Körpereigene HRT ?!
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Carrie_C
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Körpereigene HRT ?!
Liebe Community,
wahrscheinlich klingt schon der Titel ziemlich...seltsam - wie soll das gehen, eine körpereigene HRT?
Ich möchte jetzt nicht nach Tipps fragen, wie man durch irgendelche Hausmittel eine HRT bewirken kann.
Stattdessen geht meine Frage in eine andere Richtung:
Hat jemand von euch im Kontext seiner Transition ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass der Körper sich von selbst reguliert? Tatsächlich habe ich vor Jahren mal einen Transmann getroffen, der ohne HRT Bartwuchs entwickelt hat. Ich wollte das nicht so recht glauben... bis ich dann vor ein paar Wochen erste Veränderungen bei mir selbst bemerkt habe, ohne überhaupt mit der HRT angefangen zu haben.
Ich finde das ganze so unglaublich, dass ich hier mal nachhorchen muss, ob es noch andere mit solchen Erfahrungen gibt.
Gaaanz kurz zu mir und meiner Verortung: Meine Transidentität beschäftigt mich seit 20 Jahren und ich habe vor 8 Jahren schon einmal einen Transition-Versuch unternommen, den ich aus familiären Gründen abgebrochen habe.
Vor ca. 2 Monaten habe ich dann nach einem langen Reflexionsprozess entschieden, den Weg wieder aufzunehmen und ganz bis zu Ende zu gehen. Mittlerweile bin ich auch zu 100% in allen Lebensbereichen als Frau unterwegs.
Diese Entscheidung ging mit einer sehr starken, positiven seelischen Veränderung einher... aber mit noch viel mehr.
Ich habe mich schon eingehend mit dem Thema HRT beschäftigt und weiß in etwa, was mich da etwartet - und gefühlt und sichtbar passieren schon 80% der Dinge bei mir, ohne dass ich Hormone nehme (zugegeben: Ich habe erst im August einen Termin beim Psychiater, bei dem ich vor 8 Jahren schon mal war, um mir von seiner Seite die medizinische Unterstützung zu holen).
Konkrete Veränderungen sind:
- Brustwachstum: Starkes, bisweilen schmerzhaftes Kribbeln in den Brüsten; starke Empfindlichkeit der Brüste, und - klar - Wachstum. Mittlerweile irgendwo zwischen einem A und einem B-Körbchen, Tendenz steigend
- Geänderte Fettverteilung: Ich hatte eigentlich nie einen erwähnenswerten Po. Nun sind meine Oberschenkel zum Gesäß hin fülliger geworden und der Hintern selbst auch deutlich ausgeprägter.
- Gesichtsfeminisierung: Als ich vor 2 Monaten meinen Bart nach gut sieben Jahren abgenommen habe, habe ich mein Gesicht darunter kaum wiedererkannt. Die Züge sind viel weicher, runder, weiblicher geworden.
- Haare: Die Kopfbehaarung verändert sich positiv, die Barthaare werden feiner / fallen z.T. aus.
- geänderte Libido: Deutlich weniger starker sexueller "Drang"
- Seelisches Empfinden: Unglaublich viel ausgeglichener (abgesehen von Dysphorie-Attacken).
Ich kann das alles selbst kaum glauben, aber es passiert wirklich genau so, wie beschrieben.
Grundsätzlich fühlt sich das für mich einfach nur großartig an, als würde sich mein Körper selbst meiner Identität anpassen, und ich fühle mich ungefähr 1000 % wohler in mir selbst. Und ich strahle das - so das Feedback meines Umfeldes -auch sehr, sehr deutlich aus, was meinem Passing extrem zugute kommt. Man nimmt mich wirklich verändert wahr.
Gleichzeitig mache ich mir immer mal wieder sorgen, wirklich "normal" ist das ja nicht... andererseits: Ein Zufall ist es wohl kaum, dass all das mit mir passiert, wo ich endlich, endlich, endlich meinen Weg gehe.
Hat hier irgendjemand solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Was denkt ihr dazu?
Viele Grüße
Nora
wahrscheinlich klingt schon der Titel ziemlich...seltsam - wie soll das gehen, eine körpereigene HRT?
Ich möchte jetzt nicht nach Tipps fragen, wie man durch irgendelche Hausmittel eine HRT bewirken kann.
Stattdessen geht meine Frage in eine andere Richtung:
Hat jemand von euch im Kontext seiner Transition ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass der Körper sich von selbst reguliert? Tatsächlich habe ich vor Jahren mal einen Transmann getroffen, der ohne HRT Bartwuchs entwickelt hat. Ich wollte das nicht so recht glauben... bis ich dann vor ein paar Wochen erste Veränderungen bei mir selbst bemerkt habe, ohne überhaupt mit der HRT angefangen zu haben.
Ich finde das ganze so unglaublich, dass ich hier mal nachhorchen muss, ob es noch andere mit solchen Erfahrungen gibt.
Gaaanz kurz zu mir und meiner Verortung: Meine Transidentität beschäftigt mich seit 20 Jahren und ich habe vor 8 Jahren schon einmal einen Transition-Versuch unternommen, den ich aus familiären Gründen abgebrochen habe.
Vor ca. 2 Monaten habe ich dann nach einem langen Reflexionsprozess entschieden, den Weg wieder aufzunehmen und ganz bis zu Ende zu gehen. Mittlerweile bin ich auch zu 100% in allen Lebensbereichen als Frau unterwegs.
Diese Entscheidung ging mit einer sehr starken, positiven seelischen Veränderung einher... aber mit noch viel mehr.
Ich habe mich schon eingehend mit dem Thema HRT beschäftigt und weiß in etwa, was mich da etwartet - und gefühlt und sichtbar passieren schon 80% der Dinge bei mir, ohne dass ich Hormone nehme (zugegeben: Ich habe erst im August einen Termin beim Psychiater, bei dem ich vor 8 Jahren schon mal war, um mir von seiner Seite die medizinische Unterstützung zu holen).
Konkrete Veränderungen sind:
- Brustwachstum: Starkes, bisweilen schmerzhaftes Kribbeln in den Brüsten; starke Empfindlichkeit der Brüste, und - klar - Wachstum. Mittlerweile irgendwo zwischen einem A und einem B-Körbchen, Tendenz steigend
- Geänderte Fettverteilung: Ich hatte eigentlich nie einen erwähnenswerten Po. Nun sind meine Oberschenkel zum Gesäß hin fülliger geworden und der Hintern selbst auch deutlich ausgeprägter.
- Gesichtsfeminisierung: Als ich vor 2 Monaten meinen Bart nach gut sieben Jahren abgenommen habe, habe ich mein Gesicht darunter kaum wiedererkannt. Die Züge sind viel weicher, runder, weiblicher geworden.
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- geänderte Libido: Deutlich weniger starker sexueller "Drang"
- Seelisches Empfinden: Unglaublich viel ausgeglichener (abgesehen von Dysphorie-Attacken).
Ich kann das alles selbst kaum glauben, aber es passiert wirklich genau so, wie beschrieben.
Grundsätzlich fühlt sich das für mich einfach nur großartig an, als würde sich mein Körper selbst meiner Identität anpassen, und ich fühle mich ungefähr 1000 % wohler in mir selbst. Und ich strahle das - so das Feedback meines Umfeldes -auch sehr, sehr deutlich aus, was meinem Passing extrem zugute kommt. Man nimmt mich wirklich verändert wahr.
Gleichzeitig mache ich mir immer mal wieder sorgen, wirklich "normal" ist das ja nicht... andererseits: Ein Zufall ist es wohl kaum, dass all das mit mir passiert, wo ich endlich, endlich, endlich meinen Weg gehe.
Hat hier irgendjemand solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Was denkt ihr dazu?
Viele Grüße
Nora
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Re: Körpereigene HRT ?!
Liebe Nora,
auch bei mir hat sich in dieser Hinsicht eine Menge getan. Zu gerne würde ich dir darüber berichten wollen, allerdings, so denke ich, gehört das doch eher in den geschlossenen TS-Bereich. Aber wenn du möchtest, kannst du mich gerne per PN kontaktieren.
Gruss,
Annette
auch bei mir hat sich in dieser Hinsicht eine Menge getan. Zu gerne würde ich dir darüber berichten wollen, allerdings, so denke ich, gehört das doch eher in den geschlossenen TS-Bereich. Aber wenn du möchtest, kannst du mich gerne per PN kontaktieren.
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Aria
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Re: Körpereigene HRT ?!
Ich mache es kurz: Du bist ein medizinisches Wunder!Carrie_C hat geschrieben: So 30. Mai 2021, 21:55 Konkrete Veränderungen sind:
- Brustwachstum: Starkes, bisweilen schmerzhaftes Kribbeln in den Brüsten; starke Empfindlichkeit der Brüste, und - klar - Wachstum. Mittlerweile irgendwo zwischen einem A und einem B-Körbchen, Tendenz steigend
- Geänderte Fettverteilung: Ich hatte eigentlich nie einen erwähnenswerten Po. Nun sind meine Oberschenkel zum Gesäß hin fülliger geworden und der Hintern selbst auch deutlich ausgeprägter.
- Gesichtsfeminisierung: Als ich vor 2 Monaten meinen Bart nach gut sieben Jahren abgenommen habe, habe ich mein Gesicht darunter kaum wiedererkannt. Die Züge sind viel weicher, runder, weiblicher geworden.
- Haare: Die Kopfbehaarung verändert sich positiv, die Barthaare werden feiner / fallen z.T. aus.
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¡no lamento nada!
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Anne-Mette
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Re: Körpereigene HRT ?!
Moin,
Chtristian Seidel (Die Frau in mir) hat in seinem Buch und in verschiedenen Sendungen davon berichtet, dass sich die Hormonverteilung im Rahmen seines Experimentes, das ein Jahr dauerte, verändert hat.
Mir ist allerdings nichts darüber bekannt, ob das zu merklichen körperlichen Veränderungen geführt hat.
Gruß
Anne-Mette
Chtristian Seidel (Die Frau in mir) hat in seinem Buch und in verschiedenen Sendungen davon berichtet, dass sich die Hormonverteilung im Rahmen seines Experimentes, das ein Jahr dauerte, verändert hat.
Mir ist allerdings nichts darüber bekannt, ob das zu merklichen körperlichen Veränderungen geführt hat.
Gruß
Anne-Mette
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Sandra
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Re: Körpereigene HRT ?!
Hallo Nora,
zumindest im Rahmen einer Gynäkomastie kann es zu Wachstum des Brustgewebes, ziehen in der Brust und Steigerung der Empfindlichkeit der Brustwarzen kommen. Je nachdem was die Ursache dafür ist, könnten hormonelle Veränderungen auch noch das ihre dazu beitragen, dass es sich vielleicht wie eine HRT anfühlt. Vielleicht gibt es aber noch weitere Erklärungen.
Viele Grüße, Sandra
zumindest im Rahmen einer Gynäkomastie kann es zu Wachstum des Brustgewebes, ziehen in der Brust und Steigerung der Empfindlichkeit der Brustwarzen kommen. Je nachdem was die Ursache dafür ist, könnten hormonelle Veränderungen auch noch das ihre dazu beitragen, dass es sich vielleicht wie eine HRT anfühlt. Vielleicht gibt es aber noch weitere Erklärungen.
Viele Grüße, Sandra
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Carrie_C
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Re: Körpereigene HRT ?!
Eine Gynäkomastie habe ich auch schon in Erwägung gezogen, aber die Effekte, die bei mir passieren, gehen halt so viel weiter als nur das Brustwachstum. Ich habe mich auch mit allen möglichen anderen Hormonstörungen befasst, aber nichts geht in der Symptomatik auch nur im Ansatz in die "allumfassende" Richtung, die ich gerade erfahre. Vor allem die negativen Effekte solcher Störungen (wie z.B. verminderte Leistungsfähigkeit oder andere negative körperliche Effekte) kann ich bei mir gar nicht beobachten - weshalb sich das Ganze auch nicht wie die Symptomatik einer Krankheit anfühlt, sondern... ja, als würde mein Körper sich einfach selbst regulieren.Sandra hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 15:23
zumindest im Rahmen einer Gynäkomastie kann es zu Wachstum des Brustgewebes, ziehen in der Brust und Steigerung der Empfindlichkeit der Brustwarzen kommen. Je nachdem was die Ursache dafür ist, könnten hormonelle Veränderungen auch noch das ihre dazu beitragen, dass es sich vielleicht wie eine HRT anfühlt.
Oder, wie es Aria formuliert:
Wie man sich vorstellen kann, geht es mir unglaublich gut damit, vor allem, weil dieser ganzen Veränderung eine echt üble Depression vorausgegangen ist. Natürlich weiß ich nicht, wie sich eine "echte" HRT anfühlt, aber wenn man sich die ganzen Berichte darüber durchließt / anhört, bekommt man ja schon eine gute Vorstellung davon und ich finde mich in vielen Punkten ziemlich genau wieder.
Spannend wird es, wenn dann - in langsam absehbarer Zeit - der Gang zum Psychiater und dann auch zum Endokrinologen anstehen, damit werde ich das dann ja auch von ärztlicher Seite aus abklären lassen.
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Aria
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Re: Körpereigene HRT ?!
Tja......die Macht der Autosuggestion....Carrie_C hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 15:51 Natürlich weiß ich nicht, wie sich eine "echte" HRT anfühlt, aber wenn man sich die ganzen Berichte darüber durchließt / anhört, bekommt man ja schon eine gute Vorstellung davon und ich finde mich in vielen Punkten ziemlich genau wieder.
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Anne-Mette
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Re: Körpereigene HRT ?!
Hier gibt es eine Lesung mit Christian Seidel. Ich will mich jetzt nicht durch die gesamten 1 1/2 Stunden hören; aber ich bin mir recht sicher, dass
er das Thema "homonelle Veränderungen" angesprochen hat in seinen Vorträgen
er das Thema "homonelle Veränderungen" angesprochen hat in seinen Vorträgen
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Lavendellöwin
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Re: Körpereigene HRT ?!
Hi..Carrie_C hat geschrieben: So 30. Mai 2021, 21:55 Hat hier irgendjemand solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Was denkt ihr dazu?
hmm..ich denke der Geist und die Seele haben schon sehr grossen Einfluss auf den Körper..
aber, du erlebst, passiert bei vielen noch nicht mal in der HRT, oder kommt sehr stark
zeitversetzt..
Selbst bei CIS-Mädchen geht das Brustwachstum in der Pubertät nicht so schnell..
überlege mal, 2 Monate, das ist kaum eine Zeit für eine Veränderung...
das einzige wo ich sicher bestätigen kann-wenn alles super ist, ist es auch gut für die Haare,
ist die Seele etwas gequält, können sie auch furchtbar schnell ausfallen-nur lag der Zeitpunkt
dann schon 3 Monate zurück...
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Mirjam
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Re: Körpereigene HRT ?!
Wem sagst du das Marie ...!EmmiMarie! hat geschrieben: Mo 31. Mai 2021, 19:54 aber, du erlebst, passiert bei vielen noch nicht mal in der HRT, oder kommt sehr stark zeitversetzt.
Wenn ich das so lese was Nora schreibt, dann frage ich mich wirklich, was ich falsch gemacht habe. Vielleicht hätte ich einfach nichts machen sollen? Ich vermute nur, dass bei mir von nichts auch nichts gekommen wäre ...
Mirjam
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Tatjana_59
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Re: Körpereigene HRT ?!
Ich halte Noras Post für schwer übertrieben.
Ich streite zwar nicht ab dass ohne Hrt ein bißchen etwas geschehen kann psychisch bedingt.
Aber meiner Meinung nach nie und nimmer in diesem Ausmaß, schon gar nicht in nur zwei Monaten.
LG Tatjana
Ich streite zwar nicht ab dass ohne Hrt ein bißchen etwas geschehen kann psychisch bedingt.
Aber meiner Meinung nach nie und nimmer in diesem Ausmaß, schon gar nicht in nur zwei Monaten.
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Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Lorelai74
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Re: Körpereigene HRT ?!
Hi Du,
dass unsere Psyche und Denken Auswirkung
Auf unseren Körper hat bestreitet kein Mediziner mehr.
Dein Körper und deine Psyche sind im Gleicklabg und das ist sehr schön für dich.
Spontan fällt mir ein beschriebener Fall ein Fälle in dem der Körper sogar spontan eine starke Veränderungen statt finden hat lassen:
Ein Mann konnte ziemlich über Nacht wohl sein Kind stillen , nachdem die Mutter es nicht konnte.
Über die Gründe lässt sich nur spekulieren. Solange es sich stimmig und richtig und rund anfühlt ist es gut und in deinem Fall stimmig.
Bei einer Bekannten von mir hat aber auch ein Brustwachstin von selbst angefangen nachdem sie ihre weibliche Seite entdeckt hat.
Vielleicht also doch kein Einzelfall.
VLG
Lori
dass unsere Psyche und Denken Auswirkung
Auf unseren Körper hat bestreitet kein Mediziner mehr.
Dein Körper und deine Psyche sind im Gleicklabg und das ist sehr schön für dich.
Spontan fällt mir ein beschriebener Fall ein Fälle in dem der Körper sogar spontan eine starke Veränderungen statt finden hat lassen:
Ein Mann konnte ziemlich über Nacht wohl sein Kind stillen , nachdem die Mutter es nicht konnte.
Über die Gründe lässt sich nur spekulieren. Solange es sich stimmig und richtig und rund anfühlt ist es gut und in deinem Fall stimmig.
Bei einer Bekannten von mir hat aber auch ein Brustwachstin von selbst angefangen nachdem sie ihre weibliche Seite entdeckt hat.
Vielleicht also doch kein Einzelfall.
VLG
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Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
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Re: Körpereigene HRT ?!
Das Thema bietet Spekulationen zu hauf. Ich würde mich möglichst schnell um einen Termin bei einer/em Endo bemühen und dort das Ganze abklären lassen.
LG Christina
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Carrie_C
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Re: Körpereigene HRT ?!
Das halte ich wiederum für eine unbegründete Unterstellung. Warum soll ich hier so etwas behaupten?Tatjana_59 hat geschrieben: Di 1. Jun 2021, 08:37 Ich halte Noras Post für schwer übertrieben.
Ich streite zwar nicht ab dass ohne Hrt ein bißchen etwas geschehen kann psychisch bedingt.
Aber meiner Meinung nach nie und nimmer in diesem Ausmaß, schon gar nicht in nur zwei Monaten.
LG Tatjana
Ich werde garantiert nicht so weit gehen, hier irgendwelche Fotos von meinen körperlichen Veränderungen zu posten, in so einer Form muss ich mich auch nicht rechtfertigen oder beweisen.
Ich weiß sehr wohl, dass es ziemlich unglaublich klingt, was ich beschrieben habe. Ich habe das gewissermaßen auch selbst nicht wirklich wahr haben wollen, bis es schlicht nicht mehr zu übersehen war, was mit meinem Körper passiert - von den psychischen Veränderungen mal ganz zu schweigen.
Die zwei Monate waren an der Stelle meinerseits wohl nicht ganz richtig, denn im Grunde hat es früher angefangen, ich konnte die Anzeichen nur nicht richtig einordnen - das fing dann vor den genannten zwei Monaten an, als ich mich ganz bewusst für die Transition entschieden habe. Schon im Februar habe ich oft ein unangenehmes Gefühl an den Brüsten gehabt und es einfach auf schlecht sitzende, scheuernde Kleidung geschoben. Da ich zu der Zeit auch ordentlich an Gewicht zugelegt habe, habe ich sehr viel Sport gemacht - und auch entsprechend abgenommen. Das aber bestimme Körperpartien im Gegenteil größer geworden sind, ist schlicht Tatsache, die auch kein bisschen übertrieben ist. Jetzt im Nachgang ergeben die körperlichen "Unannehmlichkeiten", die ich schon vor Monaten empfunden habe, natürlich einen ganz anderen Sinn.
Details sind an dieser Stelle nicht angebracht, wer mehr wissen möchte, kann gern per PN anklopfen.
Und wer mir trotz allem nicht glauben will - okay, es klingt auch sehr unglaublich und ich verlange ja auch von niemandem ein "Herzlich Glückwunsch, du bist ja ein tolles Wunder". Aber mir an der Stelle Übertreibung zu unterstellen, ist unfair. Mir geht es in keiner Weise darum, mich wichtig zu machen - im Gegenteil, diese Veränderungen verunsichern mich und ich wollte schlicht wissen, ob irgendjemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht hat (was sich mittlerweile per PN bestätigt hat).
Einen Termin beim Spezialisten habe ich mittlerweile gemacht, der ist aber erst Ende des Monats. Mal sehen, vielleicht mag ich das Ergebnis hier mitteilen.
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Mona
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Re: Körpereigene HRT ?!
Eingetlich sollte ich dazu nichts schreiben, aber....oje.
Das was hier beschrieben wird, wie soll ich es sagen...Glaubt wer an Wunder?
Nichts wird in dem Ausmaß passieren ohne zugabe von Hormonen...:
Kein Brustwachstun ausser man bekommt Männerbrust!
Keine Fettverteilung, ausser man nimmt zu und die Psychie scheint einem zu sagen, es sind Weibliche rundungen!
Gesichtsfeminisierung,hmm kann ich verstehen wenn man nach Jahren sich den Bart abrasiert das man bei einer Dysphorie so denkt,dass es weicher geworden ist.Aber auch hier nada ohne Hormone!
Wenn die Barthaarre ausfallen ist es normal diese fallen in der norm so um die 30Stk. pro tag aus.Die Kopfharre können sich verändern allein schon durch ernährung,Kur und ähnlichen.
Auf die Libio will ich da nicht mehr eingehen...
Es gibt bei Cis-Frauen so etwas wie Scheinschwangergeschaft, aber Schein-HET ( oder wie ich es nennen soll ) gibts einfach nicht.
Sorry... will keinem auf die Füße tretten, aber für mich die sich jeden tag mit HET, Veränderungen usw. beschäftigt ist es alles nur aus der Luft gegriffen und in meinen Augen wird da was reininterpretiert was nicht da ist.In dem fall psychische Probematik, wenn wer mir das gegenteil beweisen kann bitte schön..
Lg Mona
Das was hier beschrieben wird, wie soll ich es sagen...Glaubt wer an Wunder?
Nichts wird in dem Ausmaß passieren ohne zugabe von Hormonen...:
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Keine Fettverteilung, ausser man nimmt zu und die Psychie scheint einem zu sagen, es sind Weibliche rundungen!
Gesichtsfeminisierung,hmm kann ich verstehen wenn man nach Jahren sich den Bart abrasiert das man bei einer Dysphorie so denkt,dass es weicher geworden ist.Aber auch hier nada ohne Hormone!
Wenn die Barthaarre ausfallen ist es normal diese fallen in der norm so um die 30Stk. pro tag aus.Die Kopfharre können sich verändern allein schon durch ernährung,Kur und ähnlichen.
Auf die Libio will ich da nicht mehr eingehen...
Es gibt bei Cis-Frauen so etwas wie Scheinschwangergeschaft, aber Schein-HET ( oder wie ich es nennen soll ) gibts einfach nicht.
Sorry... will keinem auf die Füße tretten, aber für mich die sich jeden tag mit HET, Veränderungen usw. beschäftigt ist es alles nur aus der Luft gegriffen und in meinen Augen wird da was reininterpretiert was nicht da ist.In dem fall psychische Probematik, wenn wer mir das gegenteil beweisen kann bitte schön..
Lg Mona