Gesundheit/Antwort
Die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen werden nach Angaben der Bundesregierung bei Reformen im Gesundheitssystem stets berücksichtigt. Wichtige Schritte seien etwa neben der Einrichtung von medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen auch Verbesserungen in der Heil- und Hilfsmittelversorgung, heißt es in der Antwort (20/7053) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/6779) der Unionsfraktion.
Ein wesentliches Thema sei die Barrierefreiheit von Arztpraxen. Die Informationen über Zugangsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen zur ärztlichen Versorgung auch im Internet hätten sich deutlich verbessert, heißt es in der Antwort weiter. Zur Behandlung in Sozialpädiatrischen Zentren, Einrichtungen der Behindertenhilfe und medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung und schweren Mehrfachbehinderungen bestehe in der Regel ein barrierefreier Zugang.
Auch in der Versorgung gibt es den Angaben zufolge viele spezielle Regelungen, die den Belangen von Menschen mit Behinderungen Rechnung tragen, so etwa in der Psychotherapie-Richtlinie, der Richtlinie über Maßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen und in der Rehabilitations-Richtlinie. Gleichwohl gelte es, hinsichtlich der Barrierefreiheit, Inklusion und Diversität weitere Fortschritte zu erzielen.
Bundestag | Hilfen für Menschen mit Behinderung im Gesundheitssystem
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Re: Bundestag | Hilfen für Menschen mit Behinderung im Gesundheitssystem
Ja da sind die mal wieder. Die Unterschiede zwischen Theorie und Praxis. Als Rollstuhlfahrerin habe ich die Erfahrung gemacht, das ganz zufällig die Fahrstühle bei Arztpraxen kaputt gehen, wenn ich angegeben habe, das ich auf den Rollstuhl angewiesen bin. Habe ich mich auf mein Glück verlassen, nichts gesagt und einfach so nach einen Termin gefragt habe, waren die Fahrstühle heile. Die Angst vor zusätzliche Mehrbelastung ist ziemlich hoch und die Vergütung steht dann in keinem Verhältnis. Bei Fachärzten, bei denen gesetzlich Versucherten 1/2 bis 1 Jahr auf Termine warten müssen, ist einfach kaum Zeit für zusätzliche Arbeit, wenn sich nicht abklären läßt wie hoch dieser sein wird. Ein offener Umgang mit der Problematik damit wäre Hilfreich, verhindern aber mache Gesetze, die eigendlich Menschen mit Einschränkungen unterstützen sollen. Somit wird aus Menschen mit Einschränkungen Behinderte gemacht, aber auf dem Papier sieht alles gut aus.
Ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung bei der Sache, andere, vorallem Menschen mit viel privater Unterstützung haben vieleicht andere gemacht.
Liebe Grüße, Tira
Ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung bei der Sache, andere, vorallem Menschen mit viel privater Unterstützung haben vieleicht andere gemacht.
Liebe Grüße, Tira
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