NZZ | Interview Ayaan Hirsi Ali: -«Der linke Extremismus zieht das Frausein in Zweifel-»
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Anne-Mette
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NZZ | Interview Ayaan Hirsi Ali: «Der linke Extremismus zieht das Frausein in Zweifel»
Das Interview: https://www.nzz.ch/feuilleton/ayaan-hir ... ld.1687795
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Susi T
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Re: NZZ | Interview Ayaan Hirsi Ali: «Der linke Extremismus zieht das Frausein in Zweifel»
Ich hab mich mal für das Posten des Artikels bedankt, auch wenn es mir beim Lesen oft gegruselt hat.
Zumindest gibt es hier einen kleinen Einblick, warum häufig gerade Feministinnen gegen Trans Sturm laufen. Es sind Ängste die sie dazu bringen Menschen die die Bewegung ihr Leben lang unterstützt haben nun das berühmte "Messer in den Rücken zu jagen" . Bleibt nichts anderes als die Ängste ernst zu nehmen und nach und nach zu versuchen sie abzubauen. Ich befürchte aber dass sowas lange dauert.
Zumindest gibt es hier einen kleinen Einblick, warum häufig gerade Feministinnen gegen Trans Sturm laufen. Es sind Ängste die sie dazu bringen Menschen die die Bewegung ihr Leben lang unterstützt haben nun das berühmte "Messer in den Rücken zu jagen" . Bleibt nichts anderes als die Ängste ernst zu nehmen und nach und nach zu versuchen sie abzubauen. Ich befürchte aber dass sowas lange dauert.
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Marlene K.
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Re: NZZ | Interview Ayaan Hirsi Ali: «Der linke Extremismus zieht das Frausein in Zweifel»
Bei allen verständlichen Ängsten, die formuliert werden können sehe ich mehrere Behauptungen, die nicht belegt werden.
Am auffälligsten ist die behauptete "Cancel Culture", dass mundtot machen. Ich finde ein Artikel in der NZZ beweist, dass es, selbst wenn der Versuch unternommen wird, das Mundtot Machen oder "to cancel" nicht gelingt. Ein Artikel in der NZZ ist durchaus ein Beitrag zur Diskussion.
Der Eindruck, dass ein großes Problem durch nicht betroffene Verbündete die aus "der linken Ideologie", was immer das in diesem Zusammenhang heißt, kommt zur Definition von Frau sein.
Die Autorin sagt explizit dass die Probleme nicht durch einige wenige trans Menschen entstehen.
Sie sagt auch, dass es keine signifikante Zahl von Übergriffen in Frauenhäusern und Gefängnissen gibt.
Bei allem Verständnis habe ich Schwierigkeiten mit einer behaupteten Gefahr für die Emanzipation der (nur anhand von körperlichen Merkmalen und/oder Chromosomen definierten) Frau.
Das nebenbei angesprochene Feld des Sports, auch des Breitensports, existiert in einzelnen Feldern des Sports und müssen ausgehandelt werden. Bei Kraftsport sind Menschen mit viel Testosteron im Vorteil, bei Leichtatletik und Tanz Menschen mit geringem Testosteronspiegel.
Ziemlich abstrus finde ich die Aussage, dass die religiös begründete Frauenfeindlichkeit ja seit Jahrhunderten bekannt und deshalb nicht so schlimm ist wie die Tatsache, dass Menschen das Bild von Frau hinterfragen, weil sie sich trotz "falscher Chromosomen" mit Frau sein indetifizieren. Die "rechte" Frauenfeindlichkeit führt immer noch und weltweit zu Feniziden, Klitorisbeschneidungen, Vergewaltigungen, Zwangsheiraten und sonstiger Gewalt. Die Linke gefährdet den Kampf um Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern weil es diese als rein biologische Tatsache in Frage stellt und so eventuell Schutzräume auch für trans Frauen zugänglich macht. Ich frage mich, ob eine gewaltätige cis Frau im Frauenhaus geduldet würde, wenn diese andere Frauen gefährdet. Ich bin ganz sicher, dass hier ein wachsames Auge auf jede Schutzsuchende gegeben ist, ob eine Gefährdung von dieser ausgeht.
Interessant ist auch die Tatsache, dass es angeblich junge, linke, zur (Geld?)Elite gehörende Frauen sind die hier die Definition Frau in Frage stellen, die Gefahr aber von Männern ausgeht, die nur behaupten Frau zu sein.
Ich denke, die Diskussionen werden, genau wie zum Thema gleichgeschlechtlich lieben, weniger heftig werden aber nie ganz enden. Der Mensch neigt dazu zu fühlen, so wie ich fühle ist es normal, alles andere eine schlimme Abnweichung.
Am auffälligsten ist die behauptete "Cancel Culture", dass mundtot machen. Ich finde ein Artikel in der NZZ beweist, dass es, selbst wenn der Versuch unternommen wird, das Mundtot Machen oder "to cancel" nicht gelingt. Ein Artikel in der NZZ ist durchaus ein Beitrag zur Diskussion.
Der Eindruck, dass ein großes Problem durch nicht betroffene Verbündete die aus "der linken Ideologie", was immer das in diesem Zusammenhang heißt, kommt zur Definition von Frau sein.
Die Autorin sagt explizit dass die Probleme nicht durch einige wenige trans Menschen entstehen.
Sie sagt auch, dass es keine signifikante Zahl von Übergriffen in Frauenhäusern und Gefängnissen gibt.
Bei allem Verständnis habe ich Schwierigkeiten mit einer behaupteten Gefahr für die Emanzipation der (nur anhand von körperlichen Merkmalen und/oder Chromosomen definierten) Frau.
Das nebenbei angesprochene Feld des Sports, auch des Breitensports, existiert in einzelnen Feldern des Sports und müssen ausgehandelt werden. Bei Kraftsport sind Menschen mit viel Testosteron im Vorteil, bei Leichtatletik und Tanz Menschen mit geringem Testosteronspiegel.
Ziemlich abstrus finde ich die Aussage, dass die religiös begründete Frauenfeindlichkeit ja seit Jahrhunderten bekannt und deshalb nicht so schlimm ist wie die Tatsache, dass Menschen das Bild von Frau hinterfragen, weil sie sich trotz "falscher Chromosomen" mit Frau sein indetifizieren. Die "rechte" Frauenfeindlichkeit führt immer noch und weltweit zu Feniziden, Klitorisbeschneidungen, Vergewaltigungen, Zwangsheiraten und sonstiger Gewalt. Die Linke gefährdet den Kampf um Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern weil es diese als rein biologische Tatsache in Frage stellt und so eventuell Schutzräume auch für trans Frauen zugänglich macht. Ich frage mich, ob eine gewaltätige cis Frau im Frauenhaus geduldet würde, wenn diese andere Frauen gefährdet. Ich bin ganz sicher, dass hier ein wachsames Auge auf jede Schutzsuchende gegeben ist, ob eine Gefährdung von dieser ausgeht.
Interessant ist auch die Tatsache, dass es angeblich junge, linke, zur (Geld?)Elite gehörende Frauen sind die hier die Definition Frau in Frage stellen, die Gefahr aber von Männern ausgeht, die nur behaupten Frau zu sein.
Ich denke, die Diskussionen werden, genau wie zum Thema gleichgeschlechtlich lieben, weniger heftig werden aber nie ganz enden. Der Mensch neigt dazu zu fühlen, so wie ich fühle ist es normal, alles andere eine schlimme Abnweichung.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.