dafür muss ich glaube ich ein bisschwen weiter ausholen
ich war schon immer kreativ und wie (vermutlich) viele hier in diesem forum schon immer viel hinterfragt und über dinge nachgedacht (alleine schon weil wir uns in unserer situation mit dingen konfrontiert sehen, mit denen die meisten anderen nichts anfangen können
jetzt bin ich in den ferien zuhause und weiss nicht mehr, ob es das richtige für mich ist. ich weiss nicht, ob ich grade einfach überreagiere, weil ich meine familie seit einiger zeit wiedersehe und meine gewohnte umgebung, oder ob ich es tatsächlich in erwägung ziehen sollte das studium abzubrechen und was neues zu machen (wovor ich echt angst hätte).
wenn ich ehrlich bin ist es so, dass ich fotograf werden wollte, weil ich später mal das aufregende leben eines fotografen leben wollte: viel geld, schöne frauen, viel reisen
ich weiss, dass sich das jetzt ziemlich oberflächlich anhört, besonders, weil es nicht sehr wahrscheinlich ist als fotograf erfolgreich zu werden. ich könnte in 10 jhren auch ohne geld und job dastehen
klar finde ich fotografien toll. ich liebe sie! aber vielleicht bin ich sammler und kein fotograf
auch vor dem studium habe ich kaum selber fotos gemacht, ich habe lieber stunden am pc gesessen oder durch zeitschriften geblättert und mir fotos angeguckt.
ich muss dazu aber sagen, dass ich schon eingewisses talent zum fotografieren habe
kennt ihr das... die leute die in einem bestimmten bereich immer mehr die theoretiker als die macher waren? zum beispiel der fußballkommentator, der vermutlich das spiel besser kennt als kein anderer, aber selbst den ball kaum trifft. oder der kunsthistoriker, der kunst über alles liebt, aber selbst nicht malen kann.
vielleicht bin ich auch so. auch wenn ich mich immer für sehr kreativ gehalten habe. vielleicht sollte ich mich mit kreativen dingen umgeben, anstatt selbst welche zu erschaffen.
das positive ist, dass es mir auch irgendwie spaß macht und wie gesagt, ich habe angst, dass mein momentaner zweifel vielleicht daher kommt, dass ich mich zuhause grade so wohl fühle und dass ich versagen könnte.
achja und was vielleicht auch eine rolle spielt ist, dass es mit den freunden in der neuen stadt realtiv schwierig ist. ich verstehe mich mit allen in der uni sehr gut, aber jeder macht da so sein ding und am ende des tages geht jeder seinen eigenen weg
außerdem bin ich nicht der typ für die schule. auch schon früher habe ich schule gehasst, aber da wollte man mir mathe beibringen. bei kreative dingen empfinde ich eine regelrecht übelkeit, wenn mir ein lehrer sagt was gut funktioniert und was nicht. ist ähnlich wie mit der kleidung (männer tragen keine kleider
naja ich hoffe irgendjemand liest diesen langen text uns gibt mir einen rat.
p.s. ich hoffe alle hatten schöne weihnachten!