Letzten Freitag im SWR Nachtcafe
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zu den Themen Crossdressing, Transgender, Transident...
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Andrea75
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Letzten Freitag im SWR Nachtcafe

Post 1 im Thema

Beitrag von Andrea75 »

Hallo zusammen,
letzten Freitag im Nachtcafe war u.A. Sandra Höstermann zu Besuch , die glücklich mit ihrem Mann liiert, als dieser sich entschied, künftig als Frau Patricia zu leben. Alle Rollenmuster waren plötzlich auf den Kopf gestellt und der Schock groß: "Als Partnerin war das wie eine Achterbahnfahrt. Man sitzt drin und kann nur noch hoffen, dass man nicht aus der Kurve fliegt." Doch das Paar nahm die Herausforderung an und kämpfte um seine Beziehung.

Den Link zur Sendung gibts hier: https://www.ardmediathek.de/video/nacht ... E1NDQ2MjY/


Viel Spaß beim Ansehen und iebe Grüße
Andrea
Tanja Stöckel
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Re: Letzten Freitag im SWR Nachtcafe

Post 2 im Thema

Beitrag von Tanja Stöckel »

Hallo Andrea,
danke für den TV-Tip (die Abkürzung ist fast schon doppeldeutig) :lol: . Ich finde die beiden Frauen sehr sympathisch, auch wie sie berichten, wie sie sich quasi anders neu wieder gefunden haben. Leider kaufe ich Patricia die heile Welt die sie jetzt darstellt nicht so ganz ab. Privat scheint es ja gut zu funktionieren, was ja die Hauptsache ist, aber finanziell scheint es ihnen jetzt aber nicht mehr so gut zu gehen, nachdem sie die Zahnarztpraxis von Patrick verkauft hat (verkaufen musste?). Nur damit sie durch die Gegend tingelt und für Verständnis für quere Menschen und Transpersonen wirbt, wird sich der vorher gelebt Lebensstyle sicherlich nicht aufrechterhalten lassen. Das halbe Leben hat der Zahnarzt gelernt und seine Existenz aufgebaut, das gibt man nicht so einfach auf wenn man nicht dazu gezwungen wird - da wird schon genug äußerlicher Druck von seiner Klientel gewesen sein, die das Anders sein nicht toleriert haben. Aber das sind nur Mutmaßungen.
Grundsätzlich finde ich es gut, das es solche Vorbilder im Fernsehen gibt, die den Blick der Gesellschaft ein wenig weiten.
LG, Tanja (has-o)
Ich war schon immer eine Frau, nur niemand konnte mich wirklich sehen.
Jetzt wird es Zeit, dass alle die Frau sehen, damit ich mich erkennen kann und so sein kann wie ich bin.
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Re: Letzten Freitag im SWR Nachtcafe

Post 3 im Thema

Beitrag von Senja »

Hallo Andrea,
Lieben dank für diesen Link.

Habe den Beitrag verschlungen und werde ihn sicher auch mit meiner Frau ansehen.

Den Weg den man über das inhouse Crossdressing hinausgeht erfordert Mut und ist mit vielen Unwägbarkeiten gesäumt.
Aber das ist das Leben auch dann wenn man "klassisch" lebt und zusätzlich versucht sein Selbst unterdrückt.

Zur Entscheidung von Patricia die Selbständigkeit und die Zahnarztpraxis aufzugeben:
Entscheidungen über berufliche Veränderungen sind notwendig wenn man glücklich sein/bleiben will.
Wenn einen die Arbeit dauerhaft überfordert muss man eine Veränderung herbeiführen; auch wenn das mit finanziellen Einbußen verbunden ist.
Dazu muss man nicht Trans sein.

Es ist immer wieder schön zu sehen wie viele positive Beispiele es für einen Rollenwechsel doch gibt.
Es ist natürlich mehr als ein Geschenk wenn einen die Partnerin und das familiäre Umfeld nicht verlässt.
Das macht vieles weniger schwierig. "Einfacher" möchte ich hier bewusst nicht sagen.

Patricia ist eine bewundernswerte Frau und und ihre Partnerin ein wundervoller Mensch. (he)

Ich bin froh in einer Zeit und in einem Land zu leben um mir solche Gedanken machen und schreiben zu dürfen.
Dass dies sogar im öffentlich-rechtlichen Fernsehen so offen und ungezwungen ausgestrahlt wird lässt mich den Rundfunkbeitrag gerne bezahlen.

Ich hoffe ich behalte den Mut mit dem ich gerade vorangehe.
Dieser Fernsehbeitrag hilft mir ein bisschen dabei.

Liebe Grüße
Senja
Patricia
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Re: Letzten Freitag im SWR Nachtcafe

Post 4 im Thema

Beitrag von Patricia »

Vielen Dank für diesen Link. Ich hatte Tränen in den Augen als meine Namensvetterin Patricia sprach. So sehr erinnern mich Details dessen was sie erzählt hat an mein eigenes Leben.
Patricia hat geschrieben: ...Ich dachte, wenn ich nur die typisch männlichen Sachen mache, dann wird sich das irgendwann auswachsen, das hat sich nie ausgewachsen...
...aber da ist die Liebe so stark gewesen, dass ich wirklich sehr sehr viel von meinen Gefühlen weggedrückt habe und wirklich aus dieser Liebe heraus irgendwann auch fast in so eine hoffnungslose Situation reingerutscht bin weil ich gar nicht mehr gewusst habe wie ich das auflösen konnte...
...ich hab ja auch gedacht das geht ja irgendwann mal weg...
(cry) (cry) (cry)



Patricia
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