Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
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Anne-Mette
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Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
Das Kirchenradio dazu: https://www.muenchner-kirchenradio.de/s ... s-219a-ab/
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Blossom
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
Und wieder ist es die rückständige Katholische Kirche ... kommt einem bald vor wie im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" ... Jeden Tag neue Nachrichten, quasi aus Richtung Rom, nur, dass der Protagonist im Film dazulernt.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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NikolaAusR
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
.... das ist halt ein weiterer Aspekt, der Menschen dazu bewegt, auszutreten.
Für 2022 wurde erwartet, dass die Zahl kath. oder ev. Konfessionell gebundenen in D im Laufe des Jahres unter 50% fallen wird. Aufgrund des Münchener Gutachtens wird dies wohl recht bald soweit sein.
Wenn ich dann noch die Evangelen abziehe, komme ich bei diesen Äußerungen zu dem Schluss, dass hier eine Minderheitenmeinung vorliegt.
Wenn wir jetzt noch ein wenig warten, marginalisieren die sich selbst weg
Für 2022 wurde erwartet, dass die Zahl kath. oder ev. Konfessionell gebundenen in D im Laufe des Jahres unter 50% fallen wird. Aufgrund des Münchener Gutachtens wird dies wohl recht bald soweit sein.
Wenn ich dann noch die Evangelen abziehe, komme ich bei diesen Äußerungen zu dem Schluss, dass hier eine Minderheitenmeinung vorliegt.
Wenn wir jetzt noch ein wenig warten, marginalisieren die sich selbst weg
Wer trans* sagt muss auch cis sagen
Klar definier ich mich binär :-)
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Inga
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
Hallo,
was sagt denn die 50%-Marke schon aus?
Auch wenn die beiden großen Konfessionen weniger als 50 % der Bevölkerung als Mitglieder haben, so wird es nichts daran ändern, dass sie die mitgliederstärksten Organisationen in unsrem Land sein dürften. Da kommt kein Fußballverein mit, kein kultureller sekularer Verband wie die Humanisten, keine Partei - ob rechts links oder sonstwo zugerechnet, kein Trans*Verein, und auch die Automobilclubs wie der ADAC und die DGB-Gewrkschaften dürften deutlich weniger Mitglieder haben als die evangelische und katholische Kirche zusammen.
Allenfalls die Deutsche Rentenversicherung. Sie betreut nach eigenen Aussagen mehr als 57 Millionen Kunden - fast drei Viertel der Menschen in der Bundesrepublik.
Ob nun in der Kirche oder nicht. An die Rente glauben sie wohl alle ... . (Jetzt stellt sich natüürlich die Frage, was mit den übrigen 20 Millionen der Bevölkerung ist. Ob sie nicht an die Rente glauben, ob sie ausgetreten sind, oder einfach nicht die Bedingungen für die Mitgliedschaft erfüllen?)
Allerdings beurteile ich die gesellschaftliche Relevanz von Organisationen nicht ausschlißelich nach ihren Mitgliederzahlen.
Liebe Grüße
Inga
was sagt denn die 50%-Marke schon aus?
Auch wenn die beiden großen Konfessionen weniger als 50 % der Bevölkerung als Mitglieder haben, so wird es nichts daran ändern, dass sie die mitgliederstärksten Organisationen in unsrem Land sein dürften. Da kommt kein Fußballverein mit, kein kultureller sekularer Verband wie die Humanisten, keine Partei - ob rechts links oder sonstwo zugerechnet, kein Trans*Verein, und auch die Automobilclubs wie der ADAC und die DGB-Gewrkschaften dürften deutlich weniger Mitglieder haben als die evangelische und katholische Kirche zusammen.
Allenfalls die Deutsche Rentenversicherung. Sie betreut nach eigenen Aussagen mehr als 57 Millionen Kunden - fast drei Viertel der Menschen in der Bundesrepublik.
Ob nun in der Kirche oder nicht. An die Rente glauben sie wohl alle ... . (Jetzt stellt sich natüürlich die Frage, was mit den übrigen 20 Millionen der Bevölkerung ist. Ob sie nicht an die Rente glauben, ob sie ausgetreten sind, oder einfach nicht die Bedingungen für die Mitgliedschaft erfüllen?)
Allerdings beurteile ich die gesellschaftliche Relevanz von Organisationen nicht ausschlißelich nach ihren Mitgliederzahlen.
Liebe Grüße
Inga
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Karla
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
Ein böser DDR-Witz endet mit:
Erich, Du bist der letzte! Machs Licht aus!
Wenn die katholische Kirche SOOO weitermacht und nichts aus den Verbrechen lernt, verdient sie es auch nicht anders!!!
- die Erde ist eine Scheibe
- Hexen gehören verbrannt,...
- das Volk muß dumm gehalten werden!
- kauft Ablaßbriefe!!
...
Mit dem -§219a wird der unterprivilegierte Teil der Frauen unterdrückt, das hat leider Methode:
Die mit Kohle, Beziehungen, Bildung,... werden rechtzeitig, d.h. vor SSW12, an die nötigen Informationen kommen!
ketzerische Überlegung:
Wenn die katholischen frauenverbände ungewollt Schwangeren 10 Jahre lang monatlich 1500,- € zahlen, können die damit evtl. einen erheblichen Teil der Abtreibungen verhindern!
Alternative 2: Freigabe zur Adoption: Die muß endlich gesellschaftsfähiger werden als die Abtreibung: z.Zt. haben wir mehr als 20 Abtreibungen gegenüber einer Fremdadoption
Für das Jahr der Karriereverzögerung müssen die Nachteile ausgeglichen werden!
ketzerische Forderung: 1500,- €/Monat und Joberhalt
Alternative 3: anonyme Geburt: zwischen SSW12 und 40 (+Schonfrist nach Entbindung) wird die Frau von allen Nachteilen frreigestellt
Wenn eine Frau keinen dieser 3 Wege gehen kann - warum auch immer: Leider bleibt dann nur noch die Abtreibung! lieber unter ärztlicher Kontrolle als "irgendwie"!
(wenn frau Glück hat, wird sie irgendwann unter besseren Umständen doch noch Mutter: WENN sie nicht an der ungewollten Schwangerschaft kaputtgeht!)
Mein Fazit: Weg mit -§219a! -§218 darf nicht gegen Frauen mißbraucht werden: Hilfsangebote, Beratung, auch pro LIFE: JA! Bevormundung: NEIN!!! NEVER!!!
LG Elly
Erich, Du bist der letzte! Machs Licht aus!
Wenn die katholische Kirche SOOO weitermacht und nichts aus den Verbrechen lernt, verdient sie es auch nicht anders!!!
- die Erde ist eine Scheibe
- Hexen gehören verbrannt,...
- das Volk muß dumm gehalten werden!
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Mit dem -§219a wird der unterprivilegierte Teil der Frauen unterdrückt, das hat leider Methode:
Die mit Kohle, Beziehungen, Bildung,... werden rechtzeitig, d.h. vor SSW12, an die nötigen Informationen kommen!
ketzerische Überlegung:
Wenn die katholischen frauenverbände ungewollt Schwangeren 10 Jahre lang monatlich 1500,- € zahlen, können die damit evtl. einen erheblichen Teil der Abtreibungen verhindern!
Alternative 2: Freigabe zur Adoption: Die muß endlich gesellschaftsfähiger werden als die Abtreibung: z.Zt. haben wir mehr als 20 Abtreibungen gegenüber einer Fremdadoption
Für das Jahr der Karriereverzögerung müssen die Nachteile ausgeglichen werden!
ketzerische Forderung: 1500,- €/Monat und Joberhalt
Alternative 3: anonyme Geburt: zwischen SSW12 und 40 (+Schonfrist nach Entbindung) wird die Frau von allen Nachteilen frreigestellt
Wenn eine Frau keinen dieser 3 Wege gehen kann - warum auch immer: Leider bleibt dann nur noch die Abtreibung! lieber unter ärztlicher Kontrolle als "irgendwie"!
(wenn frau Glück hat, wird sie irgendwann unter besseren Umständen doch noch Mutter: WENN sie nicht an der ungewollten Schwangerschaft kaputtgeht!)
Mein Fazit: Weg mit -§219a! -§218 darf nicht gegen Frauen mißbraucht werden: Hilfsangebote, Beratung, auch pro LIFE: JA! Bevormundung: NEIN!!! NEVER!!!
LG Elly
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Inga
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
Hi,
nichts gegen seriöse Information über das wo und wie und bei wem.
Was mich aber immer wieder fuchst, ist, dass es ja meist Männer sind, die bei den Frauen für die Schwangerschaft sorgen - ob nun gewollt oder nicht gewollt (die Schwangerschaft). Aber über die Männer redet wieder niemand.
Liebe Grüße
Inga
nichts gegen seriöse Information über das wo und wie und bei wem.
Was mich aber immer wieder fuchst, ist, dass es ja meist Männer sind, die bei den Frauen für die Schwangerschaft sorgen - ob nun gewollt oder nicht gewollt (die Schwangerschaft). Aber über die Männer redet wieder niemand.
Liebe Grüße
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Karla
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
Liebe Inga,
manN geht mit dem Geschlechtsverkehr das Risiko ein Vater zu werden: mit allen Verpflichtungen, ggf. 25 Jahre lang (Vater bleibt man lebenslänglich: mit allen Freuden und Pflichten)
manN kann auch erleben, NICHT Vater werden zu dürfen, weil die Partnerin das nicht will: Ja!, das tut weh, manN kann eine Abtreibung nicht verhindern.
Frau kann schwanger werden, obwohl sie das zu dem Zeitpunkt nicht will... - ist bereits an anderer Stelle diskutiert, danach hast Du hier auch nicht gefragt.
...manN und frau kann das Projekt Fortpflanzung dann jedoch mit anderem Partner verwirklichen...
manN geht mit dem Geschlechtsverkehr das Risiko ein Vater zu werden: mit allen Verpflichtungen, ggf. 25 Jahre lang (Vater bleibt man lebenslänglich: mit allen Freuden und Pflichten)
manN kann auch erleben, NICHT Vater werden zu dürfen, weil die Partnerin das nicht will: Ja!, das tut weh, manN kann eine Abtreibung nicht verhindern.
Frau kann schwanger werden, obwohl sie das zu dem Zeitpunkt nicht will... - ist bereits an anderer Stelle diskutiert, danach hast Du hier auch nicht gefragt.
...manN und frau kann das Projekt Fortpflanzung dann jedoch mit anderem Partner verwirklichen...
LG EllyInga hat geschrieben: So 30. Jan 2022, 02:15 Hi,
nichts gegen seriöse Information über das wo und wie und bei wem.
Was mich aber immer wieder fuchst, ist, dass es ja meist Männer sind, die bei den Frauen für die Schwangerschaft sorgen - ob nun gewollt oder nicht gewollt (die Schwangerschaft). Aber über die Männer redet wieder niemand.
Liebe Grüße
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Blossom
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
Wie wäre es denn, den Vorgenannten gesetzlich mit Auflagen zu belegen ... quasi "Nasenpulli" oder "Kat", um das Risiko oder den Ausstoß zu minimieren ... und nur unter therapeutisch begleitetem Kinderwunsch unter Aufsicht zu genehmigen? ... Dann müssten wir darüber gar nicht diskutieren.Elizabeth hat geschrieben: So 30. Jan 2022, 04:00 manN geht mit dem Geschlechtsverkehr das Risiko ein Vater zu werden
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
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Laura R
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
Kümmert sich den die katholische Kirche dann auch um die ungewollten Kinder?(*)Unterstützt die Kirche denn diese Frauen in jeglicher Hinsicht? Dieses Einmischen der Kirche in das tägliche Leben nervt doch langsam. Grade hier in Flensburg soll ein neues großes Krankenhaus gebaut werden, Träger u.a. Die Malteser, Abtreibungen sollen nicht mehr stattfinden, es ist unglaublich was sich diese Organisationen rausnehmen.
Wer glaubt soll glauben und in die Kirche gehen, nur sollen sich die Kirchen aus der Politik endlich raushalten und sich um ihre eigenen Sachen kümmern, da haben sie doch mehr als genug zu Tun. Diese Moralapostel Spielerei ist doch Hohn und Spott wenn man diese ganze unsägliche Missbrauchsgeschichte verfolgt.
(*)nur das keine Missverständnisse aufkommen: kümmern im Sinne von kümmern
Eine nachdenkliche Laura
Wer glaubt soll glauben und in die Kirche gehen, nur sollen sich die Kirchen aus der Politik endlich raushalten und sich um ihre eigenen Sachen kümmern, da haben sie doch mehr als genug zu Tun. Diese Moralapostel Spielerei ist doch Hohn und Spott wenn man diese ganze unsägliche Missbrauchsgeschichte verfolgt.
(*)nur das keine Missverständnisse aufkommen: kümmern im Sinne von kümmern
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Jasmine
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
ich habe mal ein wenig recherchiert und fand diesen Artikel: https://www.emma.de/artikel/flensburg-k ... gen-337307Laura R hat geschrieben: So 30. Jan 2022, 13:44 Kümmert sich den die katholische Kirche dann auch um die ungewollten Kinder?.....................
Zitat ganz am Schluß: Doch nicht nicht nur der Glaube der katholischen "Lebenschützer" ist das Problem, sondern auch die weltliche Gesetzgebung. Schließlich ist ein Schwangerschaftsabbruch nach deutschem Recht immer noch eine Straftat, die nur unter bestimmten Bedingungen straffrei bleibt. Solange sich das nicht ändert, wird das Recht der Frauen, über ihren eigenen Körper zu bestimmen, immer weiter ausgehöhlt werden.
Also muss doch zuerst bei den Gesetzen angefangen werden und dann bei anderen. Ich bin da sogar noch ein wenig heftiger, in meinen Augen sollten die Krankenhäuser in staatlicher Hand sein um eine "Grundversorgung" abzudecken. Da gäbe es dann solch eine Diskussion betreffend Abtreibung gar nicht.
Kein Mensch hat mir bisher erklären können, warum ein Krankenhausbetreiber so hohe Gewinne erwirtschaften muss. Die Krankenkassenbeiträge steigen und die Betreiber jammern unaufhörlich. Hier werden Notfallbetten gestrichen, niedrige Löhne gezahlt und viele Krankenhäuser aufgelöst. Nehmen wir doch mal die Sana Kliniken: https://de.statista.com/statistik/daten ... linken-ag/
Zitat: ............ Im Jahr 2020 erwirtschaftete der private Klinikbetreiber einen Gewinn von rund 59,8 Millionen Euro (EAT: Gewinn nach Steuern).
Nun können wir nochmal über die Moral dieser Betreiber reden. Ich weiß das ich mich nun ein wenig unbeliebt mache, aber ich denke der ganze Gesundheitssektor sollte von staatlicher Hand geführt werden.
Liebe Grüße Jasmine
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Karla
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
Liebe Jasmine,
bei ca. 100 000 Abtreibungen im Jahr hier in Deutschland:
Wieviele Verurteilungen wegen -§218 gibt es im Jahr?
De facto haben wir doch eine Fristenlösung mit Beratungspflicht!
Wenn allerdings durch Angebotsverknappung versucht wird Abbrüche zu verhindern, dann bin ich mit auf den Barrikaden!
Auf der Webseite von Frau Dr. Hänel hätte ich mir gewünscht:
Werden Sie sich vor der Abbruchentscheidung über Hilfsangebote informieren bzw. haben Sie dies bereits getan?
Haben Sie Freigabe zur Adoption oder anonyme Geburt in Erwägung gezogen?
Bei 2 x JA ist es m.E. keine WERBUNG für Abtreibung mehr, sondern die dann gebotene sachliche Information!
(das habe ich ihr so ähnlich auch geschrieben)
LG Elly
bei ca. 100 000 Abtreibungen im Jahr hier in Deutschland:
Wieviele Verurteilungen wegen -§218 gibt es im Jahr?
De facto haben wir doch eine Fristenlösung mit Beratungspflicht!
Wenn allerdings durch Angebotsverknappung versucht wird Abbrüche zu verhindern, dann bin ich mit auf den Barrikaden!
Auf manchen Webseiten muß man/frau ankreuzen über 18 zu sein.Jasmine hat geschrieben: So 30. Jan 2022, 14:33 Schließlich ist ein Schwangerschaftsabbruch nach deutschem Recht immer noch eine Straftat, die nur unter bestimmten Bedingungen straffrei bleibt. Solange sich das nicht ändert, wird das Recht der Frauen, über ihren eigenen Körper zu bestimmen, immer weiter ausgehöhlt werden.
Auf der Webseite von Frau Dr. Hänel hätte ich mir gewünscht:
Werden Sie sich vor der Abbruchentscheidung über Hilfsangebote informieren bzw. haben Sie dies bereits getan?
Haben Sie Freigabe zur Adoption oder anonyme Geburt in Erwägung gezogen?
Bei 2 x JA ist es m.E. keine WERBUNG für Abtreibung mehr, sondern die dann gebotene sachliche Information!
(das habe ich ihr so ähnlich auch geschrieben)
LG Elly
Zuletzt geändert von Karla am So 30. Jan 2022, 15:46, insgesamt 1-mal geändert.
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Laura R
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
Dass das Gesundheitssystem und die Krankenhäuser in staatlicher Hand sein sollten finde ich auch.
Nicht nur das sollte in staatlicher Hand sondern auch die Energieversorger, das nur mal so angemerkt.
Nicht nur das sollte in staatlicher Hand sondern auch die Energieversorger, das nur mal so angemerkt.
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!
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Anne-Mette
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
"Raus aus dem Strafrecht" ist eine jahrzehntealte feministische Forderung, die wir in Bezug auf den -§218 nicht aufgeben sollten; denn sie hatElizabeth hat geschrieben: So 30. Jan 2022, 15:34 De facto haben wir doch eine Fristenlösung mit Beratungspflicht!
für sehr viele Menschen immer noch eine hohe Bedeutung.
Gerade die Ansiedelung im Strafrecht verhindert für Einrichtungen die Bereitschaft, Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen oder Aus- und Fortbildungen zu gewährleisten.
Es wurde oftmals geäußert: "wir beteiligen uns nicht an Handlungen, die mit Strafrecht zu tun haben".
Mit Strafrecht müssen natürlich "unerlaubte Handlungen" belegt werden, wenn z.B. unberechtigte Personen Abbrüche vornehmen.
Einige Regelungen werden auch gut sein und ihre Berechtigung haben.
Die "guten Regelungen" müssen in eine Richtlinie oder ein neues Gesetz überführt werden, denke ich.
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Jasmine
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
https://www.deutschlandfunkkultur.de/pa ... t-100.html
Zitat:
Seit 150 Jahren gibt es den Paragrafen 218, der einen Schwangerschaftsabbruch unter Strafe stellt. In der DDR war eine Abtreibung ab 1972 allerdings legal. Mit der Wiedervereinigung galt der Paragraf für alle. Für viele ein Rückschritt.
Mit manchen Gesetzen leben wir noch im Mittelalter. Vielleicht sollte die Politik hier mal in der Gegenwart ankommen. Ich persönlich denke das eine Frau selbst über ihren Körper entscheiden sollte. Ich habe auf einer Internetseite mal gegoogelt wo der nächste Arzt von Cham (93413) aus betreffend Abtreibung zu finden ist. https://www.familienplanung.de/schwange ... bis-99999/ Katastrophe, wie soll da eine Frau in der Notlage ohne Auto hinkommen?
LG Jasmine
Zitat:
Seit 150 Jahren gibt es den Paragrafen 218, der einen Schwangerschaftsabbruch unter Strafe stellt. In der DDR war eine Abtreibung ab 1972 allerdings legal. Mit der Wiedervereinigung galt der Paragraf für alle. Für viele ein Rückschritt.
Mit manchen Gesetzen leben wir noch im Mittelalter. Vielleicht sollte die Politik hier mal in der Gegenwart ankommen. Ich persönlich denke das eine Frau selbst über ihren Körper entscheiden sollte. Ich habe auf einer Internetseite mal gegoogelt wo der nächste Arzt von Cham (93413) aus betreffend Abtreibung zu finden ist. https://www.familienplanung.de/schwange ... bis-99999/ Katastrophe, wie soll da eine Frau in der Notlage ohne Auto hinkommen?
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Re: Katholische Frauenverbände lehnen Entwurf zur Streichung des § 219a ab
Liebe Anne-Mette,
diesen Aspekt habe ich bis jetzt nicht deutlich genug gesehen.
Formulierungsvorschlag: Abtreibung ist als ultima ratio bis SSW12 erlaubt und geboten, wenn eine Schwangere glaubhaft macht, daß ihr das Austragen des Kindes z.Zt. nicht zuzumuten ist. Der Staat ist verpflichtet, der Schwangeren nach Beratung zeitnahe, möglichst sichere und schonende zumutbare Bedingungen für einen Abbruch zu gewährleisten.
Wer bessere Ideen hat...
diesen Aspekt habe ich bis jetzt nicht deutlich genug gesehen.
Formulierungsvorschlag: Abtreibung ist als ultima ratio bis SSW12 erlaubt und geboten, wenn eine Schwangere glaubhaft macht, daß ihr das Austragen des Kindes z.Zt. nicht zuzumuten ist. Der Staat ist verpflichtet, der Schwangeren nach Beratung zeitnahe, möglichst sichere und schonende zumutbare Bedingungen für einen Abbruch zu gewährleisten.
Wer bessere Ideen hat...
LG EllyAnne-Mette hat geschrieben: So 30. Jan 2022, 15:48 Mit Strafrecht müssen natürlich "unerlaubte Handlungen" belegt werden, wenn z.B. unberechtigte Personen Abbrüche vornehmen.
Einige Regelungen werden auch gut sein und ihre Berechtigung haben.
Die "guten Regelungen" müssen in eine Richtlinie oder ein neues Gesetz überführt werden, denke ich.
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