Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
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Bianca D.
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Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Hallöchen,
Hm-ist schon verdammt lang her.Also ich denke mal,daß CD z.T. in der Kindheit seine Wurzeln haben kann,zum andern auch angeboren ist,besonders bei TS, und diese Neigungen/Veranlagungen früher oder später zum Ausbruch kommen.Ich war eigentlich ein normaler Junge,habe mit Autos und Legos gespielt,Buden gebaut und Fußball gespielt,von den Rüpeln in der Nachbarschaft habe ich mich aber immer fern gehalten und oft auch mit den Mädels gespielt.Das kam bei den zuvor genannten natürlich nicht gut an,wurde deshalb oft gehänselt deswegen oder sonstwie belästigt von denen.Mit der Pubertät verlor sich das ganze und man(n) versuchte halt sein Leben in den angeborenen Bahnen zu leben.Hat halt nicht geklappt....
Gruß Bianca
Hm-ist schon verdammt lang her.Also ich denke mal,daß CD z.T. in der Kindheit seine Wurzeln haben kann,zum andern auch angeboren ist,besonders bei TS, und diese Neigungen/Veranlagungen früher oder später zum Ausbruch kommen.Ich war eigentlich ein normaler Junge,habe mit Autos und Legos gespielt,Buden gebaut und Fußball gespielt,von den Rüpeln in der Nachbarschaft habe ich mich aber immer fern gehalten und oft auch mit den Mädels gespielt.Das kam bei den zuvor genannten natürlich nicht gut an,wurde deshalb oft gehänselt deswegen oder sonstwie belästigt von denen.Mit der Pubertät verlor sich das ganze und man(n) versuchte halt sein Leben in den angeborenen Bahnen zu leben.Hat halt nicht geklappt....
Gruß Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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Alisha301
Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Hallo alle zusammen,
die Erfahrung von Wiebke habe ich auch gemacht. "(In der Schule "Handarbeiten" von der 1. - 4. Klasse. ... Auch ich habe ein "Leibchen" getragen.)"
Das war's dann aber auch schon. Ich bin, nach der Scheidung meiner Eltern, bei meinem Vater groß geworden. Ich hatte also zu Hause mit Frauenkleidung keine Berührung. Nach den Klamotten meiner Oma hatte ich auch kein Verlangen. In den BH's hätte ich zelten können. Eine Hälfte Wohn- und die andere Hälfte Schlafzelt.
Im übrigen fand ich das Fach "Handarbeit" gar nicht so schlecht. Heute können die wenigsten BioFrauen einen Knopft annähen, oder einen Saum umnähen. Irgendwie haben wir doch schon auch was für's Leben gelernt.
Als ich zu Hause ausgezogen bin konnte ich nähen, putzen und kochen. Meine damalige Frau kannte nur Speisen aus Tüten und Büchsen.
Meine erste Erfahrung hatte ich viel später. Eine verflosse Freundin hatte ihr Nachthemd bei mir vergessen. Ein ganz süßes, knall rotes Neglige. Das habe ich getragen bis es durch's Waschen zerfallen ist.
Ich denke es gibt viele Faktoren, die nicht unbedingt eine zeitliche Reihenfolge haben müssen, die letztendlich zu CD führen.
LG Alisha
die Erfahrung von Wiebke habe ich auch gemacht. "(In der Schule "Handarbeiten" von der 1. - 4. Klasse. ... Auch ich habe ein "Leibchen" getragen.)"
Das war's dann aber auch schon. Ich bin, nach der Scheidung meiner Eltern, bei meinem Vater groß geworden. Ich hatte also zu Hause mit Frauenkleidung keine Berührung. Nach den Klamotten meiner Oma hatte ich auch kein Verlangen. In den BH's hätte ich zelten können. Eine Hälfte Wohn- und die andere Hälfte Schlafzelt.
Im übrigen fand ich das Fach "Handarbeit" gar nicht so schlecht. Heute können die wenigsten BioFrauen einen Knopft annähen, oder einen Saum umnähen. Irgendwie haben wir doch schon auch was für's Leben gelernt.
Als ich zu Hause ausgezogen bin konnte ich nähen, putzen und kochen. Meine damalige Frau kannte nur Speisen aus Tüten und Büchsen.
Meine erste Erfahrung hatte ich viel später. Eine verflosse Freundin hatte ihr Nachthemd bei mir vergessen. Ein ganz süßes, knall rotes Neglige. Das habe ich getragen bis es durch's Waschen zerfallen ist.
Ich denke es gibt viele Faktoren, die nicht unbedingt eine zeitliche Reihenfolge haben müssen, die letztendlich zu CD führen.
LG Alisha
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Cybill
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Quatsch!
Es gibt KEINE nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten belegbaren Verbindungen zwischen (früh)kindlichem Erleben, Erziehung und Crossdressing.
Liegt vermutlich daran, dass die ganze Tiefenpsychologie (nicht Entwicklungspsychologie; die untersucht die Entwicklung des Individuums) sich wissenschaftlichen (Güte)Kriterien ( Reliabilität, Validität, Objektivität) entzieht.
Versucht einfach die Dinge so hinzunehmen wie sie sind und nicht alles erklären zu wollen. Dann geht es euch besser!
Sollte dann immer noch irgendwelcher Erklärungsbedarf bestehen, dann gibts nur eins: GLAUBEN!
Es gibt KEINE nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten belegbaren Verbindungen zwischen (früh)kindlichem Erleben, Erziehung und Crossdressing.
Liegt vermutlich daran, dass die ganze Tiefenpsychologie (nicht Entwicklungspsychologie; die untersucht die Entwicklung des Individuums) sich wissenschaftlichen (Güte)Kriterien ( Reliabilität, Validität, Objektivität) entzieht.
Versucht einfach die Dinge so hinzunehmen wie sie sind und nicht alles erklären zu wollen. Dann geht es euch besser!
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Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Nicoletta
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Einfach als Quatsch abtun würde ich das hier Vorgetragene nicht, und ich bin überzeugt, die meisten von uns könnten Ähnliches berichten. Das gilt auch für mich. Ich habe natürlich auch Leibchen getragen (sah etwas anders aus, eher wie ein Unterhemd mit Strapsen, nur etwas festerer Stoff). Und obwohl ich auch mit Legosteinen und Autos gespielt habe, waren die schönsten Spiele zusammen mit meiner kleinen Schwester mit Puppenstube, Kaufmannsladen, Einkaufen und Kochen, dann Schule spielen. Für unsere Teddybären habe ich Schulbücher geschrieben und Hefte genäht. Jeder Teddy hatte einen anderen Charakter, einer war ein Musterschüler, ein anderer machte nur Unsinn und schmierte seine Hefte voll. Fußball habe ich nie gespielt und kenne bis heute die Regeln nicht. Draußen liebte ich Rollerfahren, wobei ich mir einbildete, das sei mein Pferd, wenn wir Indianer spielten, oder Blumen pflücken im Sumpf. Aber Spiele im Haus liebte ich mehr. Und natürlich wurde ich angehalten, immer brav und sauber zu sein, Prügeln gab's nicht. Ich weiß noch, dass mein Vater eigentlich ganz glücklich war über mein jungenhaftes Missgeschick, als ich einmal beim Rollschuhlaufen mit einer Frau auf dem Rad zusammengestoßen durch Unachtsamkeit ihr die Eier zerbrach. So etwas ist aber nie wieder vorgekommen. Mein erstes Crossdressing war etwa im Alter von 3 oder 4 Jahren, als meine Eltern mich zum Spaß einmal in ein Röckchen gesteckt haben und meine etwas längeren Haare zu einer Rolle gedreht, wie es damals üblich war. Es gibt ein Foto davon, und ich fühlte mich offenbar ganz wohl dabei. Später habe ich heimlich die Dralon-Unterwäsche meiner Schwester angezogen und manchmal den Badeanzug meiner Mutter. Ich war etwa 12, als ich dann zu Karneval einmal offen als Putzfrau ging, wobei mir meine Mutter sehr half. Nicht nur schminkte sie mich, sie gab mir auch einen BH, den sie für mein Gefühl fast zu viel mit Zeitung ausstopfte, dazu einen Kittel von ihr und ein Kopftuch, unter dem einige Locken hervorlugten, die sie mit Lockenwickler in Form gebracht hatte. Einen Strumpfbandgürtel hatte sie mir auch schon gegeben, überlegte es sich dann aber anders, weil sie Angst hatte, ihre Strümpfe könnten eine Laufmasche bekommen, und Strümpfe waren noch sehr teuer. Die Verkleidung war dennoch ein voller Erfolg. DIe Milchfrau, wo ich jeden einkaufte, erkannte mich nicht, aber ein paar Frauen auf der Straße mockierten sich, wie sich "ein Mädchen so zurechtmachen könne". Ein Mann wollte mich sogar in seine Wohnung einladen, da habe ich dann aber doch schnell Reißaus genommen. Später kamen dann eigene Kleidungsstücke dazu, noch in der Schulzeit halterlose Strümpfe, die ich auch in der Schule unter der Hose trug. Mehr kam dann erst in der Studienzeit.
Ich will nicht behaupten, dass dieses kindliche Crossdressing auslösend war. Die Ursachen liegen sicher früher in der embryonalen Phase, aber diese Veranlagung ist sicher in der Kindheit von meiner Mutter unbewusst gefördert worden. Sie wollte ja auch immer ein Mädchen haben, dass sie als zweites Kind dann auch bekam. Ich kam zur Unzeit, weshalb sie ja auch versucht, mich abzutreiben. Erzogen worden bin ich fast ausschließlich von meiner Mutter, wobei mir weibliches Verhalten nahegebracht wurde. So lernte ich, mich mädchenhaft zu bewegen, zu sitzen usw. Zu den Büchern, die sie uns vorlas, gehörten vor Mädchenbücher vom Ende des 19. Jahrhunderts mit entsprechenden Idealen, während von Männern eher nicht so positiv gesprochen wurde, die wollen sowieso immer nur das Eine (was natürlich unausgesprochen blieb), Frauen sind eigentlich viel besser, sie sind intelligenter als Männer, werden aber unterdrückt, und gegen diese Ungerechtigkeit muss man mit weiblicher Schläue vorgehen. Oder sie empfahl, mir Lehrer und andere Autoritäten in Unterhosen vorzustellen, denn so lächerlich verlöre ich alle Angst vor ihnen. Auch das sind doch eher weibliche Tricks.
Aber genug, Ihr werdet ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Viele Grüße,
Nicoletta
Ich will nicht behaupten, dass dieses kindliche Crossdressing auslösend war. Die Ursachen liegen sicher früher in der embryonalen Phase, aber diese Veranlagung ist sicher in der Kindheit von meiner Mutter unbewusst gefördert worden. Sie wollte ja auch immer ein Mädchen haben, dass sie als zweites Kind dann auch bekam. Ich kam zur Unzeit, weshalb sie ja auch versucht, mich abzutreiben. Erzogen worden bin ich fast ausschließlich von meiner Mutter, wobei mir weibliches Verhalten nahegebracht wurde. So lernte ich, mich mädchenhaft zu bewegen, zu sitzen usw. Zu den Büchern, die sie uns vorlas, gehörten vor Mädchenbücher vom Ende des 19. Jahrhunderts mit entsprechenden Idealen, während von Männern eher nicht so positiv gesprochen wurde, die wollen sowieso immer nur das Eine (was natürlich unausgesprochen blieb), Frauen sind eigentlich viel besser, sie sind intelligenter als Männer, werden aber unterdrückt, und gegen diese Ungerechtigkeit muss man mit weiblicher Schläue vorgehen. Oder sie empfahl, mir Lehrer und andere Autoritäten in Unterhosen vorzustellen, denn so lächerlich verlöre ich alle Angst vor ihnen. Auch das sind doch eher weibliche Tricks.
Aber genug, Ihr werdet ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Viele Grüße,
Nicoletta
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gaby37
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Hallo,
ich glaube, und zumindest bei mir ist das auch so, das der Wunsch nach dem Wiseen "Warum, weslhalb, wieso, woher, Kindheit, Erziehung, etc" nicht ursprünglich aus einem Selbst kommt, sondern dies eigentlich die Fragen derer sind, die es nicht kennen, verstehen, akzeptieren ohne die genauen "Hintergründe" und Beweggründe zu kennen bzw. zu erfragen. Diese Fragen kann man aber nur jeder für sich selbst beantworten.
Natürlich kann man sich hinstellen und sagen: "Mir doch egal. Sieh zu wie du damit (meinem CD sein) klar kommst oder geh". Aber so einfach ist es in vielen Bereichen nicht - im Gegenteil - es sind herzallerliebste Menschen dabei, die man nicht verlieren will und die auch zu einem stehen, wenn man zumindest versucht diese Fragen zu beantworten.
Gruß Gaby
ich glaube, und zumindest bei mir ist das auch so, das der Wunsch nach dem Wiseen "Warum, weslhalb, wieso, woher, Kindheit, Erziehung, etc" nicht ursprünglich aus einem Selbst kommt, sondern dies eigentlich die Fragen derer sind, die es nicht kennen, verstehen, akzeptieren ohne die genauen "Hintergründe" und Beweggründe zu kennen bzw. zu erfragen. Diese Fragen kann man aber nur jeder für sich selbst beantworten.
Natürlich kann man sich hinstellen und sagen: "Mir doch egal. Sieh zu wie du damit (meinem CD sein) klar kommst oder geh". Aber so einfach ist es in vielen Bereichen nicht - im Gegenteil - es sind herzallerliebste Menschen dabei, die man nicht verlieren will und die auch zu einem stehen, wenn man zumindest versucht diese Fragen zu beantworten.
Gruß Gaby
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Frauen werden aus Blumen geboren, Männer aus Kohlköpfen. Ich bin aus einem Blumenkohl.
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Joe95
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
jetzt hab ich schon so viel darüber gelesen, aber noch nichts was mich von meiner meinung ab bringt:
ob maskulin oder feminin, ob cd, tv oder tg, es ist einfach ein teil unserer persönlichkeit...
es kann durch umfeld und/oder erziehung gefördert, gehemmt oder ganz unterdrückt werden, aber es ist und bleibt was und wie es ist...
ob maskulin oder feminin, ob cd, tv oder tg, es ist einfach ein teil unserer persönlichkeit...
es kann durch umfeld und/oder erziehung gefördert, gehemmt oder ganz unterdrückt werden, aber es ist und bleibt was und wie es ist...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Nicoletta
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Das ist ein gutes Argument dagegen, dass Crossdressing erlernt ist, denn eine Konstante bei den meisten von uns ist doch die Unfähigkeit auch bei gutem Willen, es bleiben zu lassen. Insofern sind die Ursachen vielleicht doch in pränataler Zeit zu suchen.individual.angel hat geschrieben: - denn Erlerntes kann man jederzeit auch umlernen wenn man sich sein Handeln bewusst macht.
Ich verstehe die Suche nach Verstehen nicht als Rechtfertigung. Wir sind, was wir sind, und wir haben uns dazu entschieden, so zu sein, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind und uns an diese Entscheidung nicht erinnern. Es ist die menschliche Neugier, die fragt, und manchmal wäre zudem unsere Umwelt ganz froh, wenn wir ihr mit plausiblen Gründen die Akzeptanz erleichtern könnten.
LG Nicoletta
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ralfmaria53
Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Hallo alle miteinander,
da bin ich ja ganz baff, dass sich noch jemand an die Leibchen und Strümpfe erinnert - die kenne ich auch noch, aber ich muss sagen, dass ich sie äußerst gern getragen habe und nachher, als ich plötzlich die langen Unterhosen bekam, lieber die Leibchen und Strümpfe behalten hätte.
Ich habe in der Kindheit auch vieles gelernt, was eigentlich eher ins normalerweise als "weibliches Schema" angesehene Bild passt - kochen, nähen, auch ein wenig stricken. Allerdings hatte ich mir das meiste selber auch herausgesucht. Manchmal denke ich, ein bisschen ist da bei mir auch angeboren. Schlagen wollte ich mich nicht, auf Bäume klettern auch nicht, ich sang, musizierte und interessierte mich dann eben für all die genannten Sachen.
Vielleicht war da auch noch eine Besonderheit - ich hatte unglaublich Freude daran, meiner großen Schwester den langen Zopf zu flechten. Zwar hatte das, als ich dan schon ein bisschen am pubertieren war, auch beinahe schon eine erotische Note, ohne dass ich etwa in inzestuöser Weise meine Unschuld an meine Schwester verloren hätte, aber ich fing mit ca. 12 oder 13 auch schon an, mich für ihre Wäsche zu interessieren und heimlich anzuziehen. Das waren von allem, was ich aus meiner Pubertät erinnere, die erregendsten Momente. Ich nahm dann sogar heimlich das Deodorant meiner Schwester.
Wenn ich das Schreibe, bin ich allein von den Erinnerungen noch heute fast erregt...
Grüßchen
ralfmaria53
da bin ich ja ganz baff, dass sich noch jemand an die Leibchen und Strümpfe erinnert - die kenne ich auch noch, aber ich muss sagen, dass ich sie äußerst gern getragen habe und nachher, als ich plötzlich die langen Unterhosen bekam, lieber die Leibchen und Strümpfe behalten hätte.
Ich habe in der Kindheit auch vieles gelernt, was eigentlich eher ins normalerweise als "weibliches Schema" angesehene Bild passt - kochen, nähen, auch ein wenig stricken. Allerdings hatte ich mir das meiste selber auch herausgesucht. Manchmal denke ich, ein bisschen ist da bei mir auch angeboren. Schlagen wollte ich mich nicht, auf Bäume klettern auch nicht, ich sang, musizierte und interessierte mich dann eben für all die genannten Sachen.
Vielleicht war da auch noch eine Besonderheit - ich hatte unglaublich Freude daran, meiner großen Schwester den langen Zopf zu flechten. Zwar hatte das, als ich dan schon ein bisschen am pubertieren war, auch beinahe schon eine erotische Note, ohne dass ich etwa in inzestuöser Weise meine Unschuld an meine Schwester verloren hätte, aber ich fing mit ca. 12 oder 13 auch schon an, mich für ihre Wäsche zu interessieren und heimlich anzuziehen. Das waren von allem, was ich aus meiner Pubertät erinnere, die erregendsten Momente. Ich nahm dann sogar heimlich das Deodorant meiner Schwester.
Wenn ich das Schreibe, bin ich allein von den Erinnerungen noch heute fast erregt...
Grüßchen
ralfmaria53
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Cybill
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Nochmal: Quatsch!
Liebe Befürworter der Kindheitstheorie,
empirische Belege in einem Forum finden zu wollen, dass hauptsächlich von Leuten mit gleicher "Interessenlage" genutzt wird, funktioniert nicht!
Natürlich wird jeder von Euch sein individuelles angenehmes Erleben oder die Erinnerungen daran als Filter für die Wahrnehmung anderer Beiträge nutzen. Das geschieht willkürlich, da den Betroffenen die Bestätigung eigener angenehmer Erlebnisse als Rechtfertigung passt. Diese Wahrnehmung ist subjektiv.
Um es einfach zu machen: Die Aussage "alle Schwäne sind weiß" kann durch einen schwarzen Schwan widerlegt werden. (Entschuldigt das abgegriffenene Beispiel). Analog gilt in diesem Forum : bereits ein heutiger CD, der keine (agenhemen) femininen Erfahrungen in Kindheit oder Adolszenz gemacht hat, widerlegt die Theorie. Darüber hinaus muss noch in Betracht gezogen werden, dass es Nicht-CDs gibt, die in Kindheit oder Adoleszenz angenehme feminine Erfahrungen gemacht haben. Auch dies wiederlegt die Aussage, dass ein Zusammenhang zwischen Kindheit und aktuellem CD besteht.
Bitte versucht Zusammenhänge da zu sehen, wo welche sind. Ist manchmal schwierig - geht aber unter Zuhilfenahme des Cerebellum (=Bregen).
@madeleine:
Warum adelst Du deine profunden Beiträge nicht durch korrekte Groß- und Kleinschreibung?
Liebe Befürworter der Kindheitstheorie,
empirische Belege in einem Forum finden zu wollen, dass hauptsächlich von Leuten mit gleicher "Interessenlage" genutzt wird, funktioniert nicht!
Natürlich wird jeder von Euch sein individuelles angenehmes Erleben oder die Erinnerungen daran als Filter für die Wahrnehmung anderer Beiträge nutzen. Das geschieht willkürlich, da den Betroffenen die Bestätigung eigener angenehmer Erlebnisse als Rechtfertigung passt. Diese Wahrnehmung ist subjektiv.
Um es einfach zu machen: Die Aussage "alle Schwäne sind weiß" kann durch einen schwarzen Schwan widerlegt werden. (Entschuldigt das abgegriffenene Beispiel). Analog gilt in diesem Forum : bereits ein heutiger CD, der keine (agenhemen) femininen Erfahrungen in Kindheit oder Adolszenz gemacht hat, widerlegt die Theorie. Darüber hinaus muss noch in Betracht gezogen werden, dass es Nicht-CDs gibt, die in Kindheit oder Adoleszenz angenehme feminine Erfahrungen gemacht haben. Auch dies wiederlegt die Aussage, dass ein Zusammenhang zwischen Kindheit und aktuellem CD besteht.
Bitte versucht Zusammenhänge da zu sehen, wo welche sind. Ist manchmal schwierig - geht aber unter Zuhilfenahme des Cerebellum (=Bregen).
@madeleine:
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Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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wolfine
Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Hallo Ihr alle,
ich muß cybill zustimmen. Die Veranlagung zum CD liegt schon seit Geburt in uns und wartet darauf auszubrechen. Wie sonst wäre es möglich, daß wir ohne äusseres Zutun (durch andere Personen) auf die Idee kommen plötzlich die Strumpfhosen unserer Mütter anzuziehen oder in das Kleidchen der Schwester zu schlüpfen, und das bereits mit 3 - 4 Jahren.
Daß wir das auch später immer wieder tun, liegt doch einfach daran, daß es uns gefällt und wir uns dabei wohlfühlen.
Und wie Joe95 sagt, es ist wie es ist!
LG wolfine
ich muß cybill zustimmen. Die Veranlagung zum CD liegt schon seit Geburt in uns und wartet darauf auszubrechen. Wie sonst wäre es möglich, daß wir ohne äusseres Zutun (durch andere Personen) auf die Idee kommen plötzlich die Strumpfhosen unserer Mütter anzuziehen oder in das Kleidchen der Schwester zu schlüpfen, und das bereits mit 3 - 4 Jahren.
Daß wir das auch später immer wieder tun, liegt doch einfach daran, daß es uns gefällt und wir uns dabei wohlfühlen.
Und wie Joe95 sagt, es ist wie es ist!
LG wolfine
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exuser-23-02-2013
Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Muss es denn immer nur genau eine Möglichkeit geben? Ich könnte mir vorstellen, dass es tatsächlich ein "CD-Gen" gibt - auch wenn ich daran nicht glaube. Ebenso wäre es möglich, dass - und heute bestehen ernstzunehmende Ergebnisse, nach denen Homosexualität einerseits vererbt werden kann, andererseits aber auch das Resultat einer hormonellen Störung in einem bestimmten Schwangerschaftszeitraum sein kann - bestimmte Einflüsse in der Schwangerschaft auslösend sein könnten. Persönlich glaube ich zwar auch eher an eine psychologische Ursache in Form einer Fehlprägung der Rollenidentität (wohlwissend, dass der Begriff nicht wirklich passt, die Geschlechtsidentität ist es aber nicht, dann wäre die Tendenz TS) in der Kindheit gibt, wobei es wohl zwei besonders "gefährliche" Abschnitte gibt, einmal im Alter von etwa 3 bis 5 Jahren (Zeit der ersten dauerhaften Erinnerungen) und einmal während der Pubertät - allerdings könnten das natürlich auch wiederum nur sichtbare Zeichen/Ausbrüche anderer Faktoren sein.
Persönlich habe ich mich, wie wohl die meisten hier - auch schon sehr oft nach dem "Warum?" und den Gründen gefragt. Einerseits ist man einfach neugierig, andererseits hofft man natürlich auch auf einen Schlüssel, mit dem man das "Problem" in den Griff bekommen oder wenigstens steuern kann. Auch wenn ich hier noch nicht vollständig überzeugt bin, so reift jedoch zunehmend die Erkenntnis, dass ich diese Lösung zu Lebzeiten wohl nicht mehr erfahren werde.
In der Praxis bedeutet das, sich mit dem "Anderssein" in irgendeiner Art und Weise zu arrangieren, was meist weder konfliktfrei noch wirklich befriedigend verläuft, sei es aus Angst vor was auch immer, aus tatsächlich erlebter Ablehnung der Partnerin und/oder der Umwelt, aus anderen äußeren Zwängen usw. Ich denke, nur wenige werden hier eine wirklich akzeptable Lösung finden, der Rest muss sich wohl in Nischen oder anderswie arrangieren.
Persönlich habe ich mich, wie wohl die meisten hier - auch schon sehr oft nach dem "Warum?" und den Gründen gefragt. Einerseits ist man einfach neugierig, andererseits hofft man natürlich auch auf einen Schlüssel, mit dem man das "Problem" in den Griff bekommen oder wenigstens steuern kann. Auch wenn ich hier noch nicht vollständig überzeugt bin, so reift jedoch zunehmend die Erkenntnis, dass ich diese Lösung zu Lebzeiten wohl nicht mehr erfahren werde.
In der Praxis bedeutet das, sich mit dem "Anderssein" in irgendeiner Art und Weise zu arrangieren, was meist weder konfliktfrei noch wirklich befriedigend verläuft, sei es aus Angst vor was auch immer, aus tatsächlich erlebter Ablehnung der Partnerin und/oder der Umwelt, aus anderen äußeren Zwängen usw. Ich denke, nur wenige werden hier eine wirklich akzeptable Lösung finden, der Rest muss sich wohl in Nischen oder anderswie arrangieren.
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Cybill
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
@madeleine: fingerfaulheit
Chance für eine Heilung, Berufskrankheit oder genetisch bedingt?
Chance für eine Heilung, Berufskrankheit oder genetisch bedingt?
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Regina
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Dann hoffen wir doch einmal, dass es nicht irgendwann zu "Lesefaulheit" bei allen andern kommt. Wäre schade.Madeleine hat geschrieben:fingerfaulheit
Liebe Grüße,
Regina
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martina
Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
hallo an alle,
es wird oft so dargestellt, als gäbe es eine gerade linie von der kindheit bis heute, einen eindeutigen weg, so dass man für das, was heute ist, die wirkung, eine einzige ursache, die in der kindheit liegt zuschreiben kann.
ich habe ziemlich lange und intensiv in frauenforen gelesen. so gibt es z.b. aussagen von frauen, die heute jeden tag, auch an den heissesten sommertagen, eine strumpfhose tragen. als grund nennen sie, weil sie es in der kindheit so gelernt haben. es gibt andere frauen, die sagen, dass sie heute keinen rock und kein kleid mehr anziehen, weil sie damals in der kindheit von ihren eltern immer ein kleid angezogen bekamen. die ersten sind sozusagen die angepassten, die impulse aus der kindheit übernehmen und im erwachsenenalter sogar noch verstärkt haben. die anderen sind sozusagen die rebellen, die eher das gegenteil von dem anstreben, was sie in der kindheit erfahren haben.
so könnte man auch behaupten, dass man als erwachsener mann die neigung zu nylonstrümpfen und zum rock hat, weil man damals als kind nur hosen tragen durfte.
wozu braucht man erklärungen, ableitungen aus frühkindlicher entwicklung, erziehungseinflüsse oder sonstwas? was helfen sie? kann man nicht einfach dabei stehen bleiben, sich heutzutage in damenwäsche wohl zu fühlen?
lg martina
es wird oft so dargestellt, als gäbe es eine gerade linie von der kindheit bis heute, einen eindeutigen weg, so dass man für das, was heute ist, die wirkung, eine einzige ursache, die in der kindheit liegt zuschreiben kann.
ich habe ziemlich lange und intensiv in frauenforen gelesen. so gibt es z.b. aussagen von frauen, die heute jeden tag, auch an den heissesten sommertagen, eine strumpfhose tragen. als grund nennen sie, weil sie es in der kindheit so gelernt haben. es gibt andere frauen, die sagen, dass sie heute keinen rock und kein kleid mehr anziehen, weil sie damals in der kindheit von ihren eltern immer ein kleid angezogen bekamen. die ersten sind sozusagen die angepassten, die impulse aus der kindheit übernehmen und im erwachsenenalter sogar noch verstärkt haben. die anderen sind sozusagen die rebellen, die eher das gegenteil von dem anstreben, was sie in der kindheit erfahren haben.
so könnte man auch behaupten, dass man als erwachsener mann die neigung zu nylonstrümpfen und zum rock hat, weil man damals als kind nur hosen tragen durfte.
wozu braucht man erklärungen, ableitungen aus frühkindlicher entwicklung, erziehungseinflüsse oder sonstwas? was helfen sie? kann man nicht einfach dabei stehen bleiben, sich heutzutage in damenwäsche wohl zu fühlen?
lg martina
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Lana
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Re: Crossdresser - Ursache vielleicht die Kindheit.?
Ich betätige mich mal in der Forumsarchäologie und hänge das an diesen Uraltthread an.
Es gibt neuere Untersuchungen, die sich mit Erinnerungen an ein früheres Leben beschäftigen. Diese Erinnerungen sind vor allem in der frühen Kindheit präsent und verblassen mit der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit immer mehr. Im Erwachsenenalter sind sie in der Regel komplett überschrieben und auf bewusster Ebene nicht mehr zugänglich.
Berichte zu diesem Phänomen gibt es immer mal wieder. Inzwischen gibt es systematische Auswertungen von diesem Phänomen, hauptsächlich vorangetrieben durch Jim Tucker, der an der Universität Virginia Kinder untersucht, die sich an frühere Leben erinnern. Da gibt es inzwischen über 2200 bekannte Fälle.
Ein Nebenaspekt dieser Forschung ist der Zusammenhang zwischen Erinnerungen an ein früheres Leben und gender-untypisches Verhalten im aktuellen Leben. Die Kinder, die sich an ein früheres Leben in einem anderen Geschlecht erinnerten, wiesen zu über 80% gender-untypisches Verhalten auf, während von denen, die sich an an ein früheres Leben im selben Geschlecht erinnerten, nur 5% gender-untypisches Verhalten zeigten.
Die Ergebnisse der Untersuchung gibt es als wissenschaftlichen Artikel auf Englisch als PDF.
Nun könnte man das Thema "Wiedergeburt" oder "Seelenwanderung" als Hokuspokus oder Aberglaube abtun, aber immer es gibt immer mehr Hinweise, dass womöglich doch mehr dahinter steckt, als bisher bekannt ist. Einen Überblicksartikel dazu gibt es gegen Bezahlung bei Geo, ohne Bezahlschranke bei Overton (mit teilweise interessanten Leserkommentaren).
Einen schönen Start in die neue Woche wünsche ich
LGL
Es gibt neuere Untersuchungen, die sich mit Erinnerungen an ein früheres Leben beschäftigen. Diese Erinnerungen sind vor allem in der frühen Kindheit präsent und verblassen mit der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit immer mehr. Im Erwachsenenalter sind sie in der Regel komplett überschrieben und auf bewusster Ebene nicht mehr zugänglich.
Berichte zu diesem Phänomen gibt es immer mal wieder. Inzwischen gibt es systematische Auswertungen von diesem Phänomen, hauptsächlich vorangetrieben durch Jim Tucker, der an der Universität Virginia Kinder untersucht, die sich an frühere Leben erinnern. Da gibt es inzwischen über 2200 bekannte Fälle.
Ein Nebenaspekt dieser Forschung ist der Zusammenhang zwischen Erinnerungen an ein früheres Leben und gender-untypisches Verhalten im aktuellen Leben. Die Kinder, die sich an ein früheres Leben in einem anderen Geschlecht erinnerten, wiesen zu über 80% gender-untypisches Verhalten auf, während von denen, die sich an an ein früheres Leben im selben Geschlecht erinnerten, nur 5% gender-untypisches Verhalten zeigten.
Die Ergebnisse der Untersuchung gibt es als wissenschaftlichen Artikel auf Englisch als PDF.
Nun könnte man das Thema "Wiedergeburt" oder "Seelenwanderung" als Hokuspokus oder Aberglaube abtun, aber immer es gibt immer mehr Hinweise, dass womöglich doch mehr dahinter steckt, als bisher bekannt ist. Einen Überblicksartikel dazu gibt es gegen Bezahlung bei Geo, ohne Bezahlschranke bei Overton (mit teilweise interessanten Leserkommentaren).
Einen schönen Start in die neue Woche wünsche ich
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
Blaise Pascal