Familienministerium, Regenbogenportal
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ExUserIn-2026-04-08
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Familienministerium, Regenbogenportal
Moin,
ich weiß nicht, ob das schon einmal Thema war, aber das Familienministerium betreibt ein Regenbogenportal:
https://www.regenbogenportal.de/
Auch unter dem Thema Geichstellung findet man einiges:
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gle ... identitaet
z.B. zum aktuellen Handlungsbedarf:
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gle ... falt/73928
ich weiß nicht, ob das schon einmal Thema war, aber das Familienministerium betreibt ein Regenbogenportal:
https://www.regenbogenportal.de/
Auch unter dem Thema Geichstellung findet man einiges:
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gle ... identitaet
z.B. zum aktuellen Handlungsbedarf:
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gle ... falt/73928
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Marlene K.
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Re: Familienministerium, Regenbogenportal
Danke, liebe Vicky,
ich habe das gleich mal auf allen mir zur Verfügung stehenden Portalen geteilt. Ich finde es absolut bewerbenswert.
ich habe das gleich mal auf allen mir zur Verfügung stehenden Portalen geteilt. Ich finde es absolut bewerbenswert.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Engelchen
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Re: Familienministerium, Regenbogenportal
Ich finde es bemerkenswert.
Man macht sich Gedanken.
Lisa
Man macht sich Gedanken.
Lisa
Liebe geben und offen sein für Neues
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Jaddy
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Re: Familienministerium, Regenbogenportal
Wenn sich das Ministerium dann auch an diese Seiten erinnert und berücksichtigt und gegenüber den anderen Ministerien und Institutionen durchsetzt...
https://www.regenbogenportal.de/geschle ... -weiblich/
https://www.regenbogenportal.de/geschle ... -weiblich/
Geschlechtsidentitäten jenseits von männlich und weiblich
So selbstverständlich es vielen scheint, Mann oder Frau, Junge oder Mädchen zu sein — es gibt viel mehr als nur diese zwei Möglichkeiten. Über Geschlechter und Identitäten jenseits von (nur) männlich und (nur) weiblich.
Manche Menschen verstehen sich weder als Mann noch als Frau (weder*noch*). Das kann bedeuten, dass ihr Geschlecht beziehungsweise ihre Geschlechtsidentität männliche und weibliche Anteile umfasst, zwischen diesen beiden Geschlechtern liegt oder gar keinen Bezug auf sie nimmt. Manche Menschen haben kein Geschlecht (agender), mehrere Geschlechter (zum Beispiel polygender) oder ihre Geschlechtsidentität verändert sich (genderfluide). Ein Oberbegriff und zugleich eine weitere Selbstbezeichnung ist "nicht-binär" (engl.: "non binary"). Das bedeutet ungefähr "nicht eines von zweien". Ähnlich gebraucht wird "genderqueer"; es betont besonders das Infragestellen der gängigen Kategorien von Geschlecht.
Wissen nicht-binäre Menschen nicht, was sie sind?
Nicht-binäre Menschen wissen mit ähnlicher Gewissheit wie andere, welches ihr Geschlecht ist (oder nicht ist) — ihr Geschlecht ist nur deutlich schwerer verständlich zu machen als das von Männern und Frauen. Denn diese sind, anders als nicht-binäre Menschen, in der deutschen Sprache, in Umkleidekabinen, Formularen und der gesamten Umgebung bereits abgebildet.
Ähnlich wie bei Männern und Frauen gibt es nicht-binäre Menschen, denen ihre Geschlechtsidentität sehr wichtig ist, und andere, für deren Selbstverständnis sie nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Wie kann ich über eine Person sprechen, die weder Mann noch Frau ist?
Manche nicht-binäre Menschen fühlen sich wohl damit, wenn mit den Pronomen "er" oder "sie" über sie gesprochen wird. Andere ziehen es vor, dass wechselnde Pronomen, keine Pronomen oder nicht-binäre Pronomen wie "x" oder "sier" für sie verwendet werden. Am besten fragen Sie die Person einfach.
Wie sehen nicht-binäre Menschen aus?
Ganz unterschiedlich — manche zeigen ihr Selbstverständnis jenseits von Mann und Frau auch durch ihr Äußeres. Andere sehen für Außenstehende vermeintlich "wie ein normaler Mann" oder "einfach wie eine Frau" aus. Umgekehrt muss ein androgyner Geschlechtsausdruck nicht heißen, dass sich jemand nicht als Mann oder Frau versteht. Entscheidend ist auch hier allein, was ein Mensch über sich selbst sagt.
Ist das ein Trend?
Menschen, die sich nicht in die Rollen von Mann oder Frau einordnen wollten oder konnten, gab es vermutlich zu allen Zeiten. Was sich ändert, sind Begriffe und der gesellschaftliche Umgang mit nicht-binären Menschen. In manchen Gesellschaften haben Geschlechter jenseits von Mann und Frau einen festen Platz (zum Beispiel Kathoeys, Burrnesha, Hijras).
Welche Erfahrungen machen nicht-binäre Menschen in Deutschland?
"Sehr geehrte Damen und Herren", Jungen- und Mädchen-Sportgruppen, Toiletten für Männer und Frauen — ein Mensch, auf den weder das eine noch das andere zutrifft, bekommt leicht den Eindruck, nicht vorgesehen zu sein. Auch gehört es zum Alltag der meisten nicht-binären Menschen, als Mann oder Frau und somit nicht als diejenigen wahrgenommen und behandelt zu werden, die sie sind. Ist ihre Geschlechtsidentität jenseits von Mann und Frau auch im Geschlechtsausdruck sichtbar, kann es sogar zu offenen Anfeindungen kommen.
Nicht zuletzt behindert die zweigeschlechtliche Strukturierung von Sprache und Räumen, von Recht und Verwaltung die sozioökonomische und gesellschaftliche Teilhabe von nicht-binären Menschen. Dafür, dass sich dies ändert, setzen sich Zusammenschlüsse nicht-binärer Menschen und Inter*-Organisationen ein.
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Marielle
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Re: Familienministerium, Regenbogenportal
Mohltied,
Habt es gut
Marielle
Tja. Das BMFSFJ hat nach den Regularien der Zuständigkeitsverteilung leider nichts mit der ganzen Sache, insbesondere nicht mit der Gesetzgebung dazu, zu tun. Die ministerielle 'Kompetenz' liegt qua Regularium beim BMI und falls! das BGB von irgendwelchen Regelungen betroffen ist, darf das BMJV ein bisschen mitreden. 'Durchsetzen' kann das BMFSFJ nix, es sitzt erst bei einer Kabinettsvorlage mit am Tisch.Jaddy hat geschrieben: Mo 28. Okt 2019, 13:00 Wenn sich das Ministerium dann auch an diese Seiten erinnert und berücksichtigt und gegenüber den anderen Ministerien und Institutionen durchsetzt...
Habt es gut
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Familienministerium, Regenbogenportal
Jein, ich kenne das auch anderen Ministerien. Das Kabinett gibt im Vorfeld bereits den Auftrag, die Änderung zu erstellen, was nicht bedeutet, dass es auch umgesetzt wird. In den Ministerien gibt es dann Referate, die sich mit juristischen Fragen beschäftigen. Es wird aus fachlicher Sicht ein Entwurf für Gesetzesänderungen entworfen, in den Referaten, mit der Hausleitung und dann mit den anderen Ressorts abgestimmt. Dem BMJ und ggfs. dem BMI kommen dabei ein besonderes Mitspracherecht zu, bevor es ins Parlament geht. Alternativ zum Kabinettsbeschluss kann auch das Parlament als Souverän den Auftrag zu einer Gesetzesänderung an das zuständige Ministerium geben.Marielle hat geschrieben: Mo 28. Okt 2019, 13:29 Das BMFSFJ hat nach den Regularien der Zuständigkeitsverteilung leider nichts mit der ganzen Sache, insbesondere nicht mit der Gesetzgebung dazu, zu tun.
Es sprechen jedenfalls so viele Menschen und Institutionen in dem Prozess mit, dass man nicht sicher sein kann, wie er ausgeht. So können sich im Streitfall zwei Ressorts gegenseitig lähmen. Das hat dann keinen fachlichen Hintergrund. Das ist frustrierend und macht die Sache unberechenbar. Ich habe das beim Streit von BMVI und BMUB zum Gigaliner und dem Blauen Band Deutschland erlebt. Dazu kommt, dass die Sache sehr langwierig werden kann. Ein paar Jahre gehen da schnell ins Land. Öffentlicher Druck kann da ggfs. etwas bewirken.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Marielle
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Re: Familienministerium, Regenbogenportal
Hallo Vicky,
alles richtig, was du schreibst. Aber was meinst du mit dem Jein? Das BMFSFJ hat in Sachen TSG-Abschaffung keinerlei 'Durchsetzungsmacht', um die es Jaddy doch ging.
Die Gesetzentwürfe zur TSG-Abschaffung kommen, sofern nicht aus dem Parlament veranlasst, zuständigkeitshalber aus dem BMI, allenfalls unter Mitwirkung des BMJV, wenn z.B. BGB-Paragraphen im Spiel sind. Zu all dem kann das BMFSFJ natürlich was sagen, aber einen eigenen Standpunkt durchsetzen kann es eben nicht *.
Wir fallen in der ganzen Sache unter die Zuständigkeit des Ministeriums für Inneres, Bau und Heimat. Auch im Parlament ist der federführende Ausschuss der Innenausschuss des Bundestages, nicht die Ausschüsse für Justiz oder Familie.
Habs gut
Marielle
*) Wahrscheinlich muss man sagen: Leider. Sicher ist aber auch das nicht, weil es eben auch das BMFSFJ ist, nämlich das 'Frauen'ministerium. Da gibt es Widerstände und ein T kommt in der Bezeichung des Ministeriums nicht vor.
alles richtig, was du schreibst. Aber was meinst du mit dem Jein? Das BMFSFJ hat in Sachen TSG-Abschaffung keinerlei 'Durchsetzungsmacht', um die es Jaddy doch ging.
Die Gesetzentwürfe zur TSG-Abschaffung kommen, sofern nicht aus dem Parlament veranlasst, zuständigkeitshalber aus dem BMI, allenfalls unter Mitwirkung des BMJV, wenn z.B. BGB-Paragraphen im Spiel sind. Zu all dem kann das BMFSFJ natürlich was sagen, aber einen eigenen Standpunkt durchsetzen kann es eben nicht *.
Wir fallen in der ganzen Sache unter die Zuständigkeit des Ministeriums für Inneres, Bau und Heimat. Auch im Parlament ist der federführende Ausschuss der Innenausschuss des Bundestages, nicht die Ausschüsse für Justiz oder Familie.
Habs gut
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*) Wahrscheinlich muss man sagen: Leider. Sicher ist aber auch das nicht, weil es eben auch das BMFSFJ ist, nämlich das 'Frauen'ministerium. Da gibt es Widerstände und ein T kommt in der Bezeichung des Ministeriums nicht vor.
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Re: Familienministerium, Regenbogenportal
Da bin ich mir relativ sicher. Ist es doch das Familienministerium, dass sich öffentlichkeitswirksam für uns stark macht. Ich bin wohl von einer falschen Zuständigkeit ausgegangen. Danke für den Hinweis. Eigentlich logisch, denn es gehört zum Verwaltungsrecht.
Letztlich wäre jedoch eine Aktion auch vom Familienministerium möglich, aber die würde wahrscheinlich ziemlich schnell im Sande bzw. in den Mühlen der Politik zerrieben werden. Da überlegt man sich, ob man diesen Weg geht.
Viele Grüße
Vicky
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Vicky
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