15 Antworten zur Transgender-Debatte | DerStandard
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Anne-Mette
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15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

ExUserIn-2026-01-22
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 2 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-01-22 »

Sehr interessanter Artikel - danke Anne-Mette fürs verlinken!

Eine Sache ist mir bei solchen Berichten aber immer unklar: wie hier im Artikel wird gerne der Oberbegriff "Transpersonen" verwendet - als Überschrift steht allerdings "15 Antworten zur Transgender-Debatte" und weiter im Artikel fällt das Wort Transsexuelle. Dabei frage ich mich immer, ob derjenige der solche Artikel verfasst, überhaupt die Unterschiede zwischen Transgender und Transsexuell kennt.

Nehme ich z. B. gleich die erste Frage "Wie viele Transpersonen gibt es?" her, frage ich mich was die Antwort "Darüber gibt es keine genauen Zahlen. Robuste Schätzungen gehen von etwa 0,7 Prozent weltweit aus." umfasst - nur Transsexuelle oder sind da auch Transgender mit eingerechnet? Allerdings bei 0,7% kann ich mir das kaum vorstellen.

Jennifer
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 3 im Thema

Beitrag von Aria »

Lady Jennifer hat geschrieben: So 27. Aug 2023, 11:12 Oberbegriff "Transpersonen" verwendet
....
Dabei frage ich mich immer, ob derjenige der solche Artikel verfasst, überhaupt die Unterschiede zwischen Transgender und Transsexuell kennt.
Aber Jennifer, wundere dich doch nicht über verschiedene Begriffe. Es gibt nämlich gar keine Unterschiede....und das künftige SBGG bestätigt das ja auch in irgendeiner Weise. Alles kann, nichts muss. Jeder entscheidet, wie er möchte und so oft er, sie oder ens das will.
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Anne-Mette
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Aria hat geschrieben: So 27. Aug 2023, 11:53 und so oft er, sie oder ens das will.
ich glaube, das ist kein so großes Problen, obwohl sich viele daran festbeißen und meinen, dass ein "Bäumchen-wechsel-dich-Spiel" entsteht.
Die Zahl der "Rückkehrer" ist bisher verschwindend gering - und es ist auch nicht zu erwarten, dass die Zahlen explodieren.
Wer einmal alles durch hat, angefangen vom Outing bis zum Umschreiben aller wichtigen Papiere, Konto- und Rentenangelegenheiten, wird sich gut überlegen, ob die ganze Prozedur noch einmal durchgeführt werden soll.

Gruß
Anne-Mette
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 5 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-01-22 »

Aria hat geschrieben: So 27. Aug 2023, 11:53 Aber Jennifer, wundere dich doch nicht über verschiedene Begriffe. Es gibt nämlich gar keine Unterschiede....und das künftige SBGG bestätigt das ja auch in irgendeiner Weise. Alles kann, nichts muss. Jeder entscheidet, wie er möchte und so oft er, sie oder ens das will.
Hallo Aria,

naja, zwischen Transsexuell und Transgender sehe ich den Unterschied einer GAOP. Sicher gelten wir alle als Transident, aber Transsexuell ist ein größerer Schritt als ein Transgender - jedenfalls in meinen Augen. Deshalb wundert mich die Angabe von 0,7% wobei ich davon ausgehe, das dabei nur "registrierte" eingerechnet sind. Würde man alle Transgender, Transvestiten, Teilzeitfrauen, etc. mit einrechnen läge die Zahl sicher weitaus höher. Und damit sehe ich eben schon ein "Ungleichnis" in solch einer Angabe.

Jennifer
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Benja
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 6 im Thema

Beitrag von Benja »

Hallo Jennifer

Also bin ich jetzt nicht mehr transsexuell, weil ich, als Frau, meinen Penis behalten möchte?
Das finde ich sehr befremdlich.

Liebe Grüße
Benja
Céline
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 7 im Thema

Beitrag von Céline »

Wenn ich das sagen darf....?
Transident zu sein bedeutet in keinster Weiße !!!!! den operativen Weg gehen zu müssen um als vollständiger Mensch zu gelten. Ich dachte selbst sehr lange ohne OP leben zu können. Letztendlich konnte ich sogar Berührungen wieder zulassen weil mein Kopf mir ein völlig anderes Genital suggeriert hat. Sich den anderen Geschlecht zugehörig zu fühlen hat meiner Meinung nach nichts mit Körperlichen Eigenschaften, Kleidung oder sonstwas zu tun. Das ganze findet allein im Kopf statt. Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung.
Céline
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

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Beitrag von AndreaX »

"Transsexuell" ist für mich einfach nur der altertümliche Begriff.
Das ist für mich - und soweit ich das kenne auch für andere - keine separate Gruppe zu anderen Transpersonen. "Sexuell" ist an Trans sein auch nichts.
Die Definition mit der OP hab ich auch noch nie so gehört, muss ich sagen. Meine sexuelle Orientierung ändere ich ja nicht damit. Ich lehne den Begriff ab

Wenn jemand Trans den Begriff für sich nutzt finde ich das okay. Aber so wie Transe und Schwuchtel geht das für mich nur als Selbsbezeichnung. Von außen ist das eine übergriffige Bezeichnung.

PS: Es kommt vor, dass sich die sexuelle Orientierung in der Transition verändern kann, aber das ist eine ganz andere Geschichte und hat mit der Diskussion hier nichts zu tun.
Zuletzt geändert von AndreaX am So 27. Aug 2023, 15:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 9 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hey...


das ist einfach nur extrem schwierig ohne in eine Grundsatzdiskussion abzurutschen...

erstmal ist Transgeschlechtlichkeit nicht nur an einer Sache festzumachen. Jede Person
hat da irgendwie ihr eigenes Level, ein eigenes Empfinden, eine eigene Dysphorie oder Kongruenz.
Da könnte man schon wieder herleiten, das eine Person mit einer hohen Inkongruenz andere
mit mehr Kongruenz als nicht trans* wahrnimmt. Und trans* sein aufhört wenn Kongruenz erreicht ist.

Aber was man erreichen möchte, um sich "vollständig" zu fühlen hat nicht nur mit dem Kopf zu tun
Celine, dann könnte man es auch einfach wegtherapieren und du weisst das geht nicht.

Wenn ich mir transsexuell im wirklichen Wortsinn betrachte ist eine Person, bei der sich
die Sexualität nicht ändert, auch nicht transsexuell.
Auch die Identität ändert sich bei manchen nicht mit einer körperlichen Angleichung.
Daher sind die Worte und die Inhalte doch nur dazu da eine gewisse Vorstellung des Ganzen an andere,
und/oder nicht trans Personen zu vermitteln, man könnte auch sagen es liegt eine trans* Somatik vor, sollte es nur
um den Körper gehen.

Also name it as you like, alle im trans* Spektrum eint aber etwas an sich ändern zu wollen, etwas nicht gut zu finden
wie es ist und letztendlich sind wir alle, ausnahmlos alle auf einem Weg wohin und kein bisschen was Besonderes.

Cool wäre deshalb, diese ganze Hin und Her einfach mal sein zu lassen und loszuleben wie man ist.
Das ist ohne Wortglauberei am authentischsten, aber wer Zeit dazu hat sich daran den Kopf zu zerbrechen, nur zu...

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Magdalena
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 10 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

bei der Frage, wieviel Transpersonen gibt es, wir häufig auf Zahlen zurückgegriffen, wieviel Verfahren zur Namens- und Personenstandsänderung wurden durchgeführt. Personen, welche diesen Weg nicht einschlagen, können nur geschätzt werden. Vielleich noch über die Krankenkassen, wenn Behandlungen wegen einer gestörten Geschlechtsidentität abgerechnet werden.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 11 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Moin,

für mich wird die Diskussion oftmals an der falschen Stelle geführt.

Es ist in diesem Kontext unerheblich, wie viele Menschen sich als Trans verstehen.

Es ist in diesem Kontext unerheblich, ob sich Menschen operieren lassen oder eine Hormontherapie machen wollen.

Es ist in diesem Kontext unerheblich, was ich unter der Bluse oder in der Hose habe.

Es geht um das eigene Selbstverständnis. Es geht um meine Würde. Und die wird massiv mit Scheinargumenten verletzt und mit Füßen getreten. Dass ich in einen Generalverdacht gestellt werde, ich würde Frauen belästigen oder schädigen wollen, wenn ich als Frau auf die Straße gehe ist eine Verletzung der Menschenrechte und der Verfassung.

Was in dieser Diskussionen Menschen angetan wird, weil einige meinen, sie hätten die Deutungshoheit über ein Geschlecht ist in meinen Augen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und widerspricht massiv unserer Kultur. Es sind Vorboten einer Diktatur, in der wenige bestimmen, was andere Menschen auch in ihrer Gesundheit und in ihrer Gleichberechtigung betrifft. Keine Frau wird per se einen Schaden erleiden, nur weil in meinem Personalausweis ein Geschlechtseintrag stehen soll, der nicht den biologischen Gegebenheiten entspricht.

Und es geht noch nicht einmal um den Eintrag, sondern nur um das Verfahren, wie dieser Eintrag zustande kommt. Dafür werde ich pauschal kriminalisiert und gesellschaftlich diskriminiert ? Was sind das für Menschen, die auf diese Weise mit Verwirrungen, Lügen und Hetze opponieren ?
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 12 im Thema

Beitrag von Aria »

Anne-Mette hat geschrieben: So 27. Aug 2023, 12:15 Wer einmal alles durch hat, angefangen vom Outing bis zum Umschreiben aller wichtigen Papiere, Konto- und Rentenangelegenheiten, wird sich gut überlegen, ob die ganze Prozedur noch einmal durchgeführt werden soll.
Naja, so eine Mammutaufgabe ist das jetzt auch nicht und in Teilen ist ja auch gar nicht zwingend notwendig.
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 13 im Thema

Beitrag von Aria »

Lady Jennifer hat geschrieben: So 27. Aug 2023, 12:29 naja, zwischen Transsexuell und Transgender sehe ich den Unterschied einer GAOP. Sicher gelten wir alle als Transident, aber Transsexuell ist ein größerer Schritt als ein Transgender - jedenfalls in meinen Augen.
Es gibt keinen Unterschied, und die GaOP macht ihn auch nicht. Das deutsche Wort ist einfach eine ungenaue Übersetzung.
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Re: 15 Antworten zur Transgender„Debatte | DerStandard

Post 14 im Thema

Beitrag von Sophia69 »

Cool wäre deshalb, diese ganze Hin und Her einfach mal sein zu lassen und loszuleben wie man ist.
Das ist ohne Wortglauberei am authentischsten, aber wer Zeit dazu hat sich daran den Kopf zu zerbrechen, nur zu...

Da kann ich nur zustimmen! Entscheidend für mich ist doch bei der Frage, wer ich bin?, dass, was mein Bewusstsein mir vorgibt was ich bin. Und wenn es mir sagt, ich bin eine Frau, dann bin ich eine und benötige auch nicht ein "Trans" davor. Dabei ist es auch vollkommen egal, welche Merkmale mein Körper aufweist.
Glaubte ich, ich wäre eine Schlange und schlängelte mich nur noch über den Boden, dann ist es auch egal, ob ich Arme und Beine habe, dann bin ich eine Schlange :lol:
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