Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrates
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Anne-Mette
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Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Der Deutsche Ethikrat hat am heutigen Donnerstag in Berlin zum ersten Mal in neuer Zusammensetzung getagt und die Medizin- und Forschungsethikerin Alena Buyx zu seiner Vorsitzenden gewählt.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden der Jurist Volker Lipp, der Philosoph Julian Nida-Rümelin und die theoretische Neurowissenschaftlerin Susanne Schreiber bestimmt. 11 der aktuell 24 Mitglieder waren am 30. April von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble erstmals in den Ethikrat berufen worden; die anderen 13 Ratsmitglieder hatten dem Rat bereits in der vorangegangenen Amtszeit angehört.

Bundestagspräsident Schäuble brachte in seiner Begrüßungsansprache am Vormittag seine Wertschätzung für den Ethikrat zum Ausdruck. Er lobte die bisherige Arbeit des Rates und bestärkte ihn, auch und vor allem in diesen bewegten Zeiten weiterhin die Stimme zu erheben und die wichtigen ethischen Debatten fortzuführen. "Wir brauchen Politikberatung durch die Wissenschaft und eine ethisch fundierte Debatte", so Schäuble, der bei dieser Gelegenheit den Jahresbericht des Ethikrates für das Jahr 2019 entgegennahm.

Im weiteren Verlauf der Sitzung berieten die Ratsmitglieder über das künftige Arbeitsprogramm. Die Bitte von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aufgreifend, wird sich der Ethikrat zunächst mit den ethischen Aspekten einer möglichen Einführung von Immunitätsnachweisen für SARS-CoV-2 beschäftigen und eine Ad-hoc-Empfehlung zu diesem Thema erarbeiten, die noch vor der parlamentarischen Sommerpause veröffentlicht werden soll.

Der Deutsche Ethikrat war im April 2008 auf der Grundlage des Ethikratgesetzes vom Juli 2007 eingesetzt worden. Er soll die ethischen, gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen, medizinischen und rechtlichen Fragen sowie die voraussichtlichen Folgen für Individuum und Gesellschaft verfolgen, die sich im Zusammenhang mit der Forschung und den Entwicklungen insbesondere auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften und ihrer Anwendung auf den Menschen ergeben. Seine Mitglieder repräsentieren in besonderer Weise naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, ethische, soziale, ökonomische und rechtliche Belange. Sie sollen die gesellschaftliche Meinungsvielfalt widerspiegeln. Zu seinen Mitgliedern zählen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den genannten Wissenschaftsgebieten; darüber hinaus gehören ihm Personen an, die in besonderer Weise mit ethischen Fragen der Lebenswissenschaften vertraut sind.

Weitere Informationen zu den Mitgliedern des Ethikrates unter https://www.ethikrat.org/mitglieder/.
Olivia
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Re: Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Post 2 im Thema

Beitrag von Olivia »

Hallo,

zur Neubesetzung des Ethikrates:

"Das Versagen des Deutschen Ethikrates
gbs kritisiert Überrepräsentanz kirchlicher Interessen
"Der Deutsche Ethikrat sollte rational, evidenzbasiert und weltanschaulich neutral argumentieren, was aber durch die Überrepräsentanz kirchlicher Interessenvertreter allzu oft verhindert wird", kritisiert der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon. Die am 30. April erfolgte Neubesetzung des Gremiums habe dieses Problem keineswegs behoben, sondern eher noch verschärft.
"Dass sich die Mehrheit der Mitglieder des Deutschen Ethikrates gegen Selbstbestimmungsrechte am Lebensende aussprachen und für ein Gesetz votierten, das per einstimmigen Beschluss der Karlsruher Richter für verfassungswidrig erklärt wurde, ist ein Skandal, der noch nicht hinreichend thematisiert wurde", meint Schmidt-Salomon, der bei der mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts als "Sachverständiger Dritter" für die später erfolgte Aufhebung des -§ 217 StGB plädiert hatte. "Die Unterstützung eines verfassungswidrigen Gesetzes ist nur eines von vielen Indizien dafür, dass der Deutsche Ethikrat in seiner Funktion immer wieder versagt. Interessanterweise kommt es dazu vor allem dann, wenn religiöse Interessen im Spiel sind, wie auch die Debatten zur Knabenbeschneidung oder Präimplantationsdiagnostik gezeigt haben. In einem gewissen Ausmaß kann man solche Defizite tolerieren, aber: Wenn sich — wie im Fall der Sterbehilfe-Diskussion — herausstellt, dass die Mitglieder des wichtigsten Ethikrates des Landes mehrheitlich nicht in der Lage sind, auf dem ethischen Niveau des deutschen Grundgesetzes zu argumentieren, ist dies keine Lappalie, die man auf die leichte Schulter nehmen könnte."
Nach der deutlichen Rüge aus Karlsruhe hätte man eigentlich eine Umorientierung in der inhaltlichen Ausrichtung sowie der personellen Zusammensetzung des Ethikrates erwarten dürfen, doch die am 30. April erfolgte Neubesetzung des Gremiums weise in eine andere Richtung, führt Schmidt-Salomon aus: "Durch die Neubesetzung ist der Rat nicht pluraler, liberaler oder kompetenter geworden. Immerhin gab es 2017 neun Ethikratsmitglieder, die sich in einem Minderheitsvotum für eine Stärkung der Selbstbestimmungsrechte am Lebensende ausgesprochen hatten. Von diesen liberalen Dissidenten sind nun zwei Drittel, also sechs Personen, nicht mehr im aktuellen Ethikrat vertreten. Bei den neu hinzugekommenen Mitgliedern des Rates sind Personen mit religiös-konservativen Werthaltungen überproportional stark vertreten — Menschen, von denen man leider annehmen muss, dass sie 2017 ebenfalls für ein verfassungswidriges Gesetz votiert hätten."
Lesen Sie weiter unter:
https://www.giordano-bruno-stiftung.de/ ... n-ethikrat

Liebe Grüße von Olivia
Inga
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Re: Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Post 3 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, miteinander,

Sehr suspekt wurde mir der Ethikrat, als er Ende März/Anfang April in der Corona-Krise Empfehlungen erarbeitete, wer in unserem Gesundheitssystem bei knappen Ressourcen eine lebensrettende Behandlung bekommen sollte und wer nicht. Sprich: Um Ressourcen nicht sinnlos zu verbrauchen, wurden dem medizinische Personal Orientierungen empfohlen, auszuwählen, wer es noch wert ist, behandlungswürdig zu sein und wer nicht. (sog. "Triage") Zum einem hat es sich angesichts der Entwicklung in unsrem Lande als völlig überflüssig erwiesen. M.W. hat es in Deutschland bisher keine ernsthaften Engpässe gegeben, so dass behandlungswürdige Kranke wegen knapper Ressourcen zum Sterben frei zu geben. Zum anderen waren solch Kriterien überflüssig, weil sie dem medizinischen Personal nicht wirklich das Gewissen entlasten können, wenn sie entscheiden müssten, wie es z. B. aus Italien bekannt ist.

Wenn vom Ethikrat in Krisen vorausschuend die Verachtung vom uneingeschränkten Recht auf Leben für alle als "gewissensentlastende Orientierung" empfohlen wird, dann ist m. E. wirklich eine Veränderung fällig geworden.

Liebe Grüße
Inga
heike65
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Re: Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Post 4 im Thema

Beitrag von heike65 »

Inga hat geschrieben: Sa 30. Mai 2020, 22:08 Hallo, miteinander,

Sehr suspekt wurde mir der Ethikrat, als er Ende März/Anfang April in der Corona-Krise Empfehlungen erarbeitete, wer in unserem Gesundheitssystem bei knappen Ressourcen eine lebensrettende Behandlung bekommen sollte und wer nicht. Sprich: Um Ressourcen nicht sinnlos zu verbrauchen, wurden dem medizinische Personal Orientierungen empfohlen, auszuwählen, wer es noch wert ist, behandlungswürdig zu sein und wer nicht. (sog. "Triage") Zum einem hat es sich angesichts der Entwicklung in unsrem Lande als völlig überflüssig erwiesen. M.W. hat es in Deutschland bisher keine ernsthaften Engpässe gegeben, so dass behandlungswürdige Kranke wegen knapper Ressourcen zum Sterben frei zu geben. Zum anderen waren solch Kriterien überflüssig, weil sie dem medizinischen Personal nicht wirklich das Gewissen entlasten können, wenn sie entscheiden müssten, wie es z. B. aus Italien bekannt ist.

Wenn vom Ethikrat in Krisen vorausschuend die Verachtung vom uneingeschränkten Recht auf Leben für alle als "gewissensentlastende Orientierung" empfohlen wird, dann ist m. E. wirklich eine Veränderung fällig geworden.

Liebe Grüße
Inga
Es gab in Deutschland zum Glück nicht die Notwendigkeit eine Triage entscheiden zu müssen, aber eine solche Diskussion sollte geführt sein bevor Personen am Krankenbett ohne Vorbereitung zwangsläufig entscheiden müssen
ExuserIn-2023-06-22
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Re: Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Post 5 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2023-06-22 »

Im Ethikrat sind ja nur Professoren. In wie weit die den Bezug zu den Durchschnittsbürgern noch haben, wird von mir bezweifelt. Vielleicht sollte sich der Ethikrat aus Menschen zusammensetzen die einen Querschnitt der Gesellschaft darstellen.
Menalee
Marlene K.
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Re: Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Post 6 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Menalee hat geschrieben: Sa 30. Mai 2020, 23:04 Im Ethikrat sind ja nur Professoren. In wie weit die den Bezug zu den Durchschnittsbürgern noch haben, wird von mir bezweifelt. Vielleicht sollte sich der Ethikrat aus Menschen zusammensetzen die einen Querschnitt der Gesellschaft darstellen.
Menalee
Liebe Menalee,
entschuldige, wenn ich Deine spontane Äußerung zum Anlass für meine Überlegungen nehme, aber ich halte Deinen Ansatz in dieser Frage für bedenklich.
Zunächst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass der Ethikrat nur Hinweise geben soll und kann. Er hat keine direkte Macht.
Er will und kann nur helfen, die Gedanken in Bezug auf schwere Entscheidungen zu sortieren.

Ich denke nicht immer ist das ... "gesunde" ... "Volksempfinden" ... einer nachdenklichen und mit Werten hinterlegten Diskussion durch Menschen mit besserer fachbezogener Ausbildung vorzuziehen.

Nichts anderes sind Professoren: Menschen wie Du und ich mit Interesse für einen Teilaspekt des Lebens, manchmal reine "Fachidioten", manchmal über den Tellerrand hinaus denkend.

Ich hoffe, Du siehst meine Gedanken nicht als Angriff auf Dich als Person. Dies sind sie nicht. Es geht mir um Überprüfung meiner Haltung und um zur Diskussion stellen verschiedener möglicher Standpunkte.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Nora_7
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Re: Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Post 7 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Auch Professoren/Innen sind Menschen! Und sie haben somit auch soziale Umfelder.

Nora_7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
Inga
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Re: Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Post 8 im Thema

Beitrag von Inga »

heike65 hat geschrieben: Sa 30. Mai 2020, 22:21
Inga hat geschrieben: Sa 30. Mai 2020, 22:08 Hallo, miteinander,

Sehr suspekt wurde mir der Ethikrat, als er Ende März/Anfang April in der Corona-Krise Empfehlungen erarbeitete, wer in unserem Gesundheitssystem bei knappen Ressourcen eine lebensrettende Behandlung bekommen sollte und wer nicht. Sprich: Um Ressourcen nicht sinnlos zu verbrauchen, wurden dem medizinische Personal Orientierungen empfohlen, auszuwählen, wer es noch wert ist, behandlungswürdig zu sein und wer nicht. (sog. "Triage") Zum einem hat es sich angesichts der Entwicklung in unsrem Lande als völlig überflüssig erwiesen. M.W. hat es in Deutschland bisher keine ernsthaften Engpässe gegeben, so dass behandlungswürdige Kranke wegen knapper Ressourcen zum Sterben frei zu geben. Zum anderen waren solch Kriterien überflüssig, weil sie dem medizinischen Personal nicht wirklich das Gewissen entlasten können, wenn sie entscheiden müssten, wie es z. B. aus Italien bekannt ist.

Wenn vom Ethikrat in Krisen vorausschauend die Verachtung vom uneingeschränkten Recht auf Leben für alle als "gewissensentlastende Orientierung" empfohlen wird, dann ist m. E. wirklich eine Veränderung fällig geworden.

Liebe Grüße
Inga
Es gab in Deutschland zum Glück nicht die Notwendigkeit eine Triage entscheiden zu müssen, aber eine solche Diskussion sollte geführt sein bevor Personen am Krankenbett ohne Vorbereitung zwangsläufig entscheiden müssen
Hi, Heike,

Das klingt zwar auf den ersten Blick bestechend, um in der bedohlichen Situation für das Schlimmste vorbereitet zu sein. Aber es ist doch nur Augenwischerei um das Elend eines knapp zu geschnittenen Gesundheitswesens, der mangelhaften Vorbereitung und der anfänglicher Fehleinschätzung zu übertünchen. Die Personen am Krankenbett werden in solch einer Situation de facto ihrer Entscheidung nicht enthoben. Sie müssen es trotzdem mit ihrem Gewissen ausmachen, wegen Resourcenengpässen in welcher Art auch immer, Leben auszusortieren, wenn sie sich entscheiden müssen. Wie mir Mediziner aus ihrer Praxis erzählen, lassen sie sich allein davon leiten, ob Ressourcen für die Behandlung des nächsten Patienten da sind, ob alle Behandlungsschritte benötigt werden, ob die Behandlung vom Patienten gewollt ist (also keine Patientenverfügung mit einem Widerspruch vorliegt). Eine Einteilung darauf, dass soziale Stellung, Alter, andere Vorerkrankungen und ähnliche Kriterien zur Einschätzungen, ob deren Leben zu erhalten wertvoller sein könnte als ein anderes Leben zu erhalten, darauf lassen sie sich nicht ein und darauf wollen sie sich nicht einlassen. Auch nicht, wenn ein Ethikrat dies absegnet.

Wir haben in den vergangenen Monaten daran gedacht, dass vor 75 Jahren das grauenvolle Naziregieme zuende gegangen ist mit der mörderischen Vernichtung von Menschen, die vom Staat zu unwertem Leben erklärt worden sind, und wir sollen es heutzutage zustimmend hinnehmen, dass in einer anrollenden Pandemie von einem Ethikrat "vorausschauend" und "aus Verantwortung" zur Aussortierung vom Leben Masstäbe aufgestellt werden. Sorry die Frage: Was haben wir denn da aus der Geschichte unseres Landes gelernt?

Liebe Grüße
Inga
ExuserIn-2023-06-22
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Re: Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Post 9 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2023-06-22 »

Ralf-Marlene hat geschrieben: So 31. Mai 2020, 08:31 Ich hoffe, Du siehst meine Gedanken nicht als Angriff auf Dich als Person. Dies sind sie nicht. Es geht mir um Überprüfung meiner Haltung und um zur Diskussion stellen verschiedener möglicher Standpunkte.
Nein, ganz bestimmt nicht. Eine gute und sachliche Diskussion mit verschiedenen Standpunkten ist doch immer etwas interessantes.
Menalee
heike65
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Re: Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrates

Post 10 im Thema

Beitrag von heike65 »

Nein liebe Inga

das gesundheitswesen dieses Landes ist keineswegs kaputtgespart worden. Die Bevorratung mit Schutzkleidung etc, mag mangelhaft gewesen sein, ansonsten widerspreche ich dir . Kein Land dieser Welt kann dauerhaft Unmengen nicht benötigter Intensivbetten für den Fall der Fälle bereithalten, GB hatte gerade mal 1/6 der Intensivbetten mit Beatmungsgeräten wie Deutschland bei 3/4 der Bevölkerung, das würde ich kaputtgespart nennen. Die Keule mit der NS Zeit, sorry die zieht nicht, es geht nicht darum möglichst effektiv Menschen umzubringen, sondern lediglich darum den Menschen die eine reelle Chance auf Heilung haben eine intensivmedizinische Behandlung zukommen zu lassen. Bei Covid 19 sind die meisten der intubierten und zwangsbeatmeten Patienten trotz aller medizinischer Möglichkeiten verstorben.
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