überall und geschlechtsunabhängig vorkommen. Das kann kein Grund sein, allen Menschen die Selbst-Zuordnung zu verbieten.
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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 9 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Jaddy hat geschrieben: Mi 14. Aug 2024, 12:39 Na vorsicht: Das geht von der impliziten Annahme aus, dass der amtliche Geschlechtseintrag irgendwelche Zugangsberechtigungen ermöglichen würde. Das ist aber nun mal weder staatlicherseits noch im praktischen Alltag der Fall.
Richtig...ist mir ja auch klar und auch sonst bin ich vollkommen bei dir.
Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 14. Aug 2024, 12:26 Sie kritisierte auch das Verbot, trans Menschen zu outen — dies habe "schwerwiegende Auswirkungen auf die Rechte von Frauen und Mädchen".

Welche Auswirungen bitteschön ? Welche schwerwiegenden Auswirkungen hast Du denn auf Frauen und Mädchen ? Hier wird auf Teufel komm raus Stimmung gemacht. Eine Abwägung der Schutzbedürftigen findet nicht statt. Man soll wohl nach Ansicht von Fr. Asalem mit dem Finger auf Transmenschen deuten dürfen mit dem Hinweis, es seien möglicherweise Frauenschänder ? Sorry, das ist Stimmungsmache, die für mich stark an diktatorische Regimes erinnert.
Ich habe keine schwerwiegenden Auswirkungen auf irgendwen, das ist auch Unfug.

Anderseits habe ich kein Stress damit mich zu outen.
Ich bin aber auch bei dir, das ich es nicht müsste. Aber kann und wie schon oft gesagt mich zu outen stellt für mich kein Thema oder Problem dar.
Ich steh zu mir, ich kenne meinen Chromosomensatz, meinen Hypogonadismus, meine Linkshändigkeit, meine Angststörung.
Das ist alles nichts Schlechtes, sondern ich in meiner Gesamtheit und selbst wenn da wer anders über mich in der Beziehung redet macht mir das wenig aus.

Und wie wäre denn das Outen von behördlicher Seite umsetzbar? Begleitet mich ständig eine Person die einen Geburtsregisterauszug
von mir in der Tasche hat und den dann vorzeigt? Sollte ich eine Armbinde tragen? Bitte das ist doch lächerlich.

Aber wenn es tatsächlich mal einen Fall geben sollte, wovon ich nicht ausgehe, fänd ich das Offenlegen des biologischen Geschlechtes
bei berechtigtem Interesse völlig legitim. Bei den Stellen die es wissen müssen, wohlgemerkt. Und entsprechender Vorgeschichte.

Aber nochmal generell, outen oder sag ich mal zu sich stehen, ist was Gutes. Nichts Schlechtes dabei.
Es ist Ehrlichkeit, Offenheit, einfach nur sagen wies ist, nichts weiter-alles andere ist Reallitätfremd.

Ein Beispiel...

wäre ich mit 15 oder 20 den Weg jetzt gegangen, hätte eine fast perfekte Angleichung erreicht, hätte den Mann meiner Träume getroffen,
hätte ich im Bezug auf die Familienplanung meinen Hintergrund verheimlichen sollen? Eine Beziehung in Lüge leben? Nein, das wäre
ungerecht ihm gegenüber. Ich weiss nicht Vicky ob du dir die Frage je gestellt hast?
Und ich hätte selber darunter gelitten, ihm kein Kind schenken zu können..

Diese Outingangst ist für mich sorry völlig surreal, nur wenn alle mal endlch den Mumm hätten zu sagen, was sie sind,
was sie fühlen, was die Wünsche, nur dann kann das auch heilsam wachsen. Noch besser ohne Sonderrechte für alle
die sich für besonders halten.

Alles andere ist Lüge und schwach...und das möchte ich nicht mehr sein.

Habt es gut, Marie (flo)
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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 10 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
EmmiMarie hat geschrieben: Mi 14. Aug 2024, 14:53 Alles andere ist Lüge und schwach...und das möchte ich nicht mehr sein.
da stimme ich dir überhaupt nicht zu. Es gibt für mich einen schützenswerten Bereich meines privaten und intimen Lebens, über den ich selbst bestimmen möchte - und ich weiß nicht, warum ich "in Vorleistung" mit Informationen über mich gehen soll.

Ich trenne den privaten Bereich von meinem "Aktivismus", den ich u.a. mit diesem Forum und an anderen Stellen betreibe.

Gruß
Anne-Mette
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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 11 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Anne-Mette hat geschrieben: Mi 14. Aug 2024, 15:05 Moin,
EmmiMarie hat geschrieben: Mi 14. Aug 2024, 14:53 Alles andere ist Lüge und schwach...und das möchte ich nicht mehr sein.
da stimme ich dir überhaupt nicht zu. Es gibt für mich einen schützenswerten Bereich meines privaten und intimen Lebens, über den ich selbst bestimmen möchte - und ich weiß nicht, warum ich "in Vorleistung" mit Informationen über mich gehen soll.

Ich trenne den privaten Bereich von meinem "Aktivismus", den ich u.a. mit diesem Forum und an anderen Stellen betreibe.

Gruß
Anne-Mette
Anne-Mette,

das ist okay wenn du mir nicht zustimmst, alles gut.

Ich habe nicht von Vorleistung geschrieben. Ich habe geschrieben, das es nichts Schlimmes ist zu sich zu stehen.

Denn ich bin der Überzeugung, wenn nicht mehr so viel darüber nachgedacht und geredet wird welche
Nachteile es haben könnte offen zu sich zu stehen, es diese Nachteile auch gar nicht mehr geben würde.

Das hat auch gar nichts mit Aktivismus zu tun, sondern das ich mit allen über alles reden kann, auch wenn
das manche wohl für recht seltsam und mit der Tür ins Haus finden. Aber auch das ist eine Eigenheit von mir
die ich gerne leben würde...
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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 12 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

EmmiMarie hat geschrieben: Mi 14. Aug 2024, 15:20 das es nichts Schlimmes ist zu sich zu stehen.
Und da ist für mich die Frage: "zu WAS soll ich stehen?"

Ich stehe dazu, dass ich mich seit vielen Jahren auf verschiedenen Kanälen und "live und in Farbe" für viele Menschen einsetze. Insofern "stehe ich zu den Angelegenheiten dieser Menschen, zu denen ich in gewissen Anteilen auch gehöre".

ABER privat bin ich ICH und ich möchte mich nicht allen Menschen erklären und als "Sonderfall in dieser Runde (wo auch immer) angesehen oder gar behandelt werden.
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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 13 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Anne-Mette hat geschrieben: Mi 14. Aug 2024, 15:25 Und da ist für mich die Frage: "zu WAS soll ich stehen?"

Zu egal was wenn du danach gefragt wirst oder selbst drüber reden möchtest?
Anne-Mette hat geschrieben: Mi 14. Aug 2024, 15:25 ABER privat bin ich ICH und ich möchte mich nicht allen Menschen erklären und als "Sonderfall in dieser Runde (wo auch immer) angesehen oder gar behandelt werden.
Darum geht es doch, darüber reden, damit es "entsonderfallt" wird. Egal in welcher Beziehung.
Du bist nicht besonders, ich nicht, und ein Mann im Rock auch nicht..das Schlimme ist, das es für besonders "gehalten" wird.

Und ich hatte oben schon geschrieben ohne Sonderrechte für alle...

ich möchte mich aber wirklich nicht streiten, das ist nur meine Meinung.
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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 14 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Nein, das will ich gerade nicht, mich durch Reden und Erklären aus dem Status "Sonderfall" entlassen.
Dadurch werde ich ja gerade zum "Sonderfall" - und das möchte ich nicht.
Ich fühle mich auch nicht als "*"- Angehörige und möchte nicht "im Nicht-Aktionistischen Leben" als Vertreterin irgendeiner Gruppe angesehen werden.
Manche Outings finde ich ziemlich überflüssig.
Ich wurde mal bei einer "Tee-Runde" von einer anderen Teilnehmenden begrüßt mit "ich bin xyz - und ich bin asexuell".
Das hat mich fast umgehauen - und ich wollte es überhaupt nicht wissen.
Anders wäre es gewesen, wenn es sich um eine Verabredung zum Sex gehandelt hätte (smili)

Aber gut - ich will mich nicht "verbeißen" und wir können den Schriftwechsel damit beenden, dass wir feststellen, dass wir dazu eine unterschiedliche Meinung haben.
Mirjam
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Re: Reem Alsalem, UN„Sonder­bericht­erstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG

Post 15 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Ich weiß gar nicht, was ich da jetzt ob dieser Diskussion schreiben soll "¦ ich bin ehrlich gesagt ziemlich entsetzt. Und es hat mich wieder mal so richtig runtergerissen. Das wird wohl ein paar Tage dauern, bis es vielleicht wieder halbwegs gut ist. Mindestens "¦ (cry)

Mirjam (cry) (cry) (cry)
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