Ein Leben zwischen Hoffnung und Unterdrückung | LGBTIQA+ in Polen
Ein Leben zwischen Hoffnung und Unterdrückung | LGBTIQA+ in Polen

Antworten
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27647
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 217 Mal
Danksagung erhalten: 2509 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Ein Leben zwischen Hoffnung und Unterdrückung | LGBTIQA+ in Polen

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Über die Situation von LGBTIQA+ in Polen im europäischen Kontext

Podiumsdiskussion Freitag, 27. Oktober, 18.00 — 21.00 Uhr (MESZ)
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin Anmeldung
oder im Livestream

In Polen ist der Alltag der LGBTIQA+ von Diskriminierungserfahrungen und Ablehnung geprägt, viele dieser Erfahrungen haben systemischen Charakter. Gleichgeschlechtliche Paare können rechtlich keine Verantwortung füreinander übernehmen, sich nicht mal im Krankenhaus erkundigen, wie es ihrer nächsten Person geht; sie können das gemeinsame Kind nicht vom Kindergarten abholen, ohne jedes Mal eine Vollmacht vorzeigen zu müssen, ganz zu schweigen von Fragen der Erbschaft oder der Steuerveranlagung. Es gibt zudem keine einheitlichen Verfahren, um Hassrede und Hassverbrechen zu erfassen, obwohl ein Anstieg von Gewalttaten gegen LGBTIQA+ beobachtet wird. Gewalt und strukturelle Diskriminierung treffen auch Aktivist*innen und Organisationen, die sich für LGBTIQA+-Rechte einsetzen; Handlungsspielräume für die Zivilgesellschaft werden zunehmend eingeschränkt.
Antworten

Zurück zu „Veranstaltungen - Tagungen - Treffen - Events - Kultur“