Ist das (schon) Hassrede?
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Anne-Mette
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Ist das (schon) Hassrede?

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich muss ja zugeben, dass ich über einige Argumente reden würde, wenn es tatsächliche Argumente wären,
aber wenn sich die Autorin einfach nur "in Brass redet/schreibt" und jeglichen Respekt und jegliche Kontrolle über ihre eigenen Worte und Sätze vermissen lässt,
dann ist es für mich Hass, in diesem Fall sogar "in Wort und Bild"; denn die Grafik mit den Regenbogenflaggen und dem "KILL CIS BITCHES" soll wohl wohl nichts anderes transportieren.
Wer sich die Grafik mit Namen "witchhuntmodern" genauer anschaut, soll den Eindruck bekommen, dass hier eine Frau von "Trans-Aktivisten" auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll...

Ach ja: hier zu lesen und zu sehen: https://www.evaengelken.de/aggressive-t ... en-frauen/

Gruß
Anne-Mette
Jaddy
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Re: Ist das (schon) Hassrede?

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Wow, was für eine unglaubliche Menge an Unfug sie sich da zusammengeschrieben hat. Am erstaunlichsten finde ich, dass ihr die Widersprüche tw im gleichen Satz, unterschiedliche Bedeutungen gleicher Wörter usw entweder nicht auffallen - oder sie sie bewusst so verwendet. Am zweiterstaunlichsten, was sie entweder nicht erlebt, nicht wahrgenommen oder aktiv ausgeblendet hat an Parallelen und kompletten Unwahrheiten. Naja. Ich denke, da ist für lange Zeit Hopfen und Malz verloren.
Anne-Mette
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Re: Ist das (schon) Hassrede?

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 11:52 und andere Lesben
passt nicht ganz; denn "lebt mit Mann und Kindern".
Ich weiß, Frau kann trotzdem lesbisch sein, aber...
Marlene K.
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Re: Ist das (schon) Hassrede?

Post 4 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Oh mein Gott... Frau Engelken und andere Lesben haben sehr viel vom männlich gewerteten Rollenverhalten in sich.
Hier spricht jemand, der mit einer deutlichen Ablehnung durch die eigene Partei nicht zurecht kommt.
...
nimmt Frauen die Möglichkeit, von ihren frauenspezifischen Erfahrungen rund um Schwangerschaft, ... zu reden:
  • dass sie an Schmerzen bei einer Geburt leiden
  • ass eine Totgeburt ein furchtbares Erlebnis ist
...
Es bleibt dabei: Wenn ein trans* Mann diese Erfahrungen macht, sind sie genau so schmerzhaft.

Die Aggresivität, die Frau Engelken in der Debatte beklagt, legt sie selber an den Tag.

Hier meine Gegenfragen
1. Ich frage mich wo bei Frau Engelken biologische Phänomene wie Intergeschlechtlichkeit (ich vermeide das Wort Sexualität auch hier bewusst) verortet.
2. Frau Engelken beklagt sich, dass trans* Menschen nur Frauen unsichtbar machen durch durch trans* Männer, als Frauen in ihren Augen, selbstgewählte Begriffe wie Menstruierende oder Gebärende.
Macht dann der Begriff Comutter für trans+ Frauen nicht auch die Männer unsichtbar?
Was die aggressiven Vertreter der Transidelogie letztlich von Frauen fordern, ist die Unterwerfung unter eine völlig absurde Ideologie.
Sie fordern das Recht, eine Lüge, eine Phantasievorstellung, rechtlich geschützt ausleben zu dürfen.
Eine solche, absolut formulierte Position lässt eindeutig keinen Raum für Diskussionen. Sie ist pseudo biologistisch, populistisch.
Wer so argumentiert hat aufgehört, Argumente austauschen zu wollen.
Eine solche unabänderliche und die alleinige Wahrheit verkündende Position eines männlich gelesenen Menschen würde nicht nur Frau Engelken als toxische Männlichkeit kennzeichnen.

Ich finde, diese gibt es auch in Ermangelung einer allgemein gefundenen Entsprechung auch bei Frauen.

Wütende Grüße

Marlene
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Ist das (schon) Hassrede?

Post 5 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Anne-Mette hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 11:54
Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 11:52 und andere Lesben
passt nicht ganz; denn "lebt mit Mann und Kindern".
Ich weiß, Frau kann trotzdem lesbisch sein, aber...
Liebe Anne-Mette,
Entschuldige, jetzt sind, durch meinen Fehler, Antwort und Grundlage vertauscht worden... da bin ich wohl mit einem eigenen Vorurteil aufgefallen...
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

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Re: Ist das (schon) Hassrede?

Post 6 im Thema

Beitrag von Svetlana L »

Sie kann's einfach nicht lassen. Ist das verletzte Eitelkeit, weil ihr Antrag bei der BDK abgeschmettert wurde?

Ich bin ja der Meinung, wer andere z. B. als Trans-Taliban, Transaggressoren usw. bezeichnet hat überhaupt kein Interesse ernsthaft zu diskutieren.
Hawadehre
Svetlana

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Re: Ist das (schon) Hassrede?

Post 7 im Thema

Beitrag von Michi »

Wer von "aggressiven Trans-Taliban" schreibt, hat meiner Meinung nach jeglichen Respekt für sein Gegenüber verloren, und längst die Basis für eine Diskussion verlassen.

Ihren geheuchelten Disclaimer kann sie sich daher sonstwo hinstecken!

Wer sich so niederträchtig und respektlos über eine Personengruppe äußert, kann keiner individuellen Person aus dieser Gruppe Respekt entgegen bringen.

Das ist ein unauflösbarer Widerspruch.


:twisted:
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Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Michi
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Re: Ist das (schon) Hassrede?

Post 8 im Thema

Beitrag von Michi »

Anne-Mette hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 11:17 Wer sich die Grafik mit Namen "witchhuntmodern" genauer anschaut, soll den Eindruck bekommen, dass hier eine Frau von "Trans-Aktivisten" auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll...
Ja, aber nicht nur irgendeine Frau, sondern nicht weniger als sich selbst hat sie da auf den Scheiterhaufen gestellt. (Bilder von ihr finden sich am Ende der Seite, und lassen meiner Meinung nach keinen Raum für Zweifel.)

Was sie zur Zeit betreibt, ist Hass plus gelebte Opfermentalität hoch drei!
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Re: Ist das (schon) Hassrede?

Post 9 im Thema

Beitrag von NikolaAusR »

die Gutste bezeichnet sich ja als Journalistin, PR- Beraterin, Autorin, Rechtsanwältin.
An anderer Stelle las ich auch schon 'Kommunikationsberaterin' von ihr über sich selbst.

http://www.rechtstext.com/

Insofern gibt es da bei der Einschätzung ihres Tuns nur zwei Möglichkeiten
- völlige Selbstüberschätzung
- Kalkül

Für beide Fälle muss ihr, als Juristin, jedoch die Wirkung ihrer Worte bewusst sein.
Insofern, um auf die Ausgangsfragestellung von Anne-Mette zurückzukommen: Hassrede

Da sie ihre 'Meinung' ja nicht nur äußert, sondern auch Mitstreitys sucht, kommt nach meinem Laien- Rechtsverständnis der Straftabestand wohl auch der Volksverhetzung in Betracht.
Ohne jetzt noch mal nachgelesen zu haben, hab ich aus der Beründung des BVerfG- Verfahrens von Nicole die inhaltliche Aussage 'Staat? / Gesellschaft? haben ein Recht, [....] die Transsexualität mittels zweier Gutachten [....] im Ohr.
Im Umkehrschluss bedeutet dies für mich, die VÄ/PÄ per TSG- Verfahren abgewickelt hat, einen Rechtsanspruch gegen Staat? / Gesellschaft?, als Frau akzeptiert zu werden.

Einer Juristin, die sich 'intensiv mit dem trans* Thema beschäftigt' hat und explizit gegen unser Bestrebung der 'rechtlichen Durchsetzung' wettert, sollte sich erschlossen haben, dass sie die höchstrichterlich bestätigte Feststellung meiner Geschlechtsidentität verletzt.

Falls sie diese Rechtsprechung nicht kennt: - völlige Selbstüberschätzung
falls sie sie kennt: - Kalkül und Missachtung verfassungsrechtlich geschützter Rechte

Ob solches Handeln einen Ehrenkdex in der Juristenwelt verletzt und dann auch standesrechtliche Konsequenzen bedingen kann, vermag ich nicht einzuschätzen.


edit:
Link eingefügt
Text um Geschlechtsidentität herum umformuliert
Wer trans* sagt muss auch cis sagen

Klar definier ich mich binär :-)
01000110 % weiblich
Laila-Sarah
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Re: Ist das (schon) Hassrede?

Post 10 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Eigentlich ist sie so skurril verstrahlt, dass es uns wiederum nützt, denn sie stellt den Image von ihr und Mitstreitern ins negative Licht.
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SylviaM
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Re: Ist das (schon) Hassrede?

Post 11 im Thema

Beitrag von SylviaM »

Wer liest, liest die Wut und den Hass, mit jeder Zeile, mit jedem Wort
Sind Frauen die besseren Menschen, sind sie toleranter, einsichtiger: Nein, sie können genauso verpeilt sein wie Männern. Da hilft auch nichts dass sie für die grünen kandidiert
Was mich in diesem Kontext immer wieder irritiert, ist das offenbar gerade "radikale" Feministinnen eine Gefahr in uns sehen, dass es relevant wäre gegen uns große Masse Stellung zu beziehen, als würden sie unterwandert durch Männer, die sich als Frauen ausgeben, nur um auf Toiletten zu kommen oder einen Platz wegzunehmen.
Besonders lustig wird es dann, wenn man die Positionen umdrehen und aus Sicht eines Mannes lesen würde. Was gebe es dann für ein Aufschrei.
Doch eigentlich verschwende ich gerade zuviel Zeit für diese Querdenker. Sie sind nicht systemrelevant und sie sollten auch so behandelt werden
Laila-Sarah
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Re: Ist das (schon) Hassrede?

Post 12 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

SylviaM hat geschrieben: Di 1. Dez 2020, 21:18 Wer liest, liest die Wut und den Hass, mit jeder Zeile, mit jedem Wort
Sind Frauen die besseren Menschen, sind sie toleranter, einsichtiger: Nein, sie können genauso verpeilt sein wie Männern. Da hilft auch nichts dass sie für die grünen kandidiert
Was mich in diesem Kontext immer wieder irritiert, ist das offenbar gerade "radikale" Feministinnen eine Gefahr in uns sehen, dass es relevant wäre gegen uns große Masse Stellung zu beziehen, als würden sie unterwandert durch Männer, die sich als Frauen ausgeben, nur um auf Toiletten zu kommen oder einen Platz wegzunehmen.
Besonders lustig wird es dann, wenn man die Positionen umdrehen und aus Sicht eines Mannes lesen würde. Was gebe es dann für ein Aufschrei.
Doch eigentlich verschwende ich gerade zuviel Zeit für diese Querdenker. Sie sind nicht systemrelevant und sie sollten auch so behandelt werden
Sylvia,

die ist doch so verdreht und verzerrt wie die rechten Verschwörer. Die sehen in jedem Einwanderernden ein Spion der "Neuen Weltordnung" um Deutschland zu unterwandern und von innen zu übernehmen. Sprichwort Umvölkung. Die verdrehten und verzerrten unter den Feministinen sehen in jeder Transfrau eben den Spion des Patriarchats um die Frauenwelt zu unterwandern und von innen zu übernehmen. Same Shit different Setting.

VlG
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