Queerfeindliche Angriffe: Wenn Händchenhalten nicht überall auf Berlins Straßen geht | RBB
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Anne-Mette
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Queerfeindliche Angriffe: Wenn Händchenhalten nicht überall auf Berlins Straßen geht | RBB

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Die Angriffe auf queere Menschen werden mehr - oder zumindest werden sie häufiger angezeigt. Woran kann das liegen?

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2 ... taten.html
Marlene K.
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Re: Queerfeindliche Angriffe: Wenn Händchenhalten nicht überall auf Berlins Straßen geht | RBB

Post 2 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Ich bewege mich seit ein paar Jahren in weiblicher Kleidung und mit meinem uneindeutigen Körper durch ganz Berlin. In dem Artikel wird wieder auf Neukölln, dem Stadtteil, wo mit dem Schwuz der queere Club der Stadt ist, als negatives Beispiel abgehoben.
Meine subjektiven Beobachtungen und Empfindungen sind andere. Abschätzige Blicke und Kommentare erhalte ich meist von Menschen, die ich nicht als von einer anderen Kultur als der unseren geprägt sehe. Wenn ich mich in Neukölln bewege empfinde ich mich als von der deutschen Kultur geprägt manchmal als in der Minderheit auf den Hauptstraßen. Das kann unsicher machen, das ist dann aber mein Problem. Was ich hier seltener erlebe sind laute Kommentare wie in Köpenick oder dem ach so toleranten Bezirk Mitte. Ungefragtes und offensichtliches Fotografieren ist dort oft die nächste Stufe des Übergriffs.
Allerdings habe ich auf Reisen durch "die Proivinz" oft festgestellt, dass ich hier weniger Übergriffe erlebe als in den anonymen großen Städten. Hier sehe ich ähnliche Mechanismen wie im scheinbar anonymen Raum des Internets.
Aber alle diese Fragen sind ja im Beitrag schon angedacht. Ich denke, wir alle sehen den nicht nur für uns ( siehe angegriffene Wahlkampfhelfer ) rauher werdenden Umgang in der Gesellschaft, aber auch die höhere Bereitschaft zur Anzeige und Gegenrede wie in Demonstrationen gegen Rechts.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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