Liebe Lisa,
ich weiß bei Dir ist es finanziell so angespannt, dass ausgefallenes Kochen nicht drin ist, aber dennoch möchte ich Dir folgenden Link ans Herz legen.
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... index.html
Du weisst ja ich habe selbst ein riesiges ÜBergewixhtsproblem mit einem BMI von 46,6!!! Seit einigen Tagen koche ich nach genau diesen Rezepten und habe mit gewisse Limits gesetzt die ich fast eisern einhalte. Ich achte darauf dass mein Frühstück nicht wirlich mehr als 300kcal hat. Das sind etwa 1,5 Scheiben von meinem Dinkelvollkornbrot mit etwas Brotaufstrich, ohne Butter. Käse habe ich grösstenteils ebenfalls verbannt, da dieser sehr oft pro Scheibe um die 100kcal hat. Das Mittagessen hat dann meist um die 500-600kcal, Nachmittags gibt es ein Stück Obst und Abends ähnlich wie Beim Frühstück etwa 1,5 Scheiben Brot mit Aufstrich.
Natürlich habe ich besonders in den ersten Tagen ständig (Heiß)Hunger gehabt aber inzwischen geht es so langsam und ich fange an keinen Hunger mehr zu haben. Ich entdecke gerade für mich den Unterschied zwischen Hunger und Heißhunger. Ich trinke viel Wasser oder ungesüßten Früchtetee gegen den Heißhunger ud es scheiont zu helfen, ebenfalls Pfefferminzkaugummi, denn das soll den Hunger wohl auch dämpfen.
Wenn ich es absolut nicht mehr aushalte dann greife ich zu Gemüse. So achte ich darauf dass ich ständig Radieschen, Kohlrabi und Blumenkohl im Haus habe und dann wird eben Gemüse genascht bis ich satt bin. Da achte ich dann nciht auf die Kalorien, da diese Gemüsesorten wegen ihrem hohen Wassergehalt unbedenklich sind. Kohlrabi oder Radischen esse ich roh, den Blumenkohl mal roh mal gekocht, wie ich Lust habe. (gekocht wird der nur im Salzwasser, sonst nichts anderes dazu).
Im absoluten Notfall, ist bisher nur 2 mal vorgekommen, esse ich nochmal eine oder eine halbe Scheibe Brot.
Statt Brotbelag nutze ich aber Brotaufstriche von dm, da ich mir so auch Butter sparen kann und die Aufstriche sind sehr lecker (danke an Miri für den tollen Tipp

) Die sind im Endeffekt viel günstiger als frau denkt, denn so ein Döschen (
https://www.dm.de/dmbio-aufstrich-strei ... 37404.html) kostet zwar 1,45 ABER reicht recht lange, zumindest mir.
Auf Wurst verzichte ich komplett, wegen dem hohen Fettgehalt.
Ich weiß ich kann noch nicht großartig auf irgendetwas stolz sein, dafür ist die Zeit zu kurz aber ich merke einfach wie leicht mir die Umstellung fällt verglichen mit den Ängsten die ich davor hatte und ich merke wie mein Körper sich langsam an die geringeren MEngen gewöhnt. Die Pfunde fangen an zu purzeln, ich weiß es ist im Moment vermutlich meist Wasser, aber es tut sich was auf der Waage und das motiviert mich enorm. Als ich vor ein paar Tagen angefangen habe, zeigte die Waage mal 139 mal 140kg an. Heute morgen zeigte sie 135,X!!!
Dazu versuche ich mich genauso viel zu bewegen wie davor, was zusätzlichen Kalorienverbrauch bedeutet.
Ich achte aber auch darauf, dass die Nahrung die ich zu mir nehme viel Eiweiß beinhaltet um einem Muskelabbau vorzubeugen.
Der Heißhunger ist zum Teil durch das Insulin bedingt und ist ein schrecklicher Feind, zugleich verhindert dieser daß Fett abgebaut wird, denn vereinfach gesagt, wenn sich Insulin in Blut befindet dann geht der Körper nicht an die Fettreserven dran. Und Insulin wird (auch bei Dir) durch die Menge an Kohlenhydraten bedingt die du zu Dir nimmst).
Und auch wennich noch vor einer Woche gesagt habe ich werde mich nciht mit der Lebensmittelwaage in die Küche stellen und alles abwiegen, doch genau das tue ich jetzt. Denn ich habe irgendwann vor Jahren verlernt was normale Mengen an Essen sind (Sonst wäre ich nicht so Fett). Also wenn ich überlege was ich koche, dann schaue ich mir die Zutaten an, suche wieviel kcal sie haben, trage alles gemeinsam in eine Calc/Excel-Tabelle ein und rechne aus, wieviel kcal die Mahlzeit haben wird. danach bereite ich die Mahlzeit dementsprechend zu. Es kostet mich vielleicht ein paar Minuten mehr aber es schafft in mir ein neues Bewußtsein dazu wieviel Essen gesund ist.
Du bist ja weit davon entfernt so dick zu sein wie ich, daher denke ich müsstest du mit einem etwas weniger strengem Essensprogramm auch gute Erfolge erzielen. Wichtig ist denke ich mal, dass du gnadenlos die Kohlenhydrate reduzierst.
LG Patricia
P.S. Du schaffst das, ich glaube an Dich!!!