ab und an bestelle ich mir bei den klassischen Versandhäusern das eine oder andere schöne Kleidungsstück und freue mich, wenn das Paket eintrifft und ich die Schätze bergen kann - ganz so wie früher, als es noch Quellermann usw. gab.
Ja, und dann ruft vor allem ein Versandhaus nicht weit von Karlsruhe gerne an (sie haben meine Telefonnummer) und überaus nette, weibliche Stimmen und fragen nach der Dame des Hauses
Und noch viel mehr: Bei dem heutigen Anruf fehlte auch noch das Zweithaar und der Lippenstift und so kann eine Dame doch überhaupt nicht telefonieren !!!
Nun ja, die Anruferin, deren Akzent ich weder dem Badischen noch Schwäbischen zuordnen konnte, sondern der tendenziell eher nach Chemnitz ging, war sehr freundlich, bat mich, die Dame des Hauses herzlich zu grüßen
Jetzt wird es ernst: Diese Menschen arbeiten mit Sicherheit bei Subunternehmen und vielleicht von zuhause, bekommen eine minimale Umsatzprovision und ich befürchte, dass sie häufig auch keine Angestellten sind, sondern "freie" Vertreter. Das Kaufhaus in der "Goldstadt" rechnet diesen Aufwand sowieso in ihre Kalkulation.
rika