Gefangen in der Bürokratie
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Magdalena
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Gefangen in der Bürokratie
Hallo,
dieses Jahr scheint nicht unbedingt mein Glücksjahr zu ein. Zum Anfang des Jahres musste ich meinen Vati zuerst ins Krankenhaus geben um ihn dann endgültig auf seine letzte Reise zu schicken. Es war schon anstrengend für mich und meine Mutti.
Und nun erwischt es auch noch meine Mutti. Auch sie musste ich in die Obhut ins Krankenhaus bringen. Zu Christi Himmelfahrt hat man sie wieder nach Hause entlassen. Zuerst war meine Freude groß. Die Ernüchterung folgte schon am nächsten Tag. Der Zustand, mit dem meine Mutti entlassen wurde, war sehr schlecht. Genau so wie das Entlassungsmanagement der Klinik. Durch die verabreichten Medikamente ist meine Mutti sehr geschwächt. Was vor der Klinikeinweisung noch funktionierte, ist derzeit nicht möglich. So muss meine Mutti jetzt rund um die Uhr betreut werden. Und es kann nicht in vollem Umfang von unserm ambulanten Pflegedienst geleistet werden. So wurde ich zur Betreuung meiner Mutti frei gestellt. Was wiederum meinen Arbeitgeber hoch erfreute. Vor allem weil jetzt langsam die Urlaubszeit beginnt. Alle Versuche einen Pflegeplatz zu bekommen sind geplatzt. Weil keine Betten in nächster Zeit frei sind.
Nun möchte ich wenigstens mir zustehende Hilfsmittel bekommen. Doch wir leben in Deutschland. Mir wurde Hilfe zugesichert, wenn ich alle nötigen Anträge eingereicht und bewilligt bekomme. So war ich auch in einer Filiale unserer Krankenkasse.
"Ja wir helfen ihnen.", bekam ich zur Antwort und eine Liste mit Pflegeanbietern. Geduldig arbeitete ich die Liste ab. Ohne Erfolg! Alle wünschten mir natürlich, dass ich etwas passendes für meine Mutti finde, und tröstende Worte.
Diesen Monat war eine Woche Urlaub mit einer Freundin geplant. Da ich schon zum Ball im März nicht dabei sein konnte, freute ich mich um so mehr auf unser Wiedersehen. Am Montag stornierte ich die Reise, da ich jetzt für meine Mutti da sein muss. Jetzt hoffe ich, ob ich irgendwie meinen Urlaub im September nehmen kann. Um wenigstens Kraft für kommendes zu tanken.
Viele liebe Grüße von Magdalena
dieses Jahr scheint nicht unbedingt mein Glücksjahr zu ein. Zum Anfang des Jahres musste ich meinen Vati zuerst ins Krankenhaus geben um ihn dann endgültig auf seine letzte Reise zu schicken. Es war schon anstrengend für mich und meine Mutti.
Und nun erwischt es auch noch meine Mutti. Auch sie musste ich in die Obhut ins Krankenhaus bringen. Zu Christi Himmelfahrt hat man sie wieder nach Hause entlassen. Zuerst war meine Freude groß. Die Ernüchterung folgte schon am nächsten Tag. Der Zustand, mit dem meine Mutti entlassen wurde, war sehr schlecht. Genau so wie das Entlassungsmanagement der Klinik. Durch die verabreichten Medikamente ist meine Mutti sehr geschwächt. Was vor der Klinikeinweisung noch funktionierte, ist derzeit nicht möglich. So muss meine Mutti jetzt rund um die Uhr betreut werden. Und es kann nicht in vollem Umfang von unserm ambulanten Pflegedienst geleistet werden. So wurde ich zur Betreuung meiner Mutti frei gestellt. Was wiederum meinen Arbeitgeber hoch erfreute. Vor allem weil jetzt langsam die Urlaubszeit beginnt. Alle Versuche einen Pflegeplatz zu bekommen sind geplatzt. Weil keine Betten in nächster Zeit frei sind.
Nun möchte ich wenigstens mir zustehende Hilfsmittel bekommen. Doch wir leben in Deutschland. Mir wurde Hilfe zugesichert, wenn ich alle nötigen Anträge eingereicht und bewilligt bekomme. So war ich auch in einer Filiale unserer Krankenkasse.
"Ja wir helfen ihnen.", bekam ich zur Antwort und eine Liste mit Pflegeanbietern. Geduldig arbeitete ich die Liste ab. Ohne Erfolg! Alle wünschten mir natürlich, dass ich etwas passendes für meine Mutti finde, und tröstende Worte.
Diesen Monat war eine Woche Urlaub mit einer Freundin geplant. Da ich schon zum Ball im März nicht dabei sein konnte, freute ich mich um so mehr auf unser Wiedersehen. Am Montag stornierte ich die Reise, da ich jetzt für meine Mutti da sein muss. Jetzt hoffe ich, ob ich irgendwie meinen Urlaub im September nehmen kann. Um wenigstens Kraft für kommendes zu tanken.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Zuletzt geändert von Magdalena am Mi 1. Jun 2022, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Anne-Mette
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Guten Morgen Magdalena,
- dabei ist es kein "guter Morgen" - und es sind keine guten Tage und Wochen für dich und deine Mutter.
Ich weiß, wie allein ein Mensch sich in so einer Situation fühlen kann. "Hilfe für die Helferinnen und Helfer und für die pflegenden Angehörigen" habe ich mir gewünscht und oft gefordert.
Leider ist es so, dass die Bürokratie einen Menschen tatsächlich gefangen halten kann.
... und das soll alles noch neben der Pflege und den Sorgen und Gedanken durchgearbeitet und korrekt abgegeben werden, damit dann entschieden werden kann. Das ist oft kaum leistbar.
Manche Krankenhäuser haben einen "Sozialdienst", der etwas helfen kann. Frage doch bitte mal danach.
Ich wünsche dir "Rückenwind" und dass dir nicht unnötige Steine in den Weg gelegt werden...
... und nehme dich, falls es nicht als übergriffig empfunden wird, virtuell in den Arm
Herzliche Grüße
Anne-Mette
- dabei ist es kein "guter Morgen" - und es sind keine guten Tage und Wochen für dich und deine Mutter.
Ich weiß, wie allein ein Mensch sich in so einer Situation fühlen kann. "Hilfe für die Helferinnen und Helfer und für die pflegenden Angehörigen" habe ich mir gewünscht und oft gefordert.
Leider ist es so, dass die Bürokratie einen Menschen tatsächlich gefangen halten kann.
... und das soll alles noch neben der Pflege und den Sorgen und Gedanken durchgearbeitet und korrekt abgegeben werden, damit dann entschieden werden kann. Das ist oft kaum leistbar.
Manche Krankenhäuser haben einen "Sozialdienst", der etwas helfen kann. Frage doch bitte mal danach.
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Magdalena
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Liebe Anne-Mette,
Danke für deine aufmunternden Worte. Du beschreibst gerade sehr gut, wie es mir gerade geht.
Was den Sozialdienst dieses Krankenhauses angeht, er verdient den Namen nicht. Das letzte Telefonat
mit dem Sozialdienst hat nur weiter meinen Blutdruck in die Höhe getrieben.
Damit ich aber keinen Ärger bekomme, möchte ich nichts weiter zu diesem Krankenhaus schreiben.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Danke für deine aufmunternden Worte. Du beschreibst gerade sehr gut, wie es mir gerade geht.
Was den Sozialdienst dieses Krankenhauses angeht, er verdient den Namen nicht. Das letzte Telefonat
mit dem Sozialdienst hat nur weiter meinen Blutdruck in die Höhe getrieben.
Damit ich aber keinen Ärger bekomme, möchte ich nichts weiter zu diesem Krankenhaus schreiben.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Anjali-Sophie
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Hallo Magdalena
Ich kann mich sehr gut in deine lage versetzen , ich selbst habe Angehörige 24 Stundenpflege vollzogen , und das über Jahre und sie auch Verloren , aber in diesem Deutschland rennt Frau gegen die Wand bzw. gegen Türen die sich nicht Öfnen lassen wollen , ich wünsche dir alle Kraft die Du Brauchst .
Glg. Anjali-Sophie
Ich kann mich sehr gut in deine lage versetzen , ich selbst habe Angehörige 24 Stundenpflege vollzogen , und das über Jahre und sie auch Verloren , aber in diesem Deutschland rennt Frau gegen die Wand bzw. gegen Türen die sich nicht Öfnen lassen wollen , ich wünsche dir alle Kraft die Du Brauchst .
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Blossom
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Meines Erachtens ist schon vor, spätestens aber mit der Entlassung das Problem entstanden. Sozialdienste (in diesem Fall wohl ein schlechter) der Krankenhäuser sollen einen fließenden Übergang nach Hause bzw. eine alternative Einrichtung ermöglichen. Bedeutet: Ich hätte meine Mutter erst nach Hause genommen, wenn alle Vorrausetzungen dazu auch geschaffen worden sind - und mich ansonsten schlicht geweigert. Wäre direkt schon klar, dass du und/oder ein amb. Pflegedienst eine häusliche Versorgung nicht sicherstellen kann, hätte erst gar keine Entlassung nach Hause erfolgen dürfen. Aufgabe des Sozialdienst wäre es in diesem Fall gewesen, eine für deine Mutter geeignete Einrichtung zu finden. Gegenüber der Kasse würde ich mich bezüglich des unkooperativen Sozialdienstes beschweren.Magdalena hat geschrieben: Mi 1. Jun 2022, 10:42 Der Zustand, mit dem meine Mutti entlassen wurde, war sehr schlecht. Genau so wie das Entlassungsmanagement der Klinik.
Da ich weiß, wie anstrengend Pflege ist ... wünsche ich dir alle Kraft der Welt.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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conny
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Hallo Magdalena was Du erfahren hat, ist wirklich eine Katastrophe. Im vergleichbaren Fall bei meiner Mutter kam der Sozialdienst von sich aus auf mich zu und es lief so ab, wie Blossom es beschreibt.
Hast Du Dich schon offiziell bei der Klinik beschwert?
Hast Du Dich schon offiziell bei der Klinik beschwert?
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Magdalena
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Liebes Blümchen,
Durch die Erkrankung, weswegen meine Mutti im Krankenhaus war, hat sich der Allgemeinzustand verschlechtert. Es wurde mir auch durch meinen Pflegedienst zu Hause bestätigt.
Heute erhielt ich auf meine Anfrage zur Antwort, dass doch im Krankenhaus meine Mutti vieles ohne Probleme machen konnte. Da wirft sich mir die Frage auf. Haben Sie wirklich von meiner Mutti gesprochen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Genau, da liegst Du den Finger auf den wunden Punkt. Am Telefon wurde zwar mal abgefragt, was zu Hause vorhanden ist, Hilfsmittel, Pflegedienst und so. Was außer Acht gelassen wurde, inwieweit meine Mutti in der Lage ist mit Unterstützung zurecht zu kommen.Meines Erachtens ist schon vor, spätestens aber mit der Entlassung das Problem entstanden.
Durch die Erkrankung, weswegen meine Mutti im Krankenhaus war, hat sich der Allgemeinzustand verschlechtert. Es wurde mir auch durch meinen Pflegedienst zu Hause bestätigt.
Heute erhielt ich auf meine Anfrage zur Antwort, dass doch im Krankenhaus meine Mutti vieles ohne Probleme machen konnte. Da wirft sich mir die Frage auf. Haben Sie wirklich von meiner Mutti gesprochen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Blossom
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Meiner Meinung nach wurde zwischen Station, Sozialdienst und dir (bzw. Pflegedienst) nicht richtig kommuniziert. Ich bin ausgebildete PDL (Pflegedienstleitung) und hatte selbst mal einen Pflegedienst. Zu meinen Aufgaben gehörte selbstverständlich die Kontaktaufnahme mit dem KK, sobald sich eine:r meiner Klient:innen dort befand ... halt sowohl mit Station als auch Sozialdienst, um eine reibungslose Rückkehr zu ermöglichen - und auch diesbezügliche Gespräche mit der zuständigen Krankenkasse, aber auch Hausarzt. Insoweit Probleme einer Rückkehr bestanden wurden diese iM Detail besprochen und Lösungen gesucht unter Einbezugnahme der Angehörigen.Magdalena hat geschrieben: Mi 1. Jun 2022, 18:44 Heute erhielt ich auf meine Anfrage zur Antwort, dass doch im Krankenhaus meine Mutti vieles ohne Probleme machen konnte.
Da ich in deinem Fall die Details zum Ablauf nicht kenne - das KK nur eine Momentaufnahme sieht (hier zeigen sich Pat:iennen oft besser als es ihnen tatsächlich geht; ähnlich wie bei MdK-Prüfungen), wäre das Aufsuchen des Sozialdienst seitens der PDL absolut notwendig gewesen! Möglichst mit dir zusammen!
Fazit: Hier ist wohl alles schief gelaufen, was möglich ist. Es spricht nicht für den Sozialdienst, dessen Aufgabe es ebenfalls gewesen wäre mit dem Pflegedienst Kontakt aufzunehmen, als auch nicht für die PDL! Dir ist nichts vorzuwerfen, denn dafür wendest du dich ja an Profis, nicht wahr?
Im Nachgang wird die Lage schwer zu lösen sein, denn deine Mutter ist wieder zu Hause, womit das Kind halt bereits in den Brunnen gefallen ist. Anraten kann ich dir nur, dich mit all diesen Stellen, möglicherweise auch mal der Heimaufsicht deiner Stadt, auseinanderzusetzen. Zwar ist die Heimaufsicht nicht im eigentlichen Sinne dazu da, aber die kann dir über alle Heime in ihrem Zuständigkeitsbereich Auskunft geben und möglichweise sogar vermittelnd eingreifen. Desweiten fragt sich, ob deine Stadt eine Art Pflegebüro anbietet. Falls ja, solltest du dort unbedingt vorstellig werden.
Leider kann ich dir nicht wirklich helfen, nur gewisse Zusammenhänge und evtl. mögliche Wege aufzeigen.
Liebe Grüße vom
Blümchen
https://www.gesundheits-und-pflegeberat ... n/dresden/
Stadt Dresden / Seniorentelefon
Glashütter Str. 51
01309 Dresden
Telefon: 0351-4884800
Beratung telefonisch Ja
Beratung in der Beratungsstelle Ja
Beratung als Hausbesuch Ja
Kostenfreie Beratung Ja
Träger Stadt Dresden
Zuständig für Dresden
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
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Billie Jean King (*1943)
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Magdalena
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Hach Blümchen,
Danke ich Dir. Sicher hinterher ist die Frau schlauer. Aber wie Du selber schreibst, ich habe mich auf die Fachkräfte verlassen. Und jetzt stehe ich verlassen da. Mit der Krankenkasse gleich Pflegekasse war ich in einem guten Dialog.
Aber zu spät, leider. Sie haben mir da möglich Heime aufgelistet. Doch sie wissen eben nicht, wo Plätze frei sind.
Und die Heime, welche freie Plätze haben, werden eben dies Plätze für Patienten aus den Krankenhäusern vorgehalten.
Dies habe ich mehrmals zu hören bekommen. Wenn mir jetzt das Glück beisteht, ist in vierzehn Tagen ein Bett frei.
Solange muss ich durchhalten.
Viele liebe Grüße Magdalena
Danke ich Dir. Sicher hinterher ist die Frau schlauer. Aber wie Du selber schreibst, ich habe mich auf die Fachkräfte verlassen. Und jetzt stehe ich verlassen da. Mit der Krankenkasse gleich Pflegekasse war ich in einem guten Dialog.
Aber zu spät, leider. Sie haben mir da möglich Heime aufgelistet. Doch sie wissen eben nicht, wo Plätze frei sind.
Und die Heime, welche freie Plätze haben, werden eben dies Plätze für Patienten aus den Krankenhäusern vorgehalten.
Dies habe ich mehrmals zu hören bekommen. Wenn mir jetzt das Glück beisteht, ist in vierzehn Tagen ein Bett frei.
Solange muss ich durchhalten.
Viele liebe Grüße Magdalena
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Violetta Arden
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Liebe Magdalena - das ist wirklich nicht Dein Glücksjahr. Es nützt Dir auch nichts wenn jetzt viele sagen, dass sie mit Dir fühlen. Du bist trotzdem auf Dich gestellt. Ich wünsche Dir nur, dass alles so bald wie möglich besser wird, Deine Mutter sich erholt, Du Dich erholst und auch wieder Magdalena zu neuem Leben erwecken kannst.
Alles Liebe
Violetta

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Lebe Dein Leben.
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Blossom
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Da drücke ich dir aber direkt mal beide Däumchen und wünsche dir von Herzen, dass es so kommt.Magdalena hat geschrieben: Mi 1. Jun 2022, 22:09 Wenn mir jetzt das Glück beisteht, ist in vierzehn Tagen ein Bett frei.
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Hallo,
Danke Blümchen für Deine Tipps, auch wenn sie für mich zu spät
kommen. Doch vielleicht hilft es andern. Auch Danke
fürs Däumchen drücken
.
Und eigentlich wollte ich es hier dabei bewenden lassen. Ich muss die Tage bis zur Aufnahme meiner Mutti irgendwie meistern.
Und da bin ich gleich wieder bei der letzten Nacht. Wieder ging es meiner Mutti schlecht. Sie klagte keine Luft mehr zu bekommen.
Nun bin ich keine Ärztin, als blieb mir nur der Notruf. Nun lag meine Mutti verkrampft im Bett, als der Trupp in unserer Wohnung stand.
Einer der Männer machte mich zur Schnecke.
"Meine Mutti wäre kein Fall fürs Krankenhaus." Mag sein.
"Meine Mutti gehöre eher in eine Pflegeeinrichtung!" Die ganzen letzten Tage versuche ich nichts anderes, als meine Mutti irgendwo unterzubringen.
Das Bett in dem meine Mutti liegt ist natürlich auch falsch.
Krampfhaft erklärte ich, das alles beantragt ist. Die Möglichkeit einer Unterbringung in Aussicht steht.
Doch dieser Mensch hörte nicht auf mir Vorschriften zu machen.
Ich war in dieser Nacht nahe dran zusammenzubrechen.
Jetzt nach einem starken Kaffee heute Morgen geht es wieder.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Danke Blümchen für Deine Tipps, auch wenn sie für mich zu spät
Und eigentlich wollte ich es hier dabei bewenden lassen. Ich muss die Tage bis zur Aufnahme meiner Mutti irgendwie meistern.
Und da bin ich gleich wieder bei der letzten Nacht. Wieder ging es meiner Mutti schlecht. Sie klagte keine Luft mehr zu bekommen.
Nun bin ich keine Ärztin, als blieb mir nur der Notruf. Nun lag meine Mutti verkrampft im Bett, als der Trupp in unserer Wohnung stand.
Einer der Männer machte mich zur Schnecke.
"Meine Mutti wäre kein Fall fürs Krankenhaus." Mag sein.
"Meine Mutti gehöre eher in eine Pflegeeinrichtung!" Die ganzen letzten Tage versuche ich nichts anderes, als meine Mutti irgendwo unterzubringen.
Das Bett in dem meine Mutti liegt ist natürlich auch falsch.
Krampfhaft erklärte ich, das alles beantragt ist. Die Möglichkeit einer Unterbringung in Aussicht steht.
Doch dieser Mensch hörte nicht auf mir Vorschriften zu machen.
Ich war in dieser Nacht nahe dran zusammenzubrechen.
Jetzt nach einem starken Kaffee heute Morgen geht es wieder.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Leider ein ausgesprochen unprofessionelles Verhalten eines, wie ich vermute, Rettungssanitäters ... Im schlimmsten Fall Notarztes. Im Notfall geht es um akute Versorgung - einer Klärung der Lage - und keines Falls um einen Diskurs was für die Betroffene angeraten/angezeigt ist bzw. besser wäre.
Auch verlangt der Umgang mit Angehörigen - die eh schon bis an die Grenze belastet sind - ein deutliches Feingefühl.
Ganz persönlich - ich will dich nicht aufhetzen - würde mich über diese Person bei dessen Vorgesetzten beschweren - wissend, dass widerum Kraft kostet, die du eigentlich schon gar nicht mehr hast.
Es klingt als sei die Situation aber so verlaufen, dass deine Mutter nicht in ein Krankenhaus verbracht wurde. Hier hättest du besser darauf bestehen sollen - zur abklärenden Diagnostik, hättest du erklären können - denn auf diese Weise hättest du den "Schwarzen Peter" ans KK abgegeben und eine Rückkehr nach Hause verweigern können. Du bist ja nun schlauer, nicht wahr? Damit wärst du auf der Stelle aus der akuten Bedrängnis gewesen.
Liebe Grüße vom
Blümchen
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Re: Gefangen in der Bürokratie
Liebes Blümchen,
hier kann ich Dir nicht widersprechen. Deine Vermutung trifft voll ins Schwarze.
Zum Thema Rettungssanitäter kann ich leider nicht immer gutes berichten. Schon als meinen Vati schlecht ging, wollten sie ihn nicht mit in ein Krankenhaus nehmen. Keine zwei Monate später ist mein Vati verstorben.
Ich hätte eine Beschwerde einreichen können. Doch dies hätte mir meinen Vati auch nicht lebendig gemacht. Auf meinem erbitterten Drängen ist mein Vati ins Krankenhaus gekommen. Und mit der Diagnose hatte er sowieso keine Chance mehr.
Danke noch fürs Daumen drücken.
Viele liebe Grüße Magdalena
Blossom hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 14:53 Leider ein ausgesprochen unprofessionelles Verhalten eines, wie ich vermute, Rettungssanitäters ...
hier kann ich Dir nicht widersprechen. Deine Vermutung trifft voll ins Schwarze.
Ganz richtig, ich habe derzeit die Kraft nicht, mich auf ins leere laufende Verfahren einzulassen. Vielmehr geht es jetzt für meine Mutti da zu sein .Blossom hat geschrieben: Do 2. Jun 2022, 14:53 Ganz persönlich - ich will dich nicht aufhetzen - würde mich über diese Person bei dessen Vorgesetzten beschweren - wissend, dass widerum Kraft kostet, die du eigentlich schon gar nicht mehr hast.
Zum Thema Rettungssanitäter kann ich leider nicht immer gutes berichten. Schon als meinen Vati schlecht ging, wollten sie ihn nicht mit in ein Krankenhaus nehmen. Keine zwei Monate später ist mein Vati verstorben.
Ich hätte eine Beschwerde einreichen können. Doch dies hätte mir meinen Vati auch nicht lebendig gemacht. Auf meinem erbitterten Drängen ist mein Vati ins Krankenhaus gekommen. Und mit der Diagnose hatte er sowieso keine Chance mehr.
Danke noch fürs Daumen drücken.
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