https://taz.de/!5823917/
Den Artikel flankieren auf der Doppelseite zwei weitere:...
Nele Glückskind packte Stiere schon immer gerne bei den Hörnern: 2003 brachte sie rechtsradikale Strukturen bei der Bundeswehr in der Brandenburger Rolandkaserne an die Öffentlichkeit. Sie hatte dort als Wehrdienstleistende selbst Gewalt erlebt.
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Was sie mit ihrem männlichen Vornamen hinter sich lassen möchte, sind die Jahrzehnte der Verdrängung. Stellt man ihr heute die Sinnfrage, antwortet sie pragmatisch: "Hauptsache, irgendwie klarkommen in der Welt."
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"Schwule Sau", schrie man ihr hinterher. So ging es auch anderen: "Meine queeren Freunde im Bezirk orientieren sich im Moment alle außerhalb — zum Beispiel im Sonntags-Club, dem größten lesbischwultrans* Treffpunkt in Prenzlauer Berg." Deshalb plädiert Glückskind für "Veranstaltungen, die gerade diese Menschen ansprechen. Wenn es Sichtbarkeit gäbe, würden die merken, dass wir da sind und dass wir keine ganz kleine Minderheit sind." Sie will sich dafür engagieren. Doch das ist schwerer als gedacht.
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https://taz.de//!5826783/ "Homophobia is real, Leute" Ein Angriff auf Gäste einer schwulen Bar neben der Reeperbahn
https://taz.de/!5823918/ Der blinde Fleck Gewalt gegen LSBTI-Personen bleibt oft unsichtbar.