SWR: Mein Sohn Hellen
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Anne-Mette
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SWR: Mein Sohn Hellen
Moin,
wer den Film noch nicht gesehen hat, wird spät in der Nacht vom SWR in die Lage versetzt, das nachzuholen:
https://www.swrfernsehen.de/film/spielf ... n-100.html
Gruß
Anne-Mette
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Momo58
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Ich habe den Film schon zweimal gesehen. Der Film erinnerte mich an Teile meines eigenen Weges. ABSOLUT SEHENSWERT!
LG Manuela
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Engelchen
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Nun habe ich mir den Film angesehen - Erfolg - ich muss so heulen....
Lisa
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Anne-Mette
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Michaela Smile
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Ich hab den schon soooo oft gesehen, und werd ihn mir vermutlich wieder anschauen.
Ich find den Film echt klasse.
und einer der ganz wenigen Filme in dem die transgender Person nicht von einer Frau gespielt wird.
Ich find den Film echt klasse.
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Michaela
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bunt ist das dasein......und granatenstark!
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ExUserIn-2026-01-22
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Ist das überhaupt möglich...
Ob es an den Einschaltquoten der letzten Ausstrahlungen liegt, daß die TV-Anstalten den Film als Erfolg werten und ihn deshalb so oft zurück auf den Bildschirm holen? Wäre diesem tollen Film nur zu wünschen.
Jennifer
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ExUserIn-2026-01-22
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Dann solltest du mal noch Girl (ein Film über eine Transgender-Ballerina) - https://de.wikipedia.org/wiki/Girl_(Film) schauen - wobei hier die titelgebende Figur (Transmädchen Lara) von Victor Polster gespielt wird.Michaela Smile hat geschrieben: Mo 17. Mai 2021, 20:02 ...und einer der ganz wenigen Filme in dem die transgender Person nicht von einer Frau gespielt wird.
Die Handlung ist stellenweise ziemlich harter Stoff
Sollte dennoch für jeden einen Blick Wert sein
Hier mal noch der Trailer:
Jennifer
Zuletzt geändert von ExUserIn-2026-01-22 am Di 18. Mai 2021, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Hehe Lisa, da ging's dir ja so wie mir, als ich den zum ersten Mal gesehen habe. Irgendwie bin ich da recht sensibel, wenn ich so etwas sehe...Engelchen hat geschrieben: Mo 17. Mai 2021, 13:47 Nun habe ich mir den Film angesehen - Erfolg - ich muss so heulen....
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ExUserIn-2026-01-21
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Den Girl hatte ich vor nicht allzu langer Zeit gemeinsam mit Jennifer gesehen. Jennifer meinte "Mama ich hab hier einen interessanten Film+++"
Der Titel sagt erst mal wenig, dafür sprachen dann die bewegten Bilder umso mehr
Nicht der typische Film für einen Sonntag-Nachmittag, dafür war die Handlung zu explizit und an einigen Stellen tragödienhaft inszeniert. Der Film rüttelt auf, er symbolisiert und zeigt einen Lebensweg +oder Leidensweg
+ eines jungen Menschens der anders sein möchte und doch mit Liebe und Hingabe wahrgenommen werden möchte. Der Film balanciert zwischen dem Leben und dem Wunsch Ballerina zu werden, Alltag kollidiert mit einem tänzerischen Traum. Die Handlung spitzt sich zu und offenbart auch ruhige Szenen, fast schon melancholisch. Als Zuschauer fiebert man unheimlich mit und hofft auf ein Happy End. Ob das kommt, müsst ihr selber herausfinden
Definitiv eine Filmempfehlung

Ach so, hier ging's ja eigentlich um die Helen. Klaro, dass dieser Film bei uns in der Family auch schon lief, mehrfach
Eine tolle deutsche Produktion die durchaus sehenswert ist und die Familie schön in den Fokus der neuen "Gegegebenheiten" setzt. An einigen Stellen vielleicht etwas zu oberflächlich und klischeehaft ausgeführt +wohl typisch deutsch eben
+, aber unterhaltsam allemal.
Der Titel sagt erst mal wenig, dafür sprachen dann die bewegten Bilder umso mehr
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Ach so, hier ging's ja eigentlich um die Helen. Klaro, dass dieser Film bei uns in der Family auch schon lief, mehrfach
Liebe Grüße, Tina
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Ich bin Tina und die Mutter von Jennifer. Ihr kennt sie unter ihrem Forumsnamen "Lady Jennifer"
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Topsy
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Das Drehbuch von "Mein Sohn Helen" vermittelt leider viel Problematisches, was leicht zu vermeiden gewesen wäre.
Ganz übel ist das ständige Misgendering. Es ist klar, dass sowas passiert und auch absichtlich als eine Form der Gewaltausübung praktiziert wird. Aber dieser Film gibt mir das Gefühl, als würde er daraus einen lustigen Gag machen wollen. Das sieht man sehr deutlich, wenn der Schuldirektor sich ständig verspricht (er... äh, ich meine "sie") und sich die Zuschauer*in denken muss: So blöd kann der Kerl doch gar nicht sein. Und beim Vater wird das auch ständig auf die Spitze getrieben, sodass er dann sogar das richtige Pronomen verwendet, um sich anschließend zu "korrigieren" - obwohl er Helen eigentlich schon als seine Tochter akzeptiert hat.
Außerdem vermittelt uns der Film ständig, erst ab einer Geschlechtsangleichung eine Frau zu sein. Alles wird irgendwie an den Genitalien festgemacht, was nun wirklich absurd und problematisch ist. Der erste Geburtstag findet ein Jahr nach der Geschlechtsangleichung statt? Blödsinn! Ich gehe davon aus, dass jede trans Person schon vor diesem riesengroßen Schritt ihr Frau-Sein oder Mann-Sein begründet hat. Wenn dieser Schritt überhaupt unternommen wird, was ja auch gar nicht nötig wäre und jede*r für sich entscheiden muss.
Dass Helen zudem sehr direkt, selbst vor Schüler*innen oder der ganzen Schulklasse, über ihre (noch gegenwärtigen) Genitalien spricht, erscheint mir recht unrealistisch. Welche trans Frau macht sowas, welcher trans Person wäre das Thema nicht unangenehm? Und nein, ich bin nicht prüde, aber bei diesem Thema ist es eigentlich auch gar nicht nötig, dass die Protagonistin von ihrem "S****nz" spricht, gerade wo sie diesbezüglich solch große Dysphorie empfindet. Solche Dialogzeilen wirken teilweise total unangebracht, vieles wirkt konstruiert. Die Dialoge sind teilweise leider insgesamt... na ja... nicht besonders gut geschrieben, obwohl die Inszenierung dagegen super ist.
Abgesehen davon, dass mir solche Details heute viel deutlicher ins Auge fallen, hat mir der Film, den ich bereits vor Jahren gesehen habe, auch beim zweiten Mal wieder Spaß gemacht, weil die Geschichte doch sehr berührend ist, und der Schauspieler als Frau überzeugt. Die feminine Seite von Jannik Schümann ist unverkennbar, auch wenn die Besetzung der Rolle durch eine richtige trans Frau wie immer wünschenswert gewesen wäre.
Liebe Grüße
Topsy
Ganz übel ist das ständige Misgendering. Es ist klar, dass sowas passiert und auch absichtlich als eine Form der Gewaltausübung praktiziert wird. Aber dieser Film gibt mir das Gefühl, als würde er daraus einen lustigen Gag machen wollen. Das sieht man sehr deutlich, wenn der Schuldirektor sich ständig verspricht (er... äh, ich meine "sie") und sich die Zuschauer*in denken muss: So blöd kann der Kerl doch gar nicht sein. Und beim Vater wird das auch ständig auf die Spitze getrieben, sodass er dann sogar das richtige Pronomen verwendet, um sich anschließend zu "korrigieren" - obwohl er Helen eigentlich schon als seine Tochter akzeptiert hat.
Außerdem vermittelt uns der Film ständig, erst ab einer Geschlechtsangleichung eine Frau zu sein. Alles wird irgendwie an den Genitalien festgemacht, was nun wirklich absurd und problematisch ist. Der erste Geburtstag findet ein Jahr nach der Geschlechtsangleichung statt? Blödsinn! Ich gehe davon aus, dass jede trans Person schon vor diesem riesengroßen Schritt ihr Frau-Sein oder Mann-Sein begründet hat. Wenn dieser Schritt überhaupt unternommen wird, was ja auch gar nicht nötig wäre und jede*r für sich entscheiden muss.
Dass Helen zudem sehr direkt, selbst vor Schüler*innen oder der ganzen Schulklasse, über ihre (noch gegenwärtigen) Genitalien spricht, erscheint mir recht unrealistisch. Welche trans Frau macht sowas, welcher trans Person wäre das Thema nicht unangenehm? Und nein, ich bin nicht prüde, aber bei diesem Thema ist es eigentlich auch gar nicht nötig, dass die Protagonistin von ihrem "S****nz" spricht, gerade wo sie diesbezüglich solch große Dysphorie empfindet. Solche Dialogzeilen wirken teilweise total unangebracht, vieles wirkt konstruiert. Die Dialoge sind teilweise leider insgesamt... na ja... nicht besonders gut geschrieben, obwohl die Inszenierung dagegen super ist.
Abgesehen davon, dass mir solche Details heute viel deutlicher ins Auge fallen, hat mir der Film, den ich bereits vor Jahren gesehen habe, auch beim zweiten Mal wieder Spaß gemacht, weil die Geschichte doch sehr berührend ist, und der Schauspieler als Frau überzeugt. Die feminine Seite von Jannik Schümann ist unverkennbar, auch wenn die Besetzung der Rolle durch eine richtige trans Frau wie immer wünschenswert gewesen wäre.
Liebe Grüße
Topsy
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Moin,
Mit den Forderungen kann man es auch übertreiben; Filmkunst sollte frei sein.
Gruß
Anne-Mette
"wie immer?" - wieder so eine Forderung, die ich nicht unterschreiben würde; denn das sollte dann Dokumnetarfilmen vorbehalten sein, denke ich. Schließlich spielen Mörder und Mörderinnen in Spielfilmen auch nicht Mörder und Mörderinnen.Topsy hat geschrieben: Di 18. Mai 2021, 15:30 auch wenn die Besetzung der Rolle durch eine richtige trans Frau wie immer wünschenswert gewesen wäre.
Mit den Forderungen kann man es auch übertreiben; Filmkunst sollte frei sein.
Gruß
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Hinter dem Wort "wünschenswert" eine Forderung zu erkennen, ist schon arg weit hergeholt. Wenn ich mir etwas wünsche, dann fordere ich deswegen noch lange nichts.
Die Repräsentation von trans Personen in der deutschen Schauspielszene ist eben kaum vorhanden. Das sollte schon hin und wieder mal thematisiert werden. Wenn dann gleich von "Forderungen" gesprochen wird, nur weil man mal ein bisschen Kritik übt, ist das leider bedenklich.
Liebe Grüße
Topsy
Die Repräsentation von trans Personen in der deutschen Schauspielszene ist eben kaum vorhanden. Das sollte schon hin und wieder mal thematisiert werden. Wenn dann gleich von "Forderungen" gesprochen wird, nur weil man mal ein bisschen Kritik übt, ist das leider bedenklich.
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Wir müssen uns nicht in Buchstaben und Worten "verbeißen" - aber wenn es "wie immmer wünschenswert" bezeichnet ist, nähert es sich in meinem Augen an eine Forderung an 
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Topsy
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Re: SWR: Mein Sohn Hellen
Nein, ich meinte das anders: "Wie immer", also wie bei nahezu jedem Film mit Transthematik, weil die entsprechenden Rollen eben nahezu immer mit cis Menschen besetzt werden und man sich eben fragt, warum man das nicht auch mal anders machen könnte.
Eine Ausnahme wäre zum Beispiel das großartige französische Road Movie "Lola und das Meer": Eine trans Frau spielt eine trans Frau - und nein, nicht sich selbst.
Liebe Grüße
Topsy
Eine Ausnahme wäre zum Beispiel das großartige französische Road Movie "Lola und das Meer": Eine trans Frau spielt eine trans Frau - und nein, nicht sich selbst.
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