RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
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Anne-Mette
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RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Moin,
das ist bestimmt auch für andere Städte gültig
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2 ... tudie.html
das ist bestimmt auch für andere Städte gültig
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2 ... tudie.html
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Annette
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Zitat aus dem Text:
"Wir leben in historisch gewachsenen Städten und für den Löwenanteil an dieser Geschichte waren Planer zuständig. Bewusst männlich und ungegendert."
DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN !!!
Sind jetzt die ehemaligen, männlichen Stadtplaner verantwortlich für die desolaten Sicherheitszustände?
Geht die Gefahr belästigt, überfallen, usw, tatsächlich von der urbanen Planung, also von Gebäuden und Infrastruktur aus?
Die eigentliche Frage sollte lauten: Wer sind all diese Kriminellen, die so etwas tun? Wer sind die, die uns am liebsten ermorden möchten, um dann auch noch von den Medien in Schutz genommen zu werden (es waren ja die bösen, die ach so pösen Stadtplaner)?
Einmal mehr wird das eigentliche Thema "kriminelles Gesocks" unter den Teppich gekehrt und die vermeintlichen Sündenböcke in den eigenen Reihen ausgemacht und angeprangert. Sollen die bloss auf dieser Schiene weiterfahren und ordentlich Selbsthass schüren, niemand braucht sich über vermehrten Zulauf beim rechten Block zu wundern.
Annette
"Wir leben in historisch gewachsenen Städten und für den Löwenanteil an dieser Geschichte waren Planer zuständig. Bewusst männlich und ungegendert."
DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN !!!
Sind jetzt die ehemaligen, männlichen Stadtplaner verantwortlich für die desolaten Sicherheitszustände?
Geht die Gefahr belästigt, überfallen, usw, tatsächlich von der urbanen Planung, also von Gebäuden und Infrastruktur aus?
Die eigentliche Frage sollte lauten: Wer sind all diese Kriminellen, die so etwas tun? Wer sind die, die uns am liebsten ermorden möchten, um dann auch noch von den Medien in Schutz genommen zu werden (es waren ja die bösen, die ach so pösen Stadtplaner)?
Einmal mehr wird das eigentliche Thema "kriminelles Gesocks" unter den Teppich gekehrt und die vermeintlichen Sündenböcke in den eigenen Reihen ausgemacht und angeprangert. Sollen die bloss auf dieser Schiene weiterfahren und ordentlich Selbsthass schüren, niemand braucht sich über vermehrten Zulauf beim rechten Block zu wundern.
Annette
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Michi
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Man könnte meinen, das Motto lautet:Annette hat geschrieben: So 29. Jan 2023, 20:24 Zitat aus dem Text:
"Wir leben in historisch gewachsenen Städten und für den Löwenanteil an dieser Geschichte waren Planer zuständig. Bewusst männlich und ungegendert."
"Die Schuldigen stehen bereits fest. Lasst uns nach Kräften suchen, was wir ihnen vorwerfen können."
Ganz ehrlich:
Was genau ändert sich an der aktuellen Situation, wenn man darüber klagt, was in der Vergangenheit von wem gemacht wurde? Ich vermisse in dem Zusammenhang jegliche konstruktiven Vorschläge!
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Jasmine
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Es ist nicht nur Berlin. Ich habe auch ein ungutes Gefühl wenn ich im Dunklen nach Hause gehe. Aber hier freue ich mich wenn ich auf dem Weg telefonieren kann. Persönlich fühle ich mich dann sicherer. Wenn ich bei Freundinnen zu Besuch bin, dann werde ich auch nach Hause gefahren wenn es zu spät bzw. dunkel ist. Es ist meiner Meinung nach gefährlicher geworden und die Verrohung der Gesellschaft macht mir Angst.
Liebe Grüße Jasmine
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Marlene K.
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Das nenne ich mal Framing, bewusst falsches Einordnen nach den eigenen Vorurteilen.Annette hat geschrieben: So 29. Jan 2023, 20:24 ...
Sind jetzt die ehemaligen, männlichen Stadtplaner verantwortlich für die desolaten Sicherheitszustände?
Geht die Gefahr belästigt, überfallen, usw, tatsächlich von der urbanen Planung, also von Gebäuden und Infrastruktur aus?
...
Einmal mehr wird das eigentliche Thema "kriminelles Gesocks" unter den Teppich gekehrt und die vermeintlichen Sündenböcke in den eigenen Reihen ausgemacht und angeprangert. Sollen die bloss auf dieser Schiene weiterfahren und ordentlich Selbsthass schüren, niemand braucht sich über vermehrten Zulauf beim rechten Block zu wundern.
Annette
Schon der einleitende Satz widerspricht allem, was Du hier sagst.
Hier wird nicht von "kriminellem Gesocks gesprochen, schon garnicht von solchem nicht "aus den eigenen Reihen".Berlin ist so sicher wie seit zehn Jahren nicht mehr - sagt die Kriminalitätsstatistik. Trotzdem fühlen sich viele unsicher in der Stadt, vor allem Frauen.
Darf ich mal nachfragen woher Du weißt, dass die "Sündenböcke" nur "in den eigenen Reihen" zu finden sind.
Hier wird von empfundenem und trotzdem berechtigten Gefühl der Unsicherheit gesprochen.
Glücklicherweise erhalten rechte und faschistische Strukturen in der Gesamtsicht nicht den von Dir beklagten Zulauf. Solche Äußerungen wie Deine sind nicht die Ursache für den geringeren Zulauf, eher im Gegenteil.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Marlene K.
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Darf ich hier nachhelfen. Die hier vorgeschlagene Lösung ist es bei zukünftiger Planung den "weiblichen" Blickwinkel zu berücksichtigen.MichiWell hat geschrieben: So 29. Jan 2023, 21:44Man könnte meinen, das Motto lautet:Annette hat geschrieben: So 29. Jan 2023, 20:24 Zitat aus dem Text:
"Wir leben in historisch gewachsenen Städten und für den Löwenanteil an dieser Geschichte waren Planer zuständig. Bewusst männlich und ungegendert."
"Die Schuldigen stehen bereits fest. Lasst uns nach Kräften suchen, was wir ihnen vorwerfen können."
Ganz ehrlich:
Was genau ändert sich an der aktuellen Situation, wenn man darüber klagt, was in der Vergangenheit von wem gemacht wurde? Ich vermisse in dem Zusammenhang jegliche konstruktiven Vorschläge!
Licht und Einsehbarkeit in Unterführungen verbessern, aber auch das vermeintliche Wert- und Machtgefälle zwischen männliuch gewertetem und weiblich gewertetem in den Köpfen zu ändern.
Marlene
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ChristinaF
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Naja, so oder so? Ich finde, dass es in den größeren Städten ohnehin schwieriger ist, physischer Gewalt auszuweichen. Und ehrlich gesagt, würde ich mir in Berlin oder Hamburg usw. zweimal überlegen nachts auszugehen.
LG Christina
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Laila-Sarah
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Weiß nicht ... in keiner anderen Stadt der Welt fühle ich mich sicherer als in Berlin. Gerade en Femme.
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Michi
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Du brauchst mir nicht nachhelfen. Ich habe lediglich herausgestellt, dass ein wesentlicher Teil des Artikels aus negativem Framing und dem völlig unnötigen Kultivieren von Ressentiments gegen Männer besteht. Es liegt doch auf der Hand, dass dies nicht zur Lösung des Problems beiträgt.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
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Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Aria
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen (befragt wurden Frauen) Angst macht: Suspekte Personen, sagen fast die Hälfte.
Damit ist eigentlich alles gesagt.
Es geht sich entschieden unentspannter nach Hause, wenn dich jemand dumm anquatscht - auch wenn der 20 Meter entfernt ist und die Strasse ganz gut ausgeleuchtet ist. Da brauch man auch kein neues Feindbild aufbauen, nur um einen Artikel zu schreiben.
Dunkelheit kann zwar noch immer ganz gut dafür herhalten Ängste zu untermauern - so wie der böse, weisse Hai. Aber mir ist ein dunkler Heimweg auf dem Land viel lieber als ein fast normaler Abend in der Stadt, wo 300 Meter weiter eine Hundertschaft der Polizei anrückt, um eine "Hochzeits-Party" aufzulösen. 10 Min. eher und das wäre meine Richtung gewesen......
Damit ist eigentlich alles gesagt.
Es geht sich entschieden unentspannter nach Hause, wenn dich jemand dumm anquatscht - auch wenn der 20 Meter entfernt ist und die Strasse ganz gut ausgeleuchtet ist. Da brauch man auch kein neues Feindbild aufbauen, nur um einen Artikel zu schreiben.
Dunkelheit kann zwar noch immer ganz gut dafür herhalten Ängste zu untermauern - so wie der böse, weisse Hai. Aber mir ist ein dunkler Heimweg auf dem Land viel lieber als ein fast normaler Abend in der Stadt, wo 300 Meter weiter eine Hundertschaft der Polizei anrückt, um eine "Hochzeits-Party" aufzulösen. 10 Min. eher und das wäre meine Richtung gewesen......
¡no lamento nada!
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rika
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Ich lebe nicht in Berlin, sondern in Braunfels, einer kleinen wunderschönen, beschaulichen Stadt mit einem mächtigen Schloss und einem schönen Kurpark, der direkt an meiner Wohnung beginnt - auf der einen Seite ein Park, auf der anderen ein kleines Wäldchen ist.
Da ich ein wenig in der Lokalpolitik aktiv bin, kommt es vor, dass Sitzungen am oberen Ende im Kurparktreff stattfinden und ich danach wieder herunter gehe.
Und ganz ehrlich: da ist etwas, was mich nach hinten schauen lässt: die Wege sind nicht gut beleuchtet, die Büsche und Sträucher hoch.
Dabei bin ich - Ekkehard - 1,90 groß und mit knapp 100 kg nicht gerade schmächtig und von meinem Auftreten auch nicht ängstlich, aber...
Ich glaube, es ist die Dunkelheit, die den Menschen Angst einflösst, da wir keine nachtaktiven Lebenwesen sind (von einigen hier abgesehen
)
Manchmal gehe ich lieber den beleuchteten Umweg.
rika
Da ich ein wenig in der Lokalpolitik aktiv bin, kommt es vor, dass Sitzungen am oberen Ende im Kurparktreff stattfinden und ich danach wieder herunter gehe.
Und ganz ehrlich: da ist etwas, was mich nach hinten schauen lässt: die Wege sind nicht gut beleuchtet, die Büsche und Sträucher hoch.
Dabei bin ich - Ekkehard - 1,90 groß und mit knapp 100 kg nicht gerade schmächtig und von meinem Auftreten auch nicht ängstlich, aber...
Ich glaube, es ist die Dunkelheit, die den Menschen Angst einflösst, da wir keine nachtaktiven Lebenwesen sind (von einigen hier abgesehen
Manchmal gehe ich lieber den beleuchteten Umweg.
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Marlene K.
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Ich bleibe dabei. Die "Hochzeits-Party", die ja auch hier in Anführungsstrichen steht um sie als von den Anderen, wer immer das auch ist, gegenüber von "uns", wer immer das ist, abzugrenzen kann ebenso bedrohlich sein wie das Fußballspiel mit Hooligans, die wilde Abiturfeier, die Demosnstration von christlichen Fundamentalisten die von der Polizei aufghelöst werden.Aria hat geschrieben: Mo 30. Jan 2023, 19:38 ...
Dunkelheit kann zwar noch immer ganz gut dafür herhalten Ängste zu untermauern - so wie der böse, weisse Hai. Aber mir ist ein dunkler Heimweg auf dem Land viel lieber als ein fast normaler Abend in der Stadt, wo 300 Meter weiter eine Hundertschaft der Polizei anrückt, um eine "Hochzeits-Party" aufzulösen. 10 Min. eher und das wäre meine Richtung gewesen......
Mir persönlich ist es egal, ob mich im Sommer diesen Jahren einer von "denen" oder so wie geschehen einer von "uns" mit akzentfreiem Deutsch mitten am Nachmittag mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat. Ich persönlich schließe für mich daraus nicht zu fordern dass "wir" eingesperrt oder ausgewiesen werden. Ich sehe überall zunächst Menschen, nicht "wir" und "die".
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Marlene K.
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Ich finde es ziemlich traurig, dass hier ein wichtiges Thema, was Schuldzuschreibungen in der Benennung der Fakten vermeidet zu einer Diskussion über "die" und "uns" benutzt wird.
Ich denke, und hier benenne ich den Elefanten im Raum, auch Frauen mit schwarzem Haar oder gar Kopftuch, auch muslimische Schwule und trans Menschen fühlen sich in diesem Land, dass trotz "Masseneinwanderung" so wenig Gewalt erlebt wie noch nie ( vielleicht wegen der Masseneinwanderung? ) bedroht und erleben Übergriffe wie jeder Mensch, der nicht dem Idealbild des Mannes entspricht.
Ich für meinen Teil befürworte das Sicherheitsgefühl für, alle Menschen zu verbessern. Das kann durch anderes Denken von "Männnern", und hier meine ich nicht alle Männer sondern nur die, die sich für überlegen halten, aber auch durch die offene Gestaltung von öffentlichem Raum geschehen.
Fakt ist: Körperliche Gewalt im öffentlichen Raum geht zu großen Teilen von jungen Männern aus.
Ich denke, und hier benenne ich den Elefanten im Raum, auch Frauen mit schwarzem Haar oder gar Kopftuch, auch muslimische Schwule und trans Menschen fühlen sich in diesem Land, dass trotz "Masseneinwanderung" so wenig Gewalt erlebt wie noch nie ( vielleicht wegen der Masseneinwanderung? ) bedroht und erleben Übergriffe wie jeder Mensch, der nicht dem Idealbild des Mannes entspricht.
Ich für meinen Teil befürworte das Sicherheitsgefühl für, alle Menschen zu verbessern. Das kann durch anderes Denken von "Männnern", und hier meine ich nicht alle Männer sondern nur die, die sich für überlegen halten, aber auch durch die offene Gestaltung von öffentlichem Raum geschehen.
Fakt ist: Körperliche Gewalt im öffentlichen Raum geht zu großen Teilen von jungen Männern aus.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Juliane
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
ChristinaF hat geschrieben: Mo 30. Jan 2023, 11:34 Ich finde, dass es in den größeren Städten ohnehin schwieriger ist, physischer Gewalt auszuweichen. Und ehrlich gesagt, würde ich mir in Berlin oder Hamburg usw. zweimal überlegen nachts auszugehen.
LG Christina
Also ich lebe in einer der von dir genannten beiden Städte. Und ich fühle mich sicher. Auch
abends und nachts. Aber ich lebe auch nicht in den sozialen Brennpunkten, sondern in einem
eher ruhigen Vorort.
Eines der größten Probleme ist nämlich, dass jeder, aber auch jeder kleine SCHEISSvorfall
sofort in unserer vernetzten Gesellschaft breitgetreten wird. Genauso wie der Schritt in einen
Hundhaufen, den man anschließend, beim weitergehen, in der Welt verteilt.
Es ist erst wenige Jahre her, da hat man erst Wochen später, und mehr durch Zufall, erfahren,
was in der Nachbarstadt passiert ist. Heute wird jeder Mist sofort gefilmt, gestream, per Handy
oder auf sonstwelchen Kanälen, in die gesamte Welt verteilt.
Der berühmte Sack Reis, der in China umfällt, schafft es innerhalb weniger Minuten um den
gesamten Globus. Und gefühlt wird damit die Welt gefährlicher, nur weil wir mehr und immer
schneller, alles mögliche erfahren.
Liebe Grüße, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
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Lina
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Re: RBB | Warum der nächtliche Heimweg vielen Menschen in Berlin Angst macht
Absolut richtig. Es gibt definitiv Tageszeiten, wo beispielsweise so viele Besoffene und kriminelle Elemente unterwegs sind, dass ich auch meinen Weg genauestens Plane und ShareNow oder Taxi einplane, wenn ich nett gekleidet bin, verletzlichen aussehe und bestimmt nicht so mobil bin wie in Trekkingschuhen und Cargo-Hose.
Das gilt für Berlin, Hamburg, Copenhagen (insbesondere), München oder Barcelona.
Aber die Tendenz alles auf zu blasen wg. einem Vorfall und behaupten, alles wäre schlimmer als je, stinkt einfach. Es stinkt nach Geldmacherei der Medien, Populismus der Rechten und viel mehr.
Insbesondere wenn die Kriminalitätsstatistiken was anderes zeigen.
Und dann kommt jemand und sagt - wir fühlen uns doch nicht sicher.
Vielleicht sollte man dann vielleicht DAS Problem in Angriff nehmen - sich nicht sicher FUEHLEN.
...
Und dann einen kurzen Kommentar zu einem Wortwechsel weiter oben. Nein, Stadtplaner sind nicht alleinverantwortlich für die Sicherheit in der Stadt. Aber die Stadtplanung hat ganz sicher einen grossen Einfluss darauf. Warum gibt es sonst Stadtteile, wo alles total aus dem Ruder läuft und andere, wo nichts los ist?
Gerade jetzt bin ich im neuen Hamburger Stadtteil , Hafencity. Unterwegs hierher habe ich 6-8 Minuten in einer Station gewartet, wo min. 8 Säufer/Drogensüchtige sich herumgetrieben haben. In der U-Bahn Station in der Hafencity, wie üblich, keinen einzigen.
Und man hat tatsächlich über so was nachgedacht in der Planung.
Das gilt für Berlin, Hamburg, Copenhagen (insbesondere), München oder Barcelona.
Aber die Tendenz alles auf zu blasen wg. einem Vorfall und behaupten, alles wäre schlimmer als je, stinkt einfach. Es stinkt nach Geldmacherei der Medien, Populismus der Rechten und viel mehr.
Insbesondere wenn die Kriminalitätsstatistiken was anderes zeigen.
Und dann kommt jemand und sagt - wir fühlen uns doch nicht sicher.
Vielleicht sollte man dann vielleicht DAS Problem in Angriff nehmen - sich nicht sicher FUEHLEN.
...
Und dann einen kurzen Kommentar zu einem Wortwechsel weiter oben. Nein, Stadtplaner sind nicht alleinverantwortlich für die Sicherheit in der Stadt. Aber die Stadtplanung hat ganz sicher einen grossen Einfluss darauf. Warum gibt es sonst Stadtteile, wo alles total aus dem Ruder läuft und andere, wo nichts los ist?
Gerade jetzt bin ich im neuen Hamburger Stadtteil , Hafencity. Unterwegs hierher habe ich 6-8 Minuten in einer Station gewartet, wo min. 8 Säufer/Drogensüchtige sich herumgetrieben haben. In der U-Bahn Station in der Hafencity, wie üblich, keinen einzigen.
Und man hat tatsächlich über so was nachgedacht in der Planung.