Nun ist es bei Kindern im Kindergarten und Grundschulalter nicht vordringlich Nötig über die Pubertät nachzudenken. Vielmehr sind Lösungen für aktuelle Situationen gefordert. Eine, Mögliche, hier als Beispiel aus der Süddeutschen:
https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die- ... sein-85517
"...Die Lösung: Vor allem im Norden Europas experimentieren Kindergärten und Vorschulen mit geschlechtsneutraler Erziehung.
Was ist das nur für eine Schule? In dem einen Raum versammeln sich alle Mädchen, brüllen so laut sie können und werfen sich in Kriegerposen. -»Ich bin stark!-« rufen sie wieder und wieder, bis der ganze Raum hallt: -»Ich bin staaaaaark!-« Dann feuern sie mit einer imaginären Armbrust unsichtbare Pfeile in den Raum.
Im anderen treffen sich die Jungs, aber statt mit Handschlag wie die Mädchen begrüßen sie sich mit einer Umarmung. Statt zu brüllen lernen sie, beim Zusammensetzen eines Mosaiks friedlich zu kooperieren. Dann massieren sie sich gegenseitig die Füße.
Das ist ein gar nicht untypischer Alltag in einer isländischen Vorschule. -»Wir wollen, dass jedes Kind sein volles Potenzial entfaltet, nicht, dass die Jungs jungenhaft und die Mädchen mädchenhaft agieren. Sondern dass jedes Individuum so sein kann, wie es ist, mit all seinen individuellen und sozialen Fähigkeiten-«, sagt die Schulgründerin Margrét Pála Ólafsdóttir...."
Weiter wird natürlich auch hier in Deutschland Weiterbildung für Lehrkräfte angeboten. Thema: "Geschlechter- und gendersensibel handeln im Schulalltag
Individualität entwickeln statt Rollenstereotype tradieren bedeutet, Lernende individuell zu fördern, unabhängig vom biologischen Geschlecht oder der individuellen Ausgestaltung des sozialen Geschlechts (= Gender)..."
https://gendersensibel-unterrichten.alp.dillingen.de/
Vielen Dank auch an Anne-Mette für den Hinweis auf das Kinderbuch:
"...Ein heikles Thema, das uns alle, aber insbesondere Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie Pädagogen angeht: sexuelle Belästigung und Missbrauch von Kindern, die es in allen Gesellschaftsschichten und Lebensbereichen gibt. Mit "Pfoten weg! Macht Kinder stark!", einem vielbeachteten Projekt zur Prävention von sexualisierter Gewalt gegenüber Kindern, war Irmi Wette von der Konstanzer Puppenbühne im Landkreis unterwegs und machte mit ihrem interaktiven Figurentheater auch Halt in Grafenhausen.-°
https://www.badische-zeitung.de/pfoten- ... 23625.html
eure maexine