taz | Geschlecht: kurz ein ganz klein bisschen egal
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Anne-Mette
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taz | Geschlecht: kurz ein ganz klein bisschen egal
Peter Weissenburger Unisex
Nach einem Artikel "Aufwachsen in einer Welt voller Hürden" erzählt uns der Autor, wie es mit den Jugendlichen weitergegangen ist:
https://taz.de/!5882654/
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Karla
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Re: taz | Geschlecht: kurz ein ganz klein bisschen egal
Schön finde ich, daß Laura bereits ab einem Alter von 6 als Mädchen leben durfte! -> spricht für selbstbestimmte Geschlechtswahl ab Alter 7 oder eher!!!
(u.U. bereits im Kindergarten!!!, d.h. ab 3!!!)
-mit Zustimmung mindestens EINES ELTERNTEILS!
(sonst wird es richtig schwer!!! ... wenn die Meinungsverschiedenheiten zwischen Eltern und Kind total eskalieren, ist u.U. Gericht und Jugendamt gefragt!!!)
(das trans-Mädel im Grundschulalter, das in einen solchen Streit hineingeraten ist, hat angeboten, während Besuchen beim Vater "den Jungen zu spielen" HOCHACHTUNG!!!
(der Fall ist beim OLG gelandet: KIND schlägt vor: Während Besuchen beim Vater trag ich halt Hosen, um sein Weltbild nicht kaputtzumachen!!!)
- 4 Jahre lang mußte dabei medizinisch GAR NIX gemacht werden!
Ob Blocker mit 10 schon nötig war?
Google: Jüngster Vater war bei Zeugung 11 ...Mutter war 16, und meinte, er wäre älter als 11...
Die Chance einer Kryokonservierung sollte m.E. wenn irgend möglich vor Start der Pubertätsblocker genutzt werden: Plan B, oder damit die Eltern "den Sohn gehen lassen können"...
...mit 12 hatte Laura bereits 6 Jahre Alltagstest!!! hinter sich.
Andererseits:
Wie kann sie sich für eine Hormontherapie mit Perspektive GaOP informiert entscheiden, ohne Sex in der männlichen Rolle jemals erlebt zu haben?
Eine Dysphorie kann natürlich auch so stark sein, daß so etwas keinesfalls infrage kommt.
ketzerische Forderung: Vor Gabe des Testosteronblockers ist dem Trans-Mädel eine Nacht mit einer attraktiven Frau nach eigener Auswahl anzubieten: Von Make-Up-Termin bis Quasseln bis zum Morgengrauen bis Bett darf dabei alles passieren! (in dem Fall auch mit 12!!!)
-> Entscheidung zwischen Leben als adrogyner Mann oder trans-Frau! (Kosten einer Transition? die Krankenkasse sollte da ALLES aufbieten)
Bei mir war die weibliche Seite damals auch bereits vorhanden, ich habe sie jedoch erziehungsbedingt unterdrückt: Plan: Ausbildung, Ehe, Vater werden...
(hat ja auch mehr oder weniger geklappt... mit teils heftigen Brüchen ... 3 Kinder, 2 gescheiterte Ehen..., zum Glück eigene Wohnung, zom "Häusle" hots it g'langt)
Mangels für mich lebbarer Alternativen (Romy Haag hätte ich nicht gekonnt, von Lynn Conway - ich bewundere beide - wußte ich nix) hab ich halt versucht als Mann durchzukommen, bis es nicht mehr ging.
LG Karla
(u.U. bereits im Kindergarten!!!, d.h. ab 3!!!)
-mit Zustimmung mindestens EINES ELTERNTEILS!
(sonst wird es richtig schwer!!! ... wenn die Meinungsverschiedenheiten zwischen Eltern und Kind total eskalieren, ist u.U. Gericht und Jugendamt gefragt!!!)
(das trans-Mädel im Grundschulalter, das in einen solchen Streit hineingeraten ist, hat angeboten, während Besuchen beim Vater "den Jungen zu spielen" HOCHACHTUNG!!!
(der Fall ist beim OLG gelandet: KIND schlägt vor: Während Besuchen beim Vater trag ich halt Hosen, um sein Weltbild nicht kaputtzumachen!!!)
- 4 Jahre lang mußte dabei medizinisch GAR NIX gemacht werden!
Ob Blocker mit 10 schon nötig war?
Google: Jüngster Vater war bei Zeugung 11 ...Mutter war 16, und meinte, er wäre älter als 11...
Die Chance einer Kryokonservierung sollte m.E. wenn irgend möglich vor Start der Pubertätsblocker genutzt werden: Plan B, oder damit die Eltern "den Sohn gehen lassen können"...
...mit 12 hatte Laura bereits 6 Jahre Alltagstest!!! hinter sich.
Andererseits:
Wie kann sie sich für eine Hormontherapie mit Perspektive GaOP informiert entscheiden, ohne Sex in der männlichen Rolle jemals erlebt zu haben?
Eine Dysphorie kann natürlich auch so stark sein, daß so etwas keinesfalls infrage kommt.
ketzerische Forderung: Vor Gabe des Testosteronblockers ist dem Trans-Mädel eine Nacht mit einer attraktiven Frau nach eigener Auswahl anzubieten: Von Make-Up-Termin bis Quasseln bis zum Morgengrauen bis Bett darf dabei alles passieren! (in dem Fall auch mit 12!!!)
-> Entscheidung zwischen Leben als adrogyner Mann oder trans-Frau! (Kosten einer Transition? die Krankenkasse sollte da ALLES aufbieten)
Bei mir war die weibliche Seite damals auch bereits vorhanden, ich habe sie jedoch erziehungsbedingt unterdrückt: Plan: Ausbildung, Ehe, Vater werden...
(hat ja auch mehr oder weniger geklappt... mit teils heftigen Brüchen ... 3 Kinder, 2 gescheiterte Ehen..., zum Glück eigene Wohnung, zom "Häusle" hots it g'langt)
Mangels für mich lebbarer Alternativen (Romy Haag hätte ich nicht gekonnt, von Lynn Conway - ich bewundere beide - wußte ich nix) hab ich halt versucht als Mann durchzukommen, bis es nicht mehr ging.
LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Lavendellöwin
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Re: taz | Geschlecht: kurz ein ganz klein bisschen egal
Was für Vorschläge.....
ich bin vollkommen sprachlos und das ist wirklich selten.
Kopfschüttelnd Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Anne-Mette
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Re: taz | Geschlecht: kurz ein ganz klein bisschen egal
Moin,
Aber irgendwann reicht es mal.
eigentlich wollte ich auf solche Ka(r)lauer nicht mehr eingehen; denn ich bin einfach nur genervt (aber vielleicht ist das Sinn von solchen Äußerungen?)Karla hat geschrieben: Fr 7. Okt 2022, 00:20 Vor Gabe des Testosteronblockers ist dem Trans-Mädel eine Nacht mit einer attraktiven Frau nach eigener Auswahl anzubieten:
Aber irgendwann reicht es mal.
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Marit
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Re: taz | Geschlecht: kurz ein ganz klein bisschen egal
Moin Anne-Mette,
das solltest du aushalten können, oder?
Hier wird eine Menge schräges Zeug gepostet, meine Beiträge eingeschlossen. Nur habe ich den Eindruck, wenn es von Karla kommt, haust du drauf.
Selbst wenn sie das schon als ketzerisch und damit nicht ganz ernst gemeint ankündigt.
Ist das schon Mobbing?
Nachdenkliche Grüße von Marit
das solltest du aushalten können, oder?
Hier wird eine Menge schräges Zeug gepostet, meine Beiträge eingeschlossen. Nur habe ich den Eindruck, wenn es von Karla kommt, haust du drauf.
Selbst wenn sie das schon als ketzerisch und damit nicht ganz ernst gemeint ankündigt.
Ist das schon Mobbing?
Nachdenkliche Grüße von Marit
Nichts ist für immer.
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Sophia69
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Re: taz | Geschlecht: kurz ein ganz klein bisschen egal
Hallo zusammen,
schade, dass solche Informationen, wie die aus dem TAZ Artike,l nur eine relativ begrenzte Anzahl an Menschen aus unserer Bevölkerung erreicht! Denn gerade in der Debatte um das Selbstbestimmungsgesetz habe ich in meinem Umfeld überwiegend folgende Haltung vernommen, "dass es doch ein Wahnsinn sein, wenn frau Kinder über solche irreversiblen Eingriffe selbst bzw. mitentscheiden ließe". Für einen erste, spontane, unreflektierte Äußerung zu diesem Thema, könnte ich dies auch durchaus zu mindestens akzeptieren. So funktioniert meiner Meinung nach mehrheitlich der "normale Menschenverstand". Aber denkt frau zunächst einmal nach bevor sie sich äußert, ist diese Haltung mehr als diskussionswürdig!
Dies möchte ich nur an einem einzigen Punk festmachen, der unabhängig von der Thematik Selbstbestimmung des eigenen Genders ist. Wir Erwachsene urteilen nur als zu vorschnell darüber, was Kinder bereits schon leisten können und nicht. Stellt euch auf einem deutschen Spielplatz vor, Eltern würden ihrem Kind eine Machete zum spielen erlauben. Sofort würden alle Helikopter Eltern und wahrscheinlich auch alle Anderen die Polizei und das Jugendamt auf dem Plan rufen. Auf Kuba, wo leider der überwiegende Teil der Bevölkerung bettelarm ist, ist es durch aus nicht unüblich, dass schon vierjährige bei der Zuckerrohrernte mit einer Machete sich bei der Erntearbeit mit einbringen. Soll heißen, dass a) Wertvorstellungen und auch der Blickwinkel auf Kinder stark abhängig von den Lebensumständen sind und b) wir Erwachsenen meist nicht mehr in der Lage sind uns in die Kindheit zurück zu versetzen, um annähernd beurteilen zu können welche Entscheidungen Kinder bereits in der Lage sind für sich zu treffen.
Da sind solche Fallbeispiele wie in beiden Artikel der TAZ doch schon sehr hilfreich und aufschlussreich. Gerade auch die Hintergrundinformation zu der Detransition, die stark im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Druck zu betrachten sind, dass das Festhalten an einer binären Gesellschaftsvorstellung doch sehr mittelalterlich und unaufgeklärt ist, sollte die so genannten Gatekeeper zu dem Schritt veranlassen, die Türen auf zu stoßen und selbst hindurch zu gehen. In der Hoffnung, dass die Aufklärung endlich voranschreitet drücke ich uns allen die Daumen, dass die Gesellschaft Schritt für Schritt liberaler wird und wir größere Schritte hoffentlich noch mit erleben dürfen.
Liebe Grüße
Liz
schade, dass solche Informationen, wie die aus dem TAZ Artike,l nur eine relativ begrenzte Anzahl an Menschen aus unserer Bevölkerung erreicht! Denn gerade in der Debatte um das Selbstbestimmungsgesetz habe ich in meinem Umfeld überwiegend folgende Haltung vernommen, "dass es doch ein Wahnsinn sein, wenn frau Kinder über solche irreversiblen Eingriffe selbst bzw. mitentscheiden ließe". Für einen erste, spontane, unreflektierte Äußerung zu diesem Thema, könnte ich dies auch durchaus zu mindestens akzeptieren. So funktioniert meiner Meinung nach mehrheitlich der "normale Menschenverstand". Aber denkt frau zunächst einmal nach bevor sie sich äußert, ist diese Haltung mehr als diskussionswürdig!
Dies möchte ich nur an einem einzigen Punk festmachen, der unabhängig von der Thematik Selbstbestimmung des eigenen Genders ist. Wir Erwachsene urteilen nur als zu vorschnell darüber, was Kinder bereits schon leisten können und nicht. Stellt euch auf einem deutschen Spielplatz vor, Eltern würden ihrem Kind eine Machete zum spielen erlauben. Sofort würden alle Helikopter Eltern und wahrscheinlich auch alle Anderen die Polizei und das Jugendamt auf dem Plan rufen. Auf Kuba, wo leider der überwiegende Teil der Bevölkerung bettelarm ist, ist es durch aus nicht unüblich, dass schon vierjährige bei der Zuckerrohrernte mit einer Machete sich bei der Erntearbeit mit einbringen. Soll heißen, dass a) Wertvorstellungen und auch der Blickwinkel auf Kinder stark abhängig von den Lebensumständen sind und b) wir Erwachsenen meist nicht mehr in der Lage sind uns in die Kindheit zurück zu versetzen, um annähernd beurteilen zu können welche Entscheidungen Kinder bereits in der Lage sind für sich zu treffen.
Da sind solche Fallbeispiele wie in beiden Artikel der TAZ doch schon sehr hilfreich und aufschlussreich. Gerade auch die Hintergrundinformation zu der Detransition, die stark im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Druck zu betrachten sind, dass das Festhalten an einer binären Gesellschaftsvorstellung doch sehr mittelalterlich und unaufgeklärt ist, sollte die so genannten Gatekeeper zu dem Schritt veranlassen, die Türen auf zu stoßen und selbst hindurch zu gehen. In der Hoffnung, dass die Aufklärung endlich voranschreitet drücke ich uns allen die Daumen, dass die Gesellschaft Schritt für Schritt liberaler wird und wir größere Schritte hoffentlich noch mit erleben dürfen.
Liebe Grüße
Liz