gestern haben meine Frau und ich den Tatort aus Zürich "Schattenkinder" angesehen. Es ging um Kunst und Missbrauch von Kindern. Es war kein Tatort mit Transthemen. Aber mich hat ein Satz elektrisiert, den ich sofort vor dem Transhintergrund gesehen habe. Die Situation: jemand hat einen Menschen ermordet, der im Gesicht stark tätowiert war. Tessa Ott, eine Kommissarin, hat sich so ihre Gedanken gemacht und den Satz gesagt:
Könnte man den nicht auch auf viele Transmenschen übertragen ? Aber auch Sätze wieWenn ich mich selbst nicht mehr im Spiegel erkenne, befreit es mich dann von mir selbst ?
(Ist das ein Schlüssel zum inneren Ich ?) oderWir müssen mit dem Schmerz in Verbindug treten, damit wir eine Möglichkeit zur Transformation haben.
(wer kennt sie nicht diese Angst, die uns nicht zu dem werden lässt, der wir sind ?)Angst ist ein Gefängnis
haben mich sehr berührt.