Transmann darf sich nicht Vater nennen
-
Mara
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 485
- Registriert: Mo 5. Aug 2019, 00:11
- Pronomen: Sie/ihr
- Hat sich bedankt: 7 Mal
- Danksagung erhalten: 4 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Transmann darf sich nicht Vater nennen
Hallo zusammen,
Ein Transmann (Freddy McConell) darf sich nicht Vater nennen, nach der Geburt seines selbst ausgetragenen Kindes.
https://m.spiegel.de/panorama/gesellsch ... 88771.html
Wie engstirnig doch Behörden sein können...
Gruß
Mara
Ein Transmann (Freddy McConell) darf sich nicht Vater nennen, nach der Geburt seines selbst ausgetragenen Kindes.
https://m.spiegel.de/panorama/gesellsch ... 88771.html
Wie engstirnig doch Behörden sein können...
Gruß
Mara
-
Anja
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1787
- Registriert: Di 26. Jan 2016, 09:45
- Geschlecht: weiblich
- Pronomen: Sie
- Wohnort (Name): Buchholz in der Nordheide
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
Moinsen
Während ich eine eigene weibliche Geburtsurkunde habe und auch der Eintrag im Geburtenregister geändert wurde, steht auf der Eheurkunde und auf den Geburtsurkunden der Kinder mein Alter Name (unter Vater). Die Begründungen sind teilweise abenteuerlich.
Was mir persönlich unklar ist. Warum reicht das nicht, wenn die Historie im jeweiligen Register steht und die entsprechenden Urkunden korrekt ausgestellt werden auf Basis des letzten Eintrags?
Wenn dann aus einer Notwendigkeit heraus es wichtig ist, zu wissen wie wer mit welchem Namen geboren wurde, guckt man einfach ins Register.
So könnte man die Betroffenen und die Behörden gleichzeitig zufrieden stellen...
Ist aber anscheinend noch niemand drauf gekommen.
Grüße
die Anja
Schwierig. In Deutschland beißt sich das TSG unter anderem mit dem Abstammungsrecht.
Während ich eine eigene weibliche Geburtsurkunde habe und auch der Eintrag im Geburtenregister geändert wurde, steht auf der Eheurkunde und auf den Geburtsurkunden der Kinder mein Alter Name (unter Vater). Die Begründungen sind teilweise abenteuerlich.
Was mir persönlich unklar ist. Warum reicht das nicht, wenn die Historie im jeweiligen Register steht und die entsprechenden Urkunden korrekt ausgestellt werden auf Basis des letzten Eintrags?
Wenn dann aus einer Notwendigkeit heraus es wichtig ist, zu wissen wie wer mit welchem Namen geboren wurde, guckt man einfach ins Register.
So könnte man die Betroffenen und die Behörden gleichzeitig zufrieden stellen...
Ist aber anscheinend noch niemand drauf gekommen.
Grüße
die Anja
Zuletzt geändert von Anja am Fr 27. Sep 2019, 09:38, insgesamt 1-mal geändert.
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
-
Alex_andra
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 320
- Registriert: Mi 12. Sep 2018, 12:06
- Geschlecht: mtf
- Pronomen: er/sie
- Wohnort (Name): potsdam
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
Das ist eines der Themen, die auch Felicia Ewert beschäftigen.
Ein Buchtip hierzu:
https://www.lovelybooks.de/autor/Felici ... 5381927-w/
Ein Buchtip hierzu:
https://www.lovelybooks.de/autor/Felici ... 5381927-w/
-
Ulrike-Marisa
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 4822
- Registriert: Mo 21. Mai 2012, 13:58
- Geschlecht: transsexuell
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Region Schleswig
- Hat sich bedankt: 714 Mal
- Danksagung erhalten: 520 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
Moin,
... so eine Hochrichterliche Entscheidung verstößt einfach gegen den gesunden Menschenverstand!
Behörden und deren Mitarbeiter (verallgemeinernd gesagt) scheinen im allgemeinen nicht in der Lage zu sein, veränderte Verhältnisse anzuerkennen bzw. sinngemäß und nicht nur nach Dienstvorschrift zu handeln. Dann kommt so etwas widersinniges bei raus; schade. Es scheint aber derzeit auch noch sinnlos zu sein, nach den Gründen zu fragen, warum, weshalb solche Entscheidungen immer noch getroffen werden. Die Zeit und unsere gesellschaftliche Entwicklung scheint immer noch nicht reif dafür zu sein, dass mit der gesamten Problematik unverkrampft und menschenorientiert bzw. Kundenorientiert umgegangen wird. Wir Bürger sind Kunden der Verwaltung und keine Unterthanen (Kaiserzeitlicher Begriff) mehr. Oftmals kann einen die Wut überfallen, weil wir immer wieder noch so behandelt werden...(alles , was im Leben mit Anträgen an die Verwaltung zu tun hat hin bis zum Rentenantrag)
Gruß, Ulrike-Marisa
... so eine Hochrichterliche Entscheidung verstößt einfach gegen den gesunden Menschenverstand!
Behörden und deren Mitarbeiter (verallgemeinernd gesagt) scheinen im allgemeinen nicht in der Lage zu sein, veränderte Verhältnisse anzuerkennen bzw. sinngemäß und nicht nur nach Dienstvorschrift zu handeln. Dann kommt so etwas widersinniges bei raus; schade. Es scheint aber derzeit auch noch sinnlos zu sein, nach den Gründen zu fragen, warum, weshalb solche Entscheidungen immer noch getroffen werden. Die Zeit und unsere gesellschaftliche Entwicklung scheint immer noch nicht reif dafür zu sein, dass mit der gesamten Problematik unverkrampft und menschenorientiert bzw. Kundenorientiert umgegangen wird. Wir Bürger sind Kunden der Verwaltung und keine Unterthanen (Kaiserzeitlicher Begriff) mehr. Oftmals kann einen die Wut überfallen, weil wir immer wieder noch so behandelt werden...(alles , was im Leben mit Anträgen an die Verwaltung zu tun hat hin bis zum Rentenantrag)
Gruß, Ulrike-Marisa
-
Jasmine
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 6430
- Registriert: Di 16. Jul 2013, 08:25
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 3 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
Ich finde die Politik und die Personen in den Amtsstuben sollten sich ein wenig für die Lebensrealität interessieren. Die Gesetze und Vorschriften sollten für die Menschen sein - und nicht die Menschen für die Gesetze. Wie gut, das meine kleine Familie nur den Muttertag feiert, der Vatertag wurde bei uns abgeschafft. Wir haben eben einen drei Mädels-Haushalt.
Liebe Grüße Jasmine
Liebe Grüße Jasmine
-
Anja
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1787
- Registriert: Di 26. Jan 2016, 09:45
- Geschlecht: weiblich
- Pronomen: Sie
- Wohnort (Name): Buchholz in der Nordheide
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
Moinsen
Den Väterin-Tag
Meine Frau den Frauentag.
Und unsere Kinder den Kindertag am 1. Juni
Ist eine hängen gebliebene Tradition aus meiner Kinderzeit in der DDR. Die fand ich selbst als Kind ganz schön, deswegen haben wir das für unsere Kinder einfach übernommen.
Um noch mal auf den Thread-Titel zurückzukommen. Ich würde mich niemals als Mutter oder Mama bezeichnen (wollen), ich fände das anmaßend. Es gibt nur eine Mama.
Meine Kids nennen mich ganz normal Papa, auf irgendwelchen Anträgen / Dokumenten, wo wir als Eltern unterschreiben müssen, machen wir aus "Vater" ganz einfach "Väterin"
Grüße
die Anja
Ich hab immer noch meinen eigenen Tag bei uns, allerdings in weiblicher Form.Jasmine hat geschrieben: Fr 27. Sep 2019, 14:44 Wie gut, das meine kleine Familie nur den Muttertag feiert, der Vatertag wurde bei uns abgeschafft.
Den Väterin-Tag
Meine Frau den Frauentag.
Und unsere Kinder den Kindertag am 1. Juni
Ist eine hängen gebliebene Tradition aus meiner Kinderzeit in der DDR. Die fand ich selbst als Kind ganz schön, deswegen haben wir das für unsere Kinder einfach übernommen.
Um noch mal auf den Thread-Titel zurückzukommen. Ich würde mich niemals als Mutter oder Mama bezeichnen (wollen), ich fände das anmaßend. Es gibt nur eine Mama.
Meine Kids nennen mich ganz normal Papa, auf irgendwelchen Anträgen / Dokumenten, wo wir als Eltern unterschreiben müssen, machen wir aus "Vater" ganz einfach "Väterin"
Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
-
heike65
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 819
- Registriert: So 10. Feb 2019, 18:35
- Pronomen: Du
- Wohnort (Name): Kappeln
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
und ? ist doch normalitätMara hat geschrieben: Do 26. Sep 2019, 22:07 Hallo zusammen,
Ein Transmann (Freddy McConell) darf sich nicht Vater nennen, nach der Geburt seines selbst ausgetragenen Kindes.
https://m.spiegel.de/panorama/gesellsch ... 88771.html
Wie engstirnig doch Behörden sein können...
Gruß
Mara
-
Jasmine
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 6430
- Registriert: Di 16. Jul 2013, 08:25
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 3 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
Das ist auch eine Lösung. Aber bei uns feiert unsere Familie immer zusammen. Dies stärkt nach unserer Meinung den Familienzusammenhalt. Warum also sollte ich mit meiner Partnerin und meinen Kids nicht gemeinsam einen Tag feiern der uns ehrt? Hier erschien uns der Muttertag sinnvoller. Aber unsere Kids nennen uns nicht Mutter und Vater, sondern Menalee und Jasmine. Das macht das Leben für uns einfacher, angenehmer und eine Schublade weniger.Anja hat geschrieben: Fr 27. Sep 2019, 15:02 Ich hab immer noch meinen eigenen Tag bei uns, allerdings in weiblicher Form.
Den Väterin-Tag
Meine Frau den Frauentag.
..................
Um noch mal auf den Thread-Titel zurückzukommen. Ich würde mich niemals als Mutter oder Mama bezeichnen (wollen), ich fände das anmaßend. Es gibt nur eine Mama.
Meine Kids nennen mich ganz normal Papa, auf irgendwelchen Anträgen / Dokumenten, wo wir als Eltern unterschreiben müssen, machen wir aus "Vater" ganz einfach "Väterin"![]()
Liebe Grüße Jasmine
Zuletzt geändert von Jasmine am Fr 27. Sep 2019, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
-
Anja
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1787
- Registriert: Di 26. Jan 2016, 09:45
- Geschlecht: weiblich
- Pronomen: Sie
- Wohnort (Name): Buchholz in der Nordheide
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
Hallo Jasmine,
eben jeder wie er mag
Wir haben so 3 Tage zum Feiern
Grüße
die Anja
eben jeder wie er mag
Wir haben so 3 Tage zum Feiern
Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
-
Josii
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 179
- Registriert: Di 18. Jun 2019, 10:35
- Geschlecht: ai / all inclusive
- Pronomen: ich
- Wohnort (Name): Daheim
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
Mich beschleicht gerade das Gefühl ob wir da nicht alle machmal temporär betroffen sein könnten.Ulrike-Marisa hat geschrieben: Fr 27. Sep 2019, 11:39 ... so eine Hochrichterliche Entscheidung verstößt einfach gegen den gesunden Menschenverstand
Eure nachdenkliche Josii
Wir warn geboren um zu leben
für diesen einen Augenblick
....um zu spüren wie wertvoll Leben ist! - Unheilig
für diesen einen Augenblick
....um zu spüren wie wertvoll Leben ist! - Unheilig
-
Anne-Mette
- Administratorin
- Beiträge: 27685
- Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
- Geschlecht: W
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Ringsberg
- Forum-Galerie: gallery/album/1
- Hat sich bedankt: 218 Mal
- Danksagung erhalten: 2536 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
Moin,
Wie Du schon schreibst, geht es nicht um einen Fall in Deutschland.
Weiterhin geht es um das "rechtliche Verhältnis".
Dabei spielt eben eine Rolle, wer den Samen gegeben und wer ihn empfangen und das Kind "ausgetragen hat".
Da es sicherlich nicht bei diesem einen "Fall" bleiben wird, mag es in Zukunft sicherlich auch andere Urteile geben, die es nicht daran festmachen.
Aber das wird ausgehandelt werden. Die im Augenblick bestehenden rechtlichen Verhältnisse werden kaum andere Auslegungen zulassen, schätze ich.
Gruß
Anne-Mette
Bei allem Respekt, aber das ist doch Quatsch.Lilith Lucretia hat geschrieben: Fr 27. Sep 2019, 17:29 Einmal mehr fühle ich mich damit bestätigt, dass Artikel 1.1 des BGB lediglich zur Beschwichtigung der breiten Masse dient.
Wie Du schon schreibst, geht es nicht um einen Fall in Deutschland.
Weiterhin geht es um das "rechtliche Verhältnis".
Dabei spielt eben eine Rolle, wer den Samen gegeben und wer ihn empfangen und das Kind "ausgetragen hat".
Da es sicherlich nicht bei diesem einen "Fall" bleiben wird, mag es in Zukunft sicherlich auch andere Urteile geben, die es nicht daran festmachen.
Aber das wird ausgehandelt werden. Die im Augenblick bestehenden rechtlichen Verhältnisse werden kaum andere Auslegungen zulassen, schätze ich.
Gruß
Anne-Mette
-
NikolaAusR
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 389
- Registriert: Di 16. Jul 2019, 14:01
- Geschlecht: Häsin :-)
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Regensburg
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
Halli hallo,
für D ist das Verfahren eines Trans*Manns beim EGMR anhängig.
https://www.bundesverband-trans.de/tran ... %ef%bb%bf/
Dem sollten wir alle Daumen drücken
Liebe Grüße
Nikola
für D ist das Verfahren eines Trans*Manns beim EGMR anhängig.
https://www.bundesverband-trans.de/tran ... %ef%bb%bf/
Dem sollten wir alle Daumen drücken
Liebe Grüße
Nikola
Wer trans* sagt muss auch cis sagen
Klar definier ich mich binär :-)
01000110 % weiblich
Klar definier ich mich binär :-)
01000110 % weiblich
-
Helga
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1209
- Registriert: Sa 9. Mär 2019, 22:07
- Geschlecht: m, Feiertagsfrau
- Pronomen: fallabhängig
- Wohnort (Name): Norddeutschland
- Hat sich bedankt: 91 Mal
- Danksagung erhalten: 109 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Transmann darf sich nicht Vater nennen
Hallo Ihr Lieben,
ich habe ein wenig das Gefühl, dass ihr mit eurer Empörung Opfer eurer eigenen binären Erziehung geworden seid. Vater und Mutter sind keine Geschlechtszuweisungen sondern einfach die Unterscheidung zwischen samengebendem und gebärendem Individuum. Hier geht es nicht um behördlich verordnetes Missgendering sondern darum die Abstammung eines Menschen korrekt festzuhalten. Da zum Beispiel Erbkrankheiten auf der samengebenden (väterlichen) Linie zum Teil anders weitergegeben werden als auf der gebärenden (mütterlichen) sind derartige Feststellungen durchaus von Relevanz. Stellt auch einfach vor in 150 Jahren muss jemand herausfinden welche Krankheiten auf seiner väterlichen Linie aufgetreten sind um einer korrekten Therapie unterzogen werden zu können. Dann stellt er aber fest dass einer seiner Vorfahren zwei Väter hatte. Wie soll er die väterliche Linie weiterverfolgen?
Offenbar sind die Ausdrücke Vater und Mutter mit zuvielen gesellschaftlichen Rollenklischees verbunden.
Die Pferdezucht ist da weiter. Wenn die Abstammung beschrieben ist heißt es nur: von (Name des samengebenden Tieres) aus (Name des gebärenden Tieres).
Liebe Grüße
Helga
ich habe ein wenig das Gefühl, dass ihr mit eurer Empörung Opfer eurer eigenen binären Erziehung geworden seid. Vater und Mutter sind keine Geschlechtszuweisungen sondern einfach die Unterscheidung zwischen samengebendem und gebärendem Individuum. Hier geht es nicht um behördlich verordnetes Missgendering sondern darum die Abstammung eines Menschen korrekt festzuhalten. Da zum Beispiel Erbkrankheiten auf der samengebenden (väterlichen) Linie zum Teil anders weitergegeben werden als auf der gebärenden (mütterlichen) sind derartige Feststellungen durchaus von Relevanz. Stellt auch einfach vor in 150 Jahren muss jemand herausfinden welche Krankheiten auf seiner väterlichen Linie aufgetreten sind um einer korrekten Therapie unterzogen werden zu können. Dann stellt er aber fest dass einer seiner Vorfahren zwei Väter hatte. Wie soll er die väterliche Linie weiterverfolgen?
Offenbar sind die Ausdrücke Vater und Mutter mit zuvielen gesellschaftlichen Rollenklischees verbunden.
Die Pferdezucht ist da weiter. Wenn die Abstammung beschrieben ist heißt es nur: von (Name des samengebenden Tieres) aus (Name des gebärenden Tieres).
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.