Moin,
persönliche angriffe gegen partnerinnen
Wenn man die Themen genau durchliest, sieht man, dass in einigen Punkten Uneinigkeit herrscht, d.h. dass Meinungen aufeinanderprallen, die relativ gegensätzlich sind.
So gibt es z.B. die selbstbewussten Crossdresser, die sagen: "wenn einer ein Problem mit mir hat, dann liegt es an ihm - dann ist es sein Problem". (PUNKT)
Parterinnen haben meistens einen größeren Blickwinkel, denken (viele Crossdresser übrigens auch) an die Familie, fragen sich, ob die Beziehung noch ok ist, fragen sich "was ist", dass der Mann so etwas macht...
1000 Fragen
Viele fühlen sich in Frage gestellt und andere sagen: "das ist nicht der Mann, den ich mal kennengelernt habe und den ich geliebt habe!"
Viele Partnerinnen wollen einen Mann im Bett - und keine zweite Frau. Wenn man(n) da nicht den richtigen Kompromiss findet, dann wird das schwierig...
Wir sind ein Spiegel der Gesellschaft; Crossdresser, Transsexuelle, Intersexuelle und und und werden zwar einerseits mit Faszination betrachtet, aber andererseits abgelehnt. So haben auch viele Partnerinnen gelernt, dass es etwas Besonderes ist - aber von vielen Leuten (Nachbarn, Freunden, Familie...) nicht akzeptiert wird.
Manche Partnerinnen stellen sich auch die bange frage, was ist, wenn "es" nicht nur das (gelegentliche) Tragen von Frauenkleidung ist, sondern mehr dahinter steckt, z.B. Transsexualität.
... und dass das kein Spaziergang ist - für alle Betreiligten - ist schon klar und ruft Ängste hervor.
Um so wichtiger, dass wir im Gespräch bleiben, dass wir erfahren, welche Gedanken und Ängste die Partnerinnen haben. Auch wenn dabei mal "die Fetzen fliegen" oder jemand persönlich betroffen ist, Austausch ist wichtig - und nicht nur in geschlossenen Gruppen.
Eine geschlossene Gruppe müsste ja auch "besonders geschlossen" sein, d.h. man (ich) müsste kontrollieren, ob es tatsächlich Partnerinnen sind...
Gruß
CPG