taz | trans serie: Verhältnismäßig vorgehen
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Anne-Mette
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taz | trans serie: Verhältnismäßig vorgehen

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Jan Feddersen, Redakteur "für besondere Aufgaben" schreibt:
https://taz.de/!5870382/
Marlene K.
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Re: taz | trans serie: Verhältnismäßig vorgehen

Post 2 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Ein unsäglicher Artikel.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Anne-Mette
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Re: taz | trans serie: Verhältnismäßig vorgehen

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

... trotzdem sicherlich gut zu wissen, wie die "besonderen Aufgaben" des Redakteurs in diesem Fall ausschauen - vielleicht mit dem Motto des Berliner Extradienstes in Gedanken, wobei Linke und Rechte durch
passendere Begriffe ersetzt werden können und sollten.


linke-rechte.jpg

(Garfik vom Berliner Extradienst - Verlag + Druck Informationsdienst GmbH in Berlin 31)

[früher "umme Ecke" (smili) ]
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Re: taz | trans serie: Verhältnismäßig vorgehen

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Eine "verschärfte Lagerbildung" muss beseitigt werden; denn sonst wird es im täglichen Gebrauch und im Alltagsleben schwer. Daran sollten alle Seiten arbeiten.
Denn es ist es zwar ganz nett, eine neu erworbene "Geburtsurkunde" eingerahmt im Wohnzimmer hängen zu haben, aber der "praktische Wert" ist damit nicht garantiert - und
wir sind auf wirkliche Akzeptanz angewiesen.

Die Verschärfung der Lagerbildung wird viele Opfer fordern und wirklich "Betroffenen" von Transsexualität, für die nicht nur alles ein Spiel und Lifestyle ist, sicherlich schaden.

Tiefe Gräben gehen inzwischen durch Netzwerke und Vereine (wie z.B. TERRE DES FEMMES) - und viele Menschen geilen sich an den Online-Scharmützeln bei FB und an anderer Stelle auf.

Ich weiß nicht, ob der Artikel von Feddersen zur Beruhigng der Lage beitragen kann. Den Nutzen werden Beteiligte der "Transcommunity" auf der Gegenseite sehen.

Mir sind Extreme auf beiden Seiten sehr suspekt. Man sollte sie nicht füttern.
Jasmine
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Re: taz | trans serie: Verhältnismäßig vorgehen

Post 5 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Manchmal erinnert mich die Diskussion an die Diskussion über die Einführung des Mindestlohns. Die einen prognostizierten den Untergang in Deutschland, einige gingen von starkem Anstieg der Arbeitslosigkeit aus und nicht zuletzt von Abwanderung der Jobs. Aber was ist wirklich passiert?

Die Politiker haben 40 Jahre Zeit gehabt das TSG Gesetz zu ändern und nun wird auf einem vernüftigen Gesetz herumgehackt. Ich gehe davon aus das wenn das Gesetz eingeführt ist, die Diskussionen ganz schnell verschwinden werden. Die Argumente dagegen sehe ich als unbegründet und richte hier meinen Blick in andere Länder in denen es ein Selbstbestimmungsgesetz gibt. Es wird die ewig gestrigen und lernresistenten immer geben. Die akzeptieren mich jetzt nicht und wenn das Selbstbestimmungsgesetz da ist, werden die mich auch nicht akzeptieren. Gerade gestern habe ich einen ganz bösen Spruch einstecken müssen. Auf dem Parkplatz sagte eine Person: "so oane kehrt doch weggericht" zu seinen Begleitern. Nun wie sollte ich reagieren? Da stand ich nun angezogen im Minirock meinen neuen schwarzen Pumps (gerade gekauft) und einem lockeren Shirt, ich schickte ihm ein süßes Lächeln und hauchte ihm frech einen Kuss zu. Meine Beine zitterten und innerlich berührte mich dieser Spruch. Passannten die die Szene mitbekommen haben, schimpften laut und eine Frau kam auf mich zu, nahm mich in den Arm und sagte: Reg dich nicht auf, das hast du nicht nötig. Du siehst gut aus. Der Typ und seine Begleiter entfernten sich sehr schnell mit ihren Fahrrädern als sie sahen das ich so viel Zuspruch bekam. Irgendwie hatte ich das Gefühl das die Begleiter nicht so einverstanden mit dem Typ waren. Ich konnte nicht verhindern das mir ein paar Tränen kamen. Sowas ist mir schon ewig nicht mehr passiert. Aber ich verzeihe ihm, so kann ich am besten den Vorfall für mich abhaken.

Aber wer im Jahr 2022 es sich zueigen macht "gegen" mich oder Menschenrechte zu wettern und Fake-News verbreitet, sollte von Presse oder anderen öffentlichen Plattformen verbannt werden. Jaja ich weiß, Pressefreiheit. Diese Terfs und Transgegner sehe ich auf einer Stufe mit der AfD.

kämpferische Grüße Jasmine
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