Neue Geschichte: Zirola
Verfasst: Fr 24. Jun 2011, 12:33
Da es eine lange Geschichte ist/wird, habe ich eine Extraseite für diesen Zweck eingerichtet.
Hier nur der "Anreißer"
Zirola
Eigentlich hieß sie Carola. Wir machten uns manchmal ein wenig lustig über sie, weil sie etwas einer Zigeunerin an sich hatte. Sie hatte pechschwarze Haare, war sogar im Winter leicht gebräunt und trug meistens kleine oder große goldene Ohrringe. Eine geheimnisvolle Aura umgab sie, auch etwas Fremdes, so wie wir uns Zigeuner vorstellten. Außerdem sollte sie aus der Hand lesen können. Zuerst nannten einige sie "Carola, die Zigeunerin" und später wurde die Verbindung zwischen diesen Worten hergestellt und sie ganz einfach Zirola genannt. Wir waren aber feige; wir nannten sie nur so, wenn wir über sie sprachen. Nie wurde sie so angesprochen. Sie gehörte zu dem Kreis, der sich locker traf, um mit Motorrädern ein paar Runden zu drehen. Wir unternahmen nichts besonderes, sondern kleine Touren im äußersten Norden Deutschlands und manchmal hinüber zu unseren Nachbarn nach Dänemark, einen Hotdog zu essen.
Zirola bildete meistens mit unserem einzigen Endurofahrer die Nachhut. Ihre 400er Honda war schon älter und wie sich in einigen Mischlingshunden ziemlich viele Rassen wiederfinden, so war auch ihr Motorrad nicht nur mit Hondateilen ausgerüstet. Die Bremspumpe war von einer Yamaha, das Schutzblech von einer Kawasaki und die Sitzbank hatte sie von einer BMW genommen und für ihre Maschine angepasst. Zwar musste sie dafür das gesamte Heck umbauen, aber ihr schien es zu gefallen. Sie war nicht besonders schnell mit ihrem Motorrad, sondern passte sich unserem Endurofahrer oder dem einzigen MZ-Fahrer mit seinem Zweitakt-Eintopf gut an. Man kann aber nicht sagen, dass ihr Eigenbau Probleme machte. Im Gegensatz zu einigen anderen, die schon einmal mit Zündungsproblemen oder verstopften Vergasern liegengeblieben waren, kam sie immer ungeschoren davon.
weiter (wird fortgeführt): http://www.crossdresser-forum.de/zirola.html
Hier nur der "Anreißer"
Zirola
Eigentlich hieß sie Carola. Wir machten uns manchmal ein wenig lustig über sie, weil sie etwas einer Zigeunerin an sich hatte. Sie hatte pechschwarze Haare, war sogar im Winter leicht gebräunt und trug meistens kleine oder große goldene Ohrringe. Eine geheimnisvolle Aura umgab sie, auch etwas Fremdes, so wie wir uns Zigeuner vorstellten. Außerdem sollte sie aus der Hand lesen können. Zuerst nannten einige sie "Carola, die Zigeunerin" und später wurde die Verbindung zwischen diesen Worten hergestellt und sie ganz einfach Zirola genannt. Wir waren aber feige; wir nannten sie nur so, wenn wir über sie sprachen. Nie wurde sie so angesprochen. Sie gehörte zu dem Kreis, der sich locker traf, um mit Motorrädern ein paar Runden zu drehen. Wir unternahmen nichts besonderes, sondern kleine Touren im äußersten Norden Deutschlands und manchmal hinüber zu unseren Nachbarn nach Dänemark, einen Hotdog zu essen.
Zirola bildete meistens mit unserem einzigen Endurofahrer die Nachhut. Ihre 400er Honda war schon älter und wie sich in einigen Mischlingshunden ziemlich viele Rassen wiederfinden, so war auch ihr Motorrad nicht nur mit Hondateilen ausgerüstet. Die Bremspumpe war von einer Yamaha, das Schutzblech von einer Kawasaki und die Sitzbank hatte sie von einer BMW genommen und für ihre Maschine angepasst. Zwar musste sie dafür das gesamte Heck umbauen, aber ihr schien es zu gefallen. Sie war nicht besonders schnell mit ihrem Motorrad, sondern passte sich unserem Endurofahrer oder dem einzigen MZ-Fahrer mit seinem Zweitakt-Eintopf gut an. Man kann aber nicht sagen, dass ihr Eigenbau Probleme machte. Im Gegensatz zu einigen anderen, die schon einmal mit Zündungsproblemen oder verstopften Vergasern liegengeblieben waren, kam sie immer ungeschoren davon.
weiter (wird fortgeführt): http://www.crossdresser-forum.de/zirola.html
