Problem: Es war die gleiche Person, nämlich die weibliche[2].
Ein Co-Autor der Studie, dessen Bild für den falschen männlichen Account gedient hatte sagte:
Die Studie brachte "nur statistische Signifikanz", aber Auswahlgremien schauen nicht auf solche Dinge, sondern die reinen Zahlen[1] und das kann Job-Chancen arg beeinträchtigen. Siehe auch "Frauen müssen soundsoviel besser sein als Männer, um den gleichen Job zu bekommen"."Als weißer cis-hetero Mann habe ich gesehen, dass ich diese Art von Voreingenommenheit nicht wirklich erfassen kann und sie aus persönlicher Erfahrung nicht kenne. Ich habe das Glück, mit einigen fantastischen Menschen zusammengearbeitet zu haben, [...] die mir geholfen haben, sowohl mein Privileg als auch die systemische und weit verbreitete Voreingenommenheit gegenüber Frauen und Minderheitengruppen zu erkennen."
Und sie wirft die Frage auf, ob solche Bewertungen (durch die Studys) eigentlich wirklich die Lehrqualität abbilden.
https://news.ufl.edu/2020/11/ta-bias/
[1] Kommentar: wir sehen das gerade bei den Wahlen: Die US-Sender bringen eine Zahlenschlacht, meistens ohne Bewertung der Situationen und Zusammenhänge in den Regionen - sprich: Der Menschen.
[2] Es gab mal eine ähnliche Story, bei der nur durch Zufall der Mailaccount einer Frau für zwei Wochen von ihrem männlichen Kollegen übernommen wurde, der den Namen nicht änderte für die Zeit und vollkommen geschockt war, wie rüde und abqualifizierend die Kundys mit "ihr" umgingen.