Beleidigungen
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Jasmine
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Beleidigungen
Die Welt wird rauer. Ich war mit Menalee in der Kirche und wir gingen zu Fuß nach Hause. In der Kirche gab sich die Gemeinde noch den Friedensgruß und wir waren voller Freude als wir uns auf den Heimweg machten. Auf dem Weg (mit etwas Abstand) wurden wir, insbesondere ich von Frauen südosteuropäischer Herkunft mit Worten bedacht. Der beleidigende Charakter der Worter war mir gleich klar. Auch spuckten sie in unsere Richtung. Wir ließen uns nicht beirren und gingen unseren Weg ohne weitere Worte denn sie waren in der Überzahl. Wir sind gut zu Hause angekommen aber wohl ist uns nicht. Was kommt als nächstes?
Grüße von Jasmine
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Magdalena
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Re: Beleidigungen
Liebe Jasmine,
es ist erstmal gut, dass Du und Menalee habt nicht beirren lassen. Auch wenn es nicht einfach ist, Kopf hoch und aufrecht weitergehen. Schwäche zeigen, stärkt die von Dir beschriebenen Frauen. Bringt es etwas sich an den Pfarrer zu wenden. So wie ich es verstehe, bist Du und Menalee schon länger Mitglieder dieser Gemeinde. Bringt es etwas sich d der m Pfarrer anzuvertrauen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
es ist erstmal gut, dass Du und Menalee habt nicht beirren lassen. Auch wenn es nicht einfach ist, Kopf hoch und aufrecht weitergehen. Schwäche zeigen, stärkt die von Dir beschriebenen Frauen. Bringt es etwas sich an den Pfarrer zu wenden. So wie ich es verstehe, bist Du und Menalee schon länger Mitglieder dieser Gemeinde. Bringt es etwas sich d der m Pfarrer anzuvertrauen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Marit
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Re: Beleidigungen
Liebe Jasmine,
ich fühle mit dir - dein Tag wurde dir von böswilligen Menschen verdorben, schlimm genug. Hoffentlich bist du drüber hinweg.
Diese Frauen tun mir auch leid, denn es geht ihnen offensichtlich nicht gut, sie sind mit sich nicht im Reinen. Nun meinen sie, wenn sie jemanden finden, der vermeintlich unter ihnen steht und auf den sie herabsehen können, den sie verächtlich machen können, geht es ihnen besser. Ganz sicher nicht. Ich habe solche Menschen kennengelernt und gemerkt, dass ein Lächeln am besten hilft und es dann beiden Seiten besser geht. Natürlich nicht bei so einem Mob, da hilft nur weggehen.
Wenn es mit den schlechten Entwicklungen so weitergeht, werden in unserer individualisierten erfolgsgewohnten Gesellschaft noch mehr an sich zweifeln und sich nach potentiellen Opfern umsehen. Das ist die Stunde derer, die wohlfeile und gleichzeitig völlig abstruse Erklärungen liefern, sei es das die kommunistische/kapitalistische Weltverschörung oder die Gendermafia. Da bin ich bei Nicole, auch wenn ich finde, dass ihre 'Kirchenkritik' hier nicht passt.
Diesen abstrakten Feindbildern können wir nur uns selbst entgegenstellen, als reale gesunde Menschen, die im Leben und in der Gesellschaft stehen. Wer sonst könnte dem dumpfen Hass sonst den Wind aus den Segeln nehmen?
Hab es gut!
Marit
ich fühle mit dir - dein Tag wurde dir von böswilligen Menschen verdorben, schlimm genug. Hoffentlich bist du drüber hinweg.
Diese Frauen tun mir auch leid, denn es geht ihnen offensichtlich nicht gut, sie sind mit sich nicht im Reinen. Nun meinen sie, wenn sie jemanden finden, der vermeintlich unter ihnen steht und auf den sie herabsehen können, den sie verächtlich machen können, geht es ihnen besser. Ganz sicher nicht. Ich habe solche Menschen kennengelernt und gemerkt, dass ein Lächeln am besten hilft und es dann beiden Seiten besser geht. Natürlich nicht bei so einem Mob, da hilft nur weggehen.
Wenn es mit den schlechten Entwicklungen so weitergeht, werden in unserer individualisierten erfolgsgewohnten Gesellschaft noch mehr an sich zweifeln und sich nach potentiellen Opfern umsehen. Das ist die Stunde derer, die wohlfeile und gleichzeitig völlig abstruse Erklärungen liefern, sei es das die kommunistische/kapitalistische Weltverschörung oder die Gendermafia. Da bin ich bei Nicole, auch wenn ich finde, dass ihre 'Kirchenkritik' hier nicht passt.
Diesen abstrakten Feindbildern können wir nur uns selbst entgegenstellen, als reale gesunde Menschen, die im Leben und in der Gesellschaft stehen. Wer sonst könnte dem dumpfen Hass sonst den Wind aus den Segeln nehmen?
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Nichts ist für immer.
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petra0103
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Re: Beleidigungen
Liebe Jasmin,
ich kann nur hoffen, dass dieses Erlebnis für Dich ein Einzelfall bleiben wird. Leider scheint es so zu sein, dass es doch einige Menschen gibt, die vielleicht motiviert durch die Anonymität in den sozialen Medien auch im realen Leben aggressiver werden. Dann kann frau nur hoffen, dass es auf verbale Attacken beschränkt bleibt.
Bitte versuche Dich nicht zu sehr durch dieses Erlebnis beeinflussen zu lassen. Lebe Dein Leben nach Deinen Vorstellungen.
Liebe Grüße
Petra
ich kann nur hoffen, dass dieses Erlebnis für Dich ein Einzelfall bleiben wird. Leider scheint es so zu sein, dass es doch einige Menschen gibt, die vielleicht motiviert durch die Anonymität in den sozialen Medien auch im realen Leben aggressiver werden. Dann kann frau nur hoffen, dass es auf verbale Attacken beschränkt bleibt.
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scheue_Sarah
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Re: Beleidigungen
Jasmine, fühl Dich einfach mal gedrückt...
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aus der Rocky Horror Picture Show
"Es braucht einen echten Mann, um sich mit seiner weiblichen Seite wohlzufühlen..."
Backstreet Boy AJ McLean aus Solidarität zu Harry Styles' Foto im Kleid auf der Vogue
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Momo58
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Re: Beleidigungen
Hi Jasmin,
Bo ey; ich muss mich gerade ganz schön zurück nehmen. Solche Beleidigungen triggern mich ziemlich heftig. Da geht bei mir der Wunsch nach Gerechtigkeit los. OK der Sinn für Gerechtigkeit ist mir von meiner Mutter anerzogen worden. So etwas zu schlucken, über sich ergehen lassen, halte ich für falsch. Eine Überreaktion kommt aber auch nicht in Frage (obwohl ich innerlich schlimme Phantasien entwickle, die ich aber niemals ausführen würde). Ich würde das Gespräch mit dem Pfarrer suchen und ihn bitten, beim nächsten Gottesdienst über das Thema Trans zu predigen. Das wäre zumindest eine adäquate Vorgehensweise.
Nicht nur für dich, sondern auch für deine Kirchengemeinde sind Mitglieder aus osteuropäischen Ländern problematisch, da die Kirchen dort gegenüber dem Thema Trans nicht gerade sehr offen sind.
Schlaf eine Nacht drüber, dann kommst du emotional runter, kannst klarer denken und dich dann entscheiden wie du auf diese Beleidigung von Mitgliedern deiner Kirchengemeinde reagierst. Der Kirche darf es nicht egal sein. Wie heißt es doch so schön? LIEBE deinen NÄCHSTEN wie dich selbst, oder Du sollst KEIN falsch Zeugnis reden. Vor Gott sind alle Menschen gleich. Mehr fällt mir als Atheist dazu leider nicht ein. Fühl dich umarmt.
Liebe Grüße
Manuela
Bo ey; ich muss mich gerade ganz schön zurück nehmen. Solche Beleidigungen triggern mich ziemlich heftig. Da geht bei mir der Wunsch nach Gerechtigkeit los. OK der Sinn für Gerechtigkeit ist mir von meiner Mutter anerzogen worden. So etwas zu schlucken, über sich ergehen lassen, halte ich für falsch. Eine Überreaktion kommt aber auch nicht in Frage (obwohl ich innerlich schlimme Phantasien entwickle, die ich aber niemals ausführen würde). Ich würde das Gespräch mit dem Pfarrer suchen und ihn bitten, beim nächsten Gottesdienst über das Thema Trans zu predigen. Das wäre zumindest eine adäquate Vorgehensweise.
Nicht nur für dich, sondern auch für deine Kirchengemeinde sind Mitglieder aus osteuropäischen Ländern problematisch, da die Kirchen dort gegenüber dem Thema Trans nicht gerade sehr offen sind.
Schlaf eine Nacht drüber, dann kommst du emotional runter, kannst klarer denken und dich dann entscheiden wie du auf diese Beleidigung von Mitgliedern deiner Kirchengemeinde reagierst. Der Kirche darf es nicht egal sein. Wie heißt es doch so schön? LIEBE deinen NÄCHSTEN wie dich selbst, oder Du sollst KEIN falsch Zeugnis reden. Vor Gott sind alle Menschen gleich. Mehr fällt mir als Atheist dazu leider nicht ein. Fühl dich umarmt.
Liebe Grüße
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Karla
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Re: Beleidigungen
Liebe Jasmine,
ich fühle mit Dir!
Mein "letztes Mal" war in der Straßenbahn:
Der Kerl hat einen Blick über die kalte Schulter und ein Schulterzucken kassiert: Ich bin halt so, ob es Dir paßt oder nicht!
An der übernächsten Haltestelle hat er sich von mir höflich verabschiedet, ohne daß ich 1 Wort sagen mußte!
(in der Straßenbahn hatte ich natürlich einen "relativen Schutz" durch andere Fahrgäste, Videoüberwachung,...)
...und auf einen Angriff hätte ich mit ALLEN Waffen einer Frau reagiert!
LG Karla
ich fühle mit Dir!
Mein "letztes Mal" war in der Straßenbahn:
Der Kerl hat einen Blick über die kalte Schulter und ein Schulterzucken kassiert: Ich bin halt so, ob es Dir paßt oder nicht!
An der übernächsten Haltestelle hat er sich von mir höflich verabschiedet, ohne daß ich 1 Wort sagen mußte!
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Re: Beleidigungen
Ja was kommt als nächstes? Heute begleitete ich die Jassi zur Krankenkasse und durfte miterleben wie die Mitarbeiterin hochnäsig (ich könnte es auch mit arrogant umschreiben) und mit einem süffisanten Lächeln die Jassi abfertigte. Ich hatte das Gefühl als würde sie der Fall belustigen. Bisher waren ihre Besuche bei der Krankenkasse eigentlich koreckt abgelaufen, daher wunderte ich mich ein wenig. Es kam mir vor als wollte die Dame zeigen wer das Sagen hat. Traurig aber wahr.
Menalee
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Re: Beleidigungen
Liebe Menalee,
da Du ja als Zeugin dabei warst: ein Gespräch mit dem Geschäftsstellenleiter.
Dafür am besten, solange die Erinnerung noch frisch ist, ein Gedächtnisprotokoll anfertigen.
Ich
Liebe Grüße aus Regensburg
Nikola
Wer trans* sagt muss auch cis sagen
Klar definier ich mich binär :-)
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Juliane
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Re: Beleidigungen
Moin
Jasmin und Menalee.
Schlimm so etwas erfahren zu müssen. Als ebenfalls Atheist, aber durch meine ehrenamtliche Arbeit im Stadtteil
sehr gut vernetzt, würde ich, wie auch Manuela schon vorschlägt, nach drüber schlafen, das direkte Gespräch mit
dem Pastor (Pfarrer) und dem Kirchenvorstand suchen. So etwas gehört aufgearbeitet und zwar sehr gründlich.
Und zu dem was Menalee geschrieben hat, würde ich auch vorschlagen, kurzfristig das direkte Gespräch mit dem
Vorgesetzten dieser Person einzufordern. Mit so etwas darf man(n) heute einfach nicht mehr durchkommen. Ansonsten
ist diese Frau im Kundengespräch nicht tragbar. Ab damit in die dritte Reihe!
Liebe Grüße und Kopf hoch, Juliane
Schlimm so etwas erfahren zu müssen. Als ebenfalls Atheist, aber durch meine ehrenamtliche Arbeit im Stadtteil
sehr gut vernetzt, würde ich, wie auch Manuela schon vorschlägt, nach drüber schlafen, das direkte Gespräch mit
dem Pastor (Pfarrer) und dem Kirchenvorstand suchen. So etwas gehört aufgearbeitet und zwar sehr gründlich.
Und zu dem was Menalee geschrieben hat, würde ich auch vorschlagen, kurzfristig das direkte Gespräch mit dem
Vorgesetzten dieser Person einzufordern. Mit so etwas darf man(n) heute einfach nicht mehr durchkommen. Ansonsten
ist diese Frau im Kundengespräch nicht tragbar. Ab damit in die dritte Reihe!
Liebe Grüße und Kopf hoch, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
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Malvine
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Re: Beleidigungen
Klingt ein bisschen danach, als ob die Dame ein Problem mit ihrem Ego hat.Menalee hat geschrieben: Mo 17. Okt 2022, 14:17 ... Es kam mir vor als wollte die Dame zeigen wer das Sagen hat. ...
Für mich wäre da auch der erste Schritt ein Gespräch mit dem Vorgesetzten der Dame mit dem Hinweis auf ein diskriminierendes Verhalten gegenüber der Kundin.
Malvine
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
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Lina
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Re: Beleidigungen
Ja, so was soll man nicht durchgehen lassen. Sie ist da um eine Funktion zu erfüllen und nicht ihre persönliche Auffassung zu vertreten.Malvine hat geschrieben: Mo 17. Okt 2022, 22:11Klingt ein bisschen danach, als ob die Dame ein Problem mit ihrem Ego hat.Menalee hat geschrieben: Mo 17. Okt 2022, 14:17 ... Es kam mir vor als wollte die Dame zeigen wer das Sagen hat. ...
Für mich wäre da auch der erste Schritt ein Gespräch mit dem Vorgesetzten der Dame mit dem Hinweis auf ein diskriminierendes Verhalten gegenüber der Kundin.
Malvine
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Christiane
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Re: Beleidigungen
Hallo Menalee,Menalee hat geschrieben: Mo 17. Okt 2022, 14:17 Ja was kommt als nächstes? Heute begleitete ich die Jassi zur Krankenkasse und durfte miterleben wie die Mitarbeiterin hochnäsig (ich könnte es auch mit arrogant umschreiben) und mit einem süffisanten Lächeln die Jassi abfertigte. Ich hatte das Gefühl als würde sie der Fall belustigen. Bisher waren ihre Besuche bei der Krankenkasse eigentlich korrekt abgelaufen, daher wunderte ich mich ein wenig. Es kam mir vor als wollte die Dame zeigen wer das Sagen hat. Traurig aber wahr.
Menalee
ob das nur am äußeren Erscheinungsbild lag - da bin ich mir nicht ganz sicher.
Ich bin ja momentan in der Situation, dass ich die Pflege meiner Frau stemme.
Ihr Arzt hatte ihr spezielle Flüssignahrung verschrieben, da das Zeugs echt teuer ist.
Da sich die Apotheke leider als unfähig herausgestellt hat, habe ich das Rezept zurückgeholt und privat bestellt.
Ich habe dann die Krankenkasse angerufen und der "netten" Dame am Telefon mitgeteilt, dass ich das jetzt privat bestellt habe
und die Rechnung mit dem Rezept zur Rückvergütung einreichen werde.
Ihr Verhalten war echt arrogant und der Ton eigentlich unannehmbar. "Das hätte nicht ich zu entscheiden, usw.."
Ich habe dann ihren Vorgesetzten verlangt.
Dies wurde erst dann gemacht, als ich gedroht habe, im Verweigerungsfall innerhalb der nächsten halben Stunde in der Geschäftsstelle aufzuschlagen.
Versehen mit dem Hinweis, dass die dort dann ein richtiges Problem hätten.
Ihrem Vorgesetzten habe ich dann mein Anliegen ganz normal geschildert und er meinte, dass das voll in Ordnung wäre und er sich freut, dass ich in diesem Fall Eigeninitiative ergriffen hätte.
Auf meine Schilderung des Gesprächs mit der "netten Dame", bekam ich zur Antwort, dass er das intern mit ihr abklären würde.
Ähnliche Gespräche musste ich mittlerweile leider Gottes mit der IV, ihrer Bank und anderen Stellen führen.
Teilweise persönlich, bzw. telefonisch.
Das Verhalten der Mitarbeiter war leider Gottes durchgängig grenzwertig bis unannehmbar. Ich musste bis auf einen Fall immer den Vorgesetzten verlangen - und - ich bin kein Mensch, der gleich zum Start lospoltert und prollt.
Einzig ihre Firma unterstützt mich in meinen Bemühungen vollumfänglich und leistet im Rahmen ihrer Möglichkeiten echt wertvolle Hilfe.
Mir drängt sich eher der Eindruck auf, dass diese Menschen den Job nur machen, weil sie die Kohle brauchen und sich eigentlich für Höheres berufen fühlen, bzw. mit ihrer eigenen Situation mega unzufrieden sind.
LG
Christiane
"Pünktchen sind immer süß!"
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Joan Autumn
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Re: Beleidigungen
Das, was sich viele Unternehmen zunehmend auf die Fahnen schreiben "Diversity, Equity and Inclusion", ist natürlich noch nicht bei jedem Mitarbeiter angekommen. Wie soll es auch bei diesen Anglizismen. Nennen wir es einfach Toleranz, Verständnis, Benehmen"¦
Wir dürfen Intoleranz"¦ nicht zulassen, von niemandem, schon gar nicht von "Amtsinhabern" in Unternehmen, Behörden"¦
Ein probates Mittel ist die Öffentlichkeit zu suchen. Wer schreibt, der bleibt"¦
Das macht Unternehmen wirklich bange. Wie das geht? Zuerst natürlich das Gespräch direkt mit Vorgesetzten suchen, wie hier geschildert. Diese informieren, dass parallel die Unternehmensleitung"¦ angesprochen wird (zum Beispiel über die Pressestelle). Reaktion abwarten. Ein Weg ist auch, an die Medien zu gehen. Das Ziel dabei ist es nicht, eine Veröffentlichung zu erreichen, sondern schlicht den Vorgang schildern. Es geht um die Meinungsbildung des Redaktion. Ein Brief/E-Mail an die Chefredaktion wird in der Regel immer gelesen.
Funktioniert nicht immer, aber immer öfter.
Liebe Grüße
Joan
Wir dürfen Intoleranz"¦ nicht zulassen, von niemandem, schon gar nicht von "Amtsinhabern" in Unternehmen, Behörden"¦
Ein probates Mittel ist die Öffentlichkeit zu suchen. Wer schreibt, der bleibt"¦
Das macht Unternehmen wirklich bange. Wie das geht? Zuerst natürlich das Gespräch direkt mit Vorgesetzten suchen, wie hier geschildert. Diese informieren, dass parallel die Unternehmensleitung"¦ angesprochen wird (zum Beispiel über die Pressestelle). Reaktion abwarten. Ein Weg ist auch, an die Medien zu gehen. Das Ziel dabei ist es nicht, eine Veröffentlichung zu erreichen, sondern schlicht den Vorgang schildern. Es geht um die Meinungsbildung des Redaktion. Ein Brief/E-Mail an die Chefredaktion wird in der Regel immer gelesen.
Funktioniert nicht immer, aber immer öfter.
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Es gibt nur zwei Tage im Leben, die Du nicht ändern kannst: Gestern und Morgen. (Dalai Lama)
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lexes
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Re: Beleidigungen
Ich hasse diese engstirnigen Hinterwäldler ... Aber die sind auch ein Spiegel Ihrer mittelalterlichen Erziehung ... sich in Eigenregie um einen Blick über den Tellerrand bemühen ist halt deutlich schwerer als in alt-eingefahrenen Gleisen zu kurven.Jasmine hat geschrieben: Sa 15. Okt 2022, 20:06 Die Welt wird rauer. Ich war mit Menalee in der Kirche und wir gingen zu Fuß nach Hause. In der Kirche gab sich die Gemeinde noch den Friedensgruß und wir waren voller Freude als wir uns auf den Heimweg machten. Auf dem Weg (mit etwas Abstand) wurden wir, insbesondere ich von Frauen südosteuropäischer Herkunft mit Worten bedacht. Der beleidigende Charakter der Worter war mir gleich klar. Auch spuckten sie in unsere Richtung. Wir ließen uns nicht beirren und gingen unseren Weg ohne weitere Worte denn sie waren in der Überzahl. Wir sind gut zu Hause angekommen aber wohl ist uns nicht. Was kommt als nächstes?
Grüße von Jasmine
Und wenn es dann noch ein "quasi-kontroverses Thema" ist wird sich in einer größeren Ansammlung grundsätzlich Gleichgesinnter der eine ( evtl. deutlich liberaler-Eingestellte ) mit Sicherheit nicht trauen Partei für Dich zu ergreifen .. da greift dann die Gruppendynamik und die Angst vor Diskussionen im Nachhinein => schwach nichts desto weniger trotz.
Auch ein guter Punkt .. Verrohung durch Anonymität im Netz. .... so weit hatte ich da noch gar nicht gedacht.petra0103 hat geschrieben: So 16. Okt 2022, 09:26 Liebe Jasmin,
ich kann nur hoffen, dass dieses Erlebnis für Dich ein Einzelfall bleiben wird. Leider scheint es so zu sein, dass es doch einige Menschen gibt, die vielleicht motiviert durch die Anonymität in den sozialen Medien auch im realen Leben aggressiver werden. Dann kann frau nur hoffen, dass es auf verbale Attacken beschränkt bleibt.
Bitte versuche Dich nicht zu sehr durch dieses Erlebnis beeinflussen zu lassen. Lebe Dein Leben nach Deinen Vorstellungen.
Liebe Grüße
Petra
Man wird das Ganze nur schwer ändern können und sich am Besten immer um die eigene Haustür kümmern ... aber wer hier im Forum ist nicht grundsätzlich liberal eingestellt ?
Dazu ist es natürlich an allen im eigenen Bekanntenkreis an dem Thema zu arbeiten.
Wobei ich schon oft gemerkt habe das auch bei den Gebildeten das Thema aktuell mehr als "drüber" ist.
Wenn Caitlyn Jenner "Frau des Jahres" wird und die ( oft diskutierte ) Gender-Sprache den Leuten das Leben nicht leichter macht, sind die einfach mal froh beim Abendessen nicht auf jeden Faupax ( egal wie höflich ) hingewiesen zu werden...
Wir können ( da bin ich ganz sicher ) in der eigenen Familie / dem eigenen Freundeskreis ( mit viel Feingefühl ) noch immer am meisten bewirken.
An großen Horden von Menschen ( dazu aus anderen Kulturkreisen ) beisst man sich sicher die Zähne aus und geht besser ( obwohl man alle Argumente auf seiner Seite hat ) weiter ... Und das ist verflucht traurig. Recht haben versus Recht bekommen...
Als Agnostiker fühle ich mich da sehr angesprochen ... Die Inhalte der Glaubenslehren sind oft wirklich sehr weit gefasst / werden sehr unterschiedlich gelebt obwohl sie ja eigentlich ziemlich klar umrissen sind. Aber wie man seinen Nächsten Lieben und ihn im gleichen Zug für seine Zugehörigkeit zu einem anderen Glauben verurteilen ( oder auch schlimmer ) kann => das habe ich nie verstanden .Momo58 hat geschrieben: So 16. Okt 2022, 17:19 Hi Jasmin,
Bo ey; ich muss mich gerade ganz schön zurück nehmen. Solche Beleidigungen triggern mich ziemlich heftig. Da geht bei mir der Wunsch nach Gerechtigkeit los. OK der Sinn für Gerechtigkeit ist mir von meiner Mutter anerzogen worden. So etwas zu schlucken, über sich ergehen lassen, halte ich für falsch. Eine Überreaktion kommt aber auch nicht in Frage (obwohl ich innerlich schlimme Phantasien entwickle, die ich aber niemals ausführen würde). Ich würde das Gespräch mit dem Pfarrer suchen und ihn bitten, beim nächsten Gottesdienst über das Thema Trans zu predigen. Das wäre zumindest eine adäquate Vorgehensweise.
Nicht nur für dich, sondern auch für deine Kirchengemeinde sind Mitglieder aus osteuropäischen Ländern problematisch, da die Kirchen dort gegenüber dem Thema Trans nicht gerade sehr offen sind.
Schlaf eine Nacht drüber, dann kommst du emotional runter, kannst klarer denken und dich dann entscheiden wie du auf diese Beleidigung von Mitgliedern deiner Kirchengemeinde reagierst. Der Kirche darf es nicht egal sein. Wie heißt es doch so schön? LIEBE deinen NÄCHSTEN wie dich selbst, oder Du sollst KEIN falsch Zeugnis reden. Vor Gott sind alle Menschen gleich. Mehr fällt mir als Atheist dazu leider nicht ein. Fühl dich umarmt.
Liebe Grüße
Manuela
Aber die Idee einmal an den Vorstand der Gemeinde heranzutreten und das Ganze wenigstens zu thematisieren ist doch mal eine.
Die werden sich natürlich eher hüten das Faß aufzumachen .. da ist zu viel Sprengstoff drin und in Zeiten schwindender Zahlen werden die sicher keine kontroversen Themen angehen .. obwohl sie das natürlich sollten..
Liebe Menalee .... das verwundert jetzt nicht... und auch das ist eine kleine Katastrophe.Menalee hat geschrieben: Mo 17. Okt 2022, 14:17 Ja was kommt als nächstes? Heute begleitete ich die Jassi zur Krankenkasse und durfte miterleben wie die Mitarbeiterin hochnäsig (ich könnte es auch mit arrogant umschreiben) und mit einem süffisanten Lächeln die Jassi abfertigte. Ich hatte das Gefühl als würde sie der Fall belustigen. Bisher waren ihre Besuche bei der Krankenkasse eigentlich koreckt abgelaufen, daher wunderte ich mich ein wenig. Es kam mir vor als wollte die Dame zeigen wer das Sagen hat. Traurig aber wahr.
Menalee
Du wirst immer auf Menschen treffen, die Ihre persönliche Meinung ungefiltert und unqualifiziert in ihren Beruf einfließen lassen und damit Leute treffen, die es nicht verdient haben.
Wir halten mal fest das am Computer bei der Krankenkasse natürlich NICHT die intellektuelle Bildungselite ihren Job macht und Du da eher mal auf die eingefleischte AFD-Wählerin ( das ist jetzt bewusst überspitzt formuliert , Ihr wisst was ich meine ) triffst.
Eine nette Mail ( möglichst ohne anklagende Worte ) an die richtige Stelle und das interne Q.M. / die Mechanismen der Corporate Identity werden schon den richtigen Druck ausüben.
Krankenkassen stehen miteinander im harten Wettbewerb und können sich solche Manöver dem zahlenden Mitglied gegenüber eigentlich nicht leisten.
So .. jetzt muss ich aber echt wieder an die Schippe
Liebe Jasmin ... unnötig das Dir so etwas passieren musste ..... lass Dich bloß nicht unterkriegen .. der Welt zu zeigen das sie nur einen kleinen / besser keinen Einfluss auf einen hat ist noch immer die beste Lösung.
Bleib wie Du bist und lass die Neandertaler doof aussehen
Ganz liebe Grüße
Lexi